Donnerstag, 31. Oktober 2013

Der Look von Sophia Bennett

Altersempfehlung: 12 - 17 Jahre


  • Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
  • Verlag: Chicken House (2. Oktober 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3551520453
  • ISBN-13: 978-3551520456
  • Originaltitel: THE LOOK
  • Preis: 14,99 Euro
Vielen Dank an Chickenhouse für die Bereitstellung dieses Buches.
Hier könnt ihr das Buch direkt über den Verlag bestellen.
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Inhalt:
Ted und Ava sind zwei Schwestern. Während die zwei Jahre ältere Ava die hübschere von beiden ist, wird die fünfzehnjährige Ted in der Schule "Freaky Friday" genannt. Mit Vogelnestfrisur, Monoaugenbraue und Stelzenbeinen hat sie es nicht leicht. Oft lässt Ted sich von ihrer Schwester zu etwas überreden, wie damals, als sie im Biene-Maja-Kostüm den Schulsport mitgemacht hat.
Jetzt hat Ava sie dazu gebracht mit ihr Straßenmusik zu machen um etwas Taschengeld zu verdienen. Obwohl beide keine begabten Musiker sind, wird jemand auf sie Aufmerksam. Simon. Er ist ein Modelscout und er will nicht die hübsche Ava, sondern ihre Schwester.
Das kann nur ein Fake sein. Man weiss doch, dass die Modelagenturen heute junge Leute zu Shootings einladen und dann abzocken.
Doch Simon ist kein Fake und die Agentur möchte Ted als Model haben. Ted hält überhaupt nichts davon, aber da Ava ziemlich krank geworden ist, macht sie alles für sie.

Cover:
Mir gefällt das Cover sehr gut. Es hat sehr schöne Pastellfarben und ich würde es sofort im Jugendbereich einsortieren.
Trotzdem muss ich sagen, dass ich eine oberflächlicheres Buch erwartet habe. Vorne eine Schneiderpuppe, hinten der Schwerpunkt mit dem Modeln. Von daher finde ich es zwar schön, aber unpassend.

Meine Meinung:
Wie schon beim Cover geschrieben, habe ich ein viel oberflächlicheres Buch erwartet.
Ich bin davon ausgegangen, dass sich wirklich alles nur um das Modeln dreht und bin positiv überrascht worden.
Ava ist ziemlich krank und Ted macht eigentlich alles, was Ava möchte, nur um sie aufzuheitern.
Wir begleiten Ava durch ihre lange und schwere Krankheit, bekommen ihren Liebeskummer mit. Die Sorge über ihr Aussehen und wir merken wie sie immer mehr abbaut.
Ted dagegen wächst in der Geschichte. Sie wird reifer, übernimmt Verantwortung und möchte einfach nur, dass ihre Schwester gesund wird.
Obwohl Ted einfach nur Angst hat und Ava´s Krankheit hasst, empfindet sie es doch als Glück, denn nie hat sie Ava besser kennenlernen können, als in dieser Zeit.
Beide zusammen sind ein starkes Team. Sie fangen sich auf, stützen sich und richten sich gemeinsam wieder auf.
Aus der kleinen Schwester wird im Laufe des Buches die große Schwester.
Am Anfang haben die Eltern noch das Gefühl, dass Ted für alles zu klein ist, doch am Ende müssen auch sie einsehen, dass die Tochter Erwachsen geworden ist und sie es nicht mitbekommen haben.
Obwohl es im Buch hauptsächlich um das Modeln geht, was für mich eine oberflächliche Angelegenheit ist, ging es mir doch recht nah. Es steckt soviel Gefühl in der Geschichte, soviel Leid während Ava ihre Krankheit durchlebt und auch soviel Enttäuschung, Freude und Erfahrungen die Ted macht.
Neben den Schwestern mag ich den schrulligen Papa sehr gerne. Er ist so liebenswert tollpatschig. Ebenso Jesse, Ava´s Freund. Ein Beachboy, der Ava über alles liebt.
Und natürlich Nick. Nick ist der Sohn von der Chefin der Modelagentur und er hasst Models. Er ist ein Künstler und trotz seiner schroffen Art ein lieber Kerl.

Fazit:
Ein Buch das unterhält und gleichzeitig berührt.

5 von 5 Emmis

Blogtour Assjah - Die Charaktere (+ Gewinnspiel - ist ausgelost!)

Oh!
Wie schön, dass ihr da seid.
Na kommt doch bitte rein - Kim und die anderen sind auch schon da.
Wir wollen euch die Charaktere heute ein bisschen vorstellen und führen dann ein Interview mit ihnen.
Wenn ihr leise seid, dann dürft ihr auch hierbleiben und falls ihr Fragen habt, dann stellt sie einfach im Anschluss.
Ach und bevor ich es vergesse: hier könnt ihr ein eBook gewinnen :).
Ich hoffe ihr habt viel Zeit mitgebracht, denn ich habe gehört, dass alle ganz schöne Plaudertaschen sind.

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Vorstellung:



Kim ist ein (fast) ganz normaler, zehnjähriger Junge. Er kleidet sich gerne ausgeflippt und hat eine sehr lebhafte Fantasie in der er die Welt „Assjah“ erschaffen hat. „Echte“ Freunde hat er durchaus – Florian und Chris, von denen man leider nichts erfährt und Oliver, dem er im Punksein nacheifert.

Silberfünkchen ist die Erste, die er mit einem Traumspiegel aus seiner Traumwelt herbeiholt, als er ihn bei einer Mutprobe in einer Villa findet. Sie ist dafür da, dass Kim nicht mehr so allein ist.
Silberfünkchen sieht aus wie ein moderner Teenager.

Goldlöckchen ist Silberfünkchens beste Freundin, deswegen wird sie als zweites aus der Traumwelt gewünscht. Sie ist stumm und kann sich nur durch gestikulieren bemerkbar machen. Ihren Anziehsachen nach zu urteilen, könnte sie aus einem früheren Jahrhundert stammen.

Fineas ist ein Drache, der erst einmal ziemlich wütend alles zerstört, als er aus der Traumwelt in Kims Welt geholt wird. Er wird vom Magier Annatar in einen kleinen Rattendrachen verzaubert und nennt sich ab da dann Finn.

Annatar ist ein (ich muss es zugeben) total unfähiger Magier. Seinen Stab hat er geklaut, deswegen geht auch oft etwas schief, wenn er zaubert. Bei einem solcher missglückten Zauber, hat er sich selbst eine weiße Haarsträhne gezaubert.

Die Namaren sind Schatten die sowohl in Kims Träumen, als auch in der Realität auftauchen. Sie sind die Wächter des Gleichgewichts zwischen Realität und Fantasie.


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Interview:


