Donnerstag, 9. Januar 2014

Thema: Liebe - zu Anna Seidl´s "Es wird keine Helden geben"


Heute gibt es bei uns mal etwas ganz anderes.
Wir haben genauso wie viele andere Blogger das Buch "Es wird keine Helden geben" gelesen und rezensiert.
Die Rezension dazu findet ihr HIER!

Hier werdet ihr öfter den Namen Miriam lesen. Miriam ist die Protagonistin dieses Buches (für den Fall, dass ihr noch nichts von dem Buch gehört habt und auch noch nicht in die Rezension reingelesen habt)

Da das Buch von Freundschaft, Liebe, Mobbing, Wut, Amokläufe und noch vielen weiteren Themen handelt, durfte sich jeder ein Thema aussuchen und es ausarbeiten.

Ich habe mich für das Thema LIEBE entschieden.
Auf folgende Bereiche werde ich hier eingehen:

1. Liebe
2. Die verschiedenen Arten von Liebe
3. Liebe und ihre Anzeichen/Auswirkungen (in Bezug auf die Arten und zum Teil auf Miriam)
4. Miriam´s erste Liebe
5. Verlust einer Liebe - egal auf welche Art



zu 1. Liebe:
(über mittelhochdeutsch liep, „Gutes, Angenehmes, Wertes“ von indogermanisch *leubh- gern, lieb haben, begehren) ist im Allgemeinen die Bezeichnung für die stärkste Zuneigung und Wertschätzung, die ein Mensch einem anderen entgegen zu bringen in der Lage ist. Der Erwiderung bedarf sie nicht. (Auszug aus Wikipedia)

zu 2. Die verschiedenen Arten von Liebe:
1.) freundschaftliche Liebe (z.B. zu einem Freund, oder einer Freundin),
2.) Liebe zu den Verwandten
3.) Liebe zu den Kindern
4.) Liebe zum Partner
5.) Liebe zu einem bestimmten Hobby, oder einer Aktivität (z.B. zu Büchern)
Die Liste könnte beliebig und ausführlich weitergeführt werden.

zu 3. Liebe und ihre Anzeichen/Auswirkungen (in Bezug auf die Arten und zum Teil auf Miriam): 
zu 2.1) eine enge Bindung zum besten Freund, oder der besten Freundin kann auch eine Art Liebe sein. Wenn einem die Person so wichtig ist, möchte man viel Zeit miteinander verbringen um gemeinsam etwas zu unternehmen. Dabei ist es egal, ob einem die Freundin sehr ähnlich ist, oder ob sie das genaue Gegenstück ist und man sich deswegen ergänzt. Man kann sich nicht vorstellen ohne diese Person jemals wieder soviel Spaß zu haben (was in Bezug auf Miriam jetzt bei Joanne der Fall wäre).

zu 2.2) Liebe zu den Verwandten. Hier meine ich überwiegend zu den Eltern, Großeltern und Geschwistern. Diese Liebe ist fast unerschütterlich. Ich sage extra fast, denn Streit unter Geschwistern, oder mit den Eltern kann man leicht verzeihen und vergessen, weil es sich meist um Kleinigkeiten handelt. (in Bezug auf Miriam war es ja so, dass sich ihre Mutter sogar soviel Sorgen gemacht hat, dass sie nach zwei Jahren Abwesenheit wieder aufgetaucht ist. Ihr Opa, der selbst sehr krank ist, hat mit seiner Liebe zu ihr auch bewiesen, was ihm wichtig ist. Er hat sich aufopferungsvoll um seine Enkeltochter gekümmert.)

zu 2.3) Liebe zu den Kindern. Diese Liebe ist meines erachtens die stärkste Liebe, die es gibt. Freundschaften können zerbrechen, Partnerschaften können enden, aber die Liebe zu dem eigenen Kind endet niemals. Ich würde sogar soweit gehen und behaupten: Die einzige bedingungslose Liebe ist die Liebe zum Kind. Hier ist es oft so, dass Eltern viel verzeihen können. Eltern lieben ihre Kinder, auch wenn sie mit ihrem Lebensgewohnheiten unzufrieden sind, oder etwas verabscheuen, dass sie getan haben. (in Bezug auf Miriam gehe ich auch davon aus, dass die Eltern von Mathias ihn trotz allem lieben und vermissen)

zu 2.4) Die Liebe zum Partner ist oft am Anfang eine Sympathie die sich in das erste Verliebtsein steigert. Man freut sich die Stimme des anderen zu hören, ihn/sie zu riechen und sich unterhalten zu können. Jede Berührung löst ein kribbeln aus und verursacht einen Herzlooping. Irgendwann steigert sich dies noch einmal von Verliebtheit in Liebe. Dann spielt das Kribbeln nicht mehr die wichtigste Rolle (auch wenn es natürlich noch vorhanden sein kann). Wichtigere Anzeichen sind dann, dass man sich aufeinander verlassen kann, das man einander kennt, sich vertrauen kann und stärkt. Diese Liebe braucht Zeit und muss erst einmal wachsen.

