Dienstag, 30. Juni 2015

Apokalypse Z - Zorn der Gerechten von Manel Loureiro

Die Bildrechte liegen beim Verlag
Hier ! könnt ihr das Buch direkt beim Verlag bestellen!

Inhalt:

Die Welt liegt in Trümmern, ein Virus hat fast die ganze Menschheit in Zombies verwandelt. Doch drei Überlebende haben sich Richtung USA aufgemacht und hoffen dort etwas menschliche Zivilisation zu finden um dort ein neues Leben zu beginnen. Als sie jedoch dort ankommen, müssen sie fest stellen, dass selbst die Menschen in Amerika Opfer der Zombies geworden sind und dort immernoch wüten.
Nur ein kleines Städtchen mit dem Namen Gulfport kann noch so etwas wie Zivilisation bieten, doch das hat alles seinen Preis. Die Freiheit.

Meine Meinung:

Genialer Abschluss der Reihe. Mich hat die Reihe allgemein mehr als überzeugt. Zwar ist Apokalypse Z nicht so blutrünstig wie andere Zombiebücher, aber dennoch nicht ganz ohne.
Wobei ich sagen muss, dass es im zweiten Teil schon anfing, dass die Zombies mit ihrer Brutalität nicht mehr im Mittelpunkt standen sondern sich die Geschichte auf die Protagonisten und ihre Probleme konzentrierte.
In diesem Teil sind die Zombies eher außen vor und kommen recht selten zum Einsatz.
Diesmal geht es rein um die Geschichte der drei Freunde, wie sie sich durch die Welt schlagen auf der Suche nach Freiheit und Frieden.
Doch nichts läuft so wie es soll und vieles scheint am Anfang anders als es wirklich ist.
In Gulfport herrscht nur das Gesetz eines einzigen Menschen und mir kam die Einstellung von ihm und seinen Schergen sehr rassistisch vor. Nur die weißen sind richtige Menschen und alle anderen sind Menschen zweiter Klasse und diese nutzt er sozusagen auch als Kanonenfutter gegen die Zombies.
Doch die sogenannten Heloten, die Menschen zweiter Klasse, organisieren sich in ihrem "Ghetto" um sich zu wehren.
Die Geschichte ist mir etwas zu religiös angehaucht, was aber trotzdem gut dazu passt.
Die drei Freunde sind mir wieder sehr sympathisch gewesen und man merkt richtig wie sehr ihre bisherigen Abenteuer sie zusammengeschweißt haben.
Was mich aber sehr überrascht hat, war das auftauchen der Koreaner. Das hat aber die Geschichte noch mehr ins rollen gebracht.
Ich fand das Buch allgemein etwas spannender und rasanter als die Vorgänger, was aber sicher auch daran lag, dass die Zombies weniger zum Einsatz kommen.
Der Schreibstil des Autors war wieder wie gewohnt flüssig und super zu lesen. Mir hat die Idee wieder sehr gut gefallen und sie wurde gut umgesetzt.
Leider ist dieser Band das Ende einer richtig tollen Reihe und ich werde die tollen Charaktere richtig vermissen.

Mein Fazit:

Das Ende einer absolut genialen Zombie-Reihe!

5 von 5 Emmis


Freitag, 26. Juni 2015

Der Befreier: Die Geschichte eines amerikanischen Soldaten im Zweiten Weltkrieg von Alex Kershaw

Die Bildrechte liegen beim Verlag
  • Gebundene Ausgabe: 488 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. April 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • Übersetzer: Birgit Brandau
  • ISBN-13: 978-3423280303
  • Preis: 24,90 Euro
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Inhalt:

Felix Sparks stammte aus einer ganz einfachen Arbeiterfamilie, der sich nach der High School von der Armee anwerben lies, da es Aufgrund der wirtschaftlichen Lage des Landes, keine Arbeit gab. Als es der Wirtschaft wieder besser ging, begann er Jura zu studieren. Doch als der 2. Weltkrieg begann, wurde er ein weiteres Mal einberufen. Er war Teil der Invasion auf Sizilien und überlebte als einziger seiner Einheit, die Schlacht bei Anzio. Er überlebte die deutsche Ardennenoffensive und viele andere Kämpfe mehr. Doch als er das KZ Dachau befreit und sieht was dort geschah, stockt ihm der Atem.

Meine Meinung:

