Samstag, 29. Oktober 2016

Bluescreen von Dan Wells

Die Bildrechte liegen beim Verlag
  • Taschenbuch: 368 Seiten
  • Verlag: Piper Taschenbuch (4. Oktober 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • Übersetzer: Jürgen Langowski
  • ISBN-13: 978-3492280211
  • Preis: 12,99 Euro 
  • Das ist der erste Teil einer Reihe
Hier! könnt ihr das Buch direkt beim Verlag bestellen!


Inhalt:

Los Angeles im Jahr 2050, man kann alles tun, sofern man über ein Djinni vernetzt ist. Durch ein Djinni