Mittwoch, 10. April 2013

Ein Sommer und ein Tag von Allison Winn Scotch

  • Taschenbuch: 384 Seiten
  • Verlag: rororo (2. April 2013)
  • ISBN-13: 978-3499259623
  • Preis: 9,99 Euro 
Dieses Buch könnt ihr auch bei Rowohlt direkt kaufen und zwar  HIER.

Klappentext:
Der Schlüssel zu deinem Leben.
Nur knapp überlebt die junge Galeristin Nell einem Flugzeugabsturz. Als sie im Krankenhaus aufwacht, kann sie sich an nichts erinnern. Amnesie lautet die Diagnose. Wer ist sie also? Die Besucher an ihrem Krankenbett sind ihr fremd, selbst ihr Mann.
Bald interessiert sich auch die Presse für Nells Leben. Mehrere Versionen ihrer Geschichte kursieren. Nell weiß nicht, welche sie glauben soll.
Bei der Suche nach Antworten bekommt sie Hilfe von dem charmanten Journalisten Jamie. Aber je näher Nell ihrem alten Leben kommt, desto stärker wird der Zweifel. Möchte sie es wirklich zurück? Oder muss sie am Ende dieses Sommers einen neuen Weg gehen?

Cover:
Ich finde das Cover von den Farben her erfrischend. Die Frau wirkt zwar auf mich, als könnte sie auch aus einem Buch vor fünfzig Jahren stammen. Sie wirkt sehr nachdenklich und das passt gut. Insgesamt ein harmonisches Bild. 

Meine Meinung:
Nell war für mich so ein Hass-Liebe Charakter. Sie hat einen tragischen Flugzeugabsturz zusammen mit dem Filmstar Anderson überlebt. Sie wirkt sehr zickig und ist unzufrieden. Da sie keinerlei Erinnerungen an ihr früheres Ich und ihre Umgebung hat, ist sie auf Familie und Freunde angewiesen. Leider trifft sie da nicht immer auf die Wahrheit, bzw. werden oft wichtige Sachen verschwiegen, die für das wiedererlangen ihres Gedächnisses wichtig wären. Mit der Musik, die sie andauernd hört kommen nach und nach die Erinnerungen zurück. Man merkt klar wie enttäuscht und wütend Nell ist und wieviel Mühe sie sich gibt anders zu sein, als sie anscheinend einmal war.
Es gibt einige richtig falsche Leute, das merkt der Leser gleich. Nell, Anderson und noch ein Charakter, von dem ich jetzt noch nichts verraten möchte sind mir sehr sympathisch gewesen.
Ich mochte vor allem die Art von Anderson, der vom flippigen Filmstar ein doch recht ruhiger Mann wurde.
Besonders gut hat Allison Winn Scotch die Umgebungen beschrieben. 
Trotz ein paar kleiner Fehler im Buch hat es mir von der Story doch sehr gut gefallen.
Besonders gut fand ich, dass es keine Liebesgeschichte ist, sondern eher um Nell´s Selbstfindung geht.

Fazit:
Ein schöner Roman!

Dieses Buch bekommt von mir 4 von 5 Emmis

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