Samstag, 23. Mai 2015

Engelskalt von Samuel Bjørk

Die Bildrechte liegen beim Verlag
  • Broschiert: 544 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag (20. April 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 978-3442482252
  • Preis: 12,99 Euro
Hier ! könnt ihr das Buch direkt beim Verlag bestellen!

Inhalt:

In einem norwegischen Wald wird ein kleines Mädchen gefunden das mit einem Springseil an einem Baum aufgeknüpft wurde. Sie trägt ein Schild um den Hals auf dem steht "Ich reise allein". Um dem Täter auf die Spur zu kommen, will Kommissar Holger Munch seine alte Kollegin Mia Krüger wieder zurück in seine Abteilung holen. Dazu begibt er sich auf die Insel Hitra, doch was er nicht weiß ist, dass sich Mia dorthin zurückgezogen hat um sich umzubringen. Als sie jedoch die Bilder des toten Mädchens sieht, entdeckt sie ein Detail das von der Polizei bisher unentdeckt blieb. Dieses Detail sagt aus, dass es nicht bei einem Opfer bleiben wird und Mia macht sich mit Holger auf die Jagd nach dem Täter.

Meine Meinung:

Was mich an Thrillern aus Skandinavien, Schweden und Norwegen immer so fasziniert ist diese sehr düstere Stimmung die in der Geschichte herrscht und genau deswegen hat mich dieses Buch schon fasziniert, ohne das ich den Rückentext gelesen hatte. Dieser hat dann sein übriges getan, so dass ich dieses Buch einfach lesen musste.
Das einzige was mich immer etwas stört ist, dass mir die Orte mit für mich unaussprechlichen Namen recht schlecht im Erinnerung bleiben, was aber am Gesamtbild nichts ändert.
Sehr erschreckend war für mich das Thema, denn Thriller in denen Kinder den Tod finden gehen mir als Vater ziemlich nahe, auch wenn die Geschichte frei erfunden ist.
Ich fand das Thema des Buches sehr interessant und auch gelungen, denn mir hat es sehr oft eine Gänsehaut beschert. Was für mich jedoch nicht ganz ins Schema passt ist diese sogenannte "Gemeinde", die mir wie eine Sekte vorkam.
Dort war mir alles zu göttlich und religiös wenn ich ehrlich bin, obwohl es zu der ganzen Geschichte sehr gut passt.
In Engelskalt wird ein sechsjähriges Mädchen, das schon vor einigen Tagen verschwunden ist, in einem Wald aufgeknüpft an einem Baum gefunden. Das war schon das erste Mal dass ich eine Gänsehaut bekam. Ich konnte mir richtig vorstellen wie das kleine Mädchen an dem Baum hing.
Auch die Situation von Mia Krüger wurde sehr gut dargestellt. Wie sie sich von Tag zu Tag mehr dem eigenen Tod näherte und wie Holger dann zu ihr kam und sie die Fotos von dem Mädchen sah.
Allgemein finde ich die Einblicke in die privaten Probleme von Mia und auch Holger recht interessant. Mia mit ihrem Gedanken an den eigenen Tod wegen ihrer verstorbenen Zwillingsschwester und Holger hat seit seiner Scheidung auch so sein Päckchen zu tragen. Doch in seiner Rolle als Opa geht er regelrecht auf und zieht es auch durch, dass er für die Arbeit nicht zu erreichen ist. Ich fand beide sehr sympathisch und auch die anderen der Abteilung. Besonders Gabriel ist mir ans Herz gewachsen.
Für mich war Engelskalt ein Buch das man einfach lesen muss, denn es ist spannend und rasant geschrieben und man tut sich sehr schwer es aus der Hand zu legen. Der Leser hat es sehr schwer dem Täter auf die Spur zu kommen und wenn es dann soweit ist, dass sich der Fall dem Ende nähert ist man sprachlos, denn damit hatte man nicht gerechnet.

Mein Fazit:

Ein Thriller der Extraklasse, den man lesen muss!

5 von 5 Emmis


Kommentare:

  1. Tolle Rezension, das Buch ist gleich auf meine Wunschliste gekommen :)
    Ich kenne das auch...sobald es um Kinder geht in solchen Büchern geht es mir extrem nahe. Ich glaube aber, wenn man selber schon Kinder hat, ist das vollkommen normal, denn man hat ja dann immer extremes Kopfkino.
    Ich freue mich darauf, dass Buch ebenfalls zu lesen und hoffe es gefällt mir genau so gut.

    LG
    Anika

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Freut mich, dass Dir meine Rezi so gut gefallen hat. Man sollte sich auch nicht abschrecken lassen, dass das Buch doch recht viele Seiten hat, denn es lohnt sich definitiv.

      Löschen

Die Bücherwesen freuen sich über deinen Kommentar.