Da mich der 2. Weltkrieg schon immer fasziniert hat, musste ich dieses Buch einfach lesen.
Jetzt, nachdem ich es gelesen habe, muss ich sagen dass dieses Buch ein definitives Muss ist.
Ich finde es auch besonders für den Geschichtsunterricht recht interessant.
Es liest sich nicht wie ein Sachbuch, das trocken mit Fakten um sich wirft, sondern es wird die Geschichte um Felix Sparks und seine Erfahrungen im 2. Weltkrieg erzählt. Liest sich also eher als Roman. Viele Leser rechnen bei einem Buch mit diesem Thema eher mit trockenem Stoff, als das was man dann präsentiert bekommt.
Für mich war das bekannteste, zumindest aus der amerikanischen Sicht, die Landung an der Normandie. Doch dieses Buch hat einen ganz anderen Anfang, nämlich die Landung in Sizilien.
Das fand ich sehr interessant, dass man auch andere Einblicke auf den damaligen Krieg bekommt.
Es ist allgemein sehr informativ und interessant gestrickt.
Ich wusste auch nicht, dass man es als Autor schaffen kann die Schrecken des Krieges so in Worte zu fassen.
Mir ging es beim Lesen so, dass man das Gefühl hatte, dass alles zum Greifen nah war und man sich mitten im Geschehen befand.
Das Thema ist ja schon erschreckend genug und ein schwarzer Fleck in der Geschichte, doch ich habe bisher wenig Bücher gelesen bzw. Filme gesehen, die den Schrecken so gekonnt aufzeigen, wie dieses Buch.
Ganz besonders gut konnte man auch die Gefühle von Felix Sparks spüren und er war ein sehr emotionaler Mensch, besonders was seine Kompanie anbelangt.
Doch am meisten haben mich die Schilderungen über das KZ Dachau berührt.
Es ist wirklich sehr erschreckend was dort passiert ist und da ich gebürtig aus der Nähe von München komme und das KZ auch schon besichtig habe, konnte ich mir alles recht bildlich vorstellen.
Auch wenn der Titel des Buches "Der Befreier" ist, nimmt die Befreiung des KZ Dachau eher einen kleinen Teil des Gesamtwerks ein.
Das meiste handelt vom Weg den Felix Sparks im Krieg einschlägt. Die ganzen Schlachten die er ausfechten muss, aber auch seine Rückschläge und Emotionen.
Für mich eines der besten Bücher in den letzten Jahren und ganz besonders auch zu diesem Thema.

Mein Fazit:

Ein Buch, das die Schrecken des Krieges sehr gut widerspiegelt und ein absolutes Lesemuss ist.

5 von 5 Emmis


Mittwoch, 24. Juni 2015

Geistermond von Ina Linger und Cina Bard

Bildrechte liegen Ina Linger



  • Taschenbuch: 252 Seiten
  • Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform (28. April 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 978-1511920575
  • Preis: 9,99 Euro
Homepage der Autorin: Link!
Die Autorin auf Facebook: Link!






Inhalt:
Amy stürzt die Treppe hinab und hat das Gefühl, dass ihr Sturz von Etwas abgefangen wird.
Sie erwacht im Krankenhaus als Geist. Alles ist verwirrend und neu für sie und dann trifft sie auf Jared der ziemlich nervig, aber auch ganz süß ist. Jared hilft ihr sich in dieser Zwischenwelt zurecht zu finden.

Meine Meinung:
Selten lese ich Bücher die von Autoren selbst und nicht von Verlagen herausgebracht werden. Nach diesem Buch muss ich sagen: Zu selten!
Geistermond hat mich positiv überrascht.
Obwohl mir vorher weder Buch noch Autorin aufgefallen sind, habe ich mir das Buch genauer angeschaut.
Das Cover ist sehr ansprechend und macht neugierig, auch wenn mich die Schrift dazu nicht überzeugt.
Die Geschichte war einfach toll. Auch wenn es im Buch viele Satzfehler gibt konnte mich das Buch überzeugen.
Die Protagonisten haben mich alle gleich beGEISTern können. Es gab die Bösewichte und die Guten.
Amy wirkte am Anfang sehr verloren, aber Jared und die anderen Geister waren sehr hilfsbereit. Ina Linger hat die Idee hinter dem Buch super ausgearbeitet und die Situation in der sich Amy nach ihrem Unfall befand wirkte sehr authentisch. Auch Jared hat mir sehr gut gefallen. Jared scheint immer traurig und wütend zu sein und man merkt schnell, dass er seinen eigenen Tod noch nicht verarbeitet hat.
Die beiden helfen sich gegenseitig und dabei verlieben sie sich immer mehr miteinander obwohl die Chancen für eine glückliche Beziehung nicht gut stehen.
Amys Vater, ein Polizist der so gut wie alleinerziehend ist, zeigt gleich wie sehr er unter dem Unfall und dem Koma seiner Tochter leidet. Er ist klug und er bekommt in dem Buch ziemlich wenig schlaf. Wie gut, dass er seine Kollegin Nancy hat… sollte man meinen.

Fazit:
Wenn man über die Fehler hinwegsieht, dann hat man eine rundum faszinierend, schöne und herzergreifende Geschichte.

4 von 5 Emmis

Montag, 22. Juni 2015

Die letzten Tage von Rabbit Hayes von Anna McPartlin

Bildrechte liegen beim Verlag


  • Taschenbuch: 464 Seiten
  • Verlag: rororo
  • Sprache: Deutsch
  • Übersetzer: Sabine Längsfeld
  • ISBN-13: 978-3499269226
  • Preis:  12 Euro/ 12,40 Euro (AT)
Zum Weltbildshop: Link!
Weltbild.at-Blog: Link!







Inhalt:
Rabbit hatte ihn schon besiegt, doch er ist wieder da: Der Krebs! Diesmal sieht es nicht gut für sie aus und sie hat noch einiges zu tun, bevor sie diese Welt verlassen wird.
Sie muss ihrer Tochter sagen, dass sie stirbt und sie muss ihre Familie wieder miteinander versöhnen und nebenbei muss sie ihrer Mutter zu verstehen geben, dass sie auch jetzt noch nicht an Gott glaubt.

