Sonntag, 29. Juni 2014

Seitenwechsel von Michael Römling

Die Bildrechte liegen beim Verlag
  • Gebundene Ausgabe: 448 Seiten
  • Verlag: Coppenrath, F; Auflage: 1 (Juni 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 978-3649615170
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre
  • Preis: 17,95 Euro
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Inhalt:

Die Brüder Julius und Bernhard teilen sich im östlichen Teil von Berlin eine Wohnung. Während Julius mit dem Amerikaner Jack durch die unzähligen Jazzclubs tourt, beobachtet Bernhard in einem Wald wie mysteriöse Gegenstände verladen werden. Am nächsten Tag findet Bernhard seinen Vater erhängt vor, doch er glaubt nicht an Selbstmord. Die beiden Brüder stellen Nachforschungen an und geraten so zwischen die Fronten zweier Geheimdienste, die sich brennend für ihre Nachforschungen interessieren. Die Brüder müssen in den Westen flüchten, doch über Nacht wird der östliche Teil mit Stacheldraht abgeschottet. Ein neuer Fluchtplan muss her.

Meine Meinung:

Dieses Buch würde mit Sicherheit auch eine gute Filmvorlage abgeben und wer Geschichten mit Agenten und ähnlichem mag, ist hier sehr gut bedient. Bevor ich angefangen habe zu lesen war ich noch etwas skeptisch, was ich von diesem Buch zu erwarten habe, doch mich konnte es richtig überzeugen. Ein Agenten-Thriller im Jugendbuch- Stil, der zwar den Eindruck macht auf einer wahren Begebenheit zu beruhen, aber außer den Schauplätzen frei erfunden ist. Ein Stück deutsche Geschichte verpackt in eine sehr spannende Geschichte, die der Autor wundervoll in Szene setzen konnte. Mich konnte der Schreibstil von Michael Römling überzeugen, das Buch war sehr gut zu lesen und der Autor hat die ganze Geschichte sehr schön erzählt.
Was mir am besten gefallen hat war, dass die Geschichte zwar frei erfunden war, aber man trotzdem den Eindruck hatte, dass es wirklich passiert sein könnte. Die ganze Thematik mit der Teilung Deutschlands hatte ich aus dieser Perspektive noch nie erleben können und auch die Gefühle der Menschen, die diese Zeit miterlebt haben. Das ist es was dieses Buch für mich zu etwas besonderem macht, denn genau das bringt der Autor zum Ausdruck, was früher passiert ist und was für Gefühle dabei eine große Rolle spielten. Garniert mit einer sehr spannenden Geschichte über den Krieg der damals geherrscht hat. Ein bisschen habe ich mich an James Bond erinnert, der seine Aufträge ausgeführt hat, nur dass hier aus der Sicht eines Fahrers von einem hochrangigen Offiziers der Amerikaner, erzählt wird. Vorallem ist es wirklich erschreckend was die Gestapo und die Stasi für eine Macht über die Menschen im Osten Deutschlands ausüben konnten, ohne dass die sich irgendwie zur Wehr setzen konnten.
Die ganzen Charaktere wie Jack, Julius und Bernhard sind mir alle recht sympathisch gewesen, sogar Aragon hatte etwas für sich. Für mich war das Buch ein richtiger Leckerbissen.

Fazit:

Ein tolles Jugendbuch das einen Teil der deutschen Geschichte wiedergibt.

>>>>>5 von 5<<<<< Emmis



Neues im Bücherregal - 29. Juni 2014

Oh Gott!
Ich habe ein schlechtes Gewissen.
Wieso?
Ich habe es vernachlässigt.
Mein aktuelles Buch.
Ich habe jetzt drei Tage so gut wie nichts gelesen.
An einem Tag waren es glaube ich 20 Seiten, an den anderen beiden Tagen - NULL-.
Trotzdem sind in der letzten Woche ein paar Bücher bei uns eingezogen und auch zwei Filme die sich mit auf das Foto geschlichen haben:

1. Rot wie das Meer - hach, mal gucken wie uns das Buch gefällt :)

2. Zertrennlich - da freue ich mich total drauf, denn es ist das erste Mal das ich ausgewählt wurde.

3. Steelheart - darf der Bücherwichtel lesen

4. Apokalypse Z - wird erst der Bücherwichtel lesen und dann wandert es auf meinen "SuB".

5. Dunkellicht - wird ebenfalls der Bücherwichtel lesen

6. Buchtiere - das habe ich mir gleich geschnappt und das werde ich mit unserer Tochter angucken und anschließend rezensieren.

7. Hotel Transsilvanien - ertauscht :)

8. Käpt´n Blackbeards Spukkaschemme - ebenfalls ertauscht.

Die nächsten Rezensionen die ihr sehen werdet sind:

- Seitenwechsel,
- Jamie Oliver 15-Minuten Küche
- Schwarze Lügen (HB),
- Vernichtet,
- Die 13 Heiligtümer,
- Viviens himmlisches Eiscafé

Bis dahin,
viel Spaß - eure Bücherwesen

Freitag, 27. Juni 2014

Monument 14 - Die Flucht von Emmy Laybourne

Die Bildrechte liegen beim Verlag
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Inhalt:

Dean, Astrid und drei andere Kinder bleiben im Greenway´s zurück, da es für sie Aufgrund ihrer Blutgruppe zu gefährlich wäre nach draußen zu gehen. Sie würden zu extrem auf das Giftgas reagieren. Alex und die anderen machen sich auf den Weg nach Denver, um dem Gerücht nachzugehen, dass von dort aus Überlebende ausgeflogen werden. Bisher hat sich Dean, der eher schüchtern ist, in seinem Leben aus allem herausgehalten, doch als ein brutaler Einbrecher ins Einkaufszentrum einbrechen will, wächst Dean über sich hinaus um Astrid und die Kinder zu beschützen.

Meine Meinung:

Ich habe mich so sehr auf den zweiten Band gefreut und die Wartezeit war auch relativ kurz, der nächste Teil steht ja auch schon so gut wie in den Startlöchern. Im Dezember ist es soweit und ich freue mich schon riesig darauf. Der zweite Teil der Monument 14 Reihe konnte mich noch mehr begeistern als der Vorgänger, schon gerade aus dem Grund dass sich die ganze Geschichte nicht nur innerhalb des Einkaufszentrums abspielt. Die Geschichte wird aus der Sicht von den beiden Brüdern Alex, der mit den anderen im Bus Richtung Denver unterwegs ist und Deans Sicht der Dinge innerhalb des Greenways, erzählt.
Für beide Gruppen wird es recht gefährlich und die Autorin schaffte es die Spannung durch das ganze Buch zu ziehen. Ich war von der ersten Seite an gefesselt und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Für den Leser heißt es richtig mitfiebern, denn es passieren soviel unvorhersehbare Dinge die das Leben der zwei Gruppen nicht gerade einfach gestalten. Doch auch schöne und emotionale Sachen passieren, in denen auch der Leser die Gefühle spüren kann. Besonders der Gruppe die nach Denver unterwegs ist, wird recht übel mitgespielt.
Mir hat zwar die Geschichte aus Deans Sicht recht gut gefallen, auch wenn dort etwas weniger passiert als bei den anderen, aber am meisten konnte ich mit der Denvergruppe erleben. Denn eine Frage blieb mir bis zum Schluss im Kopf, "Was wäre passiert wenn Niko anders abgebogen wäre".
Wären sie dann auch überfallen worden?
Als der Einbrecher in das Einkaufszentrum will, strömt auch wieder etwas von dem Giftgas ins Innere und dadurch kann Dean das tun was getan werden muss um die anderen zu retten. Man kann die Angst von allen richtig spüren. Mit einer Kettensäge hält er den Einbrecher auf, doch wer hält ihn auf und bringt ihn wieder zur Vernunft? Jack ist wieder da und hilft Dean und Astrid.
Nach dem Überfall auf die Denvergruppe, müssen sie sich zu Fuß weiter durchschlagen und so manches Hindernis überwinden. Josie kommt auch abhanden, da sie von dem Gas etwas abbekommt und durchdreht.
Es wird also zu keiner Zeit langweilig.

Mein Fazit:

Eine sehr gut gelungene Fortsetzung!

>>>>>5 von 5<<<<< Emmis


Mittwoch, 25. Juni 2014

Gangland Deutschland - Wie kriminelle Banden unser Land bedrohen von Stefan Schubert

Bildrechte liegen beim Verlag


  • Gebundene Ausgabe: 240 Seiten
  • Verlag: Riva (7. März 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3868833269
  • ISBN-13: 978-3868833263
  • Preis: 19,99 Euro
Zum Shop: Link!
Alle Bücher des Autors: Link!
Rezension zu "Inside Polizei": Link!






