Montag, 7. März 2016

Albertos verlorener Geburtstag von Diana Rosie

Bildrechte liegen beim Verlag



  • Gebundene Ausgabe: 336 Seiten
  • Verlag: Knaur HC (1. Februar 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • Übersetzer: Gabriela Schönberger
  • ISBN-13: 978-3426653937
  • Originaltitel: Alberto's Birthday
  • Preis: 16,99 Euro 
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Inhalt: 
Tino ist sieben Jahre alt, als er erfährt, dass sein Großvater Alberto noch nie Geburtstag gefeiert, noch nie Geburtstagsgeschenke bekommen und noch nie eine eigene Geburtstagsfeier gehabt hat.  
Alberto hat im Spanischen Bürgerkrieg fast alles vergessen. Er weiß nicht was mit seiner Familie passiert ist und auch nicht wann er geboren ist. 
Tino kann das so nicht hinnehmen und als Tinos Papa einen schweren Unfall hat machen sich die zwei auf die Suche nach Albertos Vergangenheit. 

Meine Meinung: 
Apu, wie Alberto liebevoll von Tino genannt wird, macht sich mit seinem Enkelsohn auf die Suche nach seinem Geburtstag. Der Leser erfährt immer wieder, dass ihm selbst das nicht so wichtig ist, dass er die Reise aber unternimmt um Tino von seinem Kummer über den Unfall des Vaters abzulenken. 
Mir haben die verschiedenen Zeiten sehr gut gefallen, denn die eine Hälfte ist die Gegenwart in der die zwei unterwegs sind und durch Spanien reisen und die andere Hälfte spielt in der Zeit zwischen Albertos Geburt und seiner ersten Erinnerung von einem Waisenhaus. 
Obwohl die meisten der Protagonisten schon tot sind, gibt es einzelne Kapitel aus ihrer Sicht. So erschließt sich nach und nach alles und ergibt ein Gesamtbild.
Die Reise scheint beiden immer mehr zu gefallen, denn Alberto trifft wirklich Menschen, die etwas über seine Vergangenheit wissen. Danach wirkt er oft ein bisschen ratlos und ist kurz vor dem Aufgeben, denn oftmals scheint es als gäbe es nur Sackgassen. 
Es war schön zu sehen, wie Alberto im Alter und nach so vielen Jahren Freunde und Bekannte wieder getroffen hat. Es schien, als würde er noch einmal richtig aufleben und Tino war stolz auf sich. 
Das Buch war also eine Reise in die Vergangenheit, eine Reise in das Landesinnere und auch ein Erinnern. 
Immer wieder gab es Gedankenfetzen, weil Alberto sich an Namen, oder Orte erinnerte, aber keine Zusammenhänge herstellen konnte.
Obwohl nicht alles immer nur schön war, hat mir das Buch sehr gut gefallen, denn Tino war so abgelenkt von seinem Kummer, dass er unbeschwert wurde und Alberto, dem seine Vergangenheit nicht wichtig zu sein schien, blühte auf dieser Reise immer mehr auf.

Fazit: 
Viele interessante Charaktere in einem Buch aus der Vergangenheit und der Gegenwart. Eine Reise durch Spanien und durch das Leben von Alberto, der eigentlich nur auf der Suche nach seinem Geburtstag war.

5 von 5 Emmis



Kommentare:

  1. Huhu,

    ist eine total schöne Geschichte, habe dazu einen Beitrag im TV gesehen.

    LG..Karin...

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    1. Hallo liebe Karin,
      ich wusste nicht, dass es dazu einen Beitrag im TV gab, aber das Buch war wirklich angenehm zu lesen.
      Das Cover ist nicht so meins, aber manchmal ist der Klappentext doch zu verlockend :)

      LG,
      Steffi

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    2. Ja, eine Buchbesprechung bei uns im Franken TV!!

      LG..Karin...

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    3. Das Buch lohnt sich, würde ich behaupten :)

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