Meine Meinung:
Nachdem ich so viele gute Meinungen gehört habe, musste ich dieses Buch selbst lesen.
Die Autorin war mir gänzlich unbekannt und erst als ich nach dem Buch gesucht habe ist mir aufgefallen, dass sie schon einiges geschrieben hat.
So interessant und traurig ich "Krebsbücher" auch finde, so überrascht war ich von diesem.
Es werden die letzten Tage im Leben von Mia (Rabbit) Hayes erzählt. Natürlich geht es auch um die immer stärker werdenden Schmerzen, um die trauernde Familie und das Abschied nehmen, aber man erfährt noch mehr aus der Vergangenheit.
Die Familie und der Freundeskreis um Rabbit sind sehr groß und doch fehlt eine Person die uns während der ganzen Geschichte trotzdem begleitet.
Das Buch hat mich so oft zum lachen gebracht, denn Molly ist doch eine sehr stark fluchende Mutter und hat durch ihre Art immer Komik rein gebracht.
Ihr Mann ist der Ruhepol und der Weichere von beiden. Er kann seinen Schmerz und Kummer nicht so gut verbergen wie die restlichen Familienmitglieder.
Juliet, die Tochter von Rabbit, trifft es meiner Meinung nach am Schlimmsten, denn sie hatte nie einen Vater und nun stirbt auch noch ihre Mutter. So schlimm das ist, merkt man schnell, dass dieses Mädchen niemals allein sein wird. 
Rabbits Geschwister sind zwei zankende, erwachsene Kinder die eigentlich nie einer Meinung sind.
Obwohl immer alles drunter und drüber geht, habe ich als Leserin gemerkt wie stark diese Familie ist. Alle stützen sich und schenken sich Kraft. Es wird gestritten und geschrien, aber es wird sich auch immer wieder vertragen.
Natürlich wird das Leid zum Ende der Geschichte schlimmer, aber auch da war das Buch noch zu schön um traurig zu wirken.
Mich hat das Buch sehr gut unterhalten und mit einem Lächeln im Gesicht zurückgelassen.

Fazit:
Eine etwas andere "Krebsgeschichte" inklusive einer Familie mit lauter Baustellen. Unterhaltsam, schön und traurig zugleich.

5 von 5 Emmis

Sonntag, 21. Juni 2015

Neues im Bücherregal - 21. Juni 2015

Die Bildrechte liegen beim jeweiligen Verlag


Hallo und einen schönen Sonntag wünschen euch die Bücherwesen.

Der Bücherwichtel stellt euch heute die Neuzugänge dieser Woche vor, da die meisten auch für ihn ins Haus geflattert sind.

1. Der dritte Teil von "Die Brücke der Gezeiten", da wartete der Bücherwichtel schon gespannt drauf und freut sich es endlich lesen zu können.

2. Der zweite Teil von Wild Cards, auch ein absolutes Muss für den Bücherwichtel

3. Throne of Glass steht beim Bücherwichtel schon ewig auf der Wunschliste und diese Woche wurde dieser erfüllt. Über die LB-Buchüberraschungsgruppe trudelte dieses Buch mit weiteren tollen Dingen hier ein.

4. Seiten der Welt, da hat der Bücherwichtel bei der Challenge vom Fischer Verlag ein signiertes Exemplar gewonnen.

Das war es dann auch schon für diese Woche.

Die folgenden Rezis warten diese Woche auf euch
  • Geistermond
  • Der Befreier
  • Die letzten Tage von Rabbit Hayes
Eure Bücherwesen

