Mittwoch, 3. April 2013

Ich glaub, mich tritt ein Kind von L. Harmann und C. Rosales

Dieses Buch habe ich in einer Lovelybooks Leserunde gelesen.

Klappentext:
Caro ist genau dort, wo sich Lisa vor fünf Jahren befand, als ihr erstes Kind unterwegs war. Sie ist Redakteurin, liebt Partys - und sie ist schwanger. Zwischen Vorfreude und Panik fragt sie Dreifachmutter Lisa aus: Wie soll das mit der Gleichberechtigung funktionieren? Verkraftet mein Job den Lebenswandel? Was, wenn mich das Baby später nervt? Oder werde ich eine dieser anstrengenden Mamis, die ständig nur noch über ihre Kinder reden? Wie werde ich wieder lässig? Ein sehr persönlicher Schwangeren-Mutter-Freundinnen-Dialog, der die Wahrheit ans Licht bringt. Die schonungslose...

Cover:
Das Cover ist ziemlich knallig, aber die Abbildung passt einfach zum Buch. Das Buch sieht wie ein Ratgeber aus und ich hätte im Buchladen sicher nicht danach gegriffen.

Meine Meinung:
Ich muss gestehen, dass ich mit diesem Buch nicht warm geworden bin. Es gab zwar Stellen, bei denen musste ich schmunzeln, oder fühlte mich in meine eigene Schwangerschaft zurückversetzt, aber ganz oft musste ich den Kopf schütteln.
Die zwei "Protagonisten" sind die Autorinnen selbst.
Eine ist mir im Buch sehr sympathisch gewesen, die Andere wirkte auf mich unreif und sehr oberflächlich. Ich habe mich das ganze Buch über gefragt: Wieso bekommt DIE ein Kind? Sie vermisst die Partys, den Alkohol und ist doch auch erst kurz mit ihrem Freund zusammen. Ich bekam den Eindruck, dass sie nur ein Kind "wollte", weil sie eben schon alt genug ist. Ich glaube nicht, dass sie es wirklich deswegen bekommen hat, aber genauso kam es eben rüber.
Ebenso wirkten viele Fragen einfach überzogen. Jede Frau, jede Mutter die ein Kind möchte/schwanger ist, oder ein Kind hat weiss, dass es oft kein "richtig" und auch kein "falsch" gibt.
Hier hatte ich leider oft das Gefühl ich bin bei den Teenie-Müttern gelandet.

Die andere Autorin nimmt viele der Fragen auch nicht so ernst, sie macht sich eher noch einen Spaß daraus, was die ganze Sache etwas auflockert. Sie war mir von Anfang an sympathisch.
Sie hat eine ganz andere Einstellung und wie sie alles beschreibt klingt es so, als hätte sie die schon vorher gehabt.

Teilweise waren mir die Ausdrücke in dem Buch auch zu plump und vulgär.
Ich habe mir ein witziges Buch erhofft und trotz Schmunzler, hätte ich am liebsten mehrfach einfach nur den Kopf geschüttelt.

Die Grundidee der Unterhaltung hat mir gut gefallen, die Unterhaltung ansich konnte mich nicht überzeugen.

Fazit:
Absolut nicht meins!

Hier kann ich leider nur 2 von 5 Emmis vergeben.


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