Donnerstag, 10. Juli 2014

Zertrennlich von Saskia Sarginson

Bildrechte liegen beim Verlag

  • Gebundene Ausgabe: 416 Seiten
  • Verlag: script5; Auflage: 1 (21. Juli 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3839001528
  • ISBN-13: 978-3839001523
  • Originaltitel: The Twins
  • Preis: 18,95 Euro
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Inhalt: 
Die Zwillingsschwestern Viola und Isolte haben sich schon längst voneinander entfernt. Damals waren sie unzertrennlich, doch im Alter von 12 Jahren ist etwas Schreckliches passiert und jede von ihnen verarbeitet es anders. Isolte hat sich damals angepasst und versucht ihr Leben zu leben. Viola dagegen ist gegen den Strom geschwommen. Am liebsten hätte sie sich aufgelöst und noch heute ist sie auf dem besten Weg dahin. 
Isolte kämpft für Viola, lebt aber trotzdem ihr eigenes Leben und versucht die Vergangenheit zu verdrängen. Als Viola jedoch eine Bitte an sie hat, ändert sich alles - für beide.

Meine Meinung:
Was war das?
Erwartet habe ich einen Jugendroman mit einer berührenden Geschichte. Der Verlag selbst hat auf seiner Seite stehen, dass es sich um "eine bewegende Liebesgeschichte und einen Spannungsroman" handelt. 
Leider wurde in meinen Augen beides nicht annähernd erreicht. 
Zuerst bin ich davon ausgegangen, dass das Buch im Jetzt spielt und aus der Vergangenheit erzählt, aber schon da wurde ich enttäuscht. Der Leser muss sich während des Lesens selbst zusammenreimen zu welchen Zeiten das Buch spielt.
Beim Lesen habe ich dann rausbekommen, dass die Mädchen 1972 beide zwölf Jahre alt sind, demnach sind sie 1960 geboren. Das Buch spielt aber nicht im Jetzt, sondern fünfzehn Jahre später, also 1987. 
Warum? 
Die beiden Mädchen waren mir relativ sympathisch, vor allem aber Viola. Isolte wirkte öfter so, als wenn sie einfach gemacht hat, was ihr gefallen hat. Sie war sozusagen der leitende Zwilling und Viola ging bei ihr immer wieder unter.
Ihre Mutter wurde als Oberhippie hingestellt. Kräuterpflückend, nähend und männerhassend - vorerst. 
Dann lernen die zwei Mädchen zwei Jungs kennen... der Vater ist ein Säufer - natürlich, denn die Familie kommt aus schlechteren Verhältnissen.
Mir wurden diese beiden Elternteile zu extrem beschrieben. Vielleicht musste das für die Geschichte so sein, konnte mich aber nicht überzeugen. 
Kommen wir zu den Wörtern "Spannungsroman" und "Liebesgeschichte"
Von einem Spannungsroman erwarte ich, dass er Spannung aufbaut, hält und am Ende kommt ein großer Knall. Es wurde gar keine Spannung aufgebaut. Häppchenweise hat man erfahren, dass irgendwann irgendwas passiert sein muss. Das lief aber eher "nebenbei" mit während man auch alles andere erfuhr. Auch als man erfährt, was die beiden Mädchen erlebt haben und wieso sie darunter leiden, hat man das Gefühl alles läuft normal weiter. Keine großen Emotionen und das obwohl mich das Thema normalerweise traurig und wütend macht. 
Auch die "Liebesgeschichte" ist nicht das, was ich erwartet habe. 
Die Idee an sich hat mir gut gefallen und die Geschichte ist sehr flüssig zu lesen. Da ich aber den Eindruck hatte hier wird nur erzählt und erzählt ohne das man zum Punkt kommt, gibt es von mir nur 2 von 5 möglichen Punkten.

Fazit: 
Spannung und Liebelei? Fehlanzeige! - Die Geschichte war eine nette Idee, mehr aber leider nicht. 

2 von 5 Emmis

Kommentare:

  1. Oh, wie gut, dass ich das Buch doch nicht gelesen habe ;)

    Liebe Grüße,
    Lisa

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  2. Hey,

    wie schade, dass es Dir nicht gefallen hat... Auf meinem Blog ist es der erste Roman, der jemals volle Punktzahl bekommen hat - ich lieben den Roman absolut ;)

    Liebe Grüße,
    Marie

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    1. Huhu,
      so unterschiedlich sind die Geschmäcker. Bislang hat das Buch aber überwiegend gut abgeschnitten.

      LG
      Steffi

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