Donnerstag, 31. Oktober 2013

Blogtour Assjah - Die Charaktere (+ Gewinnspiel - ist ausgelost!)

Oh!
Wie schön, dass ihr da seid.
Na kommt doch bitte rein - Kim und die anderen sind auch schon da.
Wir wollen euch die Charaktere heute ein bisschen vorstellen und führen dann ein Interview mit ihnen.
Wenn ihr leise seid, dann dürft ihr auch hierbleiben und falls ihr Fragen habt, dann stellt sie einfach im Anschluss.
Ach und bevor ich es vergesse: hier könnt ihr ein eBook gewinnen :).
Ich hoffe ihr habt viel Zeit mitgebracht, denn ich habe gehört, dass alle ganz schöne Plaudertaschen sind.

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Vorstellung:



Kim ist ein (fast) ganz normaler, zehnjähriger Junge. Er kleidet sich gerne ausgeflippt und hat eine sehr lebhafte Fantasie in der er die Welt „Assjah“ erschaffen hat. „Echte“ Freunde hat er durchaus – Florian und Chris, von denen man leider nichts erfährt und Oliver, dem er im Punksein nacheifert.

Silberfünkchen ist die Erste, die er mit einem Traumspiegel aus seiner Traumwelt herbeiholt, als er ihn bei einer Mutprobe in einer Villa findet. Sie ist dafür da, dass Kim nicht mehr so allein ist.
Silberfünkchen sieht aus wie ein moderner Teenager.

Goldlöckchen ist Silberfünkchens beste Freundin, deswegen wird sie als zweites aus der Traumwelt gewünscht. Sie ist stumm und kann sich nur durch gestikulieren bemerkbar machen. Ihren Anziehsachen nach zu urteilen, könnte sie aus einem früheren Jahrhundert stammen.

Fineas ist ein Drache, der erst einmal ziemlich wütend alles zerstört, als er aus der Traumwelt in Kims Welt geholt wird. Er wird vom Magier Annatar in einen kleinen Rattendrachen verzaubert und nennt sich ab da dann Finn.

Annatar ist ein (ich muss es zugeben) total unfähiger Magier. Seinen Stab hat er geklaut, deswegen geht auch oft etwas schief, wenn er zaubert. Bei einem solcher missglückten Zauber, hat er sich selbst eine weiße Haarsträhne gezaubert.

Die Namaren sind Schatten die sowohl in Kims Träumen, als auch in der Realität auftauchen. Sie sind die Wächter des Gleichgewichts zwischen Realität und Fantasie.


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Interview:


Wir haben sie alle, bis auf die Namaren hier bei uns im Wohnzimmer, weil uns einige Fragen auf der Zunge liegen.
Erst einmal vielen Dank an Silberfünkchen und Goldlöckchen, ihr seht echt bezaubernd aus. Wir freuen uns natürlich auch das Kim, Fineas – bitte nicht jähzornig werden - und Annatar – bitte nicht zaubern (an meine Haare denk) – da sind.
Kim krallt sich ein Gummibärchen: “Kein Problem – ich bin total gespannt, was uns hier erwartet. Das Essen sieht schon mal gut aus.”
Silberfünkchen und Goldlöckchen lächeln freudig und streichen sich über die Kleidung.
Kim schnaubt: „Hört auf sie zu loben – was meint ihr wer in der Spielzeugabteilung im Kaufhaus die Barbie-Klamotten kaufen darf!“ Er deutet mit Leidensmiene auf sich. „Das bleibt unter uns – aber wisst ihr wie peinlich das für einen Jungen ist, Mädchenkram zu kaufen?!“
Fineas, der draußen vor der Tür sitzt, weil er nicht ins Wohnzimmer passt, unterbricht ihn unwirsch: “Hey, ich bin nicht jähzornig …”
Annatar: “Wir freuen uns sehr hier zu sein. Und nein, ich werde nicht zaubern! Wieso glaubt jeder, dass sich meine schiefgegangenen Zauber auf die Haare auswirken?”
Fineas: “Ist mir egal – ich will, dass du zauberst, Annatar!”
Silberfünkchen schwebt zu ihm und grinst: “Ach, du willst doch nicht etwa freiwillig …?”
Fineas schlägt aufgebracht mit den Flügeln und unterbricht Silberfünkchen. “In diesem Fall mache ich eine Ausnahme. Als Drache kann man sich so schwer an einem Gespräch beteiligen.”
Kim flüstert leise seinen Gastgebern zu: “Ich glaube eher, der ist scharf auf die Süßigkeiten. Lasst euch bloß nicht täuschen – in Wirklichkeit liebt er Schokolade und Kuchen.”
Annatar zuckt mit den Schultern und verwandelt Fineas in den Rattendrachen Finn, der sich den Hals als erstes nach der Kürbissuppe verdreht. Goldlöckchen schwebt zu ihm und drückt ihm eine Lakritzschnecke in die Pfoten.
Kim:
„Ich glaube wir sollten anfangen, bevor wir gänzlich den Grund des Besuches vergessen …“

