Mittwoch, 22. Juli 2015

Etta und Otto und Russell und James von Emma Hooper

Die Bildrechte liegen beim Verlag


  • Gebundene Ausgabe: 336 Seiten
  • Verlag: Droemer HC (1. September 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • Übersetzer: Michaela Grabinger
  • ISBN-13: 978-3426281086
  • Preis: 19,99 Euro 
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Inhalt:

Etta ist bereits 83 Jahre alt, doch in ihrem bisherigen Leben hat sie das Meer noch nie gesehen. Bewaffnet mit etwas Schokolade, ihren Wanderschuhen und einem Gewehr ihres Mannes Otto, macht sie sich auf den Weg an die Ostküste Kanadas. Über 3000 Kilometer zu Fuß und trotz all seiner Sorgen lässt ihr Mann Otto sie ziehen. Otto war selbst in seinem Leben schon auf einer großen Reise, denn er musste damals in den Krieg ziehen. Russell, der gemeinsame Freund der beiden, will Etta zurückholen.
Auf ihrem langen Weg zur Küste, trifft Etta den Kojoten James, der sie auf ihrem Weg begleitet und je näher sie ihrem Ziel kommt, desto lebendiger werden ihre Erinnerungen an die Vergangenheit.

Meine Meinung:

Ein Buch, bei dem ich nie gedacht hätte, dass ich es lesen würde, was mich aber im Nachhinein sehr überrascht hat.
Ich würde es eher als Roadtrip bezeichnen, der immer wieder in die Vergangenheit der Protagonisten abschweift.
Etta ist die Person um die sich alles dreht. Sie ist sozusagen der Angelpunkt des ganzen.
Sie macht sich mit ihren 83 Jahren auf den langen Weg an die Ostküste Kanadas um einmal das Meer zu sehen. Bisher hatte sie noch nicht das Vergnügen und deswegen macht sie sich auf die Reise.
Trotz seiner ganzen Sorgen um seine Frau Etta lässt Otto sie ziehen. Etta bewaffnet sich mit Schokolade und ihren Wanderstiefeln. Zur Verteidigung nimmt sie noch eines von Ottos Gewehren mit. Auf ihrem Weg begegnet ihr ein Kojote, den sie James nennt. Zusammen machen sie sich auf eine lange Reise.
Immer wieder begegnen ihr auf dem Weg Menschen die sie unterstützen. Doch wieso macht sie das? Schon als ich angefangen habe zu lesen stellte ich mir diese Frage und konnte sie mir auch bis zum Ende nicht beantworten.
Ich denke, dass sie an Alzheimer leidet, denn sie vergisst immer wieder Sachen, die sie aber am nächsten Tag wieder weiß.
Für mich sind ihre Reise und die damit zusammenhängenden Rückblenden in ihre Vergangenheit sehr interessant.
Man erfährt auch sehr viel, was Otto und Russell in der Zwischenzeit machen.
Otto lernt einige Rezepte die ihm Etta vorbereitet hat und er macht sich daran die Rückkehr von Etta vorzubereiten.
Russells Hauptbeschäftigung war bisher seine Farm und nach Hirschen Ausschau zu halten, doch als Etta sich auf den Weg macht und er damit nicht einverstanden ist, folgt er ihr nach einer kurzen Zeit.
Ich konnte das Buch sehr schlecht aus der Hand legen, denn es hat mich sehr gefesselt obwohl es ein eher ruhiges Buch ist. 
Wenn ich es beschreiben müsste, würde ich es als still fließender Bach bezeichnen an dem man sehr gut entspannen kann und über sein bisheriges Leben nachdenkt.

Mein Fazit:

Muss man(n) lesen!

5 von 5 Emmis


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