Donnerstag, 14. März 2013

Blogtour mit Julie Peters


Wir haben das Glück, dass wir die Blogtour von Julie Peters begleiten dürfen.
Julie Peters´aktueller Roman ist am 08. März im Wunderlich Verlag erschienen.

Als erstes einmal zu den Daten, wann ihr wo welchen Beitrag findet :)

11.03. “Zwei Sichten auf Bücher” . In dem Beitrag erklärt Julie Peters wie eine Geschichte ihre Form annimmt.
12.03. “Bücherlyrics” hat ein Interview mit der Autorin geführt.
13.03. “FinebookNews” hier erzählt die Autorin, wie sie sich in Afrika-Stimmung gebracht hat.
14.04. “Bücherfee” hat die Autorin einen Blick auf ihren Schreibtisch gewährt.
15.03. “Manjas Bücherregal” hier erfahrt ihr, wie die Idee zu diesem Roman entstand.
16.03. "Bücherchaos" Hier gibt es Einblicke in den Alltag als Autorin.
17.03. “Zwei Sichten auf Bücher” Zum Abschluss sind wir wieder bei “Zwei Sichten auf Bücher” und die Autorin verrät, warum Afrika sie als Setting schon lange reizte.

Nun aber zu unserem täglichen Beitrag.
Uns hat interessiert wie Julie Peters arbeitet und auch wo, aber lest selbst:
 

14. März
Der Schreibtisch
Ich bin eine Chaotin mit Sehnsucht nach Ordnung. Deswegen gibt es beim Schreiben nicht „den“ Schreibtisch, an dem ich mich niederlasse. Es gibt viele Tische, an denen ich Zuflucht suche, weil mein Schreibtisch schrecklich zugemüllt ist und mir keine Ruhe lässt.

Tatsächlich entstehen große Teile eines Romans selten an diesem Schreibtisch, sondern an anderen Tischen. Am Küchentisch zum Beispiel. Oder draußen, auf dem Balkon am Glastisch. Dafür schleppe ich sogar meinen Swopper (unabdingbares Sitzmöbel für den gesunden Rücken) quer durch die Wohnung.

Der Küchentisch ist super, weil die Kaffeemaschine nicht fern ist. Und weil ich auf eine absolut weiße Wand starren kann. Keine Ablenkung weit und breit.

Sehr gut ist auch der Sessel im Wohnzimmer – und sehr bequem noch dazu. Das ist dann der Nachmittagsschreibplatz. Jetzt im März lasse ich die Balkontür oft schon offen stehen und genieße die kühle Luft und das Licht. Im Winter ist es grad gemütlich, wenn es draußen dunkel wird und leise schneit. Aber meist merke ich davon gar nichts mehr, weil ich völlig in der Geschichte aufgehe.

Auch ein beliebter Schreibplatz – aber pssst! – im Bett. Oder nein, auf dem Bett, mit dem Rücken ans Kopfteil gelehnt, ein paar Kissen dazwischen gestopft – perfekt. Wenn man müde wird, ist der Weg nicht weit zum Nickerchen. Manchmal träume ich dann die Geschichte weiter. Auch sehr praktisch!

Ich verlasse das Haus und gehe in ein kleines Café zwei Straßen weiter. Ich fahre in die Innenstadt und setze mich dort in eines der vielen Cafés, klappe mein Notebook auf und fange an zu schreiben. Da versinke ich sogar noch schneller im Manuskript als daheim.

Aber der ultimative Schreibplatz, den ich viel zu selten nutzen darf, ist: die Bahn. Ganz im Ernst, das ist der beste Schreibplatz überhaupt. Wenn ich das Geld hätte, müsste ich eine Bahncard 100 haben, mit der ich morgens in den Zug steige, in eine Richtung davonbrause und abends wieder heimkomme. Was ich in der Zeit alles schaffen würde!

Die Realität sieht allerdings anders aus. Im Sommer zum Beispiel so wie auf dem Foto. Okay, sooo schlimm ist das nun auch wieder nicht …


Vielen Dank Julie Peters für diesen, doch recht persönlichen, Eindruck. Die Rezension zum Buch findet ihr übrigens HIER.

Kommentare:

  1. Ist schon lustig und interessant wo die Leute/Autoren überall schreiben oder?

    Danke für diesen Einblick.

    LG..Karin...

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    1. Ja, das Bahnfahren käme für mich dabei wohl nicht infrage. Auf dem Balkon (in der Sonne) sitzen dagegen ist bestimmt schön. Gerade bei Romanen die in der Hitze spielen :)

      LG

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  2. Mein Tisch ist leider auch die meiste Zeit zugemüllt ;) Aber ein Fleckchen findet man dann doch immer irgendwo...und wenn es ganz woanders ist ;) Freue mich schon auf das Buch! =)
    Liebe Grüße
    Martina

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    1. Bei mir landet da auch alles drauf. Zur Zeit zusätzlich Ersatzschnullis und Spielzeug :D


      LG
      Steffi

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