Donnerstag, 2. Januar 2014

LiebesBisschen - Traumhaft backen leicht gemacht von Laura Seebacher


  • Gebundene Ausgabe: 160 Seiten
  • Verlag: GRÄFE UND UNZER Verlag GmbH (2. September 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3833835036
  • ISBN-13: 978-3833835032
  • Preis: 19,99 Euro
Vielen Dank an Gräfe und Unzer, dass wir dieses Buch "probieren" durften.
 Ihr könnt das Buch natürlich direkt beim Verlag bestellen.
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Inhalt:
- Basics
- Kleine Sünden
- Süße Teilchen
- Kuchen & Minikuchen
- Haute Couture

In diesem Buch findet ihr ausführliche Beschreibungen von allerlei Süßspeisen.
Bei den Basics findet ihr die Grundrezepte für Teige und Glasuren. Laura Seebacher gibt euch gute Tipps zum Gelingen und zeigt einige Schritte sogar anhand von Fotos.
In diesem Buch gibt es einige einfache und schnelle Rezepte und auch einige Besonderheiten.

Meine Meinung:
Zuerst einmal muss ich sagen, dass ich extrem neugierig war und das ich gerade jetzt zur Weihnachts- und Neujahrszeit einiges backen wollte.
Beim durchblättern des Buches bin ich gleich an den ersten Seiten hängen geblieben und war verwundert und gleichzeitig erfreut, denn Laura Seebacher erzählt etwas über ihre Leidenschaft und ihr Café "Liebes Bisschen" in Hamburg.
Sie selbst schreibt, dass sie dem Leser "einen wichtigen Teil meiner Welt nahebringe will"
Ich würde behaupten - das hat sie geschafft!

Auch wenn wir gerne backen, so sind wir bei weitem noch keine geübten Bäcker und schon lange keine Profis.
Obwohl es in diesem Buch auch Grundrezepte gibt und ein paar einfache Varianten würde ich es überwiegend für schon erfahrenere Hobbybäcker empfehlen. Jemand, der zum erstenmal ein paar Kuchen und Besonderheiten zaubern möchte sollte doch zu einem anderen Buch greifen.
Das fängt schon bei den "kleinen Helfern" an. Es sind doch einige Werkzeuge dabei, die nicht jeder zu Hause hat.
Laura Seebachers Kreativität sieht man nicht nur an den Bildern der zauberhaften Backwaren, sondern auch an den Titeln der verschiedenen Kreationen: Macadamia-Schokoladen-Torte mit Salzkaramell, Möhrentorte mit Ingwer, oder Schokoladentorte mit Roter Bete
Ganz toll fand ich es, dass bei jedem Rezept unten auf der Seite stand welche Materialien man braucht. (z.B. 2 Springformen, 3 Rührschüsseln, Tortenpappe, Rollstab etc.)

Wir haben uns drei Rezepte vorgenommen und möchten euch davon unsere Bilder zeigen und eine kurze Information wie wir mit dem Rezept klargekommen sind.

1. Käsekuchen ohne Boden:
Als Käsekuchenfan war dieses Rezept ein MUSS!
Durch die Vanilleschote und die Zitrone hatte er einen etwas anderen Geschmack, als unsere bislang getesteten. Es war interessant, dass es hier keinen Boden unter dem Käsekuchen gab.
Der Kuchen war sehr leicht zu backen, es gab keine Zutaten, die man nicht in jedem Supermarkt bekommen könnte und die Zubereitungszeit war relativ kurz. Der Kuchen ist also auch gut geeignet, wenn man ihn morgens macht und am Nachmittag zum Kaffee anbieten möchte :)