Freitag, 19. Juni 2015

Genäht: Mein "neues" Hobby

Ehrlich gesagt weiß ich gar nicht wirklich wo ich anfangen soll, aber ich versuche es:
Seit ich denken kann hat meine Lieblingsoma unsere Sachen umgenäht. Sie hat sie gekürzt, neue Reißverschlüsse eingebaut, geflickt, gestopft und was sonst noch alles anstand.
Ich fand das zwar praktisch, aber es hat mich nicht interessiert.
Am 08.05.2012 ist sie dann (für mich ganz unerwartet) gestorben und in meiner Trauer habe ich geholfen ihre Wohnung leer zu räumen und zu schauen, was ich von ihr haben möchte.
Da stand sie dann: Omas alte Nähmaschine! Ich war mitten in der Schwangerschaft und so langsam dachte ich wie ein Hausmütterchen. Für mich war klar, dass ich die Nähmaschine haben möchte und so habe ich das gute Stück mitgenommen. Ebenso eine große Kiste mit Knöpfen, einen Nähkasten und eine große Kiste mit Garn.
Schön und gut, aber ICH KONNTE NICHT NÄHEN. 
Also stand die Nähmaschine erst einmal auf dem Schrank und ich hab mir gesagt, irgendwann mache ich einen Nähkurs und dann näh ich (vielleicht).
Es wurde 2013.
Es wurde 2014.
Es wurde 2015.
Bei BloggdeinBuch gab es ein Buch für Nähanfänger ab 8 und da ich 8+8+8+ .. ach lassen wir das... bin, habe ich mich auf dieses Buch beworben und mir vorgenommen das Nähen zu testen, falls ich es bekomme.
Ich habe es bekommen und (ich glaube) am 17.01.2015 zum ersten Mal eine Nähmaschine getestet.
Die Anleitung der Maschine war dabei und so saß ich dann erst einmal über eine Stunde davor und habe versucht den Unterfaden einzufädeln.
Man mag es kaum glauben, aber es hat geklappt. Ich habe angefangen mit ein paar Beanies und Loops.
Dann mal ein Halstuch und dann... ging die Nähmaschine kaputt. MIST! Dabei hatte ich gerade noch ein Hobby gefunden das mir Spaß macht.
W6 N6000 (Stickarm ist nicht auf dem Bild)
Es musste eine neue Nähmaschine her. Preislich muss ich sie mir leisten können (hatte ich doch Geburtstags- und Weihnachtsgeld weggelegt). Nehme ich eine ganz einfache? Eine Computergesteuerte? Eine mit Stickmöglichkeit?
Ein paar Wochen haben wir dann überlegt, weil ich den Bücherwichtel natürlich mit einbezogen habe und dann habe ich mir meine NähSti gekauft.
Eine Nähmaschine mit Stickfunktion (Rahmen 10x10).
Vorher habe ich nur eine Nadel genutzt und Omas altes Garn.
Äh,äh. Das geht jetzt nicht mehr. Es wurde zu W6-Spulen geraten (vorher hatte ich welche aus Metall) und Garn sollte Qualitätsgarn sein. Auch das habe ich gekauft. Jetzt fehlten mir ewig die richtigen Sticknadeln und "Fingerverband", damit das Garn nicht hüpft und das Stickbild zerstört.
Macht nichts, denn ich habe einfach weiter genäht.

Wieso ich euch das alles erzähle und zeige?
Ein paar Mal, habe ich euch die genähten Teile schon im Neuzugängepost gezeigt und ich würde sie euch gerne weiter zeigen.
Ich habe lang überlegt ob ich einen eigenen Blog nur mit Nähsachen mache, aber das Nähen selbst raubt schon einiges an Zeit und einen Blog aktiv betreiben kostet ebenfalls Zeit und deswegen habe ich mich GEGEN einen weiteren Blog entschieden.
Einige werden das vielleicht nervig finden. Andere finden das interessant und wiederum andere kommen vielleicht nur, weil sie die Nähsachen sehen wollen.
Vielleicht erklärt dieser Beitrag auch, wieso es etwas ruhiger geworden ist. Ich lese immer noch gern und versuche auch viel zu lesen, aber falls ihr mal ein paar Tage nichts von mir hört, dann bin ich entweder müde, oder man findet mich unter einem Berg an Stoffen.

Was haltet ihr von meinem neuen Hobby? 

Liebe Grüße,
eure Bücherfee
bzw. Nadelwesen auf FB

Mittwoch, 17. Juni 2015

Tod in stiller Nacht von Viveca Sten (Hörbuch)

Die Bildrechte liegen beim Verlag
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Inhalt:

Der leblose Körper einer Frau wird am Weihnachtstag vor einem Hotel gefunden. Bei den Ermittlungen von Thomas Andreassons stellt sich raus, dass das Opfer eine bekannte Kriegsberichtserstatterin war, die schon einige Morddrohungen erhalten hat. Dass fremdenfeindliche Stimmen laut werden und es sich auch noch um einen professionellen Täter handelt, machen die Ermittlungen nicht einfacher. Ein zweiter Mord geschieht.

Meine Meinung:

Wenn ich dieses Buch bzw. Hörbuch mit einem Wort beschreiben müsste, würde ich es eher als langweilig bezeichnen.
Ich fand zwar das Thema an sich recht interessant, aber im Großen und Ganzen konnte mich die Geschichte nicht fesseln.
Mir fehlte die Spannung, wobei mir wiederum die Ermittlungen recht gut gefallen haben.
Positiv sollte ich auch erwähnen, dass ich nicht besonders schnell einen Verdächtigen im Visier hatte, was schon mal ein Pluspunkt war.
Vielleicht bin ich durch andere Bücher aus demselben Genre etwas verwöhnt und beäuge dieses Werk deshalb so kritisch weil ich anderes gewohnt bin.
Eigentlich bin ich auch eher der Thriller Leser und nicht so angetan von Krimis. "Tod in stiller Nacht" habe ich auch als Krimi deklariert, da hier die Ermittlungen im Vordergrund stehen. Bei Thrillern ist es ja eher so, dass die Taten im Vordergrund stehen und genau das ist es was mich daran auch so fasziniert.
Da ich das Hörbuch hören durfte, muss ich auch noch darauf eingehen ob ich es richtig umgesetzt fand. Ich würde sagen grundsätzlich ja, aber am Anfang musste ich mich wirklich erst an die Stimme von Stephan Schad gewöhnen, denn ich hatte immer so ein leichtes "Schmatzen" im Ohr und das fand ich am Anfang teilweise recht stören weil ich mich erst darauf konzentrierte und nicht auf die Geschichte selbst.
Der Hauptprotagonist Thomas Andreassons, ist mir sehr sympathisch gewesen auch wenn ich mir mehr von dem Buch/Hörbuch erwartet hatte, ist er trotzdem ein sehr interessanter Charakter gewesen.
Es ist recht schwierig eine Rezension über dieses Buch zu schreiben, denn auf der einen Seite hat es ein sehr interessantes Thema, das auch aktuelle Probleme anspricht und auf der anderen Seite finde ich es zu schwach umgesetzt.
Normalerweise sollte ein Krimi fesselnd und spannend sein, aber hier hatte ich dieses "Gewollt aber nicht gekonnt"-Gefühl.