Wir haben sie alle, bis auf die Namaren hier bei uns im Wohnzimmer, weil uns einige Fragen auf der Zunge liegen.
Erst einmal vielen Dank an Silberfünkchen und Goldlöckchen, ihr seht echt bezaubernd aus. Wir freuen uns natürlich auch das Kim, Fineas – bitte nicht jähzornig werden - und Annatar – bitte nicht zaubern (an meine Haare denk) – da sind.
Kim krallt sich ein Gummibärchen: “Kein Problem – ich bin total gespannt, was uns hier erwartet. Das Essen sieht schon mal gut aus.”
Silberfünkchen und Goldlöckchen lächeln freudig und streichen sich über die Kleidung.
Kim schnaubt: „Hört auf sie zu loben – was meint ihr wer in der Spielzeugabteilung im Kaufhaus die Barbie-Klamotten kaufen darf!“ Er deutet mit Leidensmiene auf sich. „Das bleibt unter uns – aber wisst ihr wie peinlich das für einen Jungen ist, Mädchenkram zu kaufen?!“
Fineas, der draußen vor der Tür sitzt, weil er nicht ins Wohnzimmer passt, unterbricht ihn unwirsch: “Hey, ich bin nicht jähzornig …”
Annatar: “Wir freuen uns sehr hier zu sein. Und nein, ich werde nicht zaubern! Wieso glaubt jeder, dass sich meine schiefgegangenen Zauber auf die Haare auswirken?”
Fineas: “Ist mir egal – ich will, dass du zauberst, Annatar!”
Silberfünkchen schwebt zu ihm und grinst: “Ach, du willst doch nicht etwa freiwillig …?”
Fineas schlägt aufgebracht mit den Flügeln und unterbricht Silberfünkchen. “In diesem Fall mache ich eine Ausnahme. Als Drache kann man sich so schwer an einem Gespräch beteiligen.”
Kim flüstert leise seinen Gastgebern zu: “Ich glaube eher, der ist scharf auf die Süßigkeiten. Lasst euch bloß nicht täuschen – in Wirklichkeit liebt er Schokolade und Kuchen.”
Annatar zuckt mit den Schultern und verwandelt Fineas in den Rattendrachen Finn, der sich den Hals als erstes nach der Kürbissuppe verdreht. Goldlöckchen schwebt zu ihm und drückt ihm eine Lakritzschnecke in die Pfoten.
Kim:
„Ich glaube wir sollten anfangen, bevor wir gänzlich den Grund des Besuches vergessen …“

Unsere ersten Fragen gehen an Kim: „Kim, wieso wolltest du Florian durch eine Mutprobe beweisen, dass du kein Angsthase bist?“

Kim runzelt die Stirn und denkt angestrengt nach: „Wieso? Braucht es einen legalen Grund für eine Mutprobe? Ich wollte einfach nicht zurückstecken und ihm zeigen, dass ich mutiger bin als er. Deswegen ja die Villa im Wald. Er ist ja nur in ein verlassenes Haus in der Stadt eingestiegen – und das nicht mal bei Nacht …“
Silberfünkchen fliegt zu Kim und setzt sich auf seine Schulter: „Klingt trotzdem gefährlich. So etwas solltest du nicht machen.“
Kim: „Ich wollte Flo zeigen, dass er mich nicht beeindrucken kann und ich kein Angsthase bin. Außerdem wollte ich unbedingt etwas viel Tolleres finden!“ Ein verträumtes Grinsen huscht über sein Gesicht. „Und das ist mir ja gelungen …“

Wieso zauberst du dir die Figuren deiner Traumwelt herbei, wo du doch genauso gut mit deinem Freund spielen könntest?

Kim lässt verdutzt das Glas mit der Halloweenbowle sinken: „Ich spiele durchaus auch mit meinen Freunden (hey, ihr habt Chris vergessen – wir sind immerhin das Trio Infernale!), aber in letzter Zeit kamen wir irgendwie nicht dazu. Wir treffen uns regelmäßig zum Rollenspiel, das haben wir vor einiger Zeit für uns entdeckt oder wir spielen Fußball, gehen in die Stadt oder auf den Spielplatz. Flo hat außerdem echt tolle Konsolen, mit denen wir immer wieder spielen, wenn es draußen regnet. Ich beneide ihn um die Playstation und die vielen Spiele. Leider hat mir meine Ma bisher nicht mal einen Gameboy geschenkt.

Ist er dein bester Freund?

Kim wiegt den Kopf: „Ich habe viele gute Freunde – Florian und Chris sind auf jeden Fall meine besten Schulfreunde. Wir verbringen viel Zeit zusammen, aber genauso oft bin ich bei Oliver und seinen Brüdern. Olli hilft mir beim Lernen, Haare färben und schenkt mir manchmal tolle Sachen – die Lederjacke habe ich von ihm!“ Er zeigt stolz eine abgewetzte Lederjacke, die er liebevoll mit Buttons geschmückt und Lackstiften verziert hat. „Meine Ma hasst sie, aber das ist mir egal. Ich find sie klasse.
Finn klettert auf Kims Schoß und schnuppert mit angewidertem Gesicht an der Jacke: „Kein Wunder, sie ist auch ausnehmend hässlich.“
Kim pustet die Backen auf. „Ist sie nicht.“ Rasch stopft er sich einige Gummibärchen in den Mund. „Auf jeden Fall …“
Silberfünkchen: „Kau aus, das ist total eklig …“
Kim verdreht die Augen, folgt jedoch Silberfünkchens Ratschlag. „Auf jeden Fall habe ich viele Freunde, auch wenn man das nur schwer glauben mag – ihr kennt ja nur das niedergeschriebene Abenteuer, das ich mit Finn, Annatar, Silberfünkchen und Goldlöckchen bestritten habe – dabei gibt es sooooo viel mehr zu erzählen!“
Annatar: „Aber dein Alltag ist nicht so geeignet, um es in ein Buch zu packen, meinst du nicht auch?“
Kim zuckt die Schultern, schweigt jedoch.

Wie ist eigentlich DEINE weiße Strähne entstanden?

Kim: „Na die hatte ich den Schatten zu verdanken. Ich färbe mir ja gerne die Haare bunt – Olli hilft mir dabei immer – aber weiß ist einfach nur doof. So farblos halt. Die Schatten haben mir die verpasst, als wir uns das erste Mal begegnet sind. Man, war ich geschockt, aber glücklicherweise ist jetzt alles wieder normal!“

Liebe Silberfünkchen, steht Goldlöckchen in deinem Schatten? Sie geht in der Geschichte ja regelrecht unter.


Silberfünkchen hebt irritiert die Augenbrauen und Goldlöckchen schnappt sich energisch Block und Stift. „Nur weil sie nicht sprechen kann, glaubt ihr, dass Goldlöckchen in meinem Schatten steht? Blödsinn. Sie ist in Wirklichkeit eine Quasselstrippe, nur leider bekommt das niemand mit, weil sie sich nicht auf normalem Wege ausdrücken kann.“
Goldlöckchen hält den Zettel hoch: „Ich kann mich sehr gut behaupten. Nur leider komme ich selten dazu, weil Silberfünkchen schneller redet, als ich schreibe.“
Silberfünkchen: „Naja, ich weiß halt was sie denkt und es hat sich so ergeben, dass ich Goldlöckchens Gedanken äußere, da sie hier kaum jemand versteht. Dabei muss man nur richtig hinhören.“
Annatar hält Goldlöckchen die Hand entgegen. „Also ich verstehe sie problemfrei. Sie hat eine andere Art zu kommunizieren – man muss nur genau zuhören.“
Goldlöckchen strahlt ihn an.

Wie ist eure Freundschaft? Ist es ein großes Problem, dass sie stumm ist?

Silberfünkchen: „Wir sind sehr enge Freunde. Wir entstammen aus derselben Sternenblumengruppe und sind am selben Tag geboren. So etwas schweißt zusammen. Und eigentlich ist Goldlöckchen nicht stumm – unter uns Feen gibt es viele, die sich nicht über die Sprache ausdrücken, sondern über Gedanken oder mit Hilfe ihrer Gefühle. Das ist für uns andere, als würden sie sprechen. Ich kann mich mit ihr ebenso gut unterhalten, wie mit Annatar, Kim und dir.“
Goldlöckchen schreibt fleißig und hält den Block hoch: „Es wurde erst hier ein Problem. Zu Beginn war diese Welt hier anstrengend und dass Kim mich nicht verstand, war schrecklich für mich. Ich musste mich vollkommen auf Silberfünkchen verlassen, da sie so etwas wie mein Sprachrohr wurde. Wir reden im Grunde ständig miteinander und wenn Silberfünkchen etwas sagt, spricht sie für uns beide. Wir sind zumeist derselben Meinung, so dass es hier unterdessen gut funktioniert.“ Sie schenkt Annatar ein Lächeln. „Außerdem versteht er mich noch …“
Silberfünkchen grinst wissend und nippt an einem Fingerhut voll Kürbissuppe.

