Donnerstag, 15. August 2013

Totenblick von Markus Heitz

Taschenbuch: 528 Seiten
Verlag: Knaur Tb
ISBN: 978-3426505915
Preis: 9. 99 Euro

Vielen Dank an Droemer Knaur für dieses Vorablese-Exemplar.
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Klappentext

„Die Wahrheit liegt im Auge des Betrachters.“ Diese Nachricht hinterlässt ein Serienmörder an sorgfältig inszenierten Tatorten, die Todesbildern nachempfunden sind: alte Gemälde, moderne Fotografien oder Bilder aus dem Internet. Anfangs glauben die Ermittler noch, die Hinweise wären am Tatort versteckt oder es gäbe einen Zusammenhang zwischen den Vorlagen und den Opfern. Doch dann machen sie eine grausige Entdeckung: Auf den Vorlagen erhöht sich die Zahl der abgebildeten Toten - aber da ist noch mehr: Die Spuren für die Ermittler sind an einem besonderen Ort vom Täter verborgen worden …

Meine Rezi

Von Anfang an war dieses Buch eher verwirrend, als spannend. Zu viele Menschen waren mit im Spiel und man konnte sich kaum alle Namen merken. Hatte man sich dann die Namen gemerkt, konnte man sie auch schon wieder vergessen, da einer nach dem anderen auf "mysteriöse" Weise verstarb oder in einem " Kunstwerk " wieder auftauchte. Gut und überraschend fand ich die Intelligenz des Täters. Sein Wissen über manche Dinge konnte einem einen kleinen Schauer über den Rücken laufen lassen. Die ganze Zeit über gab er den Polizisten versteckte Hinweise, die " im Auge des Betrachters" liegen sollten. Aber bis die Polizei herausfand, was es war, waren einige Morde bereits geschehen. Das Wissen, das der Täter dafür brauchte, war aufwendig und nicht jeder würde auf so eine Idee kommen. Aber die Polizei hatte nicht viel Zeit um diese Hinweise zu sichern, bevor sie einfach verschwanden. Der erste Mensch am Tatort, der den " Totenblick" abbekam, starb hinterher. Dieser Mensch hatte dem Toten in seine aufgerissenen Augen gesehen. Kann man diesen Fluch abwenden? Gibt es eine Möglichkeit?
In der Mitte des Buches waren dann auch die Hälfte der Polizisten ermordet worden und alles wurde nur noch komplizierter. Auf den ersten 50 Seiten war mir schon klar, wer der Mörder ist und dies änderte sich auch nicht und bestätigte sich am Ende des Buches dann. Auch die " Unfälle" die manchen wiederfuhren erinnerten eher an einen lustigen Slasher, als an einen Thriller. Ein an ADHS erkrankter Polizist ist nur eines der lustigen Dinge, die in diesem Thriller vorkommen.
Natürlich gab es auch hier und dort mal spannende Szenen, allerdings konnten die wenigen Spannenden mich dann leider nicht überzeugen.
Mein Fazit

Mich konnte der Thriller, als dieser nicht überzeugen. Zu viele Menschen, zu viele tote Polizisten und zuviele Morde die nicht zusammenpassten. Als Slasherroman, hätte er eine bessere Bewertung von mir bekommen.

Für Totenblick von Markus Heitz gibt es von mir

>>>>> 3 von 5 <<<<< möglichen Emmis


Kommentare:

  1. Bevor es zu irgendwelchen Missverständnissen kommt: ADHS ist nicht lustig, es ist hier nur die Art wie der Polizist dargestellt wird.

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    1. Um Gottes Willen, so war das wirklich nicht gemeint! Es war einfach nur etwas, was das Buch so ins lustige zog und das die ganze Zeit. Da habe ich mich vielleicht etwas falsch ausgedrückt. Das wollte ich nicht!

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