Frau Schnecke sucht ein neues Haus von Andrea Schütze und Joelle Tourlonias

© Langenscheidt

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  • Gebundene Ausgabe: 32 Seiten
  • Verlag: Langenscheidt (31. Juli 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 978-3468210150
  • Preis: 12,99 Euro

 

Produktbeschreibung:

Frau Schnecke braucht dringend ein neues Haus. Ihr altes gefällt ihr einfach nicht mehr. Also begibt sie sich in die Stadt zum Schneckenhausfachgeschäft und lässt sich von der freundlichen Verkäuferin beraten. Sie probiert alle vorrätigen Häusermodelle an. Doch das Hochhaus ist ihr zu hoch und in der Sauna schwitzt sie zu sehr. Das Gewächshaus ist ihr zu durchsichtig und der Kindergarten doch sehr kunterbunt … Die Entscheidung fällt ihr wirklich nicht leicht. Ein lustiges Bilderbuch für Kinder ab 3 Jahren mit vielen Details zum Entdecken.

Da steckt PiNGPONG drin: Kindliche Alltagsthemen Anziehen und Entscheiden Lustiger Text und witzige Illustrationen garantieren Spaß und Unterhaltung und bieten zahlreiche Sprechanlässe mit Kindern.

Meine Meinung:

Als ich das Cover sah war ich von der Gestaltung und den Farben sehr begeistert. Bei vielen Kinderbüchern finde ich die Zeichnungen oft zu eckig gezeichnet und überladen, auch die Farben sind meistens viel zu grell. Doch bei den meisten Büchern aus der PingPong- Reihe ist das nicht so. Die Geschichte um Frau Schnecke ist eine sehr tolle Idee und wunderbar umgesetzt. Was mir daran besonders gefallen hat ist, dass Kinder dadurch viele verschiedene Arten von Häusern kennenlernen. Der Text auf den Seiten zu den Bildern ist optimal zum Vorlesen und erklärt, was auf den Bildern dazu passiert.

Mal wieder ein sehr tolles Kinderbuch aus dem Hause Langenscheidt das ich total empfehlen kann.

Wer auf Qualität bei Kinderbüchern setzt, sollte sich für Langenscheidt entscheiden.

Mein Fazit:

Witziges Bilderbuch für Kinder ab 3 Jahren

>>>>>5 von 5<<<<< Emmis

Heller als ein Stern von Celia Bryce

© Bloomoon Verlag

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  • Gebundene Ausgabe: 224 Seiten
  • Verlag: bloomoon; Auflage: 1 (3. Juli 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 376079940X
  • ISBN-13: 978-3760799407
  • Preis: 12,99 Euro

Dieses Buch wurde uns von BloggdeinBuch bereitgestellt.

Inhalt: 

Megan ist fast vierzehn, als sie erfährt, dass sie einen Hirntumor hat. Anstatt jetzt weiterhin mit ihrer Mannschaft Fußball zu spielen, mit ihren Mädels über die Jungs zu reden, oder sich die Haare zu machen beginnt sich das Leben zu ändern. Nichts ist mehr von Bedeutung.

Als sie im Krankenhaus auf der Kinderstation ankommt, versteht sie die Welt nicht mehr. Was soll sie zwischen den Babys und Kleinkindern? Überall Elefanten und Disney.

Dann die erste Chemotherapie. Übelkeit. Mitten in dem Chaos Jackson – fast sechzehn. Er ist überall, meistens da, wo er nicht sein soll. Er nervt und trotzdem ist er etwas besonderes. Ja, Jackson ist etwas ganz besonderes…

Meine Meinung:

Allein jetzt wo ich den Inhalt schriftlich zusammen gefasst habe, habe ich eine Gänsehaut bekommen.

Megan war bis gerade eben noch ein normaler Teenager, mit normalen Alltagsproblemen. Im nächsten Moment ist sie erwachsen. Alles, was früher ihr Leben bestimmt hat, ist heute nur noch unwichtig. Sie versteht nicht, wie ihre Freundinnen ihr Leben weiterhin mit unsinnigen Dingen verbringen können. Niemand weiss wie es ist, wenn man Krebs hat, wenn einem der Kopf aufgeschnitten wird.

Niemand ahnt wie es ist, wenn ein Kind das man fast täglich gesehen hat, plötzlich nicht mehr da ist. Nicht, weil es geheilt ist und nach Hause gehen durfte – nein, weil es als Kind schon sterben musste.

