Mittwoch, 1. Oktober 2014

Der Wald der träumenden Geschichten von Malcolm McNeill

Die Bildrechte liegen beim Verlag
  • Gebundene Ausgabe: 544 Seiten
  • Verlag: FISCHER KJB; Auflage: 1 (21. August 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 978-3596856701
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 10 Jahren
  • Preis: 16,99 Euro
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Inhalt:

Woher Max kommt und wer er ist, wissen selbst seine Adoptivelter nicht. Doch was Max erfährt ist, dass "Das Verschwinden" mit ihm begonnen hat. Menschen verschwinden aus heiterem Himmel und keiner weiß wohin.
Als sich Max auf die Suche nach seinen wirklichen Eltern macht, stößt er auf Boris und Mrs. Leffers, beide befassen sich mit "Dem Verschwinden" und helfen Max dabei das Rätsel zu lösen und seine Eltern zu finden. Des Rätsels Lösung liegt tief verborgen im Wald des Anfangs, er ist voller Magie und Fantasie. Die magischen Wesen des Waldes begleiten Max auf seiner Suche und helfen ihm so gut sie können.

Meine Meinung:

Obwohl ich am Anfang sehr skeptisch war, was mich mit diesem Buch erwartet und ich vorher auch einige Rezensionen darüber gelesen habe, war ich mehr als überrascht. Und das sehr positiv, denn was diese Geschichte ausmacht ist, dass sie anders ist als viele andere Geschichten.
Ich würde sie sogar als etwas Besonderes bezeichnen, denn "Der Wald der träumenden Geschichten" ist ein Loblied auf die Fantasie von jedem selbst.
Jeder Leser, der sich in diese Geschichte hineinversetzen kann, wird eine bildgewaltige Reise erleben.
Wenn dieses Buch ein Film wäre, hätte bei diesem Werk mit Sicherheit Terry Gillian die Finger im Spiel gehabt, denn wer schon mal einen Film von ihm gesehen hat weiß, dass diese immer etwas "anders" bzw. etwas Besonderes sind und genau das ist "Der Wald der träumenden Geschichten" auch.
Wobei es meiner Meinung nach kein gewöhnliches Kinderbuch ist und für das empfohlene Alter auch etwas zu komplex. An manchen Stellen finde ich es auch ziemlich brutal geschrieben und auch angsteinflößend, daher würde ich das empfohlene Alter auch weiter oben ansetzen.
Max ist auch ein recht ungewöhnlicher Protagonist und am Anfang kann ich auch nicht viel mit ihm als Hauptfigur anfangen. Boris hingegen war mir gleich sympathisch.
Der Schreibstil des Autors hat mir auch sehr gut gefallen und die Idee, die Fantasie als solches zum Thema zu nehmen, ist auch richtig Klasse.
"Der Wald der träumenden Geschichten" ist mit Sicherheit nichts für jedermanns Geschmack, aber meinen hat es definitiv getroffen und ich kann es nur jedem weiterempfehlen.
Ich würde es als Märchenbuch über Märchen bezeichnen, da es sehr viele Grundelemente enthält.
Es enthält alles was man sich von einem Märchenbuch wünscht, über viele Fabelwesen bis hin zu einem Helden, wenn hier auch eher unkonventioneller Art.

Mein Fazit:

Eine wunderschöne Geschichte der etwas anderen Art, die mich sehr positiv überrascht hat.

5 von 5 Emmis


Kommentare:

  1. Wow, das ist das erste Mal, dass ich eine positive Rezension dazu gelesen habe. Ich selbst habe das Buch schon gelesen, konnte aber nicht mehr als 2 Palmen vergeben..Die Rezension steht noch aus...

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    1. Ja, einige Rezensionen habe ich auch gelesen und die waren überwiegend negativ. Doch ich finde den Grundgedanken des Buches einfach genial und auch die Umsetzung. Was mich auch faszinierte, war die Andersartigkeit des Buches.

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    2. "Was mich auch faszinierte, war die Andersartigkeit des Buches." As soon as you ignore convention many things become possible. The downside is that readers expect a kind of repeated experience from genre fiction. The book is described as fantasy, which I think gives readers certain expectations, which the book is not going to meet (see below). So the book will divide people. Basically I would warn people off the book if they want a typical fantasy joyride. Think of it more as a visit to a museum full of odd creatures and hard-to-make-out paintings, than a ride on a roller-coaster.

      And thanks for the nice review : )

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  2. Hach, das Buch reizt mich ja auch totall

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