Samstag, 24. September 2016

Bunker Diary von Kevin Brooks

Bildrechte liegen beim Verlag



  • Broschiert: 300 Seiten
  • Verlag: dtv Verlagsgesellschaft (1. März 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • Übersetzer: Uwe-Michael Gutzschhahn
  • ISBN-13: 978-3423740036
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 16 Jahren
  • Originaltitel: The Bunker Diary
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Inhalt: 
Linus ist sechzehn und lebt seit ein paar Monaten auf der Straße. Sein Vater ist ein bekannter Cartoonist, der aber mit neuen Sachen durchstarten möchte und keine Zeit für seinen Sohn hat. 
Eines Tages hilft Linus einem Blinden und wird prompt entführt. 
Er landet in einem Bunker und geht davon aus, dass der Entführer Lösegeld von seinem Vater will. 
Als nach kurzer Zeit dann ein neunjähriges Mädchen ebenfalls im Bunker landet, weiß er nicht mehr wieso er festgehalten wird. Kurz darauf landen vier weitere Personen dort und alle stammen aus unterschiedlichen Schichten. Was hat der Entführer mit ihnen nur vor?

Meine Meinung:
Nach den ersten Seiten wollte ich das Buch weglegen, weil mich die abgehackten Sätze tierisch genervt haben. 
Linus hat im Bunker ein eigenes Zimmer indem er neben dem Bett einen Nachtschrank mit Notizbuch hat. Dieses Notizbuch wird sein Zeuge von allem was passiert, denn das was er dort reinschreibt bekommt der Leser zum lesen. 
Obwohl er am Anfang ziemlich verunsichert ist, scheint er mit der Zeit alles recht gelassen hinzunehmen. 
Die Erlebnisse aller im Bunker sind ziemlich heftig. Wo mich andere Jugend-"Thriller" meistens langweilen, da wirkte dieses Buch wie ein Fall von"Criminal Minds", nur ohne die Ermittler.
Auch wenn das Buch erst ab sechzehn ist, fand ich es recht heftig und teilweise echt krank, denn es gibt des Öfteren Zoff und nicht alle überleben die Tortour die der Entführer inszeniert. 
Auch wenn mir der abgehackte Schreibstil nicht gefallen hat, so fand ich die Idee der Geschichte und auch die Umsetzung ziemlich interessant. 
Ich bin kein Fan von "Big Brother", aber dieses Buch gibt wahrscheinlich genauso viele Einblicke in das Leben der Gefangenen. 
Als Leserin habe ich immer auf den Aufzug gewartet und war gespannt was mit ihm jeden Tag gebracht wurde.
Das Ende des Buches habe ich so nicht erwartet, aber darauf kann ich leider nicht näher eingehen. 
Am besten haben mir Jenny und Russell gefallen, denn sie waren herzlich und offen. 
Überrascht dagegen hat mich Fred, aber wenn ihr wissen wollt wie, dann müsst ihr das Buch selber lesen. 

Fazit: 
Trotz abgehacktem Schreibstil hat mir das Buch recht gut gefallen. Ich würde sagen, dass die Altersempfehlung unbedingt eingehalten werden sollte. 

4 von 5 Emmis

Kommentare:

  1. Huhu!

    Gab es da nicht mal einen Film namens "The Cube" oder so ähnlich? Wo auch lauter Leute in einem Würfellabyrinth eingesperrt werden und den Weg hinaus finden müssen? Deine Beschreibung hat mich jedenfalls sehr daran erinnert ... Wobei ich dich bereits bewundere, denn schon bei der Beschreibung "abgehackter Schreibstil" - da stellen sich mir schon die Haare auf! Ich kann mit sowas gar nicht, da schaffe ich nicht mal eine Seite, weil mich das viel zu sehr anstrengt. Vor allem jetzt, wo ich eigentlich lieber etwas Leichtes als Abwechslung zu meiner Arbeit zum Thema "Digital Humidity Sensor" suche - glaub mir, die Recherche dazu ist schon anstrengend genug (und noch dazu auf Englisch), da brauche ich dann einfach nur noch etwas, mit dem ich ein bisschen abschalten kann :D.

    Liebe Grüße
    Marie

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    1. Hallo Marie,
      ich kenne "The Cube" und da werden die Leute ja auch alle entführt und eingesperrt, aber bei "The Cube" ist alles größer und natürlich noch böser :)
      Das Buch zuende zu lesen war bei dem Schreibstil schon eine Arbeit, aber ich war einfach neugierig :)

      Zum Glück habe ich zuletzt viele schöne und lockere Romane gelesen.

      LG,
      Steffi

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