,,Fineas, Finn, oder naja – jetzt ja doch wieder Finn – was hättest du Kim am liebsten angetan, als er dich ganz aus Versehen hergezaubert hat?

Finn schiebt ein Stück Schokolade beiseite und wirft Kim einen skeptischen Blick zu. „Man soll ja ehrlich sein – am liebsten hätte ich ihn gefressen!“
Kim wird blass und verschluckt sich an seiner Bowle. „Bitte was?“
Finn: „Hey, du hast mich aus Adaan gerissen, mitten aus meinem Mitternachtsflug. Das war alles andere als angenehm. Am liebsten hätte ich dich geschnappt, dir die Meinung gegeigt und dich dann einfach gefressen, aber das ging ja nicht, weil ich spürte, dass nur er mich zurückbringen konnte.“ Er schnaubt und plustert sich auf. „Also habe ich mich abreagiert, bin in diesem Gewitter umhergeflogen, habe mich auf die Lichtung zurückgezogen …“
Silberfünkchen: „Lichtung? Da gab es keine … die hast du mit deinem dicken Hintern …“
Finn knurrt sie an: „Ruhe – ich hab euch vorhin auch nicht unterbrochen! Ich habe mich zurückgezogen um nachzudenken.“
Kim: „Deswegen bist du wie ein Verrückter durch die Luft geflogen?“
Finn nickt. „Ich musste zur Ruhe kommen, meine Gedanken klären und mich abreagieren.“

Du warst ja wirklich, wirklich, wirklich sauer. Ich kann es dir nicht verübeln, vor allem, nachdem Annatar aus einem stattlichen Drachen wie dir einen mickrigen Rattendrachen gemacht hat. Hast du dir oft gewünscht wieder der große Fineas zu sein?

Finn richtet sich auf und spreizt seine Flügel: „Hey, so mickrig bin ich als Rattendrache nicht. Ich muss sogar zugeben, dass es seine Vorteile hat klein zu sein. Ich gebe zu – am Anfang habe ich diese neue Gestalt gehasst! Ich meine, ich war ein Drache – zwar noch im Wachstum, aber stattliche zwanzig Meter.“
Kim verdreht die Augen: „Jetzt komm mal wieder runter. Die meisten Drachen in deinem Alter sind …“ Mit einem kurzen Biss in sein Hand, unterbricht Finn Kims Ausführungen. „AUA!!!“
Finn verzieht grimmig das Gesicht und bedroht Silberfünkchen, die nach Kims Hand sehen will, mit einem Lutscher: „Geschieht dir Recht – würdet ihr mich hier mal nicht unterbrechen? Ich bin dran, also habt ihr Sendepause. Wo war ich?“ Er runzelt nachdenklich die Stirn und nickt. „Ach ja … ich habe mir oft gewünscht wieder groß zu sein, im Grunde wollte ich nichts anderes. Ich hab sogar in den ersten Nächten davon geträumt.“
Kim wischt sich eine Träne aus den Augenwinkeln. „Das hast du mir nie erzählt.
Finn: „Warum sollte ich? Es war auch so offensichtlich, dass ich wieder nach Hause wollte.“

Annatar, jetzt zu dir.
Annatar sinkt augenblicklich ein wenig in sich zusammen und lässt die Schultern hängen.

Was wolltest du eigentlich zaubern, als dann das mit deiner weißen Strähne passiert ist?
Annatar wird blasser. „Genau diese Frage habe ich am meisten gefürchtet und jetzt kommt sie ohne Vorwarnung als Erste.“
Kim tätschelt seine Schulter und Annatar wirft ihm einen warnenden Blick zu. „Keine Sorge, ich verrate schon nichts, aber hier hat bisher jeder offen geantwortet – wir haben einige Geheimnisse offenbart. Da ist es nur fair …“
Goldlöckchen flattert zu Kim und versetzt ihm einen Nasenstüber. Dann gesellt sie sich wieder zu Annatar.
Annatar strafft sich: „Okay, jeder war ehrlich – jetzt bin ich dran. Das passierte während der Aufnahmeprüfungen, in denen Magierlehrlinge versuchen einen passenden Meister auf sich aufmerksam zu machen. Ihr müsst wissen, dass die meisten schon magische Erfahrungen gesammelt haben – sie konnten beispielsweise einen Apfel in eine Birne verwandeln, einen Windhauch heraufbeschwören oder ein kleines Feuerwerk herbeizaubern. Ich war im Grunde zu jung, war gerade erst nach Almaz gekommen und hatte im Gegenzug zu den anderen keinerlei Erfahrungen, von dieser einen Sache mit meiner Mutter einmal abgesehen. Dennoch wollte ich bei den Prüfungen teilnehmen, so schnell wie möglich einen Meister gewinnen und mit meinen Studien anfangen.“
Finn: „Ich halte nicht viel von den Auswahlverfahren der Magier. Das ist mehr Schein als Sein. Im Grunde lässt man sich so durch Taschenspielertricks blenden und übersieht diejenigen, die über wirkliches Potenzial verfügen.“
Annatar: „Das mag stimmen, aber die wirklich mächtigen Magier, die sich nur alle fünf Jahre einen Schüler nehmen, kann man während dieser Prüfungen nicht täuschen. Natürlich versucht jeder einen solchen Meisterzauberer auf sich aufmerksam zu machen, aber die meisten scheitern.“
Kim grinst und spielt gedankenverloren mit einer Lakritzschnecke. „Du nicht – du hast Shamalla auf dich aufmerksam gemacht.“
Annatar seufzt: „Ich weiß bis heute nicht, wie ich das zustande gebracht habe. Ich wollte nur einen leichten Verwandlungszauber zeigen, weil jeder sich daran versucht hat eine Katze in eine Maus zu verwandeln. Für Laien ist die Verwandlung eines Tieres in ein anderes das Schwierigste, also wollte ich es unbedingt auch versuchen.“
Finn: ,,Obwohl du es noch nie zuvor probiert hast – Idiot!“
Annatar dreht den leeren Bowlebecher zwischen den Händen: „Du hast Recht, Finn. Heute weiß ich, wie viel Glück ich hatte, dass nicht mehr passiert ist. Ich hab mir also eine der Katzen ausgesucht, die für derartige Zauber zur Verfügung standen – ich sollte noch erwähnen, dass die Zauberversuche von erfahrenen Magiern überwacht wurden, sprich keinem Tier ist etwas zu Leide getan worden – und versuchte sie in eine weiße Maus zu verwandeln. Was genau passiert ist, weiß ich gar nicht, aber es ging total schief- der Zauber fiel auf mich zurück, aber glücklicherweise war es nur die Farbe, die an mir haften blieb – in Form der weißen Haarsträhne.
Finn: „Zum Glück, sonst wärst du jetzt eine Maus …“
Goldlöckchen streicht Annatar über die Wange und lächelt ihm aufmunternd zu.
Annatar: „Auf jeden Fall – ich wüsste nur zu gerne, was damals …“ Sein Blick fällt auf Kim und sein Gesicht erhellt sich. „Sag mal …“
Kim schüttelt energisch den Kopf. „Nein, wenn du jetzt glaubst, ich erzähle dir und allen anderen, was damals vorgefallen ist …“
Silberfünkchen: „Warum nicht? Du weißt es doch!“
Kim: „Natürlich weiß ich es. Ich habe es mir schließlich ausgedacht.“
Finn verzieht das Gesicht: „Ich hasse es, wenn du das sagst – da fühlt man sich so ferngesteuert.“
Silberfünkchen boxt ihm gegen die Schulter: „Wie recht Finn hat. Das Mindeste ist, Annatar zu sagen, was damals geschehen ist.“
Kim verdreht die Augen und fährt sich durch das Haar. „Man, das ist unfair – alle gegen mich.“
Annatar: „Bitte, Kim.“
Kim: „Na fein – das Einzige, was nicht geklappt hat, war das weiße Fell der Maus. Du hast zwei Zauber auf einmal probiert – die Verwandlung und die Farbveränderung. Das musste ja schiefgehen. Du hast echt Glück gehabt, dass sich deine Magie an den schwierigeren Zauber gehängt hat. Daher fiel nur der gescheiterte Farbzauber auf dich zurück.“
Annatars Augen weiten sich und der Becher rutscht ihm aus den Händen. „Dann hat es geklappt?“
Kim: „Die Katze hast du wirklich in eine Maus verwandelt. Allerdings hast du das gar nicht mehr mitbekommen, da du dich selbst abgeschossen hast. Als du wieder zu dir kamst, hatte Shamalla ihr Katze längt wieder zurückverwandelt.“
Annatar: „Moment – das war ihre Katze?“
Kim grinst: „Klar, sie ist sogar ihr Familiar. Deswegen wusste sie auch, wie stark die Magie war, die du genutzt hast. Sie hatte nämlich so ihre Schwierigkeiten, ihren Familiari zurück zu verwandeln. Deswegen hat sie dich ausgewählt – ihren ersten Schüler seit sieben Jahren.“
Schweigen breitet sich aus.