Inhalt:
Nachdem ich "Inside Polizei" von Stefan Schubert gelesen habe, war ich sehr auf sein neues Buch gespannt. 
Gangland Deutschland - Wie kriminelle Banden unser Land bedrohen. 
In diesem Buch erfährt man etwas über die zwei größten Streetgangs in Deutschland und auch über ein paar kleinere.
Unterteilt ist das Buch in folgende Themen:
- Black Jackets - "Wir sind eine Streetgang", 
- Black Jackets vs. United Tribuns, 
- Die Gesellschaft und die Straßenbanden, 
- Risiken und Nebenwirkungen,
- Outlaw Motorcycle Gangs vs. Streetgangs,
- Red Legion, 
- Gangland Deutschland, 
- United Tribuns - Rotlicht im Schwarzwald

Meine Meinung:
Auch dieses Buch von Stefan Schubert kann unabhängig von den anderen Büchern gelesen werden.
Ich muss gestehen, dass meine heile Welt wieder etwas zu bröckeln beginnt. Natürlich weiß ich, dass schon lange nicht mehr alles schön und bunt ist. Das es hier Rockerkriege gibt und Erpresserbanden und andere Straßenschlachten. Das bekommt man ja schon mit wenn man sich nicht ausgiebig mit dem Thema beschäftigt. Die Zeitungen sind ja andauernd voll damit.
Das es in Deutschland jedoch stellenweise so zu geht wie in den schlimmsten Ecken von Los Angeles war mir noch nicht bewusst. 
Was bei den MC´s die Hells Angels und die Bandidos sind, sind in der Streetgangszene die Black Jackets und die United Tribuns.
Die Streetgangs werden immer als "rockerähnlich" bezeichnet, sind aber oftmals mit den MC´s verfeindet und haben mit diesen nichts zu tun.
Die Black Jackets haben sich 1985 unter den Augen der Sozialarbeiter und Pädagogen in einem Jugendhaus gegründet. Damals waren es bloß zehn junge Männer. Es ging darum sich einen Platz in einer Umgebung zu schaffen, in der sie akzeptiert werden. Die Streetgang war ein Familienersatz und bei vielen Einwandererkindern und Gastarbeiterkindern sehr beliebt.
Die wichtigste Stadt für die Black Jackets scheint Stuttgart zu sein. Ich war erst einmal dort und hätte das natürlich nie vermutet, aber vielleicht war ich auch nur zur richtigen Zeit am richtigen Ort um dem Ganzen aus dem Weg zu gehen. 
Youtube und Facebook nutzen die Streetgangs oftmals für ihre sehr provozierende und aggressive Selbstwerbung. Schubert bezeichnet diese als "Gangsta-Clips". 
Was mich ziemlich schockiert hat war vor allem das es so aussieht als würden Richter aus Angst mildernde Umstände als Vorwand für geringe Strafen vorschieben. Vielleicht sollten sich diese Richter überlegen ob sie den richtigen Beruf ausüben, denn wenn nicht sie uns schützen - wer dann?
Ich muss sagen, dass ich froh bin in meiner heilen Welt zu wohnen und doch auch Angst habe, dass das Unheil gar nicht so weit weg ist wie gedacht.

Fazit:
Ein ehrliches und gleichzeitig angsteinflößendes Buch.

5 von 5 Emmis

Dienstag, 24. Juni 2014

Einer da oben hasst mich von Hollis Seamon

Bildrechte liegen beim Verlag


  • Gebundene Ausgabe: 256 Seiten
  • Verlag: cbt (26. Mai 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3570162834
  • ISBN-13: 978-3570162835
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
  • Originaltitel: Somebody Up There Hates Me
  • Preis: 14,99 Euro
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Inhalt:
Richie ist siebzehn Jahre alt und hat ein Problem: Krebs!
Er ist sich ganz sicher, dass "der da oben" ihn hasst, wieso sonst ist er schon seit seinem elften Lebensjahr so krank und wieso hat er das Gefühl, dass er nicht einmal das Erwachsenenalter erreicht, bevor er sterben wird?
Richie ist sich ganz sicher: Einer-da-oben-hasst-mich!
Mit der fünfzehn Jährigen Sylvie liegt er im Hospiz. Natürlich sind da noch andere Leute, aber die scheinen ihr Leben schon gelebt zu haben. Noch gibt Richie nicht auf. Die beiden jungen Leute stellen das ganze Hospiz auf den Kopf. Zu sagen, dass sie dabei ihr Leben riskieren, klingt in diesem Fall eher ironisch.

Meine Meinung:
Auch jetzt, wo ich schon eine Nacht drüber geschlafen habe bin ich mir noch nicht so sicher, wie ich das Buch finden soll. 
Ich bin hin - und hergerissen.
Einerseits hat die Autorin hier ein sehr ernstes und auch emotional mitreißendes Thema aufgefasst. Sie selbst hat durch ihren kranken Sohn viele Jahre in Krankenhäusern verbracht.
Ihre Protagonisten sind alle sehr unterschiedlich und auf den ersten Blick sympathisch, aber ich habe die ganze Zeit auf mehr gewartet.
Sylvie und Richie wissen, dass sie sterben müssen. Sie wollen leben, aber sie wissen das Hospiz so etwas wie Endstation heißt. Sylvie sagt sie hat keine Angst, Richie schon. Leider spüre ich absolut keine Angst. Natürlich finde ich es toll, dass sie ihre Tage nutzen, dass sie versuchen aus dem Alltag auszubrechen und verrückte Dinge anstellen. Mir gefällt es das beide sich zueinander hingezogen fühlen wie normale Teenager, aber... die Gefühle erreichen mich nicht. Sie stehen zwar auf dem Papier, sind aber absolut nicht greifbar. Weder die Liebe, noch die Angst, keine Wut - rein gar nichts ist zu spüren.
Auch wenn ich nicht überzeugt wurde, so gab es doch auch einige interessante Sachen. Mir hat die Harfenistin gut gefallen. Am Anfang wirkte sie sehr makaber mit ihrer Himmelsmusik, aber sie hat das Herz am rechten Fleck. Der schwule Pfleger ist wohl der liebenswerteste im ganzen Hospiz, aber auch eine Schwester ist so natürlich und echt, dass mir diese zwei Personen auch sehr gut gefallen haben. 
Ebenso mochte ich den Onkel von Richie. Der Onkel ist der Außenseiter, ein begabter Künstler, aber ein Taugenichts. Schlägereien, Sauftouren und Gefängnis. 
Die Mutter von Richie wird als starke Frau vorgestellt. Eine Frau, die im Teenageralter Mutter wurde. Man merkt, dass die beiden sich lieben und aufeinander aufpassen, denn die Mutter ist schon immer alleine für Richie verantwortlich gewesen und hat sie über die Runden gebracht. 
Das dann aber auch die Großmutter ihr Kind so früh bekommen hat und dann rumläuft, als wenn sie selbst noch ein Teenager ist, war mir dann auch wieder zuviel des Guten. 
Auch das Ende konnte mich nicht überzeugen. Wer das Buch lesen wird, der wird verstehen was ich meine wenn ich sage, dass auf drei Seiten das Ende dahingeklatscht wird. Das Ende war für mich mehr als unrealistisch.
Schade eigentlich.

Fazit:
Eine interessante Geschichte mit viel Potential, die mich leider nicht erreichen konnte. 

3 von 5 Emmis

Montag, 23. Juni 2014

So geht Liebe von Katie Cotugno

Bildrechte liegen beim Verlag

  • Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (29. April 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453268598
  • ISBN-13: 978-3453268593
  • Preis: 15,99 Euro 
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren

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Heyne auf Facebook: Link!






Inhalt:
Serena, die von allen nur Reena genannt wird, ist seit einer Ewigkeit in Sawyer verliebt. Die Eltern der Beiden haben seit Jahren ein Restaurant und die Kinder helfen dort schon mit seit sie denken können. 
Allie ist schon seit Kindertagen Reenas beste Freundin. Gemeinsam beobachten sie Sawyer immer und reden über ihn. 
Irgendwann ist es endlich soweit: Reena und Sawyer werden ein Paar. Ihre Beziehung ist schwierig und irgendwann ist Sawyer weg. Ganz weg. Nicht einmal seine Eltern wissen wo er ist und Reena hat gerade erfahren, das sie schwanger ist. Dabei hat sie noch nicht einmal ihre Schule beendet. 
Zwei Jahre später taucht Sawyer wie aus dem Nichts auf und Reena weiß nicht mehr, ob sie ihn wirklich hassen kann.

