Donnerstag, 25. September 2014

Liebesschmarrn und Erdbeerblues von Angelika Schwarzhuber

Bildrechte liegen beim Verlag



  • Taschenbuch: 352 Seiten
  • Verlag: Blanvalet
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442379555
  • ISBN-13: 978-3442379552
  • Preis: 9,99 Euro
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Inhalt: 
Lene steht kurz vor ihrem dreißigsten Geburtstag den sie wohl wie jedes Jahr mit ihrer besten Freundin Claudia feiern wird, die am gleichen Tag Geburtstag hat aber zwei Jahre jünger ist. 
Sie ist mit ihrem Freund Michi glücklich und kann sich mit ihm eine Zukunft vorstellen bis er sagt: ,,I hob mi fei sakrisch in di valiabt."
Lene ist sich sicher, dass es die Liebe auf Bayerisch nicht gibt.

Meine Meinung:
Es gibt selten Romane, bei denen meine Gefühle solche Achterbahnfahrten durchmachen müssen wie bei diesem Buch von Angelika Schwarzhuber. 
Ich musste die letzte Hälfte des Buches in einer Nacht unbedingt an einem Stück lesen und habe meinen Mann bei einem Lachanfall der mir die Tränen in die Augen trieb geweckt.
Obwohl das Buch sehr witzig geschrieben ist, war es auch emotional und stellenweise auch traurig.
Normalerweise fällt es mir schwer eine Geschichte zu mögen, wenn mir die Hauptprotagonistin so unsympathisch ist, wie Lene.
Auf der einen Seite wirkt Lene wie eine moderne junge Frau die auf der Suche nach der Bayrischen Liebe ist. 
Auf der anderen Seite hat sie sich aufgeführt wie der letzte Bauerntrampel. Für sie schien es nur wichtig den richtigen Mann aus einem Rudel räudiger Rüden zu picken. 
Die Auswahl war groß und anstatt das sich Lene einfach mal Gedanken gemacht hätte was sie wirklich will, hat sie ein Date nach dem anderen.
Michi war mir von Anfang an suspekt, er wirkte ziemlich oberflächlich. 
Verleger Matthias war offen und direkt und irgendwie auch ziemlich interessant und anziehend. 
Den Spanier Ernesto mochte ich nicht, denn obwohl er ganz gut dargestellt wurde, wirkte er wie ein Macho. 
Am liebsten waren mir Lenes Papa, der ein fleißiger und netter Mann ist und der Grantlhuaba Karl Huber. Von Anfang an hatte er etwas magisch Anziehendes an sich, wohl weil er Lene richtig gekontert hat. 
Er wirkt reif und intelligent und ist auf seine Art ganz bezaubernd.
Ich bin froh, dass ich meine persönliche weiß-blaue Liebe schon gefunden habe.

Fazit: 
Angelika Schwarzhuber hat mit ihrem Debütroman mein und auch Lenes Herz berühren können. Sie hat mir einige Stunden witzigen Lesegenuss geschenkt. Ich freue mich auf die Fortsetzung.

5 von 5 Emmis

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