Wie geht es dir jetzt, wo du deine Magie gefunden hast?

Annatar atmet tief durch dun braucht eine Weile, um die Frage zu begreifen: „Gut – sehr gut sogar. Insgeheim wusste ich immer, dass sie da ist, aber es war schrecklich all die Jahre so talentfrei durchs Leben zu stolpern. Wie oft hab ich mich deswegen lächerlich gemacht. Ich gebe zu, ich habe zu oft den falschen Weg eingeschlagen, aber ich bin dabei alles wieder gut zu machen. Und ich bin einfach nur glücklich, dass ich meine Magie gefunden habe. Das ist, als hätte man einen guten Freund wieder getroffen.

Möchtest du Kim eigentlich noch etwas sagen? Wir wissen ja, dass du ihm sehr dankbar bist.

Annatar neigt sich zu Kim und flüstert ihm etwas ins Ohr. Ein breites Lächeln ziert Kims Gesicht und er streckt ihm beide Daumen entgegen. „Erledigt.

Hat noch jeder etwas von der Gruselkürbissuppe? Ich hätte hier auch noch etwas Glibberbowle. Ich schenk euch mal nach.

Kim lehnt sich zurück und atmet tief durch: „Oh, danke. Die ist echt lecker.“
Finn hält sich an einem großen Kürbiskeks fest und knabbert immer wieder daran. „Die sind lecker. Bekomme ich welche als Wegzehrung mit?“
Silberfünkchen schüttelt den Kopf: „Gierschlund. Kein Wunder, dass du in der Form nicht mehr fliegen kannst.“
Finn knurrt leise und legt den Keks beiseite.

Ich möchte euch sagen, wie sehr es uns gefreut hat, dass ihr euch unseren Fragen gestellt habt. Wir haben noch einiges über euch erfahren können und freuen uns jetzt auf weitere Abenteuer mit euch.

Kim strahlt: „Sehr gerne doch. Es war echt toll bei euch und die Verpflegung war einmalig. Abenteuer gibt es garantiert noch einige – ich würde euch so gerne mit in meine Träume nehmen, dann könnte ich euch alles zeigen.“
Silberfünkchen lächelt und schwirrt zu ihren Gastgebern: „Die Freude ist ganz auf unserer Seite – wir haben ja ebenfalls das ein oder andere voneinander erfahren.“
Finn: „Ja, es war wirklich schön. Ich werde von diesem Gespräch auf meinem Blog berichten. Schaut einfach mal vorbei.
Kim: „Immer diese Werbeinblendungen.“
Annatar fällt Finn ins Wort, um einen beginnenden Streit abzuwenden: „Es war wirklich schön – vielen Dank für das nette Gespräch. Es war sehr aufschlussreich – auch für uns wie mir scheint.“
Das Klingeln eines Handys unterbricht das Gespräch. Kim nimmt es schnell entgegen, spricht leise und legt schließlich auf: „Elisa ist gleich hier. Ihr kennt sie noch nicht, oder?“ Er steckt sein Handy weg, trinkt sein Glas leer und steht auf. „Ihr werdet sie mögen. Sie darf doch kurz reinkommen, oder? Wir waren miteinander verabredet und sie bringt mir noch mein Halloweenkostüm. Nachher wollen wir noch gemeinsam Süßigkeiten jagen gehen – wir tragen sogar Partnerlook: Sie hat sich als Lydia verkleidet, ich gehe als Beetlejuice.
Finn schnaubt. „Ich enthalte mich jeglichen Kommentars.“

Kurze Zeit später ist Elisa wirklich angekommen – sie schaut sich in der lustigen Runde um und seufzt: „Also ihr hätte mich wirklich ebenfalls zur Party einladen können.“ Ihr Blick fällt auf Kim und sie fängt an zu grinsen. „Das Kostüm steht dir. Wir sollten bald aufbrechen, bevor die besten Süßigkeiten weg sind.“ Mit einem breiten Grinsen betrachtete sie die Süßigkeiten und dann sieht sie zu den Gastgebern: „Andererseits kann man genauso gut hier anfangen:
Süßes oder Saures?“


Na, könnt ihr erraten als was sie sich die Protagonisten verkleidet haben? Könnt ihr euch vorstellen, wen Annatar mit seinem Kostüm verkörpert?

Jetzt sind doch echt welche über der Glibberbowle eingeschlafen...tztzt.
Also falls ihr das heutige eBook gewinnen wollt, dann beantwortet uns bitte folgende Frage bis zum 03.11.2013 um 23:59 Uhr

 Welchen Charakter findet ihr am sympathischten und warum?

Am Montag poste ich dann den Gewinner/die Gewinnerin und brauche dann folgende Daten für die Autorin: Namen, die Mailadresse und das Wunschformat des eBooks: (mobi, PDF oder epub). 

Weitere Seiten der Autorin: 
www.vee-jas.de 
www.assjah.de 

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH my-reading-world. Bitte lasse mir doch deine Mailadresse und das Wunschformat des eBooks (mobi, PDF oder epub) per Email an kleinehexe_82@hotmail.com zukommen. 

Sonntag, 27. Oktober 2013

Neues im Bücherregal - 27. Oktober 2013


Und schon wieder haben wir Sonntag.
In der letzten Woche gab es hier vier Printbücher und ein Hörbuch.

1. The Legion Der Kreis der Fünf - haben wir von cbj bekommen und Michi hat es doch wirklich innerhalb eines Tages ausgelesen. HIER gibt es die Rezension dazu.

2. Doctor Sleep - Stephen Kings Fortsetzung von "Shining" wird Michi in einer Leserunde auf wasliestdu lesen. Darauf freut er sich schon tierisch, vor allem da die Chancen mitzulesen ziemlich gering waren.

3. Jake Djones in der Arena des Todes - ist der zweite Teil um Damian Dibben´s Kultfigur.
Die Rezension zum ersten Teil findet ihr HIER! Auch hier freut sich Michi auf die Fortsetzung und kann dank Penhaligon bald weiterlesen.

4. Luna und die Sterne - dürfen wir für den Papierverzierer Verlag lesen. Da uns "Humpelgreed" von August Gral so gut gefallen hat, sind wir natürlich auch auf sein Klein-Kinderbuch neugierig. Ich habe die erste Seite gestern schon unserer Kleinen vorgelesen und muss sagen, dass es mir schon jetzt gefällt.