Meine Meinung:
Ich kann nur sagen, dass mir dieses Buch wirklich sehr gut gefallen hat und ich am Ende zweimal Tränchen verdrücken musste.
Der Mittelpunkt der Geschichte ist die junge und komplizierte Liebe von Sawyer und Reena.
Die beiden sind so unterschiedlich, wie sie nur sein könnten.
Obwohl beide in Familien aufgewachsen sind, die sich um sie gekümmert haben ist Sawyer etwas vom Weg abgekommen. Alkohol und Drogen sind für ihn keine Fremdwörter und Mädchen hatte er auch schon einige.
Reena dagegen ist das brave Mädchen. Sie nippt nur am Bier, Drogen mag sie überhaupt nicht und Sawyer ist ihr erster Freund. 
Sie hat große Pläne, denn sie möchte schon bald wegziehen und aufs College gehen, sie möchte reisen und die Welt sehen, doch dann muss sie ihre Träume erst einmal aufgeben.
Sie wird schwanger und Sawyer ist weg. Ihr Vater und ihre Stiefmutter sind streng religiös und ziemlich sauer auf sie. 
Reena ist in den Monaten alleine, in denen sie so sehr Unterstützung gebraucht hätte. Gerade ihr geliebter Vater verhält sich alles andere als nett. Ich war begeistert wie stark Reena trotzdem, oder vielleicht auch gerade deswegen war. Sie ist schon ein sehr trotziger und sturer Charakter und manchmal nervt sie auf ihre Art und doch hat sie Respekt verdient.
Sie liebt ihr Töchterlein und behandelt es sehr gut und als Sawyer wieder auftaucht spielen ihre Gefühle wieder verrückt. Erst haut er ab und lässt sie alleine - sie hasst ihn. Dann taucht er auf und ist noch immer so süß und liebenswert wie damals - liebt sie ihn?
Dieses Buch ist voll von Gefühlschaos, Freundschaft, Liebe, Wut, Trauer und auch Einsamkeit. 
Die Autorin hat mich mit ihrem Schreibstil und vor allem mit dem Inhalt der Geschichte so fesseln können, dass ich sehr schnell durch war.
Das Buch spielt in zwei Zeiten. Einmal in der Vergangenheit und einmal in der Gegenwart. Wenn ich bei anderen Büchern oft raten muss in welcher Zeit ich mich gerade befinde, so gab es dieses Problem hier nicht.
Die Kapitel hatten als Zusatz "Vorher" und "Nachher" drüber stehen.
Fazit:
Ein Buch über ein Mädchen das ungewollt und alleine erwachsen werden muss und das prima meistert. Interessant von der ersten bis zur letzten Seite.

5 von 5 Emmis

Sonntag, 22. Juni 2014

Neues im Bücherregal - 22. Juni 2014



Die letzten Tage gab es hier bei uns ja einige Rezensionen und auch heute gibt es gleich zwei Dinge hier zu sehen.
Zum 1. natürlich die Blogtour zu "Losing it" und zwar genau HIER!
und zum 2. wie immer unsere Neuzugänge aus der letzten Woche.

Es war nicht viel und doch sind wir neugierig was uns erwartet.
Mir ist beim erstellen dieses Beitrags erst aufgefallen dass es heute NUR Thriller sind!
Das hatten wir glaube ich auch noch nie.

1. Der Rebell - nachdem der Bücherwichtel vom ersten Teil der Reihe so begeistert war, freut er sich auf diesen Folgeband. (Zur Rezension von Glasseelen kommt ihr HIER!).

2. Shining Girl - die Bewertungen sehen nicht so toll aus, aber die Kurzbeschreibung klingt einfach zu spannend.

3. Nummer Zwei - habe ich bei CrimeThrill gewonnen. Man musste etwas kreativ werden und das habe ich anscheinend geschafft. Das Buch wird jetzt erstmal im RuB landen, dort aber hoffentlich nicht ewig auf uns warten müssen :)

In den nächsten 1-2 Wochen werdet ihr die Rezensionen zu:

- So geht Liebe,
- Seitenwechsel,
- Einer da oben hasst mich,
- Gangland Deutschland,
- Monument 14 Teil 2,
- Jamie Oliver 15 Minuten Küche

lesen können. Diese Rezensionen sind zum Teil schon geschrieben und zum Teil werden sie am Wochenende geschrieben.

Bis dahin wünschen wir euch viele angenehme Lesestunden,
eure Bücherwesen.

Losing it - Blogtour

Heute ist es soweit - die "Losing it" - Blogtour war jetzt eine Woche lang unterwegs und findet bei uns ihren Abschluss.

Wie ihr meiner Rezension entnehmen könnt (hier könnt ihr noch einmal nachlesen), ist die Hauptprotagonistin Bliss schon am Anfang des Buches unterwegs um ihr erstes Mal hinter sich zu bringen.
Sie schleppt Garrick ab, der wahnsinnig attraktiv und witzig ist.
Kurz bevor es so richtig zur Sache geht erfindet sie eine fadenscheinige Ausrede, zieht sich halbwegs an und verlässt ihre eigene Wohnung.

Welche Ausrede hättet ihr in dem Moment genutzt, oder welche Ausrede fändet ihr hier witzig?
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Schon gewusst?
- Wusstet ihr, dass One-Night-Stand aus der Theaterbranche kommt und "einmaliges Gastspiel" heißt? (Wikipedia)

- Es gibt einen US-amerikanischen Film der "One Night Stand" heißt. Die Hauptrollen spielten Wesley Snipes und Nastassja Kinski (Wikipedia)

- In Deutschland hatten ca. 48% der Frauen schon einmal mindestens einen One-Night-Stand.
(one-night-stand.de)

- googlet man "one night stand" macht einem die Suchmaschine schon nach dem
one night st... Vorschläge:
one night stand
one night stand app
one night stand schwanger
one night stand mit 16
tippt man "one night stand" zu Ende erscheinen ca. 268.000.000 Suchergebnisse!
(google)

Witze:
- Beim One Night Stand sagt sie zu ihm: "Du, sag mal, ich spür dich so intensiv, trägst du ein Noppenkondom?"  Antwort: "Nein. Ich habe nur eine Gänsehaut, weil du so hässlich bist!"
(humor.li)

- Frau und Mann liegen nach einem One-Night-Stand gemeinsam im Bett. Fragt die Frau: "Bist Du eigentlich Anästhesist ?" Mann: "Ja, wie kommst Du darauf ?" Darauf die Frau: "Ich hab gar nichts gespürt ... !"
(Selbstheilungskräfte)
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Natürlich könnt Ihr bei dieser Blogtour auch etwas gewinnen, nämlich zwei Exemplare von Cora Carmacks Roman "Losing it - Alles nicht so einfach".
Wie könnt Ihr mitmachen?
In jedem Beitrag der Blogtour ist ein Wort versteckt. In der richtigen Reihenfolge ergeben sie einen Satz.
Tragt den Lösungssatz in dieses Formular ein (LINK!) und wenn er richtig ist landet ihr im Lostopf.

Mitmachen könnt Ihr bis zum 23.06.2014 um 23:59 Uhr. Auslosung und Gewinnerbekanntgabe findet dann am 24. Juni bis 14 Uhr statt.
Kleine Anmerkung: Versand nur innerhalb Deutschland - da hoffe ich auf euer Verständnis.
Viel Spaß bei der Tour und Viel Glück beim Gewinnspiel!
(Teilnahme ab 18 Jahre. Keine Haftung für auf dem Postweg verlorene Bücher)

Hier noch einmal alle Blogs:



18.06 - Bücherchaos
20.06 - Schattenwege
 21.06 - Die Lesetante

Samstag, 21. Juni 2014

Marie Marne und das Tor zur Nacht von Christoph Werner


Bildrechte liegen beim Verlag

  • Gebundene Ausgabe: 248 Seiten
  • Verlag: Osburg Verlag GmbH; Auflage: 1 (18. Februar 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 978-3955100377
  • Preis: 17,99 Euro
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Inhalt:

Eine Firma mit dem Namen ADI wirbt damit, dass man schlafen soll wann man will und nicht wenn man muss. Denn mit einer speziellen Brille träumt der Träger einen Traum und danach ist er wach, drei Tage oder auch zwei Wochen. Auch Maries Vater träumt immer wieder solche Träume wenn er viel Arbeit um die Ohren hat, doch es geht etwas schief und er bleibt in einem Traum hängen und wacht nicht mehr auf. Sie setzt alles in Bewegung um ihn wieder zurück zu holen, doch dadurch gerät die ganze Welt aus ihren Fugen.

