Dienstag, 16. April 2013

Am Fuß des träumenden Berges von Julie Peters

  • Broschiert: 464 Seiten
  • Verlag: Wunderlich (8. März 2013)
  • ISBN-13: 978-3805250504
  • Preis: 14,95 Euro
Dieses Buch kann direkt über die Verlagsseite bezogen werden.

Klappentext:
Britisch-Ostafrika, im Juli 1910. Ein Schicksalsschlag zwingt die junge englische Pfarrerstochter Audrey, nach Afrika zu fliehen. Dort verliebt sie sich in den Teeplantagenbesitzer Matthew. Ihr GLück scheint perfekt. Doch der Erste Weltkrieg droht ihr alles zu nehmen, denn der Mann, mit dem sie ein dunkles Geheimnis verbindet, zieht als Soldat nach Afrika ...

Cover:
Für mich hat das Cover die typischen afrikanischen Farben: Braun und Orange. Das Cover strahlt gleichzeitig Kälte und Wärme aus und obwohl es recht typisch ist, gefällt es mir sehr gut.

Meine Meinung:
Wow! Ich mag es eigentlich überhaupt nicht mit diesem Wort anzufangen, aber es ist das Erste, das mir zu diesem Buch einfällt. Nachdem ich mir die letzten Tränen getrocknet habe kann ich nun auch endlich versuchen meine Gedanken zu diesem Buch aufzuschreiben.
Julie Peters versteht es mit ihrem Schreibstil mich zu fesseln. Ich habe ihre Protagonisten richtig ins Herz geschlossen. Vor allem Audrey, sie ist ein so vielseitiger und gefühlsvoller Charakter. Sie leidet, sie hat ein Geheimnis, sie liebt, sie verletzt, sie ist einsam, sie trauert. Ich konnte sie immer begleiten und manchmal war ich sauer auf sie, doch meistens habe ich mit ihr gelitten. Ihr Mann Matthew ist herzensgut. Bei ihm liegen Liebe und Leid so nah beieinander, dass es mir mehrfach die Kehle zugeschnürt hat.
Ich bin ein totaler Afrikafan, doch die Umgebung (bis auf die Teeplantage vielleicht) konnte ich mir nicht bildlich vorstellen. Die Charaktere dagegen schon eher. Von ihnen konnte ich mir schnell ein Bild machen und sie mir vorstellen, optisch und auch wie es in ihnen aussieht.
Es ist soviel schreckliches passiert, dass es mich mehrfach einfach mitgerissen hat.
Das Ende, obwohl es doch auch traurig ist, weil ein Schatten über der Plantage und ihren Leuten liegt, ist trotzdem schön und ich habe mich gefreut das es so ausgegangen ist.
Ein Buch, das mir wieder einmal gezeigt hat, das man sich an dem erfreuen soll was man hat. Das man die Dinge schätzt und nicht als gegeben hinnimmt.
Das war mein erstes Buch von Julie Peters, ich habe keinen Vergleich zu früheren Büchern, aber falls mir mal wieder eins in die Hände fallen sollte, werde ich es wohl ebenso verschlingen wie dieses.

Fazit:
Traurig und wunderschön zugleich!

Natürlich 5 von 5 Emmis

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