5. Der Nachtwandler von Sebastian Fitzek - hat die liebe Mone P. gewonnen und uns überlassen. Da Michi ja ein Vielfahrer ist, wird er das Hörbuch demnächst auf dem Weg zur Arbeit hören und rezensieren. Danke an mein Schwesterherz :)

Eine wunderschöne Woche wünschen wir euch

Samstag, 26. Oktober 2013

Richtig Kommunizieren- Wie FRAU immer die passenden Worte findet von Madame Missou

Kindle Edition: 25 Seiten
Verlag: Madame Missou eBooks & Ratgeber; Auflage: 1.0 (28. Juli 2013)
ASIN: B00E7PZOM8
Preis: 2. 69 Euro

Kurzbeschreibung

Mein Anliegen ist es, Ihnen in diesem Miniratgeber kleine Strategien rund um das Thema Kommunikation nahezubringen. Mein Ziel ist, dass Sie (mit und ohne Worte, privat und im Job) die gewünschte Wirkung erzielen.

Möchten Sie einen Blick in das Seelenhäuschen eines anderen Menschen werfen, der die Jalousien gerade ganz tief heruntergezogen hat? Möchten Sie erreichen, dass Jemandem das Herz aufgeht - wenigstens für einen kleinen Moment? Wollen Sie eine Gruppe andere Menschen mit Esprit kurz zum Lachen und nachhaltig zum Nachdenken bringen oder einfach nur gut unterhalten? Manchmal soll das Ganze in die Gegenrichtung funktionieren: Sie möchten mehr Beachtung finden, wenn Sie einer Gruppe von Menschen zum ersten Mal begegnen. Oder Sie wünschen sich von Ihrem Gegenüber ein sensibles Ohr, ein waches Hirn, ein offenes Herz - Achtsamkeit für Ihre Bedürfnisse eben. Auch gibt es sicherlich Anlässe, bei denen Sie einen distanzierteren Standpunkt einnehmen wollen und das Wort Nein dabei nicht konsequent über die Lippen bringen. In diesen Fällen gilt es, die negative Botschaft derart zu formulieren, dass sie vom Gegenüber verstanden und angenommen wird - im günstigsten Fall, ohne dabei die vielzitierte verbrannte Erde zu hinterlassen.

Dies ist eine kleine Auswahl an Situationen, in denen ich Ihre Kommunikationsfähigkeit stärken möchte. Dabei will ich Sie auf keinen Fall dazu überreden, sich zu verbiegen. Nein - Sie sollen sich keine Verhaltens- oder Gesprächsmuster zu Eigen machen, die Ihrem Wesen widersprechen, nur um Sympathie-Bonuspunkte bei weiblichen und männlichen Mitmenschen zu sammeln.

Am Ende jedes Kapitels finden Sie im Abschnitt "Madame Missous Empfehlungen" Tipps, die Ihnen zukünftig dabei helfen werden, Ihre Botschaften so zu verpacken, dass sie beim Empfänger ankommen.

Meine Rezi

Haben Sie probleme beim ansprechen von Menschen, die sie gerade erst kennengelernt haben? Wirken Sie schüchtern und wissen nicht, wie sie Gespräche aufrecht erhalten können, oder sogar aus ihnen flüchten? In diesem Ratgeber von Madame Missou bekommen sie kleine, aber wirkungsvolle Tipps, die sie leicht umsetzen können.
Hier finden sie Hilfen, wie sie mit und ohne Worte die gewünschte Wirkung erzielen können, ohne sich verbiegen zu müssen.
Was machen sie z.B. mit ihrer Gestik, Mimik oder was sagt ihre Körperhaltung bei Gesprächen aus? Sind dies wichtige Faktoren eines Gesprächs, oder sind sie da etwas sparsam? Madame Missou verrät ihnen, wie sie richtig Mit Ihrer verbalen und nonverbalen Kommunikation umgehen können und wie sie vielleicht auch ihren gegenüber deuten können.
Wäre schlimm, wenn sie ihren Gegenüber langweilen und sie merken es nicht einmal.
Der erste Eindruck zählt auch bei der Kommunikation! Manchmal werden wir auf Grund unseres Aussehens abgestempelt, oder stempeln ab, doch lohnt es sich vielleicht doch einen zweiten Blick zu riskieren?
Wie können wir unseren ersten Eindruck verbessern, ohne uns zu verstellen? Was gehört nicht in Gespräche und dürfen wir im Arbeitsleben genauso reden, wie im privaten?
Madame Missou konnte mich auch dieses mal überzeugen. Ich würde ihre Ratgeber als " klein aber fein" beschreiben. Trotz der wenigen Seiten, bringt sie alles auf den Punkt und man liest genau das, was man wissen möchte. Natürlich könnte man die ganzen Themen auch noch viel weiter ausführen und ins unermessliche dehnen, aber wieso? Dieser Ratgeber ist super, gerade auch für Menschen, die nicht so gerne lesen und diese Dinge trotzdem wissen möchten.

Mein Fazit

Kurz, knackig und wieder einmal auf den Punkt

Für Richtig Kommunizieren- Wie FRAU immer die passenden Worte findet von Madame Missou gibt es von mir

>>>>> 4 von 5 <<<<< möglichen Emmis



Meine Rezi zu Traummann, ebenfalls ein Ratgeber von Madame Missou finden sie hier.

Rosen, Tulpen, Nelken von Heike Wanner



  • Taschenbuch: 320 Seiten
  • Verlag: Ullstein Taschenbuch (11. Oktober 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3548285724
  • ISBN-13: 978-3548285726
  • Preis: 9,99 Euro
Dieses Buch durfte ich über wasliestdu lesen. Vielen Dank - auch an Ullstein selbst.
Hier könnt ihr das Buch direkt beim Verlag kaufen.





Inhalt:
Rosen, Tulpen, Nelken
alle Blumen welken, 
nur die eine nicht, 
und die heißt Vergissmeinnicht.
(Zitat S. 35)

Sophie ist neunundzwanzig Jahre alt. Ihre Mutter wurde nicht so alt, denn ein Unfall hat ihr das Leben recht früh genommen. Danach ist Sophie bei ihrem Vater Mark und ihrer herzlichen Stiefmutter Rosie aufgewachsen. Als Mark und Rosie sich aufmachen um Australien ein halbes Jahr lang zu entdecken, finden sie beim Aufräumen das Poesiealbum von Sophie´s Mutter Angelika im Keller.
Sophie, die recht wenig über ihre Mutter weiss hat danach noch mehr Fragen, denn wer sind die ganzen Freundinnen, von denen ihre Mutter ihr nie etwas erzählt hat?
Sie möchte mehr über die Frauen wissen und hofft, dass sie ihr etwas über ihre Mutter sagen können.
Mit ihren eigenen beiden Freundinnen Sandra und Vanessa macht sie sich auf die Reise in die Vergangenheit und nicht nur der Streit zwischen den so verschiedenen Frauen schlägt Sophie aufs Gemüt, denn da ist auch noch Martin...

Meine Meinung:
Ich liebe die "leichte Kost" von Heike Wanner. Sie schafft es Bücher zu schreiben, die einen in die Geschichte eintauchen lassen, ohne einen zu belasten. 
Die Protagonisten sind sehr genau vorgestellt worden, so dass man sie sich plastisch richtig gut vorstellen kann. 
Ich könnte mit ihnen am Tisch sitzen und würde sie alle wiedererkennen. 
Sophie und Sandra sind für mich ein sehr harmonisches Freundinnengespann. Vanessa dagegen ist so temperamentvoll, dass es oft Streit gibt - vor allem zwischen Sandra und ihr. Ich persönlich möchte mit Vanessa nicht befreundet sein.
Sophie hat einfach zuviele Fragen, die sie ihrer Mutter nicht mehr persönlich stellen kann und die ihr auch ihr Vater nicht beantworten kann.
Ich finde es mutig, dass sie sich in der Geschichte ihrer Vergangenheit stellt, bzw. der Vergangenheit von ihrer Mutter Angelika. 
Angelika hatte es nicht leicht im Leben. Von Schicksälen geprägt meistert sie doch die Zeit, die sie hat. Sie wirkt dabei nicht unzufrieden, sondern erfreut sich an dem größten Geschenk, dass sie erhalten hat - ihrer Tochter Sophie.
Vielleicht sollten auch wir in unseren schlimmsten Zeiten, wenn es uns so richtig dreckig geht, wenn gerade alles schief läuft einmal vor Augen halten, was unser Leben so besonders macht. Sind es unsere Freunde? Unser Partner? Unsere Kinder? Unsere Familie im Allgemeinen, oder ist es alles zusammen?
Wir verlieren oft die schönen Dinge aus den Augen nur um uns darüber zu beschweren, was gerade alles unschön ist.
Jenny, Marita und Romana (die Freundinnen von Angelika) sind auch ganz besondere Charaktere und genauso unterschiedlich wie Sophie mit ihren Freundinnen.
Von schüchtern über herzlich zu stark und eigenwillig ist alles dabei. Jede der drei Frauen vermisst Angelika auf ihre Weise und nicht jede konnte einen sauberen Abschied von ihr nehmen.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich freue mich auf weiteren Lesestoff von Heike Wanner.

