Donnerstag, 29. Januar 2015

Zwischen zwei Fenstern von Dianne Touchell

Bildrechte liegen beim Verlag


  • Gebundene Ausgabe: 256 Seiten
  • Verlag: Königskinder (21. November 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 978-3551560049
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
  • Originaltitel: Creepy & Maud
  • Preis: 15,90 Euro 
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Inhalt: 
Zwei Jugendliche die sich gegenüber wohnen sind so eng miteinander verbunden und doch trennt sie eine ganze Welt. 
Er ist in sie verliebt und nennt sie "Maud". Er liebt die Wölbung an ihrem Bauch und findet es süß wenn sie sich die Haare rausreißt.
Sie nennt ihn "Creepy" und unterhält sich auf ihre eigene Art mit ihm. Sie hat einen Schnaps im Puppenhaus versteckt und rupft an ihren Haaren bis ihre Haut blutet. 
Zwei Jugendliche die in ihrer eigenen Welt leben.

Meine Meinung: 
Das Buch ist total verwirrend. Es ist langweilig und im nächsten Augenblick wieder schön. 
Die Protagonisten sind nervig und dann möchte man sie am liebsten in den Arm nehmen und trösten. 
Am Anfang von jedem Kapitel steht ein Zitat. Dann ist das Buch abwechselnd aus seiner, oder aus ihrer Sicht geschrieben.
Man erfährt viel über das Leben der Protagonisten und doch auch überhaupt nichts. Ich weiß, dass das jetzt total widersprüchlich klingt, aber ich versuche es mal genauer zu erklären. 
Maud hat Eltern die sich und sie überwiegend ignorieren. Sie ist die meiste Zeit in ihrem Zimmer und malt, oder sie rupft sich die Haare raus. Egal welche und wo! Sie reißt alle aus. Creepy sieht das und benennt diese Krankheit auch: Trichotillomanie. 
Sie schreibt Creepy Botschaften, die sie in ihr Fenster hängt und sie ist eine Außenseiterin.
Von ihren Gefühlen habe ich als Leserin aber nicht wirklich viel mitbekommen. Sie scheint nicht mehr viel zu denken, hat einen Fünfer-Tick und wirkt einfach nur wirr. Woher kommen ihre psychischen Probleme? Gab es einen Auslöser?
Creepy dagegen strotzt nur so vor Gefühlen habe ich manchmal das Gefühl. Auf eine seltsame Weise fühlt er sich mit Maud verbunden. Er liest die meiste Zeit und sonst denkt er an das Mädchen gegenüber, oder beobachtet sie durch ein Fernglas. Dieser Junge scheint ziemlich intelligent zu sein, hat aber keine Freunde und versucht niemals aufzufallen. Auch seine Eltern sind nicht glücklich miteinander, aber im Gegensatz zu ihren Eltern schreien sie sich an. 
Beide leben in kaputten Familien die den Schein gerne wahren. Beide sind Einzelgänger. Beide wirken total ziellos. 
Ich weiß nicht, was die Autorin mit diesem Buch sagen, oder zeigen wollte. 
Mich lässt die Geschichte leider ziemlich ratlos zurück, denn ich hatte mir wenigstens eine Art Erklärung erhofft. 

Fazit:
Ein wirklich seltsames Buch. 

2 von 5 Emmis

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