Meine Meinung:

Wenn ich ehrlich bin, kann ich viele Rezensionen zu diesem Buch nicht verstehen, denn mir hat es sehr gut gefallen und ich wurde auch richtig gut unterhalten. Durch eine Erfindung soll ja jeder selber entscheiden können wann er schlafen will und wann nicht und diese Idee hat mir auf Anhieb gefallen.
Auch die Umsetzung der Geschichte ist sehr gut gelungen. Der Schreibstil des Autors war auch sehr flüssig und er erzählte die Geschichte sehr spannend und fesselnd. Die Träume werden sehr detailliert beschrieben und auch was Marie dort erlebt, denn dadurch will sie ja ihren Vater befreien. Im späteren Verlauf der Geschichte verströmt das Buch etwas Endzeitstimmung und wirkt dadurch etwas dystopisch, was das Ganze noch etwas spannender werden lässt. Neben Marie als Hauptfigur sind noch einige andere Charaktere in der Geschichte unterwegs, um das Geschehen voranzutreiben. Wie einige andere Rezensenten hatte ich nicht das Gefühl dass diese Nebendarsteller nur auftauchten als es für die Geschichte nötig war. Am interessantesten wurde das Buch für mich nachdem Marie das Tor öffnete und die ganze Welt aus den Fugen geraten ist, denn sich die entstandene Situation vorzustellen, ist schon sehr erschreckend.
Marie war mir gleich zu Anfang recht sympathisch und ich finde es sehr mutig von ihr, dass sie alles daran setzt um ihren Vater aus dem Traum zu befreien. Wer würde das in ihrem Alter auch nicht tun?  Mr. Phisto ist zwar ein richtig fieser Geselle, aber er ist nicht der eigentliche Bösewicht dieser Geschichte. Er erledigt nur seine Arbeit die ihm aufgetragen wird.
Wer mir als Charakter etwas zu kurz gekommen ist, war Professor Monroe, der Marie später hilft. Ein sehr geheimnisvoller und netter Mensch, von dem ich gerne etwas mehr erfahren hätte.
Im Großen und Ganzen war dieses Buch für mich eine sehr tolle Geschichte mit einer spitzen Idee, die mir aber leider etwas zu abrupt geendet ist. Da ich aber noch ein paar offene Fragen habe, hoffe ich auf eine Fortsetzung.

Mein Fazit:

Eine lesenswerte Geschichte mit ein paar kleinen Schwächen.

>>>>>4 von 5<<<<<


Freitag, 20. Juni 2014

Sapphique - Fliehen heißt leben von Catherine Fisher

Die Bildrechte liegen beim Verlag
  • Gebundene Ausgabe: 480 Seiten
  • Verlag: Penhaligon Verlag (29. April 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 978-3764530815
  • Preis: 19,99 Euro
  • Das ist der letzte Teil der Reihe (1. Teil - Incarceron)
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Inhalt:

Finn ist zwar aus Incarceron entkommen, doch er ist mit seinen Gedanken trotzdem immer noch bei Keiro und Attia im Gefängnis. Seine Freiheit kann er nicht wirklich genießen, denn trotz allem ist er immer noch in Gefahr. Auch Incarceron war nicht untätig, denn das Gefängnis hat sich einen Körper erschaffen um selbst auszubrechen. Attia und Keiro sind unterwegs um nach dem Handschuh von Sapphique zu suchen, denn den braucht das Gefängnis um auszubrechen. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt.

Meine Meinung:

Auf dieses Buch habe ich mich schon sehr lange gefreut und als es ankam, war ich froh es endlich lesen zu können. Mich hat der Vorgänger "Incarceron" schon in seinen Bann ziehen können und Sapphique konnte diesen noch mal toppen. Was mir an diesem Buch sehr gefallen hat ist, dass die Mischung aus dem "Innerhalb" des Gefängnisses und das "Außerhalb" super gelungen ist. Es kam dabei nichts davon zu kurz. Im Vorgänger dagegen überwog das Geschehen innerhalb von Incarceron, zumindest habe ich das so empfunden. Der Schreibstil der Autorin war wieder sehr flüssig und ohne große Längen. Es wurde auch wieder sehr spannend und fesselnd erzählt, so dass ich das Buch nur sehr ungern aus der Hand legte. Die Idee, wie es in "Sapphique" weitergeht, finde ich auch richtig gut und wurde auch toll umgesetzt. In der ganzen Geschichte passiert richtig viel und man kommt als Leser nicht drumherum mit den Protagonisten mitzufiebern. Man kann die Angst von Attia manchmal richtig spüren, denn Incarceron lässt ganze Abschnitte des Gefängnisses brach liegen und zieht daraus die komplette Energie ab und das alles nur wegen dem Körper den es erschaffen will. Auch außerhalb des Gefängnisses ist es kein Zuckerschlecken, denn Finn bzw. Giles ist ja der Thronfolger, aber Königin Sia lässt nichts unversucht dies zu ändern. Sie spinnt irgendwelche Intrigen gegen ihn und Claudia und auch Jared versucht sie zu manipulieren. Claudias Vater, John Arlex agiert sogar vom Inneren des Gefängnisses aus, um zusammen mit den Stahlwölfen endlich ihr Ziel, das Protokoll abzuschaffen, zu erreichen.
Claudia und Finn müssen sich in diesem Teil wieder gegenseitig viel unterstützen und leider muss ich sagen, dass ich von Jared im Laufe des Buches etwas enttäuscht war. Keiro hat sich nicht viel verändert, er ist immer noch sehr arrogant, was ihn nicht besonders sympathisch macht. Ein komischer Vogel, der im Laufe der Geschichte vorkommt, ist Rix. Aus ihm werde ich nicht wirklich schlau und Attia macht zum Teil auch noch gemeinsame Sache mit ihm.
Alles in allem ein sehr gelungener Abschluss und ich finde es Schade dass es jetzt wirklich zu Ende sein soll.

Mein Fazit:

Ein gelungener Abschluss einer tollen Reihe.

>>>>>5 von 5<<<<< Emmis



Mittwoch, 18. Juni 2014

Tribunal von André Georgi (Hörbuch)

Die Bildrechte liegen beim Verlag
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Inhalt:

Jasna Brandic ist eine Ermittlerin des Tribunals in Den Haag und somit auf der Jagd nach Kriegsverbrechern wie Kovac. Er wird beschuldigt weit über 3000 Menschen umgebracht zu haben. Auf dem Weg zur Gerichtsverhandlung jedoch, wird Jasnas Kronzeuge von Kovacs Leuten ermordet und sie kommt als einzige nach dem Attentat mit dem Leben davon. Als das Verfahren gegen Kovac zu scheitern droht, bekommt Jasna eine Nachricht, dass ein international gesuchter Kriegsverbrecher gegen Kovac aussagen will, nur muss sie ihn lebend nach Den Haag bringen und ihn vor seinen eigenen Leuten schützen. Auf eigene Faust macht sie sich daran ihn zu finden, doch Jasna ahnt nicht dass sie selbst eine Figur in einem Spiel ist.

Meine Meinung:

Als ich gesehen habe, dass es im Buch um einen weiblichen Protagonisten geht, war ich am Anfang skeptisch wie das ein männlicher Sprecher richtig umsetzen kann. Da aber das ganze Buch aus Sicht eines Erzählers gelesen wird, ist die Wahl des Sprechers perfekt gelungen. Die Stimme von Samuel Weiss ist sehr angenehm und deutlich. Was mich an dem Hörbuch so fasziniert hat, war seine tabulose Umsetzung was den Krieg betrifft. Sicher ist dieser Thriller nichts für schwache Nerven und wer nichts von Gewalt lesen oder hören möchte, ist mit diesem Buch auch falsch bedient, denn es wird alles sehr detailliert beschrieben. Für mich als Hörer war es schon erschreckend zu hören welche Verbrechen im Krieg begangen wurden und wozu Menschen in der Lage sind. Es sollte jeder hoffen, dass überall nur noch Frieden herrscht, denn sowas sollte keiner miterleben müssen.
Mich hat dieses Hörbuch von Anfang an gepackt und mitgerissen, nur hatte ich mir ein etwas anderes Ende erhofft. Die Idee des Autors über so ein brisantes Thema zu schreiben finde ich sehr gut und auch die Umsetzung hat gut geklappt.
In diesem Fall hält das Leben für Jasna noch einige Überraschungen bereit, schöne und grausame. Doch sie war mir gleich zu Anfang recht sympathisch weil sie sich nicht unterkriegen lässt und ihr Ziel verbissen verfolgt. Der Nachteil eines Hörbuchs ist, dass man zwar die Namen der einzelnen Charaktere hört, sie aber meistens nicht schreiben kann.
Peneguy ist der Ankläger von Kovac und auch er war mir sehr sympathisch, er und Jasna sind ein Paar und man merkt auch, dass er sich sehr viel Sorgen um sie macht.
Alles in allem war es für mich ein Erlebnis dieses Hörbuch hören zu dürfen.

