Dienstag, 1. März 2016

All die schönen Dinge von Ruth Olshan

Bildrechte liegen beim Verlag



  • Gebundene Ausgabe: 288 Seiten
  • Verlag: Oetinger (22. Februar 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • Illustrator: Cornelia Niere
  • ISBN-13: 978-3789103711
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 13 - 16 Jahre
  • Preis: 14,99 Euro 
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Inhalt:
Tammie hat ein Aneurysma in ihrem Hirn, das ihr ganzes Leben bestimmen will. 
Sie darf nicht niesen, sie darf auf der Toilette nicht drücken und sie darf keinen Orgasmus haben, denn sonst könnte das Ding platzen.
In ihrer Freizeit trifft sie sich mit ihrer Freundin Pat, oder spaziert über den Friedhof um den geeigneten Grabspruch für sich selbst zu finden.
Dabei trifft sie auf Fynn und merkt mit der Zeit, dass ihr Leben eigentlich kein Leben mehr war. 

Meine Meinung: 
Es gibt selten Bücher, die mich von Anfang an mitreißen können. Ruth Olshan hat das mit ihrer Geschichte und vor allem mit ihren Protagonisten geschafft. Obwohl es zwei Charaktere gab, die nervig waren, gab es keine wirklich Bösen. 
Richtig gute Protagonisten die mir sofort sympathisch waren, dagegen viele. 
Tammie und Fynn waren meine Lieblinge.
Tammies Freizeitbeschäftigung ist ein bisschen seltsam, aber sie möchte keinen 08/15-Spruch auf ihrem Grabstein stehen haben. Mit der Zeit und vor allem durch Fynn ändert sich ihr ganzes Leben, denn sie selbst merkt, dass sie nur noch auf den Tod gewartet hat. 
Sie verliebt sich und die Autorin hat diese Gefühle so wahnsinnig schön beschrieben, denn normalerweise sind junge Leute sehr oft schüchtern und sie machen es komplizierter als es ist. 
Fynn wirkt älter und reifer, aber nicht überheblich oder arrogant.  
Beide sind offen und neugierig und sie stoßen auf ein Rätsel, dass sie gemeinsam lösen wollen. 
Wie im wahren Leben ist aber nicht alles immer rosarot, denn Fynn erlebt großen Kummer, der ihn runter zuziehen droht. Es war schön zu sehen, wie die Menschen die er liebt und die ihn lieben ihn auffangen und wie sie alles gemeinsam durchstehen. 
Der Ort, an dem sich der größte Teil der Geschichte abspielt ist für ein Jugendbuch sehr ungewöhnlich und vielleicht gerade deswegen so interessant. 
Auch die Eltern der zwei jungen Leute waren besonders. Obwohl Tammies Eltern erst seltsam wirkten, waren sie doch ganz herzlich und als Außenstehender würde ich behaupten, dass beide glücklich und wohlbehütet aufwachsen. 

Fazit: 
Eine wunderschöne Geschichte die anders und außergewöhnlich ist. Für mich waren es wunderbare und unterhaltsame Lesestunden. 

5 von 5 Emmis

Kommentare:

  1. Hm,

    eine traurige Geschichte mit einem guten Ende oder?

    LG..Karin...

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    1. Ein "trauriges" Thema, aber manche Bücher mit traurigen Themen sind bedrückend und ziehen einen runter,
      dieses hier war erfrischend und herzlich. Einfach wunderbar.

      LG,
      Steffi

      PS: Ich kann doch das Ende nicht verraten :P

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  2. "darf auf dem Klo nicht drücken"
    göttlich!

    Manchmal braucht man solche Bücher, um die schönen Dinge im Leben wieder schätzen zu können

    Christina

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    1. :D
      Ja, alles was zuviel Druck im Kopf erzeug ist gefährlich.
      Vieles davon, was für alle anderen Menschen ganz normal ist.

      LG,
      Steffi

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