Fazit: 
"Rosen, Tulpen, Nelken" ist so vielseitig, emotional, voller Freundschaft und so voller Liebe und Haß, und  dass man die Lesezeit mit diesem Buch wirklich genießen kann.
Obwohl es Gefühlsmässig nicht ganz an "Weibersommer" rankommt, erhält es die volle Punktezahl.

5 von 5 Emmis

Donnerstag, 24. Oktober 2013

The Legion - Der Kreis der Fünf von Kamu Garcia

Altersempfehlung ab 13 Jahren
  • Gebundene Ausgabe: 336 Seiten
  • Verlag: cbt (28. Oktober 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 978-3570162705
  • Preis: 16,99 Euro
Dieses Buch wurde uns vom cbt Verlag  zur Verfügung gestellt.

Hier ! könnt ihr das Buch direkt beim Verlag bestellen.

Inhalt:

Kennedy ist ein ganz normales Mädchen, dass ein recht ereignisloses Leben hat. Sie wohnt noch bei ihrer Mutter zusammen mit ihrem Kater. Ihr Vater ist abgehauen als sie noch sehr klein war und sie weiss nicht einmal warum er gegangen ist. Als sie ihre Mutter tot auffindet und ein Poltergeist ihr Haus dem Erdboden gleich macht ändert sich ihr ganzes Leben.
Die Brüder Jared und Lukas Lochhart retten Kennedy aus dem Haus und offenbaren ihr, dass die beiden zu einem Geheimbund, der sich "Die Legion" nennt, gehören und das dieser Geheimbund Jagd auf Geister, Dämonen und ähnliches macht. Das was Kennedy am meisten aus der Fassung bringt ist, dass ihre Mutter auch Mitglied in diesem Geheimbund gewesen sein soll und sie jetzt ihren Platz einnehmen soll.
Zusammen machen sie sich auf dem Weg um einen Dämon aufzuhalten der die Welt ins Dunkle stürzen will.

Meine Meinung:

Das Cover finde ich sehr schön gestaltet, auch wenn es nicht gerade darauf schliessen lässt, was einem im Buch zu erwarten hat. Den Rückentext finde ich auch nicht gerade aussagekräftig. Was mich aber gleich in den Bann gezogen hat ist der Klappentext auf dem Schutzumschlag (beim Öffnen). Wir hatten ja von cbt vor einiger Zeit eine Vorableseprobe erhalten in der die ersten 7 Kapitel zu lesen waren. Ich war da schon hin und weg von dem Buch und jetzt wurde es uns als Rezensionsexemplar zugesendet. Was soll ich noch mehr sagen, als dass ich das Buch innerhalb eines Tages ausgelesen hatte weil es mich so gefesselt hat? Wer die Fernsehserie "Supernatural" genial findet, kommt an dem Buch nicht vorbei, denn es kommt dieselbe Thematik zum Einsatz. Die Idee des Buches hat mich total überzeugt und der flüssige Schreibstil der Autorin rundet es noch so richtig ab.
Die Charaktere sind mir alle sehr sympatisch, wobei Jared eigentlich mein Favorit ist.
Obwohl er sich eher immer im Hintergrund hält und eher der Machotyp ist, war er mir gleich sympatischer als sein Bruder Lukas.
Lukas ist für mich eher die Leitfigur der Gruppe, da er seine Schritte gut überlegt.
Ein total schräger Vogel dagegen ist Priest, er ist der "Ingenieur" der Gruppe und lässt sich immer neue Waffen einfallen oder modifiziert andere um. Er ist ein helles Köpfchen und man kann sich auf ihn verlassen. Die "Tussi" in der Gruppe ist Alara, da sie nicht auf den Mund gefallen ist geigt sie den anderen auch gerne mal die Meinung. 
Am Anfang dachte ich noch, dass Kennedy die Hauptfigur in dem Buch ist, aber ich finde, dass alle Fünf zusammen die "Hauptfigur" sind. Jeder hat so seine Fähigkeit die er in die Gruppe miteinbringt, doch welche hat Kennedy? Das fragt sie sich immer wieder und denkt, dass sie nicht die Richtige ist. Ihre Zweifel gehen mir manchmal auch etwas auf die Nerven.
Was aber für mich das schlimmste ist, dass ich jetzt auf den nächsten Band warten muss.

Mein Fazit:

Eine sehr spannende Dämonenjagd im "Supernatural"-Stil

>>>>>5 von 5<<<<< Emmis


Mittwoch, 23. Oktober 2013

Novemskalender ist bitte was?


Hallo ihr Lieben,
Wir lieben Adventskalender.
Egal ob mit Geschenken, oder Schoki. Jeden Tag ein Türchen.
Bei uns wird es dieses Jahr einen "Novemskalender" geben.
Vom 1.11. - 24.11. gibt es täglich ein Türchen. Wir finden, dass der Dezember mit Geschenke und Baum kaufen, schmücken, putzen für die Verwandtschaft, Essen besorgen, vorbereiten, kochen, Besuche hier und Besuche da - schon stressig genug ist. 
Da soll der Kalender, der ja etwas besonderes ist, nicht auch noch eine Stressaktion sein.

Wir haben einige Bücher für euch. Teils signiert, teils mit Autogrammkarten.
Es gibt Hörbücher, Lesezeichen und Buchhüllen und wir hoffen, dass für jeden Geschmack etwas dabei ist. 
Gewinnen könnt ihr mehrfach, es lohnt sich also jeden Tag mitzumachen (zumindestens, wenn etwas für euch dabei ist).
Viele der Bücher wurden schon gelesen (Buchstaben sind noch alle drin), sind Leseexemplare, oder Rezensionsexemplare. 
Andere Bücher sind neu und auch die Lesezeichen und Buchhüllen sind alle neu.

Teilnahmebedingung:
1. Erfolgt am jeweiligen Tag eine Frage/Aufgabe, so müsst ihr die natürlich lösen.
2. Teilnahme nur mit Wohnsitz in Deutschland
3. Teilnahme ab 18 Jahren (bittet zur Not Geschwister/Eltern)
4. Ihr müsst weder Lose sammeln, noch etwas teilen, oder Follower sein
5. Zeit ist immer eine Woche. Am 1.11. (Freitag) habt ihr dann Zeit bis einschliesslich 7.11. (Donnerstag), beim 2.11. habt ihr Zeit bis einschliesslich 8.11. etc. So haben alle die Möglichkeit immer teilzunehmen, auch wenn sie am Wochenende, oder unter der Woche nicht ins Internet kommen. 
Wenn ihr uns eine E-Mail Adresse hinterlasst, schreiben wir euch im Gewinnfall an, ansonsten müsst ihr selbst nachschauen und euch bei uns melden. 

Falls ihr noch fragen habt, könnt ihr sie jederzeit stellen :)

Viel Spaß wünschen
die Bücherfeen

Dienstag, 22. Oktober 2013

Humpelgreed von August Gral

Altersempfehlung 8 - 12 Jahre
  • Broschiert: 320 Seiten
  • Verlag: Papierverzierer; Auflage: 1 (6. Juni 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 978-3944544014
  • Preis: 12,95 Euro
Dieses Buch wurde uns von Blogg dein Buch zur Verfügung gestellt.