Mein Fazit:

Eine Geschichte, die im Ansatz zwar recht gut gedacht war, dann aber doch nicht überzeugen konnte.

3 von 5 Emmis


Dienstag, 16. Juni 2015

Schmusetier und Kuscheldecke von Ruth Laing

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  • Gebundene Ausgabe: 96 Seiten
  • Verlag: Bassermann Inspiration (20. April 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 978-3572081370
  • Preis: 14,99 Euro 
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Inhalt:
Der Klappentext verspricht fix genähte Sachen aus bunten Stoffen.
In diesem Buch gibt es Nähanleitungen zu Spielsachen und anderen Kleinigkeiten. 
Grundbegriffe werden am Anfang erklärt und dann gibt es verschiedene Nähprojekte.
Ob Geschenke zur Geburt, oder Dinge für den Alltag, hier sollte jeder etwas finden können.

Meine Meinung:
Ein Buch auf das ich optisch sofort aufmerksam wurde, denn als Mama einer Tochter und als Nähanfängerin finde ich selbstgemachte Sachen persönlicher und schöner (meistens). 
Ich möchte gleich sagen, dass die Nähbeispiele fast ausschließlich für Babys und Kleinstkinder sind. Für ein Kleinkind sind die meisten Sachen nicht mehr brauchbar. 
Mir ist gleich aufgefallen, dass es viele Anleitungen gibt, für die man Frottee braucht und habe mir erst einmal roten Frottee besorgt. 
Ich habe mich dann als erstes für ein Lätzchen entschieden, denn erstens möchten wir noch
Nachwuchs und zweitens sind Lätzchen sicher auch ein tolles Geschenk für werdende Eltern.
Ich bin davon ausgegangen, dass ein Schnittmusterbogen im Buch ist, aber die Schnittmuster sind auf die letzten Seiten gedruckt.
Also habe ich den Schnitt auf Pergamentpapier gepaust und dann auf den Stoff übertragen.
Bei jeder Anleitung ist eine kurze Materialliste, die Beschreibung der Zuschnitte und Bilder auf der jeweiligen Seite/den jeweiligen Seiten. Die Anleitung ist ziemlich knapp gehalten, war aber bei diesem Projekt nicht so schlimm.
Als nächstes habe ich mich an einen Waschlappen (Waschhandschuh?) gewagt. Beide Nähprojekte waren die ersten dieser Art und auch die ersten mit Frottee.


Anstatt Frottee zu kaufen, hat man hier auch die Möglichkeit ein Handtuch zu kaufen und dieses dafür zu nutzen. 
Da ich jetzt nur eine Farbe Frottee da hatte und ich für die Applikation einen zweiten gebraucht hätte, habe ich eine, bzw. zwei genommen die ich schon zuhause hatte. 
Ich habe ein Herz und eine Hello Kitty appliziert und ein Webband mit Eulen und Bäumen gehabt das mir farblich gut zum Rot gefallen hat. 
Die Anleitung hierzu fand ich zum Teil etwas unverständlich, aber da es nicht mein erstes Nähprojekt ist, habe ich halt geschaut was logisch ist. 
An der Stelle an der man den Waschlappen zusammen näht hat man zwei, bzw. vier Lagen Frottee und zweimal Webband. Hier sollte man ziemlich langsam nähen, damit einem die Nadel nicht um die Ohren fliegt. 
Unsere Tochter ist in der Nacht in der ich ihn genäht habe wach geworden und hat ihn dann zum kuscheln mit ins Bett genommen.
Er gefällt also sehr und ich muss sagen, dass es mich reizt noch mehr zu nähen. 

In diesem Buch gibt es noch ein paar wenige schöne Ideen, aber leider auch viel Zeug, dass in meinen Augen niemand braucht. Puppenkleider für eine bestimmte Puppe die es in Bastelgeschäften gibt, Gläschendeko, Dekowäscheleine, Bärenschlafsack der wie ein Topflappen aussieht sind nur ein paar der Dinge, die ich für überflüssig halte. 
Schön dagegen ist die Kuscheleule, die Kinderschürze und die kleine Tasche. 

Fazit:
Ein Nähbuch das ich nicht unbedingt für die ersten Näharbeiten empfehlen würde. Ein Buch mit vielseitigen, schönen, aber auch überflüssigen Ideen für die Kleinsten. 

