Mittwoch, 15. April 2015

Der unrechte Wanderer von Michael Marcus Thurner

Die Bildrechte liegen beim Verlag
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Inhalt:

Die Treibgierde ist ein Ort von dem man sich besser fern hält. Doch Bertol, den alle nur Hackfresse nennen, begibt sich mit einem Kumpanen dorthin um zu Angeln. Auf einmal entdecken die beiden etwas an der Treibgierde das sich bewegt und die beiden ziehen es in das Boot. Es ist ein Mann, den Bertol als sein Eigen sieht, da er ihn ja befreit hat. Doch hat Erdar, das Geschöpf aus der Treibgiere noch Erinnerungen an das Innere? Immer wieder tauchen Gedankenfetzen auf und er erinnert sich, dass im Inneren Krieg zwischen den Magicae und den Wicca herrscht. Auch in der Welt außerhalb ziehen die Wicca und Magicae die Fäden und wollen die Macht an sich reißen.

Meine Meinung:

"Der Gottbettler" hatte mich damals schon überzeugt und daher musste ich "Der unrechte Wanderer" unbedingt lesen. Ich finde zwar, dass er den Gottbettler nicht übertrumpfen konnte, aber dennoch auf demselben Niveau ist.
Man kann "Der unrechte Wanderer" meiner Meinung nach eigenständig lesen, da er zwar in derselben Welt spielt wie "Der Gottbettler", die Bücher aber bis auf ein paar Charaktere nichts miteinander zu tun haben.
Es herrscht ein Kampf zwischen den Wicca und Magicae, in dem es immer nur um Macht geht. Jede Seite will die Macht über die Welt, doch bisher konnte sie keine Seite an sich reißen. Bis zu dem Tag, an dem Eredar aus der Treibgierde gezogen wird, denn er hat Informationen, die das Gleichgewicht der Mächte ins Wanken bringen können.
Terca und Pirmen sind zwei Charaktere, die man aus dem Gottbettler schon kennt und man merkt wie sehr sich Pirmen entwickelt hat in der Zeit. Terca ist nach wie vor eine hinterlistige und verschlagene Schlange. Besonders sympathisch finde ich Pirmen zwar auch nicht, aber seinen Diener Ox hingegen schon. Ox ist ein Reitmensch, Pirmens Diener, der sich um alles kümmert.
Doch umgibt Ox auch ein Geheimnis, denn er ist für die Magie beider Seiten immun und sie können ihm nichts anhaben. Für mich war er so ziemlich der sympathischste Charakter der ganzen Geschichte. Sehr wichtig sind jedoch auch Amelia, die auf der Suche nach ihren beiden Söhnen ist und nicht weiß welche Kräfte in ihr selbst schlummern und Eredar, das "Ding" aus der Treibgierde. Er kann sich am Anfang an nichts erinnern, was im Inneren geschehen ist. Auch ihn umgibt eine Art Geheimnis, das er selbst noch nicht durchschaut. Oder will er nur etwas aus seinen Gedanken verdrängen?
Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen, auch wenn ich jetzt wieder nach mehr lechze. Ich hoffe ja, dass mich der Autor nicht enttäuscht und so weitermacht wie bisher.

Mein Fazit:

Eine tolle Fantasygeschichte die meine Erwartungen erfüllt hat und Lust auf mehr macht!

5 von 5 Emmis


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