Mein Fazit:

Ein sehr erschreckend detailgetreues Hörbuch.

>>>>>5 von 5<<<<< Emmis



Montag, 16. Juni 2014

Losing it - Alles nicht so einfach von Cora Carmack

Bildrechte liegen beim Verlag

  • Taschenbuch: 320 Seiten
  • Verlag: Egmont LYX;  (3. April 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3802593642
  • ISBN-13: 978-3802593642
  • Originaltitel: Losing it
  • Preis: 9,99 Euro
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Inhalt:
Bliss ist zweiundzwanzig Jahre alt und im letzten Collegejahr. Sie scheint die Einzige zu sein, die noch Jungfrau ist, aber es ist ihr halt sehr wichtig immer die Kontrolle zu bewahren. Da hat sie es natürlich schwierig mit einer Freundin wie Kelsey, bei der Sex zum Leben dazu gehört wie das Atmen. 
Jetzt möchte Bliss "es" endlich hinter sich bringen. Sie geht mit Kelsey in eine Bar und dort sucht Bliss den Mann für eine Nacht. 
Nachdem Bliss keinen geeigneten Kandidaten finden kann und schon einiges an Alkohol getrunken hat, ist sie sich ihrer Mission gar nicht mehr so sicher und sie verdrückt sich in Richtung Toilette. Auf dem Weg dorthin entdeckt sie einen Mann der Shakespeare liest und sie ist hin und weg von ihm. Gerrick flirtet gleich wild drauf los und Bliss nimmt ihn mit zu sich. Mit einer fadenscheinigen Ausrede lässt sie ihn im wahrsten Sinne des Wortes mitten im Vorspiel stehen und verschwindet.
Schon am nächsten Tag sieht sie ihn wieder - er ist ihr neuer Dozent.

Meine Meinung:
Ich möchte von Anfang an sagen, dass mir das Buch sehr gut gefallen hat. Ich habe es an weniger als einem Wochenende durchgelesen und so etwas geht nur, wenn ich gut ins Buch komme und der Geschichte folgen kann.
Die Autorin weiß Spannung aufzubauen. Sie hat in Losing it ziemlich viel Erotik und Gefühl eingebracht, aber auch Freundschaft, Streit, Lügen und vieles mehr.
Bliss ist eine ziemlich anstrengende Person. Sie will alles unter Kontrolle haben und am besten alles total durchgeplant. Eigentlich war schon von vornherein klar, dass ihr erstes Mal dann absolut nicht spontan hinhauen kann, aber sie gibt sich wirklich größte Mühe und probiert es. Man merkt gleich, dass sie sich nicht wohl fühlt, weil sie viel zu viel denkt. Sie schafft es nicht abzuschalten und einfach den Moment zu genießen.
Am Anfang war ich ziemlich geschockt von Bliss. Da habe ich gerade erfahren, dass sie noch Jungfrau ist und schon auf den nächsten paar Seiten verhält sie sich total untypisch und wirkt wirklich billig dadurch. Die Szene in der Bar war meines Erachtens zu extrem und unpassend für diese schüchterne Frau. Es passte einfach nicht zu ihr und wirkte so unglaubwürdig.
Garrick scheint seinen Spaß mit ihr zu wollen. Er sieht gut aus, sie sieht gut aus, beide scheinen nicht abgeneigt zu sein. Obwohl er nur ein paar Jahre ist, wirkt er trotz einiger Ausrutscher ziemlich reif.
Er war immer direkt, frech, locker und doch professionell. Für mich war er auch der sympathischste Protagonist, dicht gefolgt von Bliss´ bestem Freund Cade. 
Ich habe Bliss und Garrick gerne begleitet und war immer neugierig wie es weiter geht.
Auch das Ende hat mir sehr gut gefallen. Ich kann behaupten, dass es so gekommen ist wie ich es mir gewünscht habe.
Was mich dagegen sehr gestört hat war teilweise der Schreibstil. Bliss, Kelsey und Cade studieren ja Schauspiel und oft hatte man bei ganz normalen Unterhaltungen das Gefühl, dass die Autorin zu theatralisch war. Einige Unterhaltungen wirkten mir zu gestellt.
Obwohl ich ein paar Sachen bemängelt habe, hat mir das Buch wie am Anfang erwähnt sehr gut gefallen. Ich hoffe, dass die Bonusstory auch als Print erscheinen wird.

Fazit:
Ein sehr gefühlvolles Buch mit einer unsicheren Protagonistin. Obwohl ich ein paar Kritikpunkte habe, bin ich doch sehr gut unterhalten worden.

4 von 5 Emmis

Sonntag, 15. Juni 2014

Neues im Bücherregal - 15. Juni 2014

Samstag Nacht, kurz vor Stunde Null.
Die Bücherfee sitzt immer noch am Computer und muss sich endlich dazu aufraffen die Neuzugänge vorzustellen.
Schlafen ist das, was sie will.
Lesen das, was sie sich vorgenommen hat.
Also gibt es heute im Schnelldurchlauf wieder unsere Schmuckstücke :)


Von oben nach unten:

1. Die 13 Heiligtümer - seit das Buch als HC erschienen ist steht es bei uns auf der Wunschliste, nun werde ich es für meine Blanvalet-Challenge lesen

2. Viviens himmlisches Eiscafé - wunderschönes Cover, tolles Thema

3. Die Brücke der Gezeiten 2 - der Bücherwichtel hat sehnsüchtigst darauf gewartet und nun ist es eeeendlich da und darf verschlungen werden

4. Die Meisterkräutertherapie - mein erstes Kräuterwerk. Die Stimmen zu dem Buch sind gut und ich bin wirklich gespannt was ich als Laie davon halten werde

Das waren unsere Neuzugänge.
Wie ihr seht geht uns der Lesestoff nicht aus.
Gute Nacht, oder guten Morgen, oder vielleicht auch schon einen schönen Tag
wünschen euch die Bücherwesen

Samstag, 14. Juni 2014

Wo immer du bist von Cylin Busby

Bildrechte liegen beim Verlag

  • Gebundene Ausgabe: 240 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe (15. April 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3414823861
  • ISBN-13: 978-3414823861
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre
  • Originaltitel: Blink Once
  • Preis: 12,99 Euro
Zum Shop: Link!
Zur Facebookseite: Link!
BloggdeinBuch: Link!





Inhalt: 
Nach einem schweren Unfall mit seinem Bike liegt West in einem speziellen Krankenhaus.
Jeder, der ihn besucht benimmt sich seltsam. Seine Mutter ist andauernd traurig und weint, sein Kumpel bezeichnet ihn als "Gemüse", seine Freundin kann ihm nicht ins Gesicht sehen und sein Körper will auch nicht wie er es sich wünscht. 
Er kann sich nicht verständigen und ist ziemlich verärgert.
Olivia, die Patientin die ihr Zimmer neben ihm hat ist die Einzige, die ihn versteht.
Sie hilft ihm sich zu verständigen und die beiden bauen eine starke Bindung zueinander auf.