zu 2.5) Nehmen wir die Liebe zu Büchern, denn jeder der hier liest wird wohl von dieser Liebe verfolgt werden.
Bei mir ist es so, dass ich sie anfassen möchte. Ich möchte sie aufschlagen, ich möchte den Duft von frischem Papier riechen. Ich möchte sie alle besitzen, oder wenn ich sie abgebe zumindestens wissen, dass derjenige eine Freude daran hat.
Ich möchte am liebsten alle Bücher lesen und dauernd Bücher kaufen. Dabei ist es egal, ob ich Bücher als Geschenke kaufe, Bücher zum Verlosen, oder Bücher zum selber lesen. In meiner freien Zeit möchte ich möglichst viel mit Büchern zu tun haben. Ich möchte sie anschauen und lesen und ich möchte sie rezensieren und dann mag ich damit ganz viele Leute erreichen.

zu 4. Miriam´s erste Liebe:
Miriam war so unsterblich in Tobi verknallt. Sie haben alles gemeinsam unternommen und waren glücklich.
Sie war eher der wilde Typ und Tobi der Ruhepol, auch wenn er ganz schön frech sein konnte.
Als Tobi dann stirbt hat sie das Gefühl, dass sie nie wieder etwas für jemand anderes empfinden kann. Sie liebt Tobi, sie haben sich nicht getrennt, sie haben sich nicht gestritten... wie könnte da jemals ein anderer Junge in ihr Leben treten? Ist es Verrat, wenn sie sich mit einem anderen trifft?
Sie leidet unter dem Verlust und macht sich selbst enorme Vorwürfe.

zu 5. Verlust einer Liebe - egal auf welche Art:
Natürlich ist es nie schön eine der genannten Lieben zu verlieren.
Sind es die Eltern, oder Großeltern fühlt man sich ein Stück weit verloren. Man hat das Gefühl, als wäre man nun alleine, als wäre man jetzt erwachsen und müsste mehr Verantwortung übernehmen, selbständiger und selbsicherer sein, als bis zu diesem Zeitpunkt. Plötzlich ist man nicht mehr das Kind, oder Enkelkind, sondern selbst nur noch ein Erwachsener.
Stirbt der Partner und man hat Kinder, dann fühlt man sich von der Last der Verantwortung wohl erschlagen. Zu der Trauer die man selbst über den Verlust spürt muss man den restlichen Familienmitgliedern eine Stütze sein.
Ich glaube der allerschlimmste Verlust ist der des eigenen Kindes, denn wenn wir nichts mehr lieben können als unser eigen Fleisch und Blut, dann gibt es auch nichts worüber wir mehr trauern und zerbrechen könnten.

In vielen Fällen haben wir das "Glück", dass wir uns verabschieden können. Wir können unausgesprochenes klären. Wir können die letzte Zeit gemeinsam verbringen und noch einmal füreinander da sein.

Leider gibt es auch die Fälle, wo niemand mit einem plötzlichen Tod, oder gar Mord gerechnet hätte. Oftmals fühlen wir uns, als wäre die Person dann gegangen, ohne das wir uns verabschiedet haben. Man macht sich Vorwürfe, fragt sich, ob man immer alles richtig gemacht hat. Ob man eine gute Frau, oder ein gutes Kind war. Miriam hat gesehen wie auf Tobi geschossen wurde. Sie ist nicht dazwischen gegangen, denn sie war starr vor Angst. Wäre sie vorgetreten, wäre sie sicher auch erschossen worden, aber reicht das Wissen um sich unschuldig zu fühlen?

Ich für mich habe mir geschworen, niemals im Streit mit einem Menschen ausseinander zu gehen, den ich liebe, denn ich weiss nie ob ich ihn jemals wiedersehe...

So, nun seid ihr am Ende des Beitrags angekommen. Ich habe jetzt noch das Glück, dass ich 10 Bücher von "Es wird keine Helden geben" verlosen darf. Das Gewinnspielformular dazu findet ihr morgen auf unserem Blog.

Liebe Grüße,
die Bücherfeen

Kommentare:

  1. Guten Morgen!
    Ich stimme den Teilnahmebedingungen zu und habe das Formular ausgefüllt und abgeschickt!
    Viele Grüße
    MOnja

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  2. Hallo und guten Morgen, liebe Bücherfee

    nun , auch ich habe mir die Teilnahmebedingungen durchgelesen und finde es schon etwas eigenartig oder dieses Ganze drum herum dazu oder?

    Würde mich schon interessieren was das alles soll?

    LG..Karin..

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  3. Ich wünsche euch beiden einen guten Morgen :)
    Das Gewinnspiel sollte eig. erst morgen online gehen (eure Daten müssten aber gespeichert sein), also nicht wundern, dass das Formular weg ist.

    Ich denke mal, dass sich der Verlag in allen Bereichen absichern möchte - da lieb ich mir doch die einfachen und recht unkomplizierten (eigenen) Gewinnspiele :).
    LG
    Steffi

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  4. Hallo Steffi,

    O.K. Danke für die Info..hatte nun schon gedacht was geht denn jetzt ab. Ich hoffe, mal das die Daten gespeichert so jetzt sind.

    Komisch und umständlich zu gleich, aber gut ist ja jedem seine Entscheidung......

    LG..Karin...

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