2. Orangen-Grissini im Schokoladenmantel
Die Grissinis habe ich zur Weihnachtszeit getestet. Auch hier waren die Zutaten einfach zu besorgen. Die Backzeit war schön kurz.
Durch die Hefe wurde der Teig sehr locker und fluffig und ließ sich sehr gut verarbeiten.
Die Orangenschale verbreitete schon beim Backen einen intensiven Geruch, der leider im Geschmack so nicht wiedergegeben wurde.
Ich würde raten etwas mehr Orangenschale zu nutzen, damit man diesen Geruch auch noch als Gaumenfreude schmeckt.
Die weisse Kuvertüre ist mir sehr schnell klumpig geworden, so dass ich dann die Dunkle genommen habe. (Sicher habe ich sie falsch temperiert). Die Grissinis sahen toll aus und haben toll geschmeckt. Auch pur waren sie sehr lecker.
Im Allgemeinen war mir aber die Dauer des ruhenlassens, kneten, ruhenlassen, kneten - zu lang und für den Zeitaufwand kamen mir zuwenig dabei raus.
Lecker, aber zu zeitaufwändig.

3. Brownies
Meine allerersten Brownies...
und ich bin begeistert!
Auch hier gibt es alle Zutaten in jedem Supermarkt und die Zubereitung war wirklich einfach. Die bunten Perlen habe ich selbst noch drüber gemacht, weil ich sie von den Grissinis noch übrig hatte. Ebenso die Marzipanherzen, die nicht zum Rezept gehören stammen von mir. Hier kann man auch noch ein bisschen mehr variieren, denn ich denke, dass auch Mandelsplitter gut gepasst hätten.
Die Brownies sind sehr mächtig und seeeehr schokoladig, aber zu einer Tasse Kaffee, oder einem Glas Milch einfach wunderbar. Die Brownies gab es bei uns zu Silvester und alle waren begeistert.
Eins unserer Favoriten - wir werden sie sicherlich noch öfter backen. (Das nächste mal testen wir dann die Blondies)

Fazit:
Ein Buch voller bezaubernder, leckerer Köstlichkeiten - leider zum Teil (für uns) etwas zu extravagant.

4 von 5 Emmis

Kommentare:

  1. Hallo liebe Bücherfee,

    Kuchen ohne Backen, ist mal was andere und werde ich am nächsten Samstag auch ausprobieren mit einem Boden aus Spekulatius , Kirschen, Quack usw.

    Bin gespannt, wie es bei der Familie ankommt!


    LG..Karin...

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    1. Oh der Boden hört sich auch toll an. Ich mag gern alles was noch etwas fruchtig schmeckt :)

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  2. Käsekuchen ohne Boden - den gibt es schon lange, auch ich habe schon mehrmals diesen Blitz-Käsekuchen gebacken. Eineinhalbfaches Rezept für einen runden Käseboden verwenden und Schwuppps - schon kann man die Masse in die Fettpfanne des Backofens füllen und kann kleine viereckige Kuchenstücke schneiden. Der Kuchen ist dann flacher und noch schneller gebacken. Je nach Geschmack einfach Rosinen oder Apfelstückchen, Mandarinen,... dazugeben. Einfach mal testen mit den Variationen. Fettpfanne, für diejenigen, die es nicht wissen, ist das Blech für den Backofen, das keine Schräge hat und stattdessen einen höheren Rand.

    Und eine Art Brownies gab es bei uns als Weihnachtsgebäck - Schokoladebrot, nennt sich das, hat einen hohen Anteil an Nüssen. Auf die noch weiche Schokoglasur habe ich dieses Jahr Walnusshälften "geklebt". Aber auch die kleinen silbernen und goldenen Zuckerperlen sehen toll aus - richtig edel.

    Unter Umständen muss die Zuckermenge etwas reduziert werden, mitunter ist das Gebäck sonst zu süß. Bei den Brownies verwende ich immer Zartbitterkuvertüre, weil mir Vollmilch dann zu süß erscheint.

    LG,
    Heidi, die Cappuccino-Mama

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    1. Mit Rosinen kenne ich Käsekuchen auch. Wir hatten Zartbitterschoki drin - 3 Tafeln :)

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