Unsere ersten Fragen gehen an Kim: „Kim, wieso wolltest du Florian durch eine Mutprobe beweisen, dass du kein Angsthase bist?“

Kim runzelt die Stirn und denkt angestrengt nach: „Wieso? Braucht es einen legalen Grund für eine Mutprobe? Ich wollte einfach nicht zurückstecken und ihm zeigen, dass ich mutiger bin als er. Deswegen ja die Villa im Wald. Er ist ja nur in ein verlassenes Haus in der Stadt eingestiegen – und das nicht mal bei Nacht …“
Silberfünkchen fliegt zu Kim und setzt sich auf seine Schulter: „Klingt trotzdem gefährlich. So etwas solltest du nicht machen.“
Kim: „Ich wollte Flo zeigen, dass er mich nicht beeindrucken kann und ich kein Angsthase bin. Außerdem wollte ich unbedingt etwas viel Tolleres finden!“ Ein verträumtes Grinsen huscht über sein Gesicht. „Und das ist mir ja gelungen …“

Wieso zauberst du dir die Figuren deiner Traumwelt herbei, wo du doch genauso gut mit deinem Freund spielen könntest?

Kim lässt verdutzt das Glas mit der Halloweenbowle sinken: „Ich spiele durchaus auch mit meinen Freunden (hey, ihr habt Chris vergessen – wir sind immerhin das Trio Infernale!), aber in letzter Zeit kamen wir irgendwie nicht dazu. Wir treffen uns regelmäßig zum Rollenspiel, das haben wir vor einiger Zeit für uns entdeckt oder wir spielen Fußball, gehen in die Stadt oder auf den Spielplatz. Flo hat außerdem echt tolle Konsolen, mit denen wir immer wieder spielen, wenn es draußen regnet. Ich beneide ihn um die Playstation und die vielen Spiele. Leider hat mir meine Ma bisher nicht mal einen Gameboy geschenkt.

Ist er dein bester Freund?

Kim wiegt den Kopf: „Ich habe viele gute Freunde – Florian und Chris sind auf jeden Fall meine besten Schulfreunde. Wir verbringen viel Zeit zusammen, aber genauso oft bin ich bei Oliver und seinen Brüdern. Olli hilft mir beim Lernen, Haare färben und schenkt mir manchmal tolle Sachen – die Lederjacke habe ich von ihm!“ Er zeigt stolz eine abgewetzte Lederjacke, die er liebevoll mit Buttons geschmückt und Lackstiften verziert hat. „Meine Ma hasst sie, aber das ist mir egal. Ich find sie klasse.
Finn klettert auf Kims Schoß und schnuppert mit angewidertem Gesicht an der Jacke: „Kein Wunder, sie ist auch ausnehmend hässlich.“
Kim pustet die Backen auf. „Ist sie nicht.“ Rasch stopft er sich einige Gummibärchen in den Mund. „Auf jeden Fall …“
Silberfünkchen: „Kau aus, das ist total eklig …“
Kim verdreht die Augen, folgt jedoch Silberfünkchens Ratschlag. „Auf jeden Fall habe ich viele Freunde, auch wenn man das nur schwer glauben mag – ihr kennt ja nur das niedergeschriebene Abenteuer, das ich mit Finn, Annatar, Silberfünkchen und Goldlöckchen bestritten habe – dabei gibt es sooooo viel mehr zu erzählen!“
Annatar: „Aber dein Alltag ist nicht so geeignet, um es in ein Buch zu packen, meinst du nicht auch?“
Kim zuckt die Schultern, schweigt jedoch.

Wie ist eigentlich DEINE weiße Strähne entstanden?

Kim: „Na die hatte ich den Schatten zu verdanken. Ich färbe mir ja gerne die Haare bunt – Olli hilft mir dabei immer – aber weiß ist einfach nur doof. So farblos halt. Die Schatten haben mir die verpasst, als wir uns das erste Mal begegnet sind. Man, war ich geschockt, aber glücklicherweise ist jetzt alles wieder normal!“

Liebe Silberfünkchen, steht Goldlöckchen in deinem Schatten? Sie geht in der Geschichte ja regelrecht unter.