3 von 5 Emmis

Freitag, 12. Juni 2015

Plötzlich unsichtbar von Liz Kessler (Hörbuch)

Die Bildrechte liegen beim Verlag
  • Audio CD: 3 CDs
  • Verlag: Der Audio Verlag (1. April 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 978-3862315109
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 10 - 12 Jahre
  • Preis: 14,99 Euro
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Inhalt:

Jess ist ein 13jähriges Mädchen und eigentlich ganz normal, doch als sie im Erdkundeunterricht einnickt, wird ihr Arm auf unerklärliche weise unsichtbar. Zusammen mit ihrer besten Freundin Izzy sucht sie nach einer Erklärung dafür und schon stecken die beiden in einem rasanten Abenteuer. Ihre erste Entdeckung ist, dass auch noch andere Mitschüler über besondere Fähigkeiten verfügen. Sind sie denn da jetzt so etwas wie Superhelden? Na klar! Und schon erscheint auch ein Schurke auf der Bildfläche, den sie zusammen bekämpfen müssen.

Meine Meinung:

Am Anfang war ich doch recht skeptisch, was dieses Hörbuch betraf, denn eigentlich ist es nicht ganz das Genre das mich normalerweise anspricht.
Man darf auch hier den Gesichtspunkt, dass die Geschichte für 10-12jährige gedacht ist nicht aus den Augen verlieren.
Mich hatte das Thema des Buches interessiert und daher musste ich es einfach hören, wobei mir im Großen und Ganzen der Kick des Besonderen gefehlt hat.
Es ist eine tolle Geschichte über Kinder, die sich zusammen auf ein Abenteuer begeben. Viele Freundschaften entstehen daraus und zusammen gehen sie durch dick und dünn.
Ich denke für die angesprochene Zielgruppe, ist es genau das richtige, wobei ich vermute, dass die angesprochenen Leser oder Hörer, eher zum weiblichen Geschlecht gehören werden.
An die Stimme von Jodie Ahlborn musste ich mich erst gewöhnen, aber nach einer kurzen Eingewöhnungsphase war sie dann recht angenehm zu hören.
Das Thema, mit den verschiedenen Fähigkeiten hab ich schon sehr interessant gefunden, doch mich konnte die Umsetzung nicht ganz mitreißen, denn ich hatte immer das Gefühl dass noch etwas mehr gehen würde.
Jess, Izzy und die anderen sind Kinder sind alle recht sympathisch und haben alle die ganz normalen Probleme, die man in dem Alter einfach hat. das ist auch das was ich an solchen Büchern immer ganz gut finde, dass neben den "magischen" Fähigkeiten auch ganz normale Dinge zur Sprache kommen.
Als ganzes gesehen war es trotzdem eine recht schöne Geschichte, die Mädchen im Alter von 10-12 Jahren mit Sicherheit begeistern wird.

Mein Fazit:

Ein schönes Kinderbuch bei dem mir leider das besondere Etwas fehlt.

4 von 5 Emmis


Mittwoch, 10. Juni 2015

Tougard - Seelenseher von Cornelia und Dominic Franke

Die Bildrechte liegen beim Verlag
  • Broschiert: 450 Seiten
  • Verlag: Papierverzierer Verlag (1. März 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 978-3944544427
  • Preis: 14,95 Euro
  • Das ist der erste Teil einer Reihe
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Inhalt:

Tougard ist eine Parallelwelt zur unseren, in die man nur mit einer besonderen Gabe gelangen kann. Charlie, der in der Schule eher als Außenseiter sein Dasein fristet, hat eine dieser Gaben und durch einen Zufall gelangt er dadurch nach Tougard. Dort geht er auf eine Schule in der er seine Gabe und Fähigkeiten schulen und verbessern kann. Als immer mehr Mitschülerinnen verschwinden erfährt Charlie von einer Prophezeiung in der ein Seelenseher seine beste Freundin Ann tötet. Charlie gerät in ein Abenteuer bei dem ihm die Zeit davon läuft.

Meine Meinung:

Was mir an Tougard besonders gefällt ist, dass es nicht der übliche Fantasy-Einheitsbrei, sondern mal was neues ist. Die Idee ist einfach Klasse und wurde von den beiden Autoren wunderbar umgesetzt.
Die Parallelwelt hat es mir sogar regelrecht angetan und ich hoffe noch mehr davon zu lesen, denn diese Mischung ist einfach toll.
Erst begann es ganz normal in unserer Welt, in der Charlie auch kein besonders einfaches Leben hat und im nächsten Moment taucht er in Tougard auf und erfährt, dass er eine Gabe besitzt.
Immer wieder kommt noch ein anderer Geschichtsstrang dazu, der mich sehr an Assassins Creed erinnert und als sich die beiden Stränge dann treffen ist die Mischung einfach perfekt.
Charlie ist in unserer Welt eher der Außenseiter und wird von keinem wirklich ernst genommen und viel gehänselt. Die einzige die zu ihm steht ist seine beste Freundin Ann, doch Charlie sieht mehr als das in ihr, kann aber seine Gefühle für Ann nicht zeigen.
Als er dann in Tougard ankommt, hat er die Möglichkeit aufgrund seiner seltenen Gabe auch Freundschaften zu schließen. Doch gibt es auch hier Menschen, die ihm nicht wohlgesonnen sind oder ihn nicht ernst nehmen.
Ich finde auch die Welt an sich sehr gut dargestellt, mit den Statuen die alles am Laufen halten und sich um verschiedene Dinge kümmern und auch die Menschen die dort schon sehr lange leben um die Schüler in ihrer Gabe zu unterrichten.
Die Geschichte wird hier meiner Meinung nach nicht nur von Charlie alleine getragen, auch Ann und die anderen Protagonisten sind sehr wichtig für die Geschichte.
Mit dem Fortschritt der Geschichte lernt man alle immer näher kennen und einige davon sind mir zwar sympathisch aber haben Züge an sich die ich nicht mag. Raphael zum Beispiel ist mir zu Arrogant.
Ann ist leider auch nicht so eine gute Freundin für Charlie wie man am Anfang denkt, denn auch sie besitzt eine Gabe, die sie über alles und jeden stellt.
Ich finde dieses Buch einfach genial und hoffe, dass die Geschichte um Charlie und Tougard sehr bald in die nächste Runde geht, denn das ist der Lesestoff aus dem meine Träume sind.

