Samstag, 8. Februar 2014

Meine Seelenküche - Persönliche Rezepte und Geschichten zum Wohlfühlen von Andrea Berg



  • Gebundene Ausgabe: 192 Seiten
  • Verlag: Riva (8. Mai 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3868833102
  • ISBN-13: 978-3868833102
  • Preis: 19,99 Euro
Ihr könnt das Buch direkt über den Verlag bestellen.






Inhalt:
Mit "Meine Seelenküche" hat Andrea Berg ihr erstes Buch veröffentlicht. Der Klappentext selbst sagt aus, dass es nicht um bestimmte kulinarische Nischen geht, sondern um ausgewählte Gerichte.
So gibt es traditionelle Familiengerichte, Spezialitäten aus dem Schwabenland, Eine Hühnersuppe, wie sie ihre Mutter immer gemacht hat, oder das Rezept von Opa´s Käsekuchen.
Andrea Berg kocht nicht nur für sich selbst und ihre Familie, sie verköstigt auch ihre Band, wenn sie auf Tournee unterwegs sind.
Desweiteren erfährt man ein paar persönliche Geschichten.
Das Buch ist aufgeteilt in:

- Meine Seelenküche
- Schnelle Küche und Tourgeschichten
- Meine julinarischen Wurzeln
- Meine Heimat: Rezepte vom Sonnenhof
- Meine süße Leidenschaft
- Register

Meine Meinung:

"Mit dem Kochen ist es wie mit dem Musik machen. Liebe ist alles und ohne Liebe ist alles nichts!"
(Zitat, Anfang des Buches)

Obwohl ich weder Schlager-, noch Andrea Berg-Fan bin, habe ich dieses Kochbuch ausprobiert.
Da ich nicht auf der Suche nach bestimmten Bereichen war, wie nur Vorspeisen, oder nur Salate, habe ich mich über die Vielfalt dieses Buches gefreut.
Das Cover gefällt mir nicht so gut, aber innen ist das Buch ein Schmuckstück. 
Der Hintergrund der einzelnen Seiten sieht aus wie helles Holz. Dezent und nicht aufdringlich wirkt es optisch sehr ansprechend.
Die Schriftgröße ist optimal und die Schriftart der Zitate lockert alles nochmals auf.
Andrea Berg-Fans werden sich freuen, denn neben den Rezepten, enthält das Buch viele Fotos der Sängerin.
Sehr ansprechend sind die Fotos der fertigen Mahlzeiten. 
Die Rezepte sind einfach gestaltet und ausführlich beschrieben, so sollte es auch Kochanfängern gelingen.
Ich hatte das Gefühl, dass Frau Berg sehr viel mit Wein kocht. Den Alkohol haben wir weggelassen, da unsere kleine Tochter mitessen sollte. Ebenso haben wir beim Ausprobieren teilweise etwas Schärfe weggelassen.

Wir haben vier Rezepte ausprobiert:
1. Spaghetti mit Käse-Sahne-Sauce
2. Spaghetti Bolognese
3. selbst gemachte Aioli
4. Gulaschsuppe

Zu 1.
Wir haben 100g mehr Spaghetti genommen, dadurch war die Soße zuwenig. Uns war sie ein bisschen zu "lasch". Normalerweise machen wir sie mit Kräuterfrischkäse und Gouda und ich muss sagen, dass wir bei diesem Rezept lieber bei unserer alten Käse-Soße bleiben.
Hier haben wir den Weißwein weggelassen (Alkohol kommt in keine unserer Speisen, denn unsere kleine Tochter isst immer mit).
Ansonsten war das Gericht sehr einfach zu kochen und brauchte keine speziellen Zutaten.

Zu 2.
Spaghetti Bolognese kennt jeder. Diese Soße war wahnsinnig lecker. Die Zubereitung war einfach und geschnitten war auch alles schnell. Danach musste die Bolognese zwei Stunden köcheln.
Neu für uns war der Sellerie und die Brühe in der Soße.
Ein Rezept, dass wir wohl öfter noch nachkochen werden.

Zu 3.
Die selbst gemachte Aioli sollte eigentlich zum Baguette gegessen werden, aber wir haben uns selbst Hähnchen im Ofen gemacht und Kartoffelspalten in unserem Tefal Actifrey.
Dazu haben wir die Aioli gereicht.
Ich muss sagen, dass mir für die Menge viel zu viel Knoblauch drin war.
Die Aioli war dadurch extrem scharf und wir haben alle nur ein bisschen essen können und den Rest dann entsorgt.
Für uns eine einmalige Sache.

Zu 4.
Mein erster Versuch einer Gulaschsuppe und ich muss sagen, dass es ein Rezept ist, was ab nun regelmäßig bei uns nachgekocht wird.
Tabasco habe ich weggelassen, damit auch hier unsere Tochter mitessen kann und es so auch für mich Magenschonender ist.
Es brauchte keine aussergewöhnlichen Zutaten, war vielseitig und mit lauter frischen Zutaten. Auch die Suppe musste zwei Stunden köcheln, was jedoch kein Problem war. In die Suppe gehörte an Flüssigkeit nur 1 Liter Rinderbrühe. Das war mir zuwenig und ich habe noch ca. 3/4 Liter Brühe nachgegossen. Trotzdem war die Suppe noch relativ fest. Beim nächsten Mal werde ich noch mehr Brühe nehmen.
Super lecker, super frisch!

Wir werden noch viele weitere Rezepte testen, als nächstes "Opa Karls Käsekuchen"

Fazit:
Obwohl das Kochen mit Alkohol nicht so unseres ist und wir auch nicht ganz so scharf essen, hat das Kochbuch doch etliche interessante Rezepte, die sich einfach und relativ kostengünstig nachkochen lassen.

4 von 5 Emmis

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