Dienstag, 25. August 2015

Die fabelhaften Schwestern der Familie Cooke von Karen Joy Fowler

Bildrechte liegen beim Verlag



  • Gebundene Ausgabe: 352 Seiten
  • Verlag: Manhattan
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 978-3442547371
  • Übersetzer: Marcus Ingendaay
  • Originaltitel: We Are All Completely Beside Ourselves
  • Preis: 17,99 Euro 
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Inhalt: 
Die Familie Cooke die aus Mutter, Vater, Sohn und zwei Töchtern besteht lebt in einem chaotischen Häuschen mit Garten. Ihr Vater ist ein Säufer und auch ein Wissenschaftler und er arbeitet an einem außergewöhnlichen Experiment.
In dem Jahr in dem die jüngere Schwester Rosemary fünf ist, muss sie für eine kurze Zeit zu ihren Großeltern und als sie wieder zu den Eltern zieht ist ihre Schwester Fern verschwunden.
Die Familie zerbricht daran und Rosemary erzählt uns die Geschichte dieser Familie.

Meine Meinung:
Ich war begeistert von diesem außergewöhnlichen Klappentext in dem eine der Schwestern verschwindet und dann auch noch die, die etwas ganz besonderes zu sein scheint.
Vermutet habe ich eine traurige Familiengeschichte. Eine, die mein Herz berührt und mich auf ein Happy End hoffen lässt.
Bekommen habe ich eine Story, bei der ich gedacht habe die Autorin verschaukelt mich. Zumindest war der Klappentext so gewählt, dass er mich ansprach, der Inhalt aber absolut nicht das war, was ich erwartet hatte.
Schon ca. auf Seite 90 deckt sich auf, um was es sich bei der Familientragödie handelt.
Rosemary scheint die Zeit in der ihre "Schwester" verschwand, verdrängt zu haben. Sie kann sich an nichts Genaues mehr erinnern.
Als Leserin wurde ich von der Gegenwart immer wieder in die Vergangenheit katapultiert.
Die Protagonisten waren für mich alle sehr oberflächlich und niemand strahlte eine Persönlichkeit, oder gar Wärme aus.
Wie es Rosemary geschafft hat auf eine Universität zu kommen ist mir schleierhaft. Sie wirkt wie ein dümmlicher Mitläufer der alles mit sich machen lässt.
Es gab nur eine Person, bei der ich sagen würde, dass ich sie annähernd sympathisch fand und das war Lowell, der Bruder (und der kam leider nicht sonderlich viel vor).
Ansonsten wirkt das Buch, als wurden haufenweise Fachbegriffe hineingesteckt um es zu füllen. Auch die wissenschaftliche Arbeit war für mich ziemlich uninteressant.
Ich habe mir vorgenommen, dass ich etwas Positives über dieses Buch schreibe, aber alles was einigermaßen lesenswert war, war der Schluss.

Fazit:
Anstatt einer affenstarken Familiengeschichte voller Kummer und Herzleid, fühlte ich mich ziemlich verschaukelt.

2 von 5 Emmis


Kommentare:

  1. Oha. Du bist jetzt schon die vierte oder fünfte Bloggerin, die dem Buch eine schlechte Wertung verpasst. Deshalb hab ichs jetzt direkt mal von der Wunschliste gekickt, denn meine Erwartungen waren deinen sehr ähnlich :-/ Schade.

    Liebe Grüße Ina

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    1. Ich habe gedacht, dass die meisten so begeistert sind. Ich war nur übelst enttäuscht und muss aufpassen, dass ich das Buch nicht nur mit Kraftausdrücken bewerte.
      Zwei Emmis waren schon "viel", denn für mehr war ich einfach zu enttäuscht.

      LG,
      Steffi

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  2. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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  3. Ich habe kurz vor Erscheinen oder um den Zeitpunkt herum irgendwo einen Spoiler gelesen und weiß was du meinst! Als ich das sah, hatte ich auch kein Interesse mehr am Buch.
    LIebe Grüße
    Martina

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    1. Man erwartet einfach etwas ganz anderes. Etwas, dass einen emotional runterziehen wird... und dann das.

      LG,
      Steffi

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