Mein Fazit:

Einfach geniale Fantasy mit einer spitzen Idee, die mich fesselte und nicht mehr losgelassen hat!

5 von 5 Emmis


Sonntag, 7. Juni 2015

Neues im Bücherregal - 07. Juni 2015

Ich wünsche euch einen wunderschönen Tag.
Wir haben gestern ewig lang online gezockt und die Zeit total vergessen.
Als mir dann die Neuzugänge eingefallen sind, sind mir auch schon die Augen zugefallen, so dass ich den Beitrag dann auf heute Morgen verschoben habe
.
Es gibt in dieser Woche aber trotzdem welche und hier sind sie:

Bildrechte liegen beim jeweiligen Verlag
1. Fragmente - eeeeeendlich. Wir haben ja "Aufbruch" schon gehabt und "Ruinen" von Mone geschenkt bekommen. Bei Anika habe ich jetzt ein Wunschbuch gewonnen.

2. Apokalypse Z Zorn der Gerechten - der dritte Teil dieser Reihe. Die ersten beiden haben dem Bücherwichtel sehr gut gefallen.

3. Mädchenfänger - zum 10-jährigen Jubiläum hat der Verlag einige Sondereditionen herausgebracht und dieses Hörbuch gehört in dieser Aufmachung dazu.

(Fotos sollte man nicht mitten in der Nacht machen, denn dann passiert folgendes: Man holt sich sein aktuelles Buch und fotografiert es mit, obwohl es schon eine Woche da ist)

In den letzten zwei Wochen habe ich ein bisschen genäht.
Zuerst habe ich mir eine Hose der Kleinen genommen die ihr super passte, aber Hochwasser hatte. Hosenbeine ab - fertig. Naja, fast. Ich hatte noch farblich passende Bündchen angenäht und die Hose ist jetzt sooo süß an unserer Maus.
Als nächstes habe ich zum ersten Mal ein Lätzchen genäht. Okay, das ist nicht perfekt geworden, aber ich finde es trotzdem toll :)

Die nächsten Rezensionen sind:
- Plötzlich unsichtbar (HB),
- Tougard Seelenseher,
- Tod in stiller Nacht (HB)

Unsere Kurze würde nun sagen "etti", was soviel wie fertig bedeutet.
Falls ihr es noch nicht gesehen habt: Auf Facebook läuft momentan noch ein Gewinnspiel.

Liebe Grüße von den Bücherwesen

Freitag, 5. Juni 2015

Nie wieder dick! von Susanne Schmidt

Bildrechte liegen beim Verlag




  • Taschenbuch: 272 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (10. Dezember 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 978-3453660311
  • Preis: 12,99 Euro
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Verlag auf Facebook: Link!







Inhalt: 
Susanne Schmidt war mehr als 30 Jahre stark übergewichtig, als sie in der Spessart-Klinik in Bad Orb eine Kur macht und dort die ersten 12 Kilo verliert. Angespornt durch den ersten Erfolg führt sie die 30-Gramm-Fett Methode zu Hause fort. An Tagen, an denen sie keine Lust hat, ist ihr Sohn Christian die richtige Person, denn beide gehen gemeinsam jeden Tag laufen. 
Die Autorin erklärt hier ihren Weg und zeigt mit Rezepten und Essensalternativen wie es jedem gelingen kann. 

