Freitag, 3. Oktober 2014

Klippentanz von Laila El Omari

Bildrechte liegen beim Verlag


  • Gebundene Ausgabe: 240 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe (Baumhaus); Auflage: Aufl. 2014 (16. September 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3833902639
  • ISBN-13: 978-3833902635
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre
  • Preis: 12,99 Euro
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Inhalt:
Elinor Kleist lebt mit ihrer älteren Schwester Anna und ihrer kleinen Schwester Katharina bei ihrer Mutter Marion. Obwohl ihre Eltern getrennt sind, haben die Kinder einen guten Kontakt zu beiden. 
Auf einer Party trifft Elinor auf den geheimnisvollen Sebastian und obwohl sie durch seine Verkleidung nicht weiß wie er aussieht, verliebt sie sich in ihn. Sein Lächeln lässt ihre Gefühle Achterbahn fahren. Immer wieder trifft sie gewollt auf ihn und die beiden kommen sich näher. Doch dann erhält Elinor Mails die sie vor Sebastian warnen, denn schon einmal ist einer Freundin von ihm etwas zugestoßen. Als dann ein Mädchen tot aufgefunden wird, weiß Elinor nicht mehr ob sie sich auf ihr Gefühl verlassen kann.

Meine Meinung:
Das Cover ist ziemlich harmlos und nichtssagend, doch davon sollte sich der Leser nicht täuschen lassen. 
Ich kann das Buch auch nicht wirklich in eine Gruppe einordnen, denn obwohl es ganz klar ein Jugendbuch ist, so gibt es dort auch den Thrill, die Liebesgeschichte, massig Spannung und auch das Thema Mobbing ist eingearbeitet. Vielleicht hat es mir gerade deswegen so gut gefallen, weil es keine genaue Zuordnung für mich gibt und weil es vielseitig und unterhaltsam war. Ich konnte mit Elinor ihre erste Verliebtheit erleben und ich konnte die Angst spüren, die die Emails in ihr auslösten. Laila El Omari hat auch die Unsicherheit gut rübergebracht, die Elinor Sebastian gegenüber empfindet. Hat er etwas mit den mysteriösen Fällen zu tun? Ist er der, für den er sich ausgibt? Kann sie ihm trauen?
Elinor ist eine sehr interessante Protagonistin, denn von ihr hatte ich ein gutes Bild im Kopf. Mit ihren Gedanken und Gefühlen, mit der Liebe zu Sebastian und der Angst das ihr wirklich etwas passieren könnte. Trotz dieser inneren Zerrissenheit war sie Sebastian gegenüber immer loyal. Selbst als er an der Schule gemobbt und gemieden wurde hielt sie zu ihm, was ihr den Dank seiner "Schwester" einbrachte. Seine Schwester Carolin dagegen wirkte ziemlich anstrengend. Einmal war sie so etwas wie Elinors Freundin und lud sie zu sich ein, bedankte sich für die Loyalität zu Sebastian und auf der anderen Seite wirkte sie richtig biestig und bissig. Um sie näher kennenzulernen empfehle ich auf jeden Fall das Buch zu lesen.
Mein absoluter Favorit in diesem Buch war natürlich Sebastian. Ist er schuldig, oder nicht? Er verhält sich manchmal ziemlich eigenartig und wirkt undurchschaubar und trotzdem hat er eine so liebevolle Art, dass ich ihm nichts Böses zugetraut habe. Ich fand es ein bisschen traurig, dass er in der Schule gemobbt wurde, denn es war ja noch nichts bewiesen und seine Vorgeschichte war ihm in dieser Situation auch alles andere als hilfreich.
Auch der Vater der drei Kleist-Mädchen war toll. Obwohl er nur ein Nebencharakter war, war er immer präsent. Er kümmerte sich rührend um seine Kinder und trotz seiner Arbeit hat er sich immer Zeit für die Kinder genommen und sich auch Sorgen um sie gemacht.
Für mich war das Buch perfekt. Ich wurde wunderbar unterhalten und bin begeistert von Sebastian, Elinor und ihrer besten (nervigen) Freundin Nina. Gerne war ich dabei, als die Jugendlichen die Schulbank drückten und habe Elinor auf ihren morgendlichen Ausflüge begleitet. 

Fazit:
Ein Jugendbuch das spannend und romantisch zugleich war. Eine Reise auf den Berg und durch die Schulbänke mit Liebespaaren und Mobbern. EMPFEHLENSWERT!

5 von 5 Emmis

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