Freitag, 22. Januar 2016

Der Glasmurmelsammler von Cecelia Ahern

Bildrechte liegen beim Verlag


  • Gebundene Ausgabe: 368 Seiten
  • Verlag: FISCHER Krüger (18. November 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • Übersetzer: Christine Strüh
  • ISBN-13: 978-3810501523
  • Originaltitel: The Marble Collector
  • Preis: 19,99 Euro/ 20,60 Euro (AT) 
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Inhalt: 
Sabrina Boggs besucht regelmäßig ihren Vater im Pflegeheim. Dort ist er seit ca. einem Jahr, denn damals hatte er einen Schlaganfall. Seit dem kann er sich nicht mehr an alles erinnern. 
Als er Kisten ins Heim bekommt schaut Sabrina sie nach und merkt, dass etwas fehlt. Sie macht sich auf die Suche nach den fehlenden Sachen und findet ein Stück Vergangenheit und vielleicht auch eine neue Zukunft.

Meine Meinung: 
Cecelia Ahern ist die Autorin, die mich mit ihren Büchern schon sehr lange begleitet. Jedes Buch von ihr wird gelesen und meist auch geliebt. Bei diesem Buch kann ich sagen, dass es mir sehr gut gefallen hat, mir aber die Emotionen gefehlt haben die es in diesem Buch eh nur minimal gab.
Sabrina wirkt wie ein Eisklotz, nicht bösartig aber gleichgültig. 
Von Fergus, als Vater und Ehemann von Gina, erfährt man nicht sonderlich viel, dafür aber von seiner Kindheit. Diese verbrachte er zum größten Teil ohne Vater, dafür aber mit Mutter, Stiefvater und vielen Geschwistern. 
Hamish war einer seiner Brüder und der, der ihn auf seine Art immer beschützt hat. 
In seiner Kindheit kam Fergus zu Murmeln und daraus entwickelte sich eine große Leidenschaft fürs Sammeln und auch fürs Spielen. 
Als Sabrina von dieser Leidenschaft ihres Vaters erfährt hat sie das Gefühl, dass sie ihn nicht richtig kennt und ihre Suche nach den fehlenden Murmeln wird zu einer Suche nach der wahren Identität ihres Vaters. 
Auf dieser Suche hatte ich erstmals das Gefühl, dass Sabrina aus ihrer Lethargie ausbricht. Sie sucht die fehlenden Murmeln und findet das wahre Leben von Fergus. Dabei kommt sie aus sich raus und entwickelt sich von Maschine zum Menschen. Schwierig zu beschreiben, aber sie wird durch die Ereignisse lebendig.
Dazwischen kann man immer wieder Fergus´Sicht lesen. Wie er im Heim zurecht kommt und Erinnerungen an früher. Ich glaube, dass die Autorin hier zu viel Emotionen der Protagonisten unterdrückt hat. 
Bis auf die Krankenpflegerin Lea wirken alle kühl und oberflächlich und ich bin mit niemandem warm geworden. 
Trotzdem war die Geschichte interessant und das Ende ganz schön. 

Fazit: 
Eine interessante Geschichte die nicht nur von einer Murmelleidenschaft erzählt, sondern auch von einem falschen Leben, unterdrückten Emotionen und fehlender Offenheit.

3 von 5 Emmis

Kommentare:

  1. Ich kann verstehen, dass Du mit den Figuren nicht warm geworden bist.
    Mir ging es ähnlich und auch ich habe mit 3 von 5 Sternen bewertet.
    Die ersten Romane von C. Ahern konnten mich richtig mitreißen aber die letzten irgendwie nicht mehr so.
    LG Ela

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    1. Hallo Ela,
      es ist nicht mehr das gleiche, aber vielleicht liegt es auch an mir.
      Ich habe in den letzten Jahren so viele Bücher gelesen und ich bin kritischer geworden und wo die Bücher am Anfang ein "Wow" entlocken konnten, ist es mittlerweile meistens nur noch ein "aha".

      LG,
      Steffi

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    2. Hi Steffi,
      das kann natürlich sein. Ich hatte mich gestern Abend noch mit meinem Mann darüber unterhalten, wie kritisch ich im Laufe der Jahre geworden bin.
      Doch gerade bei C. Ahern denke ich, das ihre Geschichten aber auch nicht mehr so berühren. Also mich nicht. Denn "PS. ich liebe Dich" oder "Vermiss mein nicht" könnten es immer noch, wenn ich sie noch mal lesen würde. Da bin ich mir sicher.
      LG Ela

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    3. Ich lese Michi die Rezensionen immer vor bevor ich sie poste um seine Meinung zu meiner Bewertung (Emmis) zu hören und er meinte auch: ,,Die letzten Bücher fandest du Emotional alle nicht berauschend."
      Ihre ersten Bücher haben mich richtig verzaubert.

      LG,
      Steffi

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  2. Huhu,

    kleine Anmerkung zum Murmelspielen.
    schade, dass das Murmelspielen so ganz aus der Mode gekommen ist. Vielleicht weil es heute in Schulhöfen auch keine grün Flächen mehr gibt....alles nur Beton...

    LG..Karin...

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    1. Guten Morgen,
      hast du damals noch Murmeln gespielt? Zu meiner Zeit gab es so viel anderes. Wir haben eher Gummitwist und Seilchenspringen gespielt.

      LG,
      Steffi

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    2. Ja, weil man da mit Jungs spielen konnte..hihi!!
      Gummitwist/Seilspringen dann auch, aber das war dann wieder reiner Mädchenkram...

      LG..Karin...

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    3. Haha, ja das ist dann natürlich sinnvoll gewesen :))

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  3. Hallo,

    mir ging es wie dir. Viele andere Bücher von Cecelia habe ich geliebt, aber in dieses konnte ich mich nicht richtig einfinden. Hätte mir auch viel mehr Emotionen gewünscht, die leider oft zu kurz kamen.

    Viele Grüße
    Anja

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    1. Huhu,
      vielleicht sind wir auch verwöhnt mit guten Büchern und erwarten zuviel von den Autoren die tolle Bücher geschrieben haben, aber für mehr Emmis hat es einfach nicht gereicht.

      Vielleicht beim nächsten Mal wieder :)

      LG,
      Steffi

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