Silberfünkchen hebt irritiert die Augenbrauen und Goldlöckchen schnappt sich energisch Block und Stift. „Nur weil sie nicht sprechen kann, glaubt ihr, dass Goldlöckchen in meinem Schatten steht? Blödsinn. Sie ist in Wirklichkeit eine Quasselstrippe, nur leider bekommt das niemand mit, weil sie sich nicht auf normalem Wege ausdrücken kann.“
Goldlöckchen hält den Zettel hoch: „Ich kann mich sehr gut behaupten. Nur leider komme ich selten dazu, weil Silberfünkchen schneller redet, als ich schreibe.“
Silberfünkchen: „Naja, ich weiß halt was sie denkt und es hat sich so ergeben, dass ich Goldlöckchens Gedanken äußere, da sie hier kaum jemand versteht. Dabei muss man nur richtig hinhören.“
Annatar hält Goldlöckchen die Hand entgegen. „Also ich verstehe sie problemfrei. Sie hat eine andere Art zu kommunizieren – man muss nur genau zuhören.“
Goldlöckchen strahlt ihn an.

Wie ist eure Freundschaft? Ist es ein großes Problem, dass sie stumm ist?

Silberfünkchen: „Wir sind sehr enge Freunde. Wir entstammen aus derselben Sternenblumengruppe und sind am selben Tag geboren. So etwas schweißt zusammen. Und eigentlich ist Goldlöckchen nicht stumm – unter uns Feen gibt es viele, die sich nicht über die Sprache ausdrücken, sondern über Gedanken oder mit Hilfe ihrer Gefühle. Das ist für uns andere, als würden sie sprechen. Ich kann mich mit ihr ebenso gut unterhalten, wie mit Annatar, Kim und dir.“
Goldlöckchen schreibt fleißig und hält den Block hoch: „Es wurde erst hier ein Problem. Zu Beginn war diese Welt hier anstrengend und dass Kim mich nicht verstand, war schrecklich für mich. Ich musste mich vollkommen auf Silberfünkchen verlassen, da sie so etwas wie mein Sprachrohr wurde. Wir reden im Grunde ständig miteinander und wenn Silberfünkchen etwas sagt, spricht sie für uns beide. Wir sind zumeist derselben Meinung, so dass es hier unterdessen gut funktioniert.“ Sie schenkt Annatar ein Lächeln. „Außerdem versteht er mich noch …“
Silberfünkchen grinst wissend und nippt an einem Fingerhut voll Kürbissuppe.

,,Fineas, Finn, oder naja – jetzt ja doch wieder Finn – was hättest du Kim am liebsten angetan, als er dich ganz aus Versehen hergezaubert hat?

Finn schiebt ein Stück Schokolade beiseite und wirft Kim einen skeptischen Blick zu. „Man soll ja ehrlich sein – am liebsten hätte ich ihn gefressen!“
Kim wird blass und verschluckt sich an seiner Bowle. „Bitte was?“
Finn: „Hey, du hast mich aus Adaan gerissen, mitten aus meinem Mitternachtsflug. Das war alles andere als angenehm. Am liebsten hätte ich dich geschnappt, dir die Meinung gegeigt und dich dann einfach gefressen, aber das ging ja nicht, weil ich spürte, dass nur er mich zurückbringen konnte.“ Er schnaubt und plustert sich auf. „Also habe ich mich abreagiert, bin in diesem Gewitter umhergeflogen, habe mich auf die Lichtung zurückgezogen …“
Silberfünkchen: „Lichtung? Da gab es keine … die hast du mit deinem dicken Hintern …“
Finn knurrt sie an: „Ruhe – ich hab euch vorhin auch nicht unterbrochen! Ich habe mich zurückgezogen um nachzudenken.“
Kim: „Deswegen bist du wie ein Verrückter durch die Luft geflogen?“
Finn nickt. „Ich musste zur Ruhe kommen, meine Gedanken klären und mich abreagieren.“

Du warst ja wirklich, wirklich, wirklich sauer. Ich kann es dir nicht verübeln, vor allem, nachdem Annatar aus einem stattlichen Drachen wie dir einen mickrigen Rattendrachen gemacht hat. Hast du dir oft gewünscht wieder der große Fineas zu sein?

