Samstag, 6. Februar 2016

Die Flut von Arno Strobel

Bildrechte liegen beim Verlag



  • Taschenbuch: 368 Seiten
  • Verlag: FISCHER Taschenbuch
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 978-3596198351
  • Preis: 9,99 Euro
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Inhalt: 
Julia und Michael brauchen einen Auszeit und machen mit Michaels Arbeitskollegen Andreas und seiner Frau Martina Urlaub auf Amrum. 
Im November vielleicht nicht das schönste Ziel, aber gerade Julia und ihr Freund freuen sich raus zukommen.
Als es auf der Insel zu einem Mord kommt bei dem ein Mann zusehen muss wie seine Freundin qualvoll stirbt, schlägt Michael vor abzureisen. Julia ist dagegen und glaubt an einen eifersüchtigen Racheakt. Doch dann ändert sich alles...

Meine Meinung:
Nachdem ich von "Der Sarg" und "Das Rachespiel" total begeistert war und von "Abgründig" dagegen wirklich enttäuscht, habe ich mich auf einen neuen Psychothriller aus der Feder dieses genialen Autors gefreut. 
Arno Strobels Schreibstil gefällt mir wahnsinnig gut. Der Autor ist wortgewandt und fesselt mit seinen Psychospielchen. 
Auch hier hatte ich im Gegensatz zur Polizei überhaupt keine Ahnung wer der Täter sein könnte, denn es gibt zwar einige unsympathische Geschöpfe und auch einen geheimnisvollen Mann, aber eben niemanden der es ganz offensichtlich gewesen sein könnte. 
Michael und Julia wirken auf mich wie ein ganz normales Durchschnittspärchen. Sie haben einen guten Job und kommen miteinander aus, auch wenn sie nicht immer einer Meinung sind.
Die Ehe von Martina und Andreas dagegen wirkte schon auf mich als Leserin ziemlich schrecklich und lieblos. Martina schafft es, jeden Tag mit ihren bissigen Kommentaren zu versauen. Sie zeigt allen, was sie von ihrem Mann und auch von den Gästen hält und zieht sich ansonsten die meiste Zeit zurück. 
Andreas dagegen ist hochintelligent, scheint seine Frau aber zu vernachlässigen. Eigentlich mochte ich ihn, wobei ich seine Blicke und Andeutungen Julia gegenüber als unangebracht empfand.
Mir hat Adam Damerov als pensionierter Arzt als Charakter sehr gut gefallen. Er war geheimnisvoll und hatte gleichzeitig eine beruhigende Ausstrahlung. 
Für diesen Fall werden extra der Hauptkommissar "Pitbull" Harmsen und sein jüngerer Kollege Jochen Diedrichsen auf die Insel geholt. Mit den zwei Polizisten hat Arno Strobel "guter Bulle, böser Bulle" ziemlich treffend in die Geschichte eingebaut, denn während Jochen höflich ist und bei allen freundlich ankommt, hat Harmsen "seinen" Täter schon von Anfang an gefunden und schießt mit Gift um sich. Er wirkt plump und unhöflich und nicht nur die Protas würden ihm gern die Meinung sagen.
Auch wenn "Die Flut" nicht so erdrückend war wie wie z.B. "Der Sarg", oder so beängstigend wie "Das Rachespiel", so war es für die Protas doch eine ziemliche Belastung, denn der Täter war noch unter ihnen. 

Fazit:
Erneut ein psychisches Spielchen das der Autor hier mit seinen Lesern treibt. Er schreibt eine Geschichte die zwischen genervten Protagonisten spielt die sich dauernd streiten und zwischen der Angst vor dem Mörder, denn auch dieser spielt mit seinen Opfern. Grandios!

5 von 5 Emmis

Kommentare:

  1. Hallo und guten Tag,

    nein so Bücher mit Psychospielen sind nicht so Meines. Da schlafe ich immer schlecht.

    Aber die Bücher verschenke ich gerne, denn sie kommen immer gut an.

    Schönen Sonntag..LG..Karin...

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    1. Hallo Karin,
      dann solltest du die Finger vor allem von den Strobel-Büchern lassen, die sind zum Teil ziemlich Psycho :)

      LG,
      Steffi

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  2. Ach ja, Arno Strobel ist toll! Ich habe auch erst 2 Bücher oder so von ihm gelesen, aber da folgt sicher noch mehr, denn irgendwie klingen schon alle Klappentexte sehr spannend!

    LG Steffi E.

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    1. Hallo Steffi,
      ich finde die Klappentexte meist auch schon so spannend, dass ich die Bücher uuuuuuuunbedingt lesen mag.
      Obwohl ich Jugendbücher total gerne lese, konnte mich das Jugendbuch dagegen nicht überzeugen. Es wirkte wie ein "Witz" und hat mich enttäuscht.

      LG,
      Steffi

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