Mittwoch, 17. Dezember 2014

Glaskinder von Kristina Ohlsson

Bildrechte liegen beim Verlag


  • Gebundene Ausgabe: 224 Seiten
  • Verlag: cbt (27. Oktober 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 978-3570162804
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 11 Jahren
  • Originaltitel: Glasbarnen
  • Preis: 12,99 Euro
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Inhalt:
Nach dem Tod von Billies Vater vor einem Jahr möchte ihre Mutter einen Neuanfang. Sie beschließt, dass ein Umzug das Beste wäre und so kommt es, dass die Mutter sich für ein Haus auf dem schwedischen Land entscheidet. Billie mag dieses Haus von Anfang an nicht, denn sie glaubt dass es darin spukt. Nachts klopft immer irgendetwas ans Fenster, die Lampe im Wohnzimmer schaukelt hin und her obwohl kein Lüftchen geht und im Staub findet sich ein kleiner Handabdruck. Als ihrer Mutter dann etwas passiert, möchte Billie einfach nur noch weg.

Meine Meinung: 
Wusch und Weg. 
Hätte ich die Zeit gehabt, hätte ich das Buch am Stück verschlungen.
Der Inhalt des Buches passt zur empfohlenen Altersklasse, denn obwohl der Schreibstil auch für noch jüngere Leser geeignet wäre, passieren doch zu viele "grausame" Dinge. Kinder ab elf haben hier einen Spannungsroman in dem die Hauptprotagonistin Billie mit ihrer Mutter auf das Land zieht, aber lieber in ihrem alten Haus bleiben würde. Dazu kommt noch, dass das Haus unheimlich ist und Billie versucht mit ihren Freunden Simona und Aladdin die Rätsel des Hauses zu lösen.
Billie befindet sich auf der Stufe vom Kind zum Teenager und das spürt der Leser auch. Sie ist klug und mutig, aber auch ängstlich. Auf der einen Seite rebelliert sie gegen die Mutter, vor allem weil diese ihr nicht glaubt. 
Auf der anderen Seite ist sie höflich und macht sich Sorgen, als ihre Mutter krank wird. 
Es war auch interessant zu sehen, wie die Freundschaft zu Aladdin anfing. Am Anfang war sie von ihm genervt, weil sie sich verfolgt gefühlt hat und dann haben sie sich ziemlich schnell angefreundet. 
Die drei Freunde forschen in ihrer Umgebung, im Museum und in der Bibliothek und was sie hören, jagt ihnen einen gehörigen Schrecken ein. 
Obwohl dieses Buch nur wenige Seiten hat passiert so einiges.
Der Leser erfährt etwas über das Haus und auch die Menschen die vor Billie und ihrer Mutter dort gewohnt haben. 
Ich mag Billie und ihre Freunde sehr, denn sie sind noch kindlich unbeschwert, abenteuerlustig und neugierig. 
Natürlich habe ich mir während des Lesens meine eigenen Gedanken zu den Glaskindern und den Geistern gemacht und so war das Ende für mich auch keine wirkliche Überraschung. Es war aber auch nicht langweilig, denn ich konnte die Kinder bei ihren Nachforschungen begleiten. 
Mir hat es gefallen, dass Billie, Simona und Aladdin nicht die gleiche Herkunft haben und das auch die Lebenssituationen durch die Größe der Häuser und auch der Familie keine Rolle spielt. 
Für mich ist dieses Buch absolut gelungen und es hat mir Spaß gemacht es zu lesen.

Fazit:
Spannend und gruselig ist die Geschichte um Billie und ihr neues Haus. Eine Protagonistin die sich auf der Schwelle von der Kindheit zur Jugend befindet. 

5 von 5 Emmis

Kommentare:

  1. Hey =)

    Ich bin zwar nicht ganz so begeistert wie du, aber ich finde auch, dass es für Kinder ab 11 wirklich gut umgesetzt ist. Einen Thriller für diese Altersklasse zu schreiben ist sicherlich nicht einfach =)

    LG
    Anja

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    1. Da geh ich gleich mal bei dir schauen.
      Ich denke auch, dass es nicht einfach ist, weil einerseits soll es spannend sein und anderseits darf es nicht brutal sein.

      LG,
      Steffi

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