Hier ! könnt Ihr das Buch direkt beim Verlag bestellen !

Inhalt:

Tim ist ein kleiner Junge, der seinem Onkel Antonio in seinem Spezialitäten-Laden aushilft. Auf einmal hört er ganz komische Musik von draussen durch das Oberlicht reinkommen und schon steht ein recht seltsam angezogener Junge vor ihm, der ihm sagt er solle keine Fragen stellen. Doch wer will denn nicht wissen wer vor einem steht, wenn er eine solche Ansage macht? Sein Name ist Kurt und er behauptet auch noch ein Pirat zu sein. Tim kommt das alles ein bisschen komisch vor bis auf einmal Kapitän Humpelgreed vor ihm steht, ihn packt und mit sich schleift. Es geht alles so schnell und als Tim aufwacht ist er auf hoher See in einem großen Schiff. Humpelgreed entführt Kinder und bringt sie nach Seeland um sein Schiff durch Fragen anzutreiben damit er auf Beutezüge gehen kann.
Doch Tim schliesst sich mit den anderen Kindern zusammen um nicht verheizt zu werden und als leere Hülle ohne Fragen durch die Welt zu laufen.

Meine Meinung:

Das Cover finde ich sehr schön gestaltet und es sagt genau das aus was das Buch inhaltlich verspricht, eine tolle Piratengeschichte. Keine gewöhnliche Piratengeschichte, aber eine sehr interessante und liebevoll erzählte. Als ich das Cover sah war ich erstmal etwas vorsichtig, denn richtige Piratengeschichten sind nicht ganz mein Fall, aber als ich dann noch den Text auf der Rückseite las, war ich guter Dinge.
Dann legte ich auch schon los, aber leider muss ich sagen dass mich das Buch auf den ersten paar Seiten nicht so richtig fesseln konnte, was sich aber doch relativ schnell änderte.
Ich bin zwar kein Fan von Piratengeschichten, mit ein paar Ausnahmen, aber die Geschichte um Tim und Humpelgreed in Seeland mit seinen ganzen Fabelwesen und anderen interessanten Geschöpfen finde ich total gelungen. Der Schreibstil ist sehr flüssig und kindgerecht geschrieben. Ich finde ihn nicht zu schwer, aber er liest sich auch nicht wie ein Aufsatz aus der Schule. Die Idee der Piraten in einem Land voller Fantasy und die vielen interessanten Orte ist richtig Klasse und wurde auch sehr gut umgesetzt. Sehr interessant war auch, dass sich die Schiffe durch Fragen vorwärts bewegten.
Die Moral am Ende der Geschichte ist für Kinder auch wichtig, denn ohne Fragen fühlen wir uns doch irgendwie leer und je mehr Fragen man stellt, desto freier fühlt man sich.
Die Charaktere um Tim herum sind alle sehr sympatisch. Murielle, Ian, Robby und noch ein paar andere sind ein eingeschworener Haufen und helfen Tim von Anfang an. Sie verstehen sich alle sehr gut und nehmen Tim in ihrem Kreis auch recht herzlich auf. Zwischen Tim und Murielle bahnt sich auch eine kleine Verliebtheit an.
Humpelgreed ist ein richtiger Pirat wie man ihn sich vorstellt, ungehobelt mit nur noch einem Auge und einer Augenklappe. Seine fehlende Hand hat der durch einen Dreizack ersetzt und das fehlende Bein durch einen Eisenfuss der beim gehen recht viel Lärm macht.
Es gibt auch noch viele andere Geschöpfe wie Nixen, Affen oder auch Würmer die Tim durch sein Abenteuer begleiten und genau das ist es, was das Buch so interessant für mich macht. Seeland ist eine Welt die vom Autor sehr liebevoll beschrieben wird und auch die Geschichte finde ich sehr detailverliebt erzählt.

Mein Fazit:

Eine sehr gelungene Piratengeschichte für Jung und Alt mit viel Humor und Spannung.

>>>>>5 von 5<<<<< Emmis





August Gral ist auch auf Facebook vertreten, schaut doch mal vorbei !

Blogtour Assjah - Die Daten


Am 28.10.2013 startet die Blogtour zu "Assjah - Die vergessenen Kinder".
Es ist der zweite Teil der "Assjah"-Reihe.  
Die Blogstationen könnt ihr dem Bild oben entnehmen. 
Merkt euch den 31.10.2013, denn da macht die Blogtour bei uns halt.
Wir beschäftigen uns mit den Charakteren.

28.10.2013 – Tanja Saalbach
29.10.2013 – Beates Lovelybooks
30.10.2013 – Ye Olde Independent
31.10.2013 – Bücherfee
01.11.2013 – Bookrecession
02.11.2013 – Nana und Nikas Leseblog
03.11.2013 – Mel Bücherwurm
04.11.2013 – Regenbogentraum

Insgesamt gibt es 10 eBooks und 3 signierte Printexemplare des zweiten Teils zu gewinnen.
Auf jeder der ersten sieben Blogstationen könnt ihr 1 eBook gewinnen. Die restlichen 3 + die signierten Bücher verlost die Autorin Juliane Seidel am 04.11. persönlich.

HIER geht es zur Homepage der Autorin
HIER geht es zur Homepage von Assjah

Teil 1:

Teil 2:

 

Montag, 21. Oktober 2013

Du bist ein Geschenk des Himmels von Lisa T. Bergren

Altersempfehlung: 24 Monate - 4 Jahre

  • Gebundene Ausgabe: 32 Seiten
  • Verlag: Francke-Buchhandlung; Auflage: 1., Auflage (September 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3868274219
  • ISBN-13: 978-3868274219
  • Originaltitel: God Gave Us You
  • Preis: 9,95 Euro
Dieses Buch habe ich vom Verlag direkt zum rezensieren bekommen. Vielen Dank.
Natürlich könnt ihr das Buch auch direkt bei Francke bestellen. Jetzt kaufen!


Inhalt:
Die Geschichte handelt von einem kleinen Eisbären, der kurz vorm Schlafen Mama Bär fragt, wo er denn herkommt.
Mama Bär erzählt ihm, dass er von Gott kommt, denn die Eltern hätten sich so sehr einen kleinen Bären gewünscht.
Es wird dann erzählt, wie der kleine Bär in der Mama heranwächst und wie groß die Freude die ganze Zeit war.
Für die Eltern ist der kleine Bär "ein Geschenk des Himmels".

Cover:
Das Cover, genauso wie die Illustrationen im Inneren sind wunderschön. Die Farben sind kindgerecht und es wurden nicht zuviele Farben auf einmal verwendet. Die Bären sind auch liebevoll gezeichnet. Sie wirken sanft und verträumt und überhaupt nicht gefährlich.


Meine Meinung:
Francke-Bücher haben (ich behaupte jetzt einmal alle) einen religiösen Hintergrund. Ich bin jetzt nicht streng gläubig, aber die Bücher sind jetzt auch nicht übertrieben religiös.
Obwohl dieses Buch darüber handelt, dass Gott dem Bärenpaar ein "Geschenk des Himmels" macht, ist es nicht so, als wenn sich das ganze Buch um Gott dreht. Es wird hier liebevoll erklärt, wie Mama und Papa Bär sich auf ihr Baby freuen, dass sie es kaum erwarten konnten und wie dick der Bauch wurde. Das Kind kann die Bärenschwangerschaft miterleben.
Ich glaube, man kann den Kindern gut vermitteln, dass es nicht nur mit den Bären so ist, sondern auch mit den Menschen und all den anderen Wesen auf der Welt.
Unsere Kinder sind nun mal ein Geschenk und das dürfen sie auch erfahren und spüren - und wir dürfen es ihnen auch immer wieder sagen.
Mich konnte das Buch inhaltlich sofort überzeugen. Nicht nur durch die Aussage der Geschichte, sondern auch optisch.
Eine Kleinigkeit möcht ich für alle Eltern/Großeltern etc. noch anmerken: dieses Buch ist für 2 - 4 Jährige. Bei den zweijährigen würde ich aber sagen ist es kein Buch in dem sie selber blättern sollten. Obwohl die Seiten recht fest und gut verarbeitet sind, sind sie halt doch aus Papier. Ein vierjähriger sollte damit ohne Probleme zurecht kommen und den jüngeren lesen wir die Geschichte einfach selbst vor und schauen uns mit ihnen die Bilder an.

