Donnerstag, 28. Februar 2013

Der Sarg von Arno Strobel



  • Taschenbuch: 384 Seiten
  • Verlag: FISCHER Taschenbuch (10. Januar 2013)
  • ISBN-13: 978-3596191024
  • Preis: 9,99 Euro
Dieses Buch durfte ich für die Februar Lesechallenge auf Lovelybooks lesen.
Der Autor Arno Strobel hat die Leserunde der Challenge begleitet und stand jederzeit für Fragen zur Verfügung.
Mit "Der Sarg" hat Arno Strobel sein viertes Buch beim Fischer Verlag herausgebracht.
In folgender Reihenfolge sind seine Psychothriller erschienen:
1. "Der Trakt"
2. "Das Wesen"
3. "Das Skript"
4. "Der Sarg" 

Klappentext: 
Alles nur ein schlimmer Traum?
Sie wacht auf. Es ist dunkel. Zu dunkel. Sie kann nichts erkennen. Kein Lichtschein durch die Jalousien, keine Leuchtziffern auf dem Wecker. Nichts.
Sie will sich aufrichten. Es gelingt ihr nicht. Ihr Kopf schlägt dumpf gegen Holz. Sie ist gefangen. Sie liegt in einem Sarg.
Und niemand hört sie schreien.

Meine Meinung: 
"Der  Sarg" ist mein erstes Buch von Arno Strobel. Obwohl ich zur Zeit eher auf leichtere Lesekost stehe, war ich neugierig wie dieser Mann so schreibt. Nicht umsonst ist dies sein viertes Buch im Fischer Verlag gewesen. Alle Bücher von ihm findet ihr übrigens HIER.
Ich kam sehr gut ins Buch. Das Buch wird aus mehreren Perspektiven geschrieben und erinnert mich in dieser Hinsicht an Charlotte Link, die ich immer gerne gelesen habe. Strobel´s Kommissar, Bernd Menkhoff wirkt nach aussen manchmal kalt. Im Buch lernt man ihn näher kennen und weiss das er eine harte Zeit durchgemacht hat und immer noch durchmacht. Seine Frau und er haben sich getrennt, er ist von Aachen nach Köln gezogen und sieht seine geliebte Tochter nur noch alle zwei Wochen - wenn es die Fälle gerade zulassen. Zudem sind nicht alle Kölner Kollegen mit Menkhoff zufrieden.
Doch auch neben dem Kommissar trifft man im Buch auf weitere eigenartige und eigensinnige Protagonisten. Jeden dieser Charaktere konnte ich mir gut vorstellen, denn sie waren gut beschrieben.
Dieser Psychothriller war schon sehr psycho. An zwei Stellen musste ich das Buch weglegen, weil mich bestimmte Szenen traurig und wütend gemacht haben.
Ich konnte während der ganzen Geschichte miträtseln und mitfühlen und mehrmals hat mein Mutterherz ganz schön unter der Abartigkeit gewisser Protagonisten gelitten.

Fazit:
Arno Strobel hat einen brillanten Psychothriller geschaffen. Grandios, aber mit Sicherheit nichts für schwache Nerven.


Wenn mir ein Buch die Kehle zuschnürt (weil es mich so mitnimmt) dann hat es natürlich 5 von 5 Emmis verdient.

HIER geht es zur 2. Rezension (von Bücherwichtel)
HIER geht es zur 3. Rezension (von Mone P.)

Kommentare:

  1. Ohhh, der hört sich ja wirklich gut an :)
    Muss ich mal schaun, ob ich den auch noch irgendwo zwischenschieben kann^^

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Haha, na ihr seid sie mir...
      Ich wollte ihn erst nach dem Quiz einstellen, aber als ich Michi gestern vom Buch erzählen wollte sagte er ich soll nichts sagen, er liest ihn einfach selbst!?
      Ich hoffe du hast noch etwas Zeit, dann kannst du das Buch danach nämlich behalten :)

      Löschen

Die Bücherwesen freuen sich über deinen Kommentar.