Donnerstag, 10. Dezember 2015

All die verdammt perfekten Tage von Jennifer Niven

Bildrechte liegen beim Verlag



  • Broschiert: 400 Seiten
  • Verlag: Limes Verlag (28. Dezember 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • Übersetzer: Alexandra Ernst
  • ISBN-13: 978-3809026570
  • Originaltitel: All the bright places
  • Preis: 14,99 Euro 
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Inhalt:
Theodore "Freak" Finch steht auf dem Glockenturm der Schule und denkt mal wieder über den Tod nach. Verwundert stellt er fest, dass auch Violet Markey, eine beliebte Schülerin dort oben steht.
Er bewahrt sie davor zu springen und das wird ein Geheimnis zwischen den Beiden. 
Als sie im Unterricht ein Schulprojekt bekommen, möchte Finch mit Violet zusammen arbeiten. 
Aus den zwei so unterschiedlichen Jugendlichen werden wahre Freunde.

Meine Meinung:  
Es ist schwierig eine Rezension mit einem dicken Kloß im Hals und einem trüben Blick zu schreiben, aber dieses Buch ist so überwältigend, dass ich Angst habe ihm in ein paar Tagen nicht mehr gerecht zu werden.
"All die verdammt perfekten Tage" hat es vor allem gefühlsmäßig geschafft im letzten Monat des Jahres mein Jahreshighlight zu werden.
Als ich den Klappentext las, hatte ich etwas Angst, dass es zu sehr in Richtung "A long way down" geht. Das Buch hatte mir nämlich überhaupt nicht gefallen.
Ich wurde positiv überrascht, denn dieses Buch hat eine Explosion an Gefühlen in mir hervorgerufen, die ich absolut nicht erwartet hätte.
Zwei Jugendliche: Ein hübsches Mädchen, dass beliebt ist und aus einem guten Hause kommt und ein Freak, der regelmäßig über den Tod nachdenkt.
Recht schnell habe ich gemerkt, dass beide wahnsinnig intelligent und reif für ihr Alter sind. Finch wohnt zuhause mit seinen Schwestern und seiner Mutter. Sein Vater hat die Familie verlassen, wobei er einer der Menschen ist, der mich am meisten aufgeregt hat.
Finch wirkt wie der Junge der in seiner eigenen Welt lebt und den man trotzdem lieb haben muss. 
Obwohl er soviel schreckliche Dinge durchgemacht hat, hört man ihn nicht wirklich jammern. Er nimmt das Leben wie es ist, er versucht es zu greifen und sich seinen Platz zu verschaffen.
Leider ist auch Mobbing ein großes Thema in diesem Buch. Es gab jemand, der das Gefühl hatte nie dazu zugehören. 
Finch wird in diesem Buch immer stärker damit er Violet wieder ins Leben zurückholen kann. Dabei scheint es, als wenn er selbst die Kraft verliert sich um sich selbst zu kümmern.
Die beiden begeben sich für ihr Projekt immer wieder auf die Reise, oder eine Wanderung durch ihre Umgebung. Sie versuchen das Schöne zu entdecken und kommen sich dabei näher.
Vom Anfang bis zum Ende ein Buch das mich gefesselt und begeistert hat. Das mich zum lachen und zum weinen bringen konnte. 

Fazit:
Für mich war dieses Buch ein emotionales Lesehighlight. Nichts von dem was ich geschrieben habe kann meine Begeisterung auch nur annähernd ausdrücken, denn dieses Buch hat mich überrumpelt und überwältigt!

5 von 5 Emmis (LESEHIGHLIGHT)

Kommentare:

  1. Guten Morgen =)

    Wow! Was für eine begeisterte Rezension! Mir ist das Buch auch schon aufgefallen, aber ich überlege immer noch, ob es wirklich was für mich ist.
    Bücher, die einen emotional so aufwühlen, gehören sicherlich zu den Besten, denn es ist schon erstaunlich, was ein Buch schaffen kann. Aber manchmal ist mir das auch einfach too much. Hm... ich weiß einfach nicht. Ich hardere glaube ich weiter.

    LG
    Anja

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    1. Also es war wundervoll, aber es war auch wirklich sehr überwältigend.
      So ein schweres "UFF..."
      Ich kann es empfehlen, aber nur wenn es einen natürlich nicht selbst belastet.

      LG,
      Steffi

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