Meine Meinung:
Ein wunderschönes Cover zu einem so ernsten Thema. 
Das Buch ist aus der Perspektive von West erzählt. West ist ein Komapatient, nimmt das aber nicht so wahr. Natürlich fragt er sich wie schlimm der Unfall war, aber das er im Koma liegt wird ihm nicht bewusst. 
Die Beziehung zu Olivia ist eine ganz besondere. Am Anfang ist sie eher nervig und selbst auch oft von West genervt, aber es zieht sie immer wieder zu ihm und so freunden sie sich auf ihre Art miteinander an. Mehr sogar, das Band zwischen ihnen wird immer stärker, genauso wie die Gefühle der beiden jungen Leute.
Die Autorin Cylin Busby kam wohl durch die Erfahrungen ihres Vaters auf dieses Thema. Ihr Vater hatte eine Nahtoderfahrung. "Wo immer du bist" ist aber kein Sachbuch, sondern ein gefühlvoller Jugendroman. 
Er wirft Fragen auf, denn wie viel bekommen Komapatienten mit? Es gibt unterschiedliche Grade des Komas und je höher der Grad, desto unwahrscheinlicher ist es das der Patient daraus jemals wieder erwacht.
Teilweise sieht die Situation von West ziemlich ausweglos aus, aber Olivia gibt ihm immer wieder Kraft. Die beiden scheinen die Einzigen zu sein, die den anderen verstehen und so akzeptieren wie er ist. 
Olivia fühlt sich die ganze Zeit über von allen verlassen, nur von West nicht. Sie hat Angst, dass er irgendwann geht und sie vergisst, doch das kann und will er nicht.
Die Geschichte zeigt, dass es immer irgendetwas, oder irgendjemanden gibt aus dem wir Kraft schöpfen können, etwas das uns stark macht und uns kämpfen lässt. West kämpft und trotzdem hat das Buch weitere Schicksäle die es uns zeigt.
Leichte Kost? - Nein.
Alles vorhersehbar? - Nein.
Lesevergnügen? - Obwohl das Thema schwierig und emotional ist - Ja.
Mir hat das Buch gefallen, es war eine sehr schöne und bewegende Geschichte, die mich zwar erreicht, aber nicht umgehauen hat.

Fazit:
Ein schwieriges Thema, emotional so verpackt das daraus ein interessantes und schönes Jugendbuch geworden ist.

4 von 5 Emmis


Freitag, 13. Juni 2014

Ihr Blut so rein von Sharon Bolton (Hörbuch)

Die Bildrechte liegen beim Verlag
  • Audio CD
  • Verlag: Der Audio Verlag (1. Juni 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 978-3862313846
  • Preis: 19,99 Euro
Hier ! könnt ihr das Hörbuch direkt beim Verlag bestellen !

Inhalt:

Fünf tote Jungen hat es in den letzten Wochen gegeben und der Blutdurst des Killers ist sicher noch nicht gestillt.
Schon seit dem ersten Mord hat Barney damit angefangen alles darüber zu sammeln und macht sich Gedanken dazu ob und wann der nächste Mord passieren wird, denn er ist sich sicher dass es bald wieder einen gibt. Der Täter schlitzt den Jungen die Halsschlagader auf und lässt sie verbluten und ohne jede Warnung macht er sich an das nächste Opfer.
DC Lacey Flint ist aufgrund eines Traumas vom Dienst beurlaubt und könnte den Fall eigentlich ihren Kollegen überlassen, doch Barney ist ihr Nachbar und irgendwie wird sie doch in die Ermittlungen verwickelt.

Meine Meinung:

Das einzige was mich an dem Hörbuch etwas störte, war die Stimme der Sprecherin Julia Nachtmann. Es war zwar eine angenehme rauchige Stimme, aber es hat sich so angehört als ob sie erkältet war und es jederzeit vorkommen kann dass die Stimme einfach wegbricht. Ansonsten hat mich das Hörbuch mehr als begeistert, alleine schon die Idee hat mir eine Gänsehaut auffahren lassen. Kinder die ermordet werden, schlagen dem Leser, oder in dem Fall dem Hörer schon aufs Gemüt und für schwache Nerven ist dieser Thriller mit Sicherheit nichts. Er ist zwar nicht besonders gewalttätig veranschaulicht, was die Morde betrifft, aber auch nicht zu verharmlost. Was mir auch sehr gut gefallen hat ist, dass die ganze Geschichte aus zwei Perspektiven erzählt wird. Einmal aus der Sicht von Barney, einem kleinen Jungen der auch schon viel in seinem Leben durchmachen musste und aus der Sicht von DC Lacey Flint, die Aufgrund eines Falls vorher psychisch sehr labil ist.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und es entstehen auch keine Längen. Sehr spannend und fesselnd wird die Geschichte immer weiter vorangetrieben, bis man dem Täter auf der Spur zu sein scheint, doch dann wendet sich das Blatt wieder und man steht vor einer Wand und weiß nicht weiter.
Ich kann gar nicht sagen wer mir von den beiden am sympathischsten war, Barney ist ein Junge der viel Zeit draußen verbringt obwohl es ihm sein Vater verboten hat. Was man seinem Vater auch nicht übel nehmen kann, da ja ein Mörder durch die Straßen zieht. Nur leider lässt sein Vater ihn auch sehr viel alleine. Lacey ist ziemlich fertig seit ihrem letzten Fall und denkt auch sehr oft an Selbstmord. Sie hat auch ein Geheimnis das ich leider nicht lüften konnte, aber vielleicht gibt es mit ihr ja noch weiter Fälle in denen sich vielleicht das eine oder andere in Erfahrung bringen lässt.

Mein Fazit:

Ein Thriller der Extraklasse !

>>>>>5 von 5<<<<< Emmis



Donnerstag, 12. Juni 2014

Glasseelen - Schattengrenzen 1 von Tanja Meurer

Die Bildrechte liegen beim Verlag
  • Taschenbuch: 404 Seiten
  • Verlag: bookshouse (31. Dezember 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 978-9963722402
  • Preis: 15,99 Euro
  • Das ist der erste Teil einer Reihe
Hier ! könnt ihr das Buch bestellen !

Inhalt:

Als ein Mann Camilla und Theresa von einem Haus vor die Füße springt, ändert sich ihr ganzes Leben. Das Bild von den sich in Staub auflösenden Augen des Mannes, brennt sich in Camillas Kopf. Treibt ein brutaler Mörder in Berlin sein Unwesen? Eines haben die Opfer alle gemeinsam: herausgeschnittene Augäpfel. Die beiden werden von der Polizei und einer Psychotherapeutin betreut, aber dennoch nimmt sie der Mörder ins Visier. Camilla muss fliehen und ihre Panik treibt sie in Berlins Unterwelt. Dort stößt sie auf sehr rätselhafte Menschen wie Amadeo und Christoph. Können die beiden sie vor ihrem Verfolger retten? Von Chris erfährt sie, dass der "Sandmann" sie verfolgt hat und dass er nicht leicht zu überlisten ist. Um sich seinen Attacken zu entziehen, muss sie sich ihm stellen und dabei entdeckt sie eine übersinnliche Fähigkeit an sich.

Meine Meinung:

Wenn ich dieses Buch in einem Wort zusammenfassen müsste, wäre "Wow" wohl das passende. Mystery-Thriller passt absolut perfekt zu diesem Werk, denn den Leser erwartet eine absolut packende und fesselnde Geschichte. Die Idee des Buches gefällt mir sehr gut und die Umsetzung ist richtig gut gelungen. Der Schreibstil von der Autorin ist auch sehr flüssig und die Geschichte wird ohne Längen und sehr spannend erzählt. Auch dass es eine Welt unterhalb Berlins gibt, hat mich sehr begeistert, denn wer kann schon wissen ob es so etwas nicht wirklich gibt? Doch was für mich dieses Buch ausmacht, ist das Übersinnliche und die Andersartigkeit mancher Protagonisten. Auf jeden Fall ist es nichts für schwache Nerven und auch die Morde bzw. die Leichen werden schon sehr detailliert dargestellt. Man merkt, dass Tanja Meurer sehr viel Spaß daran hatte dieses Buch zu schreiben und auch an der Welt mit seinen Charakteren hängt, denn sie beschreibt alles sehr detailliert und bildlich.
So kann man sich auch die Welt "Ancienne Cologne" unterhalb Berlins sehr gut vorstellen.
Die für mich wichtigsten Protagonisten in diesem Buch sind Camilla und Chris, denn man begleitet die beiden durch das komplette Abenteuer. Die beiden waren mir auch gleich sympathisch, auch wenn Camilla doch sehr oft spricht bevor sie denkt.
Amadeo ist ein sehr geheimnisvoller Charakter und besonders nett fand ich ihn auch nicht, was sich auch im Laufe des Buches nicht zum Besseren wendet. Der Charakter des Sandmanns hingegen entwickelt sich mit der Zeit, ob zum Guten oder Schlechten möchte ich jetzt nicht verraten.
Mir hat es das Buch als gesamtes angetan und ich freue mich, hoffentlich in nächster Zeit auch den Nachfolger "Der Rebell", lesen zu können.

