Mittwoch, 21. Januar 2015

Mein Herz hämmert, dass es wehtut von Brynjulf Jung Tjonn

Bildrechte liegen beim Verlag



  • Gebundene Ausgabe: 128 Seiten
  • Verlag: Dressler
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 978-3791519999
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 13 - 16 Jahre
  • Preis: 12,99 Euro
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Inhalt:
Henrik befindet sich in einer verzwickten Lage: Sein Onkel und Vaterersatz Simon ist schwer krank und wird sterben. Simon ist erst einunddreißig und Henrik versteht die Welt nicht mehr. Er ist traurig und unglücklich. 
Aber Henrik ist auch verliebt. Kjersti hat die schönsten Augen und das schönste Lächeln. In ihrer Nähe kann er an nichts anderes mehr denken. Da ist er glücklich und genießt den Sommer. 

Meine Meinung:
Das Leben das sich im Moment um Henrik dreht ist nicht einfach. Seine Mutter leidet und versucht ihren Bruder Simon mit aller Kraft im Leben zu halten. Simon baut immer mehr ab und Henrik weiß nicht wie er mit dem drohendem Verlust umgehen soll. 
Er zieht sich zurück und wird zum Beobachter. Sein Onkel sieht nicht mehr wie sein Onkel aus und er ist auch nicht mehr so lebensfroh. Teilweise reagiert Simon richtig grantig, weil er sich selbst so viel vom Leben erhofft hat.
Henrik ist ein vernünftiger Jugendlicher wenn man das so sagen kann. Er schimpft und flucht nicht, er säuft nicht und er hat keine typischen Anfälle wie sie die meisten in dem Alter haben. Er wirkt immer sehr nachdenklich und ruhig. Er ist schüchtern und zurückhaltend und seine Gefühle behält er für sich.
Das seine Mutter in der schweren Zeit nicht für ihn da sein kann, scheint ihm nichts auszumachen, denn seine anderen Sorgen sind für ihn viel größer.
Wie kann er Kjersti für sich gewinnen und wie kann er weiterleben, wenn Simon nicht mehr ist?
Das Buch spielt in der Gegenwart (dem Sommer) und der Vergangenheit (Im vorigen Winter/ Im Frühling/ Herbst) und wechselt sich Abschnittsweise immer ab.
Der Schreibstil ist sehr gewöhnungsbedürftig, denn die Sätze wirken oftmals sehr abgehackt. 
Auch wenn ich die Verliebtheit von Henrik und Kjersti ganz niedlich fand und mir die Geschichte einigermaßen gefallen hat ist dieses Buch nur eine kurze Kost für zwischendurch. 
Durch die kurzen Sätze und die wenigen Seiten kamen bei mir keinerlei Gefühle an, was ich bei dem Thema schade finde, vor allem wenn ich darüber lese - sie aber nicht spüren kann.

Fazit:
Ein schönes Buch das mich leider nicht vom Hocker gehauen hat.

3 von 5 Emmis

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