Dienstag, 20. Mai 2014

Klammroth von Isa Grimm

Die Bildrechte liegen beim Verlag
  • Taschenbuch: 336 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe (Lübbe Paperback); Auflage: Aufl. 2014 (13. März 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 978-3785761076
  • Preis: 14,99 Euro
 Hier ! könnt ihr das Buch direkt beim Verlag bestellen !

Inhalt:

Mit lichterloh brennenden Haaren kam ein kleines Mädchen aus dem Tunnel in dem gerade ein sehr schwerer Unfall passiert ist. Bei dem Unfall sind sehr viele Kinder gestorben und auch einige entstellt und schwer verletzt worden. Nach sehr vielen Jahren kommt Anais zurück nach Klammroth, da ihre Stiefmutter bei einem Brand in ihrem Elternhaus ums Leben kam. Einige unerklärliche und gespenstische Dinge geschehen, denn der Tunnel hat Anais nicht vergessen......und jemand fordert neue Opfer.

Meine Meinung:

Ich habe das Cover gesehen und wusste, dass ich dieses Buch unbedingt lesen wollte. Auch wenn ich etwas anderes erwartet hatte, wurde ich nicht enttäuscht. Wobei ich es weniger als Roman bezeichne, sondern schon eher in die Sparte Thriller mit einer Prise Mystery.
Die Idee des Buches hat mir sehr gut gefallen und auch die Umsetzung, doch finde ich, dass es teilweise zu Längen kommt die beim Lesen störend auf mich wirkten. Ansonsten war die Geschichte sehr spannend und fesselnd erzählt und kommt auch sehr oft beklemmend rüber.
Manche Dinge die passieren lassen sich auf normale Weise nicht erklären, daher bleiben auch nach dem Ende des Buches noch einige Fragen offen, was aber gut zu dem Buch passt. Sehr gut haben mir die Schockeffekte gefallen, die immer wieder vorkamen. Allgemein finde ich die Stimmung des Buches einfach fabelhaft erschreckend.
Ich finde, dass es nichts für zartbesaitete Leser ist, denn das Thema über den Unfall der Busse, bei dem so viele Kinder sterben, geht einem schon sehr nahe. Wenn ich mir darüber Gedanken mache, dass so etwas unserer Tochter passieren könnte, verkrampft sich in mir alles, noch dazu da es ja immer wieder Unfälle mit Bussen gibt.
Anais war mir von Anfang an sympathisch, wobei ich es schade finde, dass sie so wenig Zeit mit ihrer Tochter verbringt oder auch verbringen kann weil es ihr Job als Schriftstellerin recht oft nicht erlaubt. Sie ist ein gezeichnetes Kind, sowohl äußerlich als auch innerlich, denn der Unfall damals hat ihr sehr schwere Brandwunden zugefügt und seelisch ist sie nie darüber hinweggekommen.

Mein Fazit:

Eine packende Mischung aus Thriller und Mystery, mit ein paar kleinen Schwächen und Verwirrungen.

>>>>>4 von 5<<<<<



1 Kommentar:

Die Bücherwesen freuen sich über deinen Kommentar.