Mein Fazit:

Eine absolut geniale Mischung aus Thriller und dem Übersinnlichen. Muss man lesen!

>>>>>5 von 5<<<<< Emmis


Mittwoch, 11. Juni 2014

T93 - Blogtour (Interview)

Bildrechte liegen bei Clayton Husker
Endlich ist es soweit und die Blogtour ist bei uns angekommen. Wir dürfen die wichtigsten Leute rund um T93 interviewen.



Bücherwichtel: Ich freue mich, dass ich heute Clayton Husker und seine zwei Hauptprotagonisten Birte und Alex hier auf der Couch habe.
Dieses Buch war ziemlich verstörend und ich bin mir sicher, dass alle drei eine Therapie nötig haben.

Clayton, du hast dir diese pure Zombie-Action ausgedacht. Wie kamst du auf die Idee? Wieso ist der Virus an einer Biogasanlage entstanden? Menschen die zu Zombies werden und sich vor lauter Hunger auf jeden anderen Menschen stürzen. Klingt nach einer ziemlich kranken Fantasie?

Clayton: Zunächst einmal vielen Dank für den bequemen Platz auf der Couch. Zur Frage nach der Idee, nun, da darf ich ohne schlechtes Gewissen dem HJB Verlag die Schuld zuweisen. Mein Verleger bat mich, ein Probekapitel zu schreiben und bedrohte mich nach dem Lesen sofort in aggressiver Weise mit einem Vertrag. Das mit der Biogasanlage ist nicht ganz so kranke Fantasie, wie man meinen könnte. Es heißt übrigens: DAS Virus. Diese Bioreaktoren, die da überall wie Pilze aus dem Boden schießen, halte ich persönlich wirklich für gefährlich. Die Biogasanlagen werden mit Mais, Gras, Holz, Kompost, Essensresten und Rückständen aus der Tierkörperverwertung beschickt. Ergänzt wird dieser Cocktail durch kubikmeterweise Tierexkremente. Ich habe als junger Mann in der Landwirtschaft gearbeitet und weiß sehr gut, was so in den Güllekanälen der Republik schwimmt. Die Frage ist also nicht, OB diese schnellen Brüter ein Virus oder dergleichen mutieren, sondern WANN. Na ja, und dass Zombies sich gelegentlich, genau genommen bei jeder sich bietenden Gelegenheit, kulinarisch an warm bodies vergreifen, sollte ja hinlänglich bekannt sein. Insofern teile ich diese kranke Fantasie mit zahlreichen anderen Autoren. Ich hätte gern noch eins von den köstlichen Marmeladenplätzchen dort.

Bücherwichtel: Alex, wie hast du dich gefühlt, als Clayton dich wegen einer Frau durch die Zombiehölle geschickt hat?

Alex: Als Soldat ist es meine Pflicht, einem Befehl Folge zu leisten. Und für mich und das Pegasus Team vom Kommando Spezialkräfte ist dieser Job Routine. Rendsburg war ja auch beileibe nicht unser erster Einsatz im Zedland. Unsere Aufgabe ist es, Personen zu evakuieren, die für unsere Wissenschaftler von Bedeutung sind. Es gibt Überlebende. Und das in Arealen, in denen unsere besten Soldaten von diesen verdammten Biestern überrannt und bei lebendigem Leib aufgefressen wurden. Die Wissenschaftler interessiert, wieso diese Leute noch leben. Also bringen wir sie zur Basis. Das ist der Job.

Bücherwichtel: Und wie ging es dir, als du sie gefunden hast? War ja eine missliche Lage. Da sollst du Birte finden und dann rettet sie dich auch noch. Hat das deine männliche Ehre gekränkt?

Alex: Tja, manchmal verlierst du, manchmal gewinnen die anderen, was? Der Einsatz in Rendsburg lief anders als geplant. Ich habe keine Ahnung, warum Wirzmann das Hindernis nicht gesehen hat. Ich hatte jedenfalls ziemliches Glück und habe den Crash überlebt. Aber im Einsatz von einer Frau gerettet zu werden, kränkt einen Soldaten nicht. Wir haben bei der Truppe viele Frauen, die im Einsatz und im Kampf hervorragend ihren Mann stehen, wenn ich mal so sagen darf.

Bücherwichtel: Clayton, wie kamst du auf die Idee den Spieß umzudrehen, so das Birte Alex rettet und nicht er sie?

Clayton: Ist das nicht offensichtlich? Natürlich ist Alex ein Heldentyp. Aber Birte eben auch, nur auf eine andere Art und Weise. Während Alex aus einer Umgebung kommt, die mit Gewehren, schweren Geschützen und gepanzerten Fahrzeugen ausgestattet ist, lebt Birte tagein, tagaus in einer Welt, in der Tarnung, Mimikri und unauffälliges Bewegen wesentlicher Bestandteil der Überlebensstrategie ist. Wir sehen das an den Reaktionen der beiden. Alex wirft Handgranaten, Birte lotst ihn durch Hinterhöfe unauffällig aus der unmittelbaren Gefahrenzone, weil sie die spezifische Gefahr besser einzuschätzen in der Lage ist als der Krieger. Frauen sind oft die besseren Krieger, weil sie weniger Testosteron ausschütten.

Bücherwichtel: Da kam Birte dann ins Spiel. Clayton wieso sind die Beiden gleich übereinander hergefallen? Galt hier Sex sells? Ich fand die Situation ja unmöglich und das warf nicht gerade ein gutes Bild auf Birte.

Clayton: *lacht* Klar, ich wollte schon immer einen Zombie-Porno schreiben. Nein, mal im Ernst nun. Der aufmerksame Leser stellt fest, dass die Initiative hier von Birte ausgeht. Ich möchte ihrer Aussage hier auch nicht vorgreifen und auch nicht in die Folgebände spoilern, aber diese Begegnung ist für die gesamte Story von einer gewissen Bedeutung. Aber mal unter uns Pastorentöchtern hier. Die Tatsache, dass eine Frau sich das nimmt, was sie will, „wirft nicht gerade ein gutes Bild auf Birte“? Wer das auch so sieht, sollte besser die Finger von T93 lassen. Diese Serie ist zutiefst unmoralisch, dafür jedoch von einer bestimmten Form der Ethik durchsetzt. Gibt es noch Tee?

Bücherwichtel: Jetzt zu dir Birte. Ich kann mir vorstellen, dass es nicht einfach war für dich. Da bist du als Frau ganz alleine unterwegs und um dich herum nur diese infizierten, zerrupften Geschöpfe. Wie ging es dir, als dir klar wurde das du ab nun einen Begleiter hast? War euer Schäferstündchen der Dank im Voraus, oder warst du wirklich einfach nur scharf auf Alex?

Birte: Yeah. Finde ich cool. Draußen geht die Welt vor die Hunde, Zombies Eat Man, aber erstmal gucken, warum es bei Birte im Geschirrkasten juckt. Und sonst? Alles gut? Am Anfang der Seuche kam ich mir echt verloren vor. Die einzige Überlebende einer ganzen verdammten Stadt zu sein, das verdaust du nicht mal eben so. Aber ich hab gelernt am Leben zu bleiben. Und wie man den Hackfressen aus dem Weg geht. Was Alex angeht... oh Mann. Irgendwie flasht es dich nur einmal im Leben. Na ja, und bei Alex war es halt so. Er ist nunmal der Eine. Basta.

Bücherwichtel: Clayton, jetzt würde ich gerne noch etwas mehr über dich erfahren.
Wann genau, oder wo kamen dir die Ideen zu dieser Reihe? Gab es da einen Auslöser? Ein Buch, einen Film, oder eine infizierte Schwiegermutter?
Wirst du genug Stoff haben um die T93 faszinierten Leser zu zähmen?

Clayton: Nun, wie es zu der Idee kam, hab ich ja schon erzählt, das war unspektakulär. Eine kaufmännische Überlegung seitens des Verlegers. Es sollte ein Buch werden. Eins. Nach zwei Wochen Arbeit waren wir bei drei Büchern angelangt. Und da ich halbe Geschichten nicht mag, habe ich T93 als 'die Deutsche Antwort auf The Walking Dead' konzipiert. Tja, und mittlerweile sind wir in der Planung bei 10 (in Worten: zehn) Bänden angekommen. So kam der Husker zum Zombie: Wie die Jungfrau zum Kind. Literarische Vorbilder gab es sicherlich einige, wobei Resident Evil und TWD wohl eine herausragend inspirierende Rolle einnehmen. Ich habe allerdings nicht versucht, diese Geschichten nachzuerzählen, sondern ich wollte eine Zombiesaga kreieren, die einen eigenen Charakter hat. Die Story geht auch weit über das Zombie Splatter Ding hinaus. Überraschung! ;-) Der Rest: *SPOILER*

Bücherwichtel: Danke für dieses Interview. Ich glaube nicht, dass eine Therapiestunde bei euch ausreichen wird. Falls noch jemand von euch etwas sagen möchte, dann wäre das jetzt der richtige Augenblick.