Finn richtet sich auf und spreizt seine Flügel: „Hey, so mickrig bin ich als Rattendrache nicht. Ich muss sogar zugeben, dass es seine Vorteile hat klein zu sein. Ich gebe zu – am Anfang habe ich diese neue Gestalt gehasst! Ich meine, ich war ein Drache – zwar noch im Wachstum, aber stattliche zwanzig Meter.“
Kim verdreht die Augen: „Jetzt komm mal wieder runter. Die meisten Drachen in deinem Alter sind …“ Mit einem kurzen Biss in sein Hand, unterbricht Finn Kims Ausführungen. „AUA!!!“
Finn verzieht grimmig das Gesicht und bedroht Silberfünkchen, die nach Kims Hand sehen will, mit einem Lutscher: „Geschieht dir Recht – würdet ihr mich hier mal nicht unterbrechen? Ich bin dran, also habt ihr Sendepause. Wo war ich?“ Er runzelt nachdenklich die Stirn und nickt. „Ach ja … ich habe mir oft gewünscht wieder groß zu sein, im Grunde wollte ich nichts anderes. Ich hab sogar in den ersten Nächten davon geträumt.“
Kim wischt sich eine Träne aus den Augenwinkeln. „Das hast du mir nie erzählt.
Finn: „Warum sollte ich? Es war auch so offensichtlich, dass ich wieder nach Hause wollte.“

Annatar, jetzt zu dir.
Annatar sinkt augenblicklich ein wenig in sich zusammen und lässt die Schultern hängen.

Was wolltest du eigentlich zaubern, als dann das mit deiner weißen Strähne passiert ist?
Annatar wird blasser. „Genau diese Frage habe ich am meisten gefürchtet und jetzt kommt sie ohne Vorwarnung als Erste.“
Kim tätschelt seine Schulter und Annatar wirft ihm einen warnenden Blick zu. „Keine Sorge, ich verrate schon nichts, aber hier hat bisher jeder offen geantwortet – wir haben einige Geheimnisse offenbart. Da ist es nur fair …“
Goldlöckchen flattert zu Kim und versetzt ihm einen Nasenstüber. Dann gesellt sie sich wieder zu Annatar.
Annatar strafft sich: „Okay, jeder war ehrlich – jetzt bin ich dran. Das passierte während der Aufnahmeprüfungen, in denen Magierlehrlinge versuchen einen passenden Meister auf sich aufmerksam zu machen. Ihr müsst wissen, dass die meisten schon magische Erfahrungen gesammelt haben – sie konnten beispielsweise einen Apfel in eine Birne verwandeln, einen Windhauch heraufbeschwören oder ein kleines Feuerwerk herbeizaubern. Ich war im Grunde zu jung, war gerade erst nach Almaz gekommen und hatte im Gegenzug zu den anderen keinerlei Erfahrungen, von dieser einen Sache mit meiner Mutter einmal abgesehen. Dennoch wollte ich bei den Prüfungen teilnehmen, so schnell wie möglich einen Meister gewinnen und mit meinen Studien anfangen.“
Finn: „Ich halte nicht viel von den Auswahlverfahren der Magier. Das ist mehr Schein als Sein. Im Grunde lässt man sich so durch Taschenspielertricks blenden und übersieht diejenigen, die über wirkliches Potenzial verfügen.“
Annatar: „Das mag stimmen, aber die wirklich mächtigen Magier, die sich nur alle fünf Jahre einen Schüler nehmen, kann man während dieser Prüfungen nicht täuschen. Natürlich versucht jeder einen solchen Meisterzauberer auf sich aufmerksam zu machen, aber die meisten scheitern.“
Kim grinst und spielt gedankenverloren mit einer Lakritzschnecke. „Du nicht – du hast Shamalla auf dich aufmerksam gemacht.“
Annatar seufzt: „Ich weiß bis heute nicht, wie ich das zustande gebracht habe. Ich wollte nur einen leichten Verwandlungszauber zeigen, weil jeder sich daran versucht hat eine Katze in eine Maus zu verwandeln. Für Laien ist die Verwandlung eines Tieres in ein anderes das Schwierigste, also wollte ich es unbedingt auch versuchen.“
Finn: ,,Obwohl du es noch nie zuvor probiert hast – Idiot!“
Annatar dreht den leeren Bowlebecher zwischen den Händen: „Du hast Recht, Finn. Heute weiß ich, wie viel Glück ich hatte, dass nicht mehr passiert ist. Ich hab mir also eine der Katzen ausgesucht, die für derartige Zauber zur Verfügung standen – ich sollte noch erwähnen, dass die Zauberversuche von erfahrenen Magiern überwacht wurden, sprich keinem Tier ist etwas zu Leide getan worden – und versuchte sie in eine weiße Maus zu verwandeln. Was genau passiert ist, weiß ich gar nicht, aber es ging total schief- der Zauber fiel auf mich zurück, aber glücklicherweise war es nur die Farbe, die an mir haften blieb – in Form der weißen Haarsträhne.
Finn: „Zum Glück, sonst wärst du jetzt eine Maus …“
Goldlöckchen streicht Annatar über die Wange und lächelt ihm aufmunternd zu.
Annatar: „Auf jeden Fall – ich wüsste nur zu gerne, was damals …“ Sein Blick fällt auf Kim und sein Gesicht erhellt sich. „Sag mal …“
Kim schüttelt energisch den Kopf. „Nein, wenn du jetzt glaubst, ich erzähle dir und allen anderen, was damals vorgefallen ist …“
Silberfünkchen: „Warum nicht? Du weißt es doch!“
Kim: „Natürlich weiß ich es. Ich habe es mir schließlich ausgedacht.“
Finn verzieht das Gesicht: „Ich hasse es, wenn du das sagst – da fühlt man sich so ferngesteuert.“
Silberfünkchen boxt ihm gegen die Schulter: „Wie recht Finn hat. Das Mindeste ist, Annatar zu sagen, was damals geschehen ist.“
Kim verdreht die Augen und fährt sich durch das Haar. „Man, das ist unfair – alle gegen mich.“
Annatar: „Bitte, Kim.“
Kim: „Na fein – das Einzige, was nicht geklappt hat, war das weiße Fell der Maus. Du hast zwei Zauber auf einmal probiert – die Verwandlung und die Farbveränderung. Das musste ja schiefgehen. Du hast echt Glück gehabt, dass sich deine Magie an den schwierigeren Zauber gehängt hat. Daher fiel nur der gescheiterte Farbzauber auf dich zurück.“
Annatars Augen weiten sich und der Becher rutscht ihm aus den Händen. „Dann hat es geklappt?“
Kim: „Die Katze hast du wirklich in eine Maus verwandelt. Allerdings hast du das gar nicht mehr mitbekommen, da du dich selbst abgeschossen hast. Als du wieder zu dir kamst, hatte Shamalla ihr Katze längt wieder zurückverwandelt.“
Annatar: „Moment – das war ihre Katze?“
Kim grinst: „Klar, sie ist sogar ihr Familiar. Deswegen wusste sie auch, wie stark die Magie war, die du genutzt hast. Sie hatte nämlich so ihre Schwierigkeiten, ihren Familiari zurück zu verwandeln. Deswegen hat sie dich ausgewählt – ihren ersten Schüler seit sieben Jahren.“
Schweigen breitet sich aus.