Fazit:
"Du bist ein Geschenk des Himmels" ist ein Geschenk an uns Eltern und auch an die Kinder. Es ist ein Buch, dass ich jederzeit selbst verschenken würde.

5 von 5 Emmis

Sonntag, 20. Oktober 2013

Im Pyjama um halb vier von Jakob M. Leonhardt und Gabriella Engelmann

Altersempfehlung: 12 - 15 Jahre


  • Broschiert: 237 Seiten
  • Verlag: Arena (Januar 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3401067931
  • ISBN-13: 978-3401067933
  • Preis: 12,99 Euro
Dieses Buch wurde mir für den Arena-Bloggerworkshop 2013 (in Dortmund) vom Verlag zur Verfügung gestellt.
Vielen Dank dafür.

Das Buch könnt ihr natürlich direkt beim Verlag kaufen.
Jetzt kaufen!




Inhalt:
Auf einer Party trifft Lulu, die in Wahrheit Luca-Luisa (erinnert mich ganz schrecklich an "Jeremy-Pascal") heisst, Marco. Sie weiss nichts über ihn, nur das sein bester Freund Ben Schumann heisst.
Da Lulu unbedingt wissen möchte, ob Marco eine Freundin hat, loggt sie sich auf Facebook ein und schreibt den ersten Ben an, den sie findet.
Obwohl Ben nicht DER Ben ist, den sie sucht, verstehen sie sich recht schnell und schließen einen Deal: Lulu wird Ben´s Mädchen-Coach und Ben lüftet für sie die Geheimnisse des Jungen-Kosmos.
Aus ihrem Deal wird schnell eine Freundschaft. Sie erzählen sich gegenseitig mehr, als ihren realen Freunden. Doch im Internet ist nicht jeder der, für den er sich ausgibt und auch nicht jeder sagt die Wahrheit. Immer wieder enttäuschen sich die zwei gegenseitig und können sich trotzdem nicht ganz aufgeben.

Meine Meinung:

Klar ist Balett Sport, genauso wie Blumenbinden, Stricken oder Pfannkuchenbacken.
(Zitat Seite 9)

Das ist nur ein Beispiel, wie witzig das Buch an manchen Stellen ist.
Am Anfang konnte mich das Buch (trotz witziger Stellen) nicht fesseln. Ich kam nicht vorwärts und wollte eigentlich garnicht mehr weiterlesen. Die Geschichte ist zwar sehr authentisch und mag jungen Lesern als Lektüre für zwischendurch gefallen, aber für mich wurde es erst weit nach der ersten Hälfte so richtig toll. Ab da kam ich super vorran und hatte das Buch schnell durch.
Als nächstes möchte ich erwähnen, dass das Buch in Chatform geschrieben wurde. Es werden zwar oft auch längere Nachrichten hin und hergeschickt, trotzdem hätte mir das Buch im Erzählstil wohl besser gefallen.
Ich finde halt, dass wenn ich (oder später mein Kind) offline gehe, endlich Facebook und Co. hinter mir lasse, nicht auch noch ein Facebookchat-Buch lesen möchte.
Ich weiss, dass einigen gerade diese Form gefallen hat, aber mir hätte es anders besser gefallen.
Die Geschichte ist natürlich die Gleiche und da sie realistisch wirkt und ich die Protagonisten auch ihrem Alter entsprechend gut fande hat diese Meinung nichts mit dem Inhalt zu tun, denn Social Network ist nun einmal eins der wichtigsten Themen - und das nicht nur für junge Leute.
Obwohl beide Jugendliche immer wieder lügen und die Wahrheit verdrehen, mag ich sie sehr.
Jakob Leonhardt und Gabriella Engelmann haben hier zwei junge Leute erschaffen, wie es sie wirklich geben könnte. Ben und Lulu haben Sorgen und Probleme, wie all die anderen Jugendlichen. Ihr Vorteil ist nur, dass sie sich haben. Immer wieder sind sie füreinander da und geben sich Tipps.
Besonders toll und interessant fand ich die Wendung am Ende. Sie war für mich sehr überraschend.
Es scheint dann so, als wenn das Buch abrupt endet, aber nach einem kurzen Augenblick ergab einfach alles einen Sinn und ich konnte das Buch mit einem Lächeln zuschlagen.

Fazit:
Obwohl das Buch in Chatform geschrieben wurde und eins der Kinder vom Chantalismus gezeichnet ist hat mir die Geschichte gut gefallen. Authentische Jugendliche, die die Vorzüge und Tücken des Internets erleben.

4 von 5 Emmis


Neues im Bücherregal - 20. Oktober 2013

Diese Woche darf mal wieder der Bücherwichtel darüber berichten welche tollen Bücher bei uns ein neues Zuhause gefunden haben.

1. Eragon - Das Vermächtnis der Drachenreiter,
kenne ich schon, hatte ich aber bisher leider nur als Taschenbuch und passte überhaupt nicht zu den anderen Teilen da die alle Hardcover sind. Daher habe ich den sehr günstig kaufen können.

2. Der Look von Sophia Bennett wurde uns von Chickenhouse als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

3. Die Auserwählten - In der Todeszone haben wir auch von Chickenhouse als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt bekommen. (Da müssen wir mal schauen, ob man mit dem 3. Teil anfangen kann)

4. Jordan - Die Jagd von Daniel Bielenstein habe ich heute bei der sehr tollen Bücherhandlung transfer.Bücher und medien in Dortmund gekauft und bin sehr gespannt drauf.

5. Rosen, Tulpen, Nelken von Heike Wanner wurde uns von was liest du als Rezensionsexemplar für eine Leserunde zur Verfügung gestellt.

6. Die Puppenkönigin von Holly Black hat sein Zuhause von Mone P. zu uns geändert

7. Seelenangst von Veit Etzold war ein Geschenk von Mone P. an die Bücherfee

8. Loving von Katrin Bongard hat die Bücherfee bei einer Blogtour von Red Bug Books gewonnen.

9. + 10 Im Pyjama um halb Vier und Knapp vorbei ist auch daneben von Jakob M. Leonhardt wurden uns vom Arenaverlag für den Bloggerworkshop in Dortmund als Rezensionsexemplare zur Verfügung gestellt.

11. Wildworld von Lisa J. Smith wurde uns vom cbt Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

Das wars auch schon wieder von mir, einen schönen Sonntag noch.

Euer Bücherwichtel
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Bei mir gibt es diese Woche zwei neue Bücher :)
1. Dark Village- Dreht euch nicht um von Kjetil Johnsen. Dieses Buch habe ich bei Bookwives, einem anderen Bücherblog gewonnen und mich sehr darüber gefreucht, da ich den ersten Teil bereits gelesen und rezensiert habe. Die Rezension zum ersten Teil Dark Village- Das Böse vergisst nie findet ihr hier. Ich war trotz meiner mittelmäßigen Bewertung doch gespannt, wie es weitergeht.

2. Der Letzte Besucher von Chris Böhm. Dieses signierte Buch habe ich auf der Facebook Seite Buchmarkt Hbf Frankfurt a. m. Main gewonnen. Dies ist der erste Krimi der Autorin und ich werde euch natürlich berichten, ob er mich überzeugen konnte :)

Ich wünsche euch einen schönen Sonntag!
Eure Mone P.