Megan fühlt sich von allen Menschen unverstanden, nur Jackson weiss wie es ist, wenn einem nach einer Therapie einfach nur schlecht ist.

Ich mag beide sehr. Vor allem Jackson, denn obwohl es ihm gesundheitlich immer schlechter geht, merkt man, dass er das Leben genießt. Er liebt die Musik und er ist ein wunderbarer Geschichtenerzähler. Für alle Kinder auf der Station ist er der Held und vor allem die Mädchen umschwärmen ihn und fangen in seiner Gegenwart zu kichern an.

Megan ist zuerst sehr anstrengend, aber wenn man sich in ihre Situation hineinversetzt, dann kann man sie sehr gut verstehen. Wie würde man selbst in so einer Situation reagieren? Ich glaube, dass kann man garnicht sagen, weil man sich so etwas schlimmes nicht nur nicht vorstellen mag, sondern es auch garnicht kann.

Megan hat wirklich tolle Eltern und einen lieben Grandad. Mir wurde sofort klar, dass sich alle liebevoll um sie bemühen, obwohl es auch für sie sehr schwierig war. Als Eltern zu erfahren, dass das eigene Kind einen Hirntumor hat. Eine Therapie nach der anderen und dann diese komplizierte Operation.

Mich hat das Buch sehr bewegt und ich hoffe, dass aus meiner Familie niemand jemals betroffen sein wird.

Fazit:

Ein wunderschönes und gleichzeitig trauriges Jugendbuch. Wie eine Krankheit unfreiwillig aus einem Kind einen Erwachsenen macht.

Dieses Buch erhält von mir 5 von 5 Emmis

Méto – Das Haus von Yves Grevet

© Dtv Verlag

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  • Gebundene Ausgabe: 224 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. April 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 978-3423625142
  • Preis: 14,95 Euro

Mehr über Méto gibt es HIER!

 

Inhalt:

Méto lebt zusammen mit 63 anderen Jungen in einem Haus, total abgeriegelt von der Aussenwelt. Das Leben aller richtet sich jeden Tag nach sehr strengen Regeln. Sollte jemand die Regeln verletzen oder unbequeme Fragen stellen, wird dies brutal bestraft. Was einige der Jungen immer wieder beschäftigt sind Fragen wie “Wer sind wir ?”, “Wo komme ich her?”, oder “Wie sind wir entstanden?”, doch Antworten finden sie keine.

Als sich Méto gegen das System erhebt, folgen ihm einige andere, denn alle wollen Antworten und jeder möchte wissen was sie ausserhalb des Hauses erwartet und woher sie kommen.

Meine Rezi:

Auf Méto bin ich erst aufmerksam geworden als bei 1Live (Radiosender) die Buchvorstellung gesendet wurde. Da ich mich sehr oft für Bücher entscheide wenn mir das Cover gefällt, hätte ich mich wahrscheinlich niemals an Méto getraut, denn es hat mich optisch nicht fasziniert. Jetzt hatte ich aber das Glück die Trilogie zu gewinnen und ich bin 1Live und dem Deutschen Taschenbuch Verlag sehr dankbar, denn den ersten Teil habe ich regelrecht verschlungen.

Der Autor hat die gesamte Geschichte in einer sehr schlichten und leicht verständlichen Ausdrucksweise geschrieben. Am Anfang fragte ich mich immer wieder in welches Genre das Buch fallen könnte, denn es liest sich zwar als Dystopie aber doch bekommt man ja nichts mit was ausserhalb des Hauses ist und der Autor verzichtet auch auf Fantasy- Elemente.

Das Einzige was etwas negativ war, ist das abrupte Ende. Mitten im Geschehen hört die Geschichte auf.

Méto ist für mich ein sehr interessanter und sympathischer Charakter. Er wirkt auch manchmal etwas geheimnisvoll und er handelt immer sehr überlegt. Im ersten Teil übernimmt er zwar noch nicht die Anführerrolle, aber doch sind alle sehr an seiner Meinung interessiert.

Von den “Bösewichten” in dem Buch bekommt man so nicht besonders viel mit, aber wenn man sich vor Augen hält wie die Jungen in dem Haus Leben, können das keine sehr sympathischen Menschen sein. Die Idee des Buches finde ich sehr interessant und es wurde auch genial umgesetzt. Irgendwie erinnert mich die Thematik auch an “1984” von George Orwell.

Mein Fazit:

Absolut genial und ich freue mich, noch die beiden folgenden Teile vor mir zu haben !

>>>>>5 von 5<<<<< Emmis