Freitag, 24. April 2015

Der Tag, an dem der Goldfisch aus dem 27. Stock fiel von Bradley Somer

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  • Broschiert: 320 Seiten
  • Verlag: DuMont Buchverlag
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 978-3832197834
  • Originaltitel: Fishbowl
  • Preis: 14,99 Euro
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Inhalt:
Ian ist ein Goldfisch und fällt aus dem 27. Stock vom Seville on Roxy, dem Haus in dem er seit ein paar Monaten wohnt. Während er fällt, erhascht er kurze Blicke in die Geschichten einiger Bewohner des Gebäudes, doch kurze Augenblicke später hat er sie wieder vergessen und fragt sich warum er fällt. Wenn so viele Menschen in einem Gebäude leben, kreuzen sich irgendwann die Wege einiger Personen. Sie müssen sich nicht mögen, sie müssen nicht dieselben Interessen haben, aber sie sind alle Teil dieses Gebäudes. Die Geschichten, die Ian erlebt, sind sehr unterschiedlich. Er erlebt Freude, Trauer, pures Glück und eine neue Liebe?

Meine Meinung:
Am Anfang hatte ich große Schwierigkeiten in dieses Buch reinzufinden. Es wird über einen Goldfisch geschrieben, der 27 Stockwerke hinunterfällt. Er soll mitbekommen, was die Menschen in dieser Zeit in dem Haus erleben? Und dann werden Behältnisse und Gebäude erklärt, was mich ein wenig gelangweilt hat und sehr ermüdend war. Die ersten Seiten waren somit sehr verwirrend für mich und ich wusste nach zwei Seiten nicht mehr, was ich da eigentlich gelesen habe. Nach und nach kam ich dann in das Buch und fand die einzelnen Geschichten sehr interessant, allerdings hat es mich ein wenig genervt, das in jedem dritten Satz der Name erwähnt wurde, von dem der Abschnitt handelte. Das war ein wenig zu oft. Nach ein paar Sätzen weiß man, zu wem der Abschnitt gehört. Es hätte gereicht, die Namen zwischendurch mal zu erwähnen, aber nicht in jedem dritten Satz. Auch dass die Geschichten zum Teil wiederholt werden, wenn sich die Wege einiger Menschen in dem Haus kreuzen fand ich nicht so toll, denn man möchte ja nicht alles fünfmal lesen. Irgendwann wird dann plötzlich von zukünftigen Geschehnissen geschrieben, was so gar nicht zu diesem Buch passte, denn die ganze Zeit wurde vom Jetzt geschrieben und dann plötzlich wird geschrieben, was in einigen Jahren mit einer Person passiert und wie ihr Leben verlaufen wird. Ian der Goldfisch hatte zwischendurch auch immer wieder seine Abschnitte, die mich am meisten wunderten, denn dieses Buch hätte ohne diesen Goldfisch, der vier Sekunden lang auf den Boden zurast und von seinem Goldfischglas und der Schnecke Troy sinniert, viel mehr Potential gehabt. Ohne diesen Goldfisch hätte ich das Buch um einiges besser gefunden. Die Geschichten an sich sind sehr unterschiedlich und waren sehr unterhaltsam. Natürlich hätte ich gerne bei einigen Geschichten erfahren, wie es weitergegangen wäre, aber so ist das eben. Wir können nicht alles miterleben und nicht alles hat ein Ende. Manches befindet sich eben einfach noch am Anfang...

Fazit:
Ein Gebäude und viele verschiedene Menschen mit unterschiedlichen Geschichten, deren Wege sich kreuzen. Nur der Goldfisch ist in diesem Buch fehl am Platz.

3 von 5 Emmis


1 Kommentar:

  1. Hallo und guten Morgen,

    vielleicht ist der Goldfisch Ian auch nur als Aufhänger für all die Geschichten der Bewohner des Hauses gedacht und hätte dann möglicherweise auch schon seine Berechtigung...hm.

    So würde ich das zumindest mal sehen...LG..Karin..

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