Wie geht es dir jetzt, wo du deine Magie gefunden hast?

Annatar atmet tief durch dun braucht eine Weile, um die Frage zu begreifen: „Gut – sehr gut sogar. Insgeheim wusste ich immer, dass sie da ist, aber es war schrecklich all die Jahre so talentfrei durchs Leben zu stolpern. Wie oft hab ich mich deswegen lächerlich gemacht. Ich gebe zu, ich habe zu oft den falschen Weg eingeschlagen, aber ich bin dabei alles wieder gut zu machen. Und ich bin einfach nur glücklich, dass ich meine Magie gefunden habe. Das ist, als hätte man einen guten Freund wieder getroffen.

Möchtest du Kim eigentlich noch etwas sagen? Wir wissen ja, dass du ihm sehr dankbar bist.

Annatar neigt sich zu Kim und flüstert ihm etwas ins Ohr. Ein breites Lächeln ziert Kims Gesicht und er streckt ihm beide Daumen entgegen. „Erledigt.

Hat noch jeder etwas von der Gruselkürbissuppe? Ich hätte hier auch noch etwas Glibberbowle. Ich schenk euch mal nach.

Kim lehnt sich zurück und atmet tief durch: „Oh, danke. Die ist echt lecker.“
Finn hält sich an einem großen Kürbiskeks fest und knabbert immer wieder daran. „Die sind lecker. Bekomme ich welche als Wegzehrung mit?“
Silberfünkchen schüttelt den Kopf: „Gierschlund. Kein Wunder, dass du in der Form nicht mehr fliegen kannst.“
Finn knurrt leise und legt den Keks beiseite.

