Mittwoch, 30. Januar 2013

Netzgeflüster von Molly Shapiro

320 Seiten, 8,99 €
Netzgeflüster war eine Leserunde auf Lovelybooks

Klappentext: 
Vier Freundinnen, für die Liebesprobleme nichts Neues sind: Katie ist geschiedene Mutter und sieht sich auf Dating-Webseiten nach einem neuen Mann um. Annie ist Single, und die innere Uhr tickt laut. Da muss eben eine Online-Samenbank herhalten. Nur was tun, wenn sich eine schnöde Seriennummer als absoluter Traummann entpuppt? Maxine führt die perfekte Ehe. Das denken zumindest alle anderen. In Wahrheit weiß sie nicht, wann sie das letzte Mal Sex hatte. Claudia kann ihren Mann eigentlich nicht ausstehen und beginnt eine skandalöse Affäre im Büro. Vier Frauen auf der Suche nach der großen Liebe im Netz - und manchmal ist das Glück nur einen Mausklick entfernt...

Meine Meinung:
Das Cover ist recht schlicht gehalten, es soll wohl die vier Freundinnen zeigen.
Der Klappentext klang witzig und versprach (eigentlich) lustige Lesestunden.
Leider wurde ich mehr als enttäuscht.
In den vier Leseabschnitten, in die das Buch in der Leserunde unterteilt war fing es schon langweilig an.
Recht plump und oberflächig wurde über die Männer hergezogen. Sie sind faul, haben kein sexuelles Interesse an ihren Frauen und langweilen sie.
Obwohl der Schreibstil flüssig zu lesen war, war die Story langweilig. Keinerlei Emotionen, die man fühlen konnte. Keine wirklich symphatischen Charaktere und wenn - dann waren sie nur reine Lustobjekte und wurden schnell wieder fallen gelassen.
Ich habe keine intelligenten Geistesblitze erwartet, aber eine humorvolle Geschichte die doch Gefühle rüber bringen sollte. Leider kam nichts davon.
Beziehungen entstanden, liefen ein paar Monate (was dann auf einer Seite zusammen gefasst wurde) spiegelten die reine sexuelle Lust wieder (dafür wurden dann 20 Seiten geopfert) und waren dann zuende. Zack!
Die Aussage: "Vier Freundinnen..." spiegelte sich nicht wirklich im Buch wieder. Es schien eher so, als würden ein paar Kurzgeschichten von Frauen erzählt, die sich nicht kennen.
Das meiste war einfach nur übertrieben: übertrieben schlechte und faule Männer, übertrieben sexhungrige Frauen, übertriebene Aktionen.
Im letzten Teil der vier Abschnitte hab ich gedacht, das sich jetzt doch noch etwas ändert und sich das Buch zum Positiven wendet.
Annie und Maxine schienen mir jetzt wirklich symphatischer und witziger rüber zu kommen. Das allerletzte Kapitel aber, das auf vier Seiten minimiert wurde, hat diese Empfindung wieder zunichte gemacht indem Maxine an die Öffentlichkeit gegangen ist mit ihrem Problem (bzw. dem Problem ihres Mannes) und Annie ein seltsames Spielchen gespielt hat. Alles einfach total unglaubwürdig.

Fazit:
Muss nicht sein!

Dieses Buch ist bei Goldmann erschienen.

Netzgeflüster erhält von mir
>>>2<<< von >>>5<<< möglichen Wertis

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