Donnerstag, 14. März 2013

Milde Kerle von Matthias Lohre

- Taschenbuch: 256 Seiten
Fischer Verlage Auflage: 1 (21. Februar 2013)
  Der Verlag wie auch Matthias Lohre sind auf Facebook zu finden
- ISBN: 978-3810513205
- Preis: 16, 99 Euro

Klappentext

Männer sind die neuen Frauen

Ein Mann soll stürmisch im Bett sein, aber auch rücksichtsvoll und zärtlich. Er soll ein ganzer Kerl sein, aber die richtigen Windeln kaufen. Ein Ruhepol, aber kein großer Schweiger. Eine starke Schulter, aber kein Macho. Sensibel, aber bitte nicht so empfindlich. Gut aussehend, aber bloß nicht eitel.
Ganz schön viel verlangt!

Der milde Kerl Matthias Lohre erzählt sehr wahr und sehr komisch, wie Frauen die Männer von heute besser verstehen können!

Über den Autor

Wenn Matthias Lohre nicht alle zwei Wochen in seiner taz-Kolumne über »Männer« schreibt, berichtet er als Parlamentskorrespondent über das politische Berlin, schreibt Reportagen aus der deutschen Provinz und Ländern wie China oder den USA. 

Meine Rezi

Ich habe ein Rezensionsexemplar vom Verlag bekommen und habe mich so darüber gefreut, das ich es in wenigen Tagen durchgelesen habe. Natürlich lag es auch am Buch, es war Stellenweise einfach zu köstlich.




Cover: Sehr schlicht und trotzdem zeigt es, was Frauen wollen. Blumen! Nein, nicht alle. Aber es zeigt einen smarten, sehr gepflegten Mann, der mit sicherheit nicht von Natur so gewachsen ist. Bitte verzeihen sie mir, wenn sich das negativ anhören sollte!

Innerhalb einer Woche Dokumentiert Matthias Lohre, wie schwer es Männern heutzutage fällt ein “echter Kerl” zu sein. Anlass dazu ist eine seiner Freundinnen. Sie starten eine kleine wette...
Am Anfang hatte ich etwas Probleme reinzukommen, das lag allerdings nicht an dem Buch, sondern an meiner Einstellung zum Buch. Ich habe mehr Vergleiche zwischen den Anfoderungen an Männern und an Frauen erwartet. Als ich mir dann darüber klar wurde, dass es ausschließlich darum ging, einfach mal nur die Männersicht zu sehen, war ich drin und konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Mir persönlich waren allerdings zu viele Fachliche Sichten und Statistiken drin. Ich las lieber den Autor selber, denn das, was er schrieb, war sehr sympathisch und lustig! Ich hätte gerne mehr von ihm gelesen und erfahren. Zwischenzeitlich bekam ich regelrecht Mitleid mit ihm, oder eher mit allen Männern. Wir Frauen sind die absurden Forderungen von Männern gewohnt, aber Männer mussten früher nur Höhlen bauen und Tiere erlegen und jetzt machen sie sich ständig selber Druck. Bei dem Buch kam mir ein Sprichwort in den Sinn “ Frauen spielen, um spaß zu haben und Männer um zu gewinnen”.  



An den Autor

JA! Wir Frauen haben widersprüchliche Erwartungen an Männer, sogar sehr viele, aber wenn es Sie beruhigt, sie verwirren uns selber, wenn wir sie auflisten würden. Aus diesem Grund machen wir das auch selten. Und dann sucht auch noch jede Frau etwas anderes, was es für die Männerwelt noch schwieriger macht. Aber ich kann sie auch beruhigen. Frauen sind nicht ganz so extrem aufs äussere fixiert, zumindest die meisten sind es nicht
, wenn es nicht nur um eine Nacht geht. Für sie gibt es wichtigeres. Gepflegt sein ist eines von vielen Dingen, die vorhanden sein müssen. Mir als Frau fallen meist nur die Anforderungen von Männern an ihre Frauen auf und kein Scherz! Mir hat mal ein Mann gesagt, er mag es nicht, wenn seine Freundin vor ihm rülpst, oder pupst, doch ist er selber der, der es am lautesten macht. Und sollte man nicht zumindestens das in einer Beziehung dürfen? Mich würde also auch interessieren, was Männer von Frauen erwarten. Ich als Frau mag umworben werden, damit ich sehe, das ich es dem Mann wichtig oder es wert in seinen Augen bin und nicht nur ein schneller Fang. Es kommt nicht auf die Größe oder die Menge an, sondern auf die Geste. Und an alle Männer. Da es kein Patentrezept für Anmachsprüche gibt, würde ich in einem Lokal immer empfehlen, den Kellner zu bitten, der Dame einen drink zu bringen (auf seine Rechnung natürlich). Wenn sie Interesse hat, wird sie rüberkommen, wenn nicht, hat er sich die persönliche Abfuhr erspart. Und immer man selbst sein. Sich zu verstellen bringt gar nichts, entweder man mag sie, oder nicht. Aber wollen sie mit jemandem zusammen sein, der sie nicht ihretwegen mag? Und zum Schluss, weil sie es so gerne haben, ich muss es einfach tun, einen ganz eigenen smily an sie gerichtet 




 Mein Fazit

Matthias Lohre schreibt Humorvoll über sich und seine Artgenossen und nimmt kein Blatt vor dem Mund. Für mich war es sehr interessant, mal die andere Seite der Geschlechter zu lesen. Ich habe den Autor vorher nicht gelesen oder gekannt und bin zufällig auf das Buch aufmerksam geworden. Ich bereue überhaupt nicht, es gelesen zu haben. Auf jedenfalls für Frauen zu empfehlen, die sich denken Männer haben nicht die Probleme mit denen wir uns täglich beschäftigen.


Für dieses Buch gibt es

>>>>> 4 von 5 <<<<<  möglichen Emmis



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