Ich möchte euch sagen, wie sehr es uns gefreut hat, dass ihr euch unseren Fragen gestellt habt. Wir haben noch einiges über euch erfahren können und freuen uns jetzt auf weitere Abenteuer mit euch.

Kim strahlt: „Sehr gerne doch. Es war echt toll bei euch und die Verpflegung war einmalig. Abenteuer gibt es garantiert noch einige – ich würde euch so gerne mit in meine Träume nehmen, dann könnte ich euch alles zeigen.“
Silberfünkchen lächelt und schwirrt zu ihren Gastgebern: „Die Freude ist ganz auf unserer Seite – wir haben ja ebenfalls das ein oder andere voneinander erfahren.“
Finn: „Ja, es war wirklich schön. Ich werde von diesem Gespräch auf meinem Blog berichten. Schaut einfach mal vorbei.
Kim: „Immer diese Werbeinblendungen.“
Annatar fällt Finn ins Wort, um einen beginnenden Streit abzuwenden: „Es war wirklich schön – vielen Dank für das nette Gespräch. Es war sehr aufschlussreich – auch für uns wie mir scheint.“
Das Klingeln eines Handys unterbricht das Gespräch. Kim nimmt es schnell entgegen, spricht leise und legt schließlich auf: „Elisa ist gleich hier. Ihr kennt sie noch nicht, oder?“ Er steckt sein Handy weg, trinkt sein Glas leer und steht auf. „Ihr werdet sie mögen. Sie darf doch kurz reinkommen, oder? Wir waren miteinander verabredet und sie bringt mir noch mein Halloweenkostüm. Nachher wollen wir noch gemeinsam Süßigkeiten jagen gehen – wir tragen sogar Partnerlook: Sie hat sich als Lydia verkleidet, ich gehe als Beetlejuice.
Finn schnaubt. „Ich enthalte mich jeglichen Kommentars.“

Kurze Zeit später ist Elisa wirklich angekommen – sie schaut sich in der lustigen Runde um und seufzt: „Also ihr hätte mich wirklich ebenfalls zur Party einladen können.“ Ihr Blick fällt auf Kim und sie fängt an zu grinsen. „Das Kostüm steht dir. Wir sollten bald aufbrechen, bevor die besten Süßigkeiten weg sind.“ Mit einem breiten Grinsen betrachtete sie die Süßigkeiten und dann sieht sie zu den Gastgebern: „Andererseits kann man genauso gut hier anfangen:
Süßes oder Saures?“


Na, könnt ihr erraten als was sie sich die Protagonisten verkleidet haben? Könnt ihr euch vorstellen, wen Annatar mit seinem Kostüm verkörpert?

Jetzt sind doch echt welche über der Glibberbowle eingeschlafen...tztzt.
Also falls ihr das heutige eBook gewinnen wollt, dann beantwortet uns bitte folgende Frage bis zum 03.11.2013 um 23:59 Uhr

 Welchen Charakter findet ihr am sympathischten und warum?

Am Montag poste ich dann den Gewinner/die Gewinnerin und brauche dann folgende Daten für die Autorin: Namen, die Mailadresse und das Wunschformat des eBooks: (mobi, PDF oder epub). 

Weitere Seiten der Autorin: 
www.vee-jas.de 
www.assjah.de 

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH my-reading-world. Bitte lasse mir doch deine Mailadresse und das Wunschformat des eBooks (mobi, PDF oder epub) per Email an kleinehexe_82@hotmail.com zukommen. 

Kommentare:

  1. Silberfünkchen finde ich gerade am sympathischsten, da sie mir irgendwie ein wenig ähnlich ist.

    LG Serpina
    myreadingworld@gmail.com

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    1. Ich mag sie auch, aber optisch wäre ich wohl für Goldlöckchen :D

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  2. Hallo und guten Tag,

    alle Figuren sind eigentlich herzallerliebst und so ähnlich wie Septimus Hep. Wenn jemand hier diese Buchreihe kennt.

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    1. Das sind doch die Bücher Magyk, Flyte etc, oder? Die stehen bei uns auch und der Bücherwichtel hat schon eins gelesen.

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  3. Antworten
    1. Danke. Ja unsere Besucher wollten garnicht mehr aufhören zu erzählen :D

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  4. Hallo Bücherfee,

    schön , dass Du sie auch kennst. Sind halt einfach schöne Bücher und ich finde es toll, wenn es jetzt etwas ähnliches auf dem Büchermarkt gibt.

    LG..Karin..

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