Clayton: Ich hätte gern noch Marmeladenkekse. Und Tee. Wenn es geht.
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Wir hoffen, dass euch das Interview gefallen hat und kommen nun zu der Frage und den Teilnahmebedingungen.

Frage:

Du und deine Kollegen seit auf einer Rettungsmission, als ihr einen Unfall baut. Alle außer dir sind in einem Auto in einem eingestürzten Haus mit Zombieratten gefangen. 
Was tust du nun?
Antwort A: Versuchst deine Kollegen mit allen Mitteln die dir zur Verfügung stehen, aus dieser Hölle rauszuholen.
Antwort B: Denkst an die vier Handgranaten an deinem Gürtel und daran, dass es wohl die einzige Sache ist, die du für sie tun kannst. Du sprengst alles in die Luft.
Antwort C: Rennst einfach weg und überlässt sie sich selbst. Da kann man sowieso nichts mehr machen.

Teilnahmebedingungen:

- Teilnahme ab 16 Jahre / nur innerhalb von Deutschland.
- Es gibt keine Garantie für den Versand, falls das Buch auf den Postweg verloren geht.
- Es müssen alle 6 Fragen beantwortet werden (bei jeder Station findet ihr eine Frage - hier habt ihr alle Blogs noch einmal aufgelistet: Link! Hier gibt es kein richtig und kein falsch, sondern nur die Handlungsmöglichkeit, die ihr für richtig erachtet. Bitte schickt eine Sammelmail (KEINE Einzellösungen!) an verlosung@t-93.de - Einsendeschluss ist der 15.06.2014, 23:59 Uhr.
- Gewinner werden am 16.06.2014 gegen Abend auf der Autoren-FB Seite bekannt gegeben und erklären sich bereit dort namentlich genannt zu werden.

Die Preise:



Montag, 9. Juni 2014

T93 Überlebe von Clayton Husker

Die Bildrechte liegen beim Verlag
  • Broschiert: 304 Seiten
  • Verlag: HJB (14. Februar 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 978-3956340161
  • Preis: 8,99 Euro
  • Das ist der erste Teil einer Trilogie 
Hier ! könnt ihr das Buch direkt beim Verlag bestellen !


Inhalt:

Schleswig- Holstein in der Gegenwart. Ein Pastor predigt in der Kirche von der Kanzel, dass sämtliche Triebe nach dem Tod zum stillstand kommen. Als er die Besucher nach der Messe verabschiedet, spürt er einen Schmerz am Fuß. Eine kleine Maus hat ihr gebissen und ein brennender Schmerz breitet sich in ihm aus. Auf einmal herrscht absolute Stille und er versucht zu atmen, doch es gelingt ihm nicht, auch das Denken wird immer unkontrollierter. Ein Gefühl steigt in ihm auf, das Gefühl ist ROT.........HUNGER. Als er bei sich zu Hause ankommt, kommt ihm sein jüngster Sohn entgegen und er schlägt seine Zähne in die Kehle des Kindes......

Meine Meinung:

T93 war mein erstes richtiges Zombiebuch das ich bisher gelesen habe und ich war sehr begeistert davon. Da ich ein absoluter "The Walking Dead"-Fan bin, konnte ich es nicht abwarten mit dem Lesen zu beginnen. Die Einleitung hat mich schon regelrecht vom Stuhl gehauen und bis auf eine Kleinigkeit finde ich die Geschichte sehr gelungen. Das einzige was mich gestört hatte, war dass es so wirkt als ob unbedingt Sex mit von der Partie sein müsste. Es wirkte für mich an dieser Stelle total deplatziert und unglaubwürdig. Wäre das Thema etwas gefühlvoller und nicht so gezwungen in die Geschichte eingebunden worden, würde das besser passen.
Die Idee wie der Virus entstanden ist, hat mir auch sehr gut gefallen und auch wenn sich alles in Deutschland abspielt, war das für mich kein Grund die Finger von dem Buch zu lassen. Für viele Leser ist dies ja ein Grund solche Bücher im Regal stehen zu lassen.
Mir ist immer wieder ein Wort eingefallen, das man mit diesem Buch in Zusammenhang bringen kann: "Splatter", denn der Autor Clayton Husker schafft es sehr gut ein Gemetzel voller Blut, Eingeweiden und anderen Dingen so bildlich und detailreich auf Papier zu bringen, dass es mich manchmal richtig ekelte und das will schon was bedeuten.
So richtig warm wurde ich mit Birte als Protagonistin nicht, denn ich finde dass sie in der Geschichte eher eine kleine Rolle einnimmt. Alex dagegen war mir gleich sympathisch und er bekommt auch eine richtige Rolle in der Geschichte. Doch die Hauptattraktion sind definitiv die Zombies, die vom Autor sehr detailliert beschrieben und auch in verschiedene "Gruppen" unterteilt werden.

Mein Fazit:

Zombie-Action Pur !

>>>>>4 von 5<<<<< Emmis


Sonntag, 8. Juni 2014

Neues im Bücherregal - 08. Juni 2014

Bildrechte liegen bei den jeweiligen Verlagen
Bevor ich mich entspannt und müde ins Bett fallen lasse, schreibe ich diesen Beitrag eben noch.
Bei den Temperaturen könnte ich schon um acht Uhr abends ins Bett gehen (und bin froh, wenn ich dann um Mitternacht wirklich gehe).
Für alle Nachtschwärmer und Frühaufsteher geht dieser Beitrag natürlich pünktlich wie immer online. Alle anderen dürfen ihn sich auch später anschauen :)

Ich kann euch schon vorher verraten, dass sich 4 neue Bücher NICHT auf dem Foto befinden, da es Geschenke für zwei liebe Leute sind und ich doch stark hoffe, dass die sich jeden Sonntag hierher verirren.

1. Ich bin Tess - konnte ich über Tauschticket ergattern :)

2. Wo immer du bist - hat mich neugierig gemacht und wird nach meiner aktuellen Lektüre mein nächstes Buch.

3. Vernichtet - endlich ist die Trilogie komplett, der Bücherwichtel könnte vor Freude im Kreis hüpfen (bei den Temperaturen tut er das aber nur gedanklich)

4. Losing it - dazu findet eine Blogtour statt, die am 22.06. bei uns ist.

5. Dummer Schnuffi - endlich wieder ein Buch aus der Pingpong-Reihe

6. Frau Stinktier braucht ein neues Parfüm - ebenfalls aus der Pingpong-Reihe

7. Elchscheisse - war ein Überraschungshörbuch. Der Bücherwichtel freut sich drauf, weil es sich witzig anhört.

8. Schwarze Lügen - das Hörbuch würde sogar mich interessieren.

Ebenfalls kam diese Woche ein Beulentröster von der lieben Karin hat. Karin schneidert wundervolle Stoffsachen. Ihr könnt ja mal auf ihrer Homepage schauen.

Zusätzlich kam die Verlagsvorschau von mtb & Darkiss - da ist einiges interessantes bei :)

Das war es nun wieder.
Wir wünschen euch ein tolles Pfingstwochenende.

Eure Bücherwesen

Samstag, 7. Juni 2014

Ein blutiges Gewinnspiel - Auslosung

Nachdem wir jetzt stundenlang im Garten waren, wollen wir euch nicht mehr länger auf die Folter spannen. 
Wir wissen, dass Hörbücher nicht für jeden etwas sind und haben uns umso mehr gefreut das es trotzdem einige Teilnehmer gab. 

"Ihr Blut so rein" geht an:
Kleeblatt - Herzlichen Glückwunsch.
Du erhältst auch gleich noch eine Mail von uns.

Bis hoffentlich bald, 
eure Bücherwesen.

PS: Ich habe gestern ein nettes Bildchen geschickt bekommen. Der Text darauf lautete:
Denkt bitte bei den Temperaturen daran, keine Kinder und Haustiere im Auto zu lassen. Schwiegermütter sind ok, Drachen halten Hitze aus. 
(Ihr müsst euch für die Schwiegermutter also andere Gemeinheiten ausdenken :D )