Dienstag, 20. September 2016

Atme nicht von Jennifer R. Hubbard

Bildrechte liegen beim Verlag



  • Softcover: 256 Seiten
  • Verlag: Gulliver von Beltz & Gelberg;
  • Sprache: Deutsch
  • Übersetzer: Michael Koseler
  • ISBN-13: 978-3407744920
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 13 - 16 Jahre
  • Originaltitel: Try Not to Breathe
  • Preis: 13,95 Euro 
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Inhalt: 
Ryan wollte nicht mehr leben. Viele Dinge gibt es, die sein Leben belasten. Nach einem Aufenthalt in einer Klinik und einem Schulwechsel, schottet er sich von allen Leuten ab. An der Schule ist er der Irre und jeder weiß, was Ryan getan hat.
Eines Tages trifft er auf Nicky und Nicky hat selbst Sorgen. Die beiden freunden sich an und hängen immer öfter miteinander rum.

Meine Meinung: 
Ryans Lieblingsplatz ist der Wasserfall. Wenn er sich unten hinstellt und ihm das Wasser auf den Kopf knallt, dann fühlt er sich lebendig.
Dort hat er auch Nicky getroffen, die ihn angesprochen hat.
Beide haben das ganze Buch über Geheimnisse, wobei Ryan der ist, der sich als erstes öffnet und Nicky Dinge erzählt, die er noch niemandem erzählt hat.
Oft kann er Nicky nicht richtig einschätzen, aber er fühlt sich mit ihr verbunden.
Sie hat viele Fragen und hofft das Ryan ihr helfen kann, denn sie hat jemanden verloren und kann nicht verstehen wieso.
Obwohl ich Ryan sehr mochte, konnte ich seine Selbstmordabsichten nicht wirklich verstehen, denn für mich als Außenstehende waren seine Probleme nicht so schlimm.
Bei Nicky war das Problem, dass es oftmals so schien, als wäre sie auf ihren eigenen Vorteil bedacht, ohne Rücksicht auf Verluste.
Für ein Buch mit dem Thema "Selbstmord" muss ich sagen, dass ich es sehr seicht und zum Teil auch zu wenig emotional fand.
Auch wenn es ein Jugendbuch ist, hätte schon etwas mehr Glaubwürdigkeit dahinter stecken können.
Trotz allem las sich das Buch gut und schnell und neben den Hauptprotagonisten gab es noch zahlreiche weitere, die immer wieder auftauchten.
Ryans Eltern konnte ich zum Teil verstehen, denn sie machen sich Sorgen. Das Problem ist nur: Sie wollen ihn auf Watte betten, vor allem die Mutter die wie ein Wachhund zuhause bleibt.

Fazit:
Obwohl mich die Leseprobe so begeistert hat, war ich etwas enttäuscht wie seicht und wie wenig emotional das Buch geschrieben wurde.

3 von 5 Emmis

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