Dienstag, 3. Juni 2014

So nah und doch so fern von Ann Brashares

Bildrechte liegen beim Verlag


  • Taschenbuch: 368 Seiten
  • Verlag: cbj (17. März 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3570402312
  • ISBN-13: 978-3570402313
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 12 Jahren
  • Originaltitel: My Name is Memory
  • Preis: 14,99 Euro
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Inhalt:
Lucy ist siebzehn Jahre alt und geht noch zur Schule. Sie ist von ihrem unscheinbarem Mitschüler Daniel fasziniert. Er sieht gut aus und ist geheimnisvoll und Lucys Herz schlägt heimlich für ihn. Auf dem Abschlussball kommen sie sich näher und küssen sich und obwohl Lucy sich zu ihm hingezogen fühlt ist sie verwirrt, denn er spricht sie immer wieder mit dem Namen Sophia an und erzählt ihr, dass sie einmal zusammen waren. So langsam glaubt sie, dass er verrückt geworden ist und haut ohne ein weiteres Wort ab. Schon bald erfährt sie einige verrückte Dinge die sie sich nicht erklären kann und wünscht sich, sie hätte Daniel zugehört gehabt. Jetzt ist sie mit ihren ganzen Fragen alleine und ziemlich verwirrt.

Meine Meinung:
Zuerst dachte ich das es in diesem Buch um Zeitreisen geht, aber es geht in "So nah und doch so fern" um die Reinkarnation. 
Das Thema ist ziemlich interessant und grenzt sich so natürlich auch von den Zeitreise-Büchern ab.
Die Autorin hat einen fesselnden und spannenden Schreibstil, so das ich ihren Worten gerne gefolgt bin. Die meiste Zeit erfährt man alles aus Daniels Sicht, denn er ist es der sich erinnert.
Auch über Lucys aktuelles Leben erfährt man im Laufe der Geschichte immer wieder Bruchstücke und auch über die gemeinsamen Zeiten der Beiden.
Teilweise war ich ein bisschen genervt, denn manchmal wirkte es so, als wenn die Autorin das Buch künstlich in die Länge ziehen wollte. 
Es hat mir trotztdem Spaß gemacht Lucy mit ihrer Freundin Marnie zu beobachten. Zu sehen, wie sie in unserer Welt lernen und studieren und wie Lucy immer mehr in ihre eigene Welt abtaucht und sich selbst stellenweise für verrückt erklärte.
Ich mochte auch Daniels Reisen durch die Welt und die Erzählungen aus seiner Vergangenheit die schon vor mehr als Tausend Jahren begonnen hat. 
Es war interessant wie er immer wieder auf seinen Freund Ben getroffen ist, der sich selbst nicht mehr als Ben sieht und zu erfahren wie unterschiedlich diese Freunde sind, obwohl sie doch ein ähnlich gutes Erinnerungsvermögen haben. 
Daniels Suche nach seiner Sophia lässt ihn manchmal wirklich verrückt erscheinen, aber obwohl er soviele Erfahrungen in seinen Leben sammeln konnte, so wirkt er doch wie ein ganz normaler junger Mann mit Gefühlen und Sorgen.
Im Großen und Ganzen hat mir das Buch sehr gut gefallen, bis auf die künstlichen Längen und das offene Ende.
Soweit ich das erkennen konnte ist dieses Buch ein Einzelband und da kann ich mich mit einem Ende das soviele Fragen aufwirft nicht zufrieden geben.

Fazit:
Ein interessanter Jugendroman über Reinkarnation und eine Liebe die viele Leben überdauert. Leider mit einem Ende das auf mich ziemlich offen wirkt.

4 von 5 Emmis

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