Freitag, 27. September 2013

Valerie kocht von Maria Goodin


  • Gebundene Ausgabe: 352 Seiten
  • Verlag: Kindler (20. September 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3463406357
  • ISBN-13: 978-3463406350
  • Preis: 19,95 Euro 
Vielen Dank an buecher.de  für das Leseexemplar.
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Inhalt:
,,Alles, was du mir je beigebracht hast, trage ich in mir, auch wenn du manchmal dachtest, ich hörte nicht zu."
(Zitat: Seite 342)

Nell May ist einundzwanzig und studiert Naturwissenschaften. Sie braucht Fakten, mag Listen und interessiert sich nur für die Tatsachen.
Als sie ein kleines Kind war, war das ganz anders.
Sie liebte die Phantasievollen Geschichten über ihre Geburt und ihr Leben. Sie kannte es nicht anders und dachte, dass alles was ihre Mutter ihr erzählte stimmen müsste.
Als sie dann acht Jahre alt war und merkte, dass nichts davon wahr sein konnte, wurde sie wütend auf ihre Mutter. Wie kann sich eine erwachsene Frau nur soviel Lügengeschichten ausdenken und sie der Tochter als Wahrheit verkaufen?
Doch nicht immer ist die Wahrheit das, was wir hören wollen...

Meine Meinung:
Dieses Buch ist etwas ganz besonderes, etwas großartiges. Eine Liebeserklärung an das Leben und die Liebsten. 
Nell´s Mutter Valerie ist bei Nell´s Geburt erst sechzehn Jahre alt.
Selbst noch ein Kind muss sie plötzlich erwachsen werden und Verantwortung übernehmen. 
Als ich den Klappentext dieses Buches gelesen habe, hatte ich damit gerechnet, dass es mich langweilen müsste und doch hat er mich gleichzeitig neugierig machen können.
Auch die ersten Seiten lasen sich erstmal nur okay und ich erwartete nichts berührendes und auch nichts besonderes.
Recht schnell jedoch änderte sich meine Meinung. Die Geschichte, die Idee des Buches wurde immer klarer und verständlicher und ich war wirklich beeindruckt von den tiefen Gefühlen, der Verdrängung und der Liebe zu jedem Detail.
Die verrückte Valerie, die garnicht so verrückt ist, wie sie scheint. Die im Gegenteil alles nur aus Liebe so tat, wie sie es tat.
Die steife Nell, die nach der Wahrheit sucht und erst mit ihr anfängt ihre Mutter und sich selbst zu verstehen und der nette und hilfsbereite Ewan, der an die Macht der Fantasie glaubt und der die Hoffnung für alles zu sein scheint.

Fazit:
Wenn die Liebe zum Kind, zum Kochen und die eigene Fantasie die Kraft zum Leben sind, sollte man sie sich immer bewahren.

Dieses Buch erhält von mir 5 von 5 Emmis


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