Meine Meinung:
Ich habe vor diesem Buch schon "Die Vorher-Nachher-Frau" von Susanne Schmidt gelesen. 
Die ersten Seiten in diesem Buch fassen den körperlichen Werdegang der Autorin noch einmal knapp zusammen. 
Ziemlich am Anfang gab es schon etwas, das mich begeistern konnte: Die "Anstatt-Liste". 
Eine Liste mit Lebensmitteln die andere ersetzen KÖNNEN. Bei Susanne Schmidt kann alles und nichts muss. Jeder soll sich seine Ernährungsumstellung (und  genau das es ist, eine Umstellung und keine Diät) so gestalten, dass er damit glücklich wird. 
Wir braten zum Beispiel nur noch mit Mineralwasser anstatt mit Öl. Bei manchen Lebensmitteln ist das etwas schwieriger, aber möglich ist alles. 
Es gibt Sachen, die mögen wir z.B. nicht, wie fettreduzierten Scheibenkäse. Dann gibt es halt selten mal eine Scheibe, oder aber nur am Chaostag. Ansonsten gibt es hier alles fettreduziert. Wir sind auf Halbfettmargarine umgestiegen, kaufen überwiegend nur noch Puten- und Hähnchenwurst und anstatt Nutella kommt eher mal Honig oder Marmelade auf das Brot. 
Der Großteil des Buches besteht aus vielseitigen Rezepten. Es gibt Frühstücksvarianten, Zwischendurch-Snacks, Mittag und noch mehr. Am Ende gibt es eine Fettpunkteliste. Dort findet man die Fettpunkte für ausgewählte Lebensmittel. Zum Einkaufen brauchen wir die Liste nicht, denn 1g Fett ist 1 Fettpunkt.
Wir haben mittlerweile schon einige Rezepte ausprobiert. Der "Kohlrabiblätter-Smoothie" und der "Feldsalat-Smoothie" waren von der Farbe her alles andere als schön, aber sie schmeckten. Mir schmeckt der mit den Kohlrabiblättern besser. Ganz lecker war auch der "Blechpfannkuchen". 
Ich behaupte mal, dass es für jeden Geschmack Rezepte in diesem Buch gibt.

Fazit:
Wir werden auch weiterhin die Fettpunkte zählen und die Kohlenhydrate und den Zucker im Auge behalten. 
Wir werden uns zu den ungesunden Sachen Alternativen raussuchen und auf nichts verzichten. 

4 von 5 Emmis

Dienstag, 2. Juni 2015

Magnetic Valley - Der Clan der Schmuggler von Skye Melki-Wegner

Die Bildrechte liegen beim Verlag
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Inhalt:

Noch immer ist die Gruppe um Danika auf der Suche nach dem Magnetic Valley. Um dorthin zu gelangen müssen sie durch die Grenzlande. Die Grenzlande sind das Gebiet der Schmuggler. Ein wildes und von Magie durchtränktes Land. Als jedoch einer aus der Gruppe schwer verletzt wird, denkt Danika darüber nach die Schmuggler um Hilfe zu bitten. Ihr bleibt keine andere Wahl, doch war es die richtige Entscheidung oder lässt sie sich auf einen Handel ein der sie das Leben kosten kann?

Meine Meinung:

Der Vorgänger war für mich schon eine sehr überraschende Entdeckung und darum war dieses Buch für mich ein absolutes Muss. Recht oft ist es so, dass ein zweiter Teil mit dem ersten nicht mithalten kann, doch bei dieser Reihe hier ist das nicht der Fall und ich hoffe, dass der nächste Teil noch einen draufsetzt. Das war bei "Der Clan der Schmuggler" so, dass er den ersten Teil um einiges übertroffen hat.
Die Geschichte setzt genau da ein wo der Vorgänger aufgehört hat und man findet sich recht schnell wieder in die Geschichte ein. Der Schreibstil der Autorin gefällt mir sehr gut und ist auch sehr flüssig zu lesen. Genau richtig für die angesprochene Zielgruppe.
Die Gruppe um Danika konnte im ersten Teil dem König einen großen Schlag versetzen und ist dadurch auf der Liste der meistgesuchten Menschen ganz nach oben gewandert. In Sharr Morrigan haben sie eine zusätzliche Feindin, die ihnen sehr gefährlich werden kann. Sharr ist ihnen zusammen mit ihren Jägern auf der Spur und als sich Danika dazu entscheiden muss, die Hilfe der Schmuggler anzunehmen, kommt ein weiterer ungewisser Faktor dazu.
Den Schmugglern ist nicht zu trauen, denn sie sind immer auf ein gutes Geschäft aus.
Doch einer Schmugglerin, mit Namen Silber, vertraut Danika. Silber war für mich von Anfang an recht geheimnisvoll, aber doch recht sympathisch. Wie sich mit der Zeit herausstellt hat sie auch ein Geheimnis, mit dem ich niemals gerechnet hätte.
Die anderen Schmuggler denen die Gruppe begegnet sind mir nicht besonders sympathisch, denn man merkt dass sie sich selbst die nächsten sind.
Was mir aufgefallen ist, dass Lukas wie im ersten Teil zwar vorkommt, aber die meiste Zeit mit Abwesenheit glänzt und nur recht spät im Buch zum Einsatz kommt. Was aber die Spannung im Buch zusätzlich noch verstärkt, denn zwischen Danika und ihm hat sich etwas entwickelt, dass mehr ist als eine normale Freundschaft.
Die Gruppe hat sich trotz des Verlustes von Radnor sehr gefestigt und geht gemeinsam durch Dick und Dünn. Danika hat das Ruder übernommen und trifft meiner Meinung nach recht gute Entscheidungen.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich freue mich schon auf den nächsten Teil, der ja bald erscheinen wird. Dieser Teil ist wieder ein absolutes Muss für mich und ich freue mich schon darauf.

Mein Fazit:

Tolle Fortsetzung einer klasse Reihe die man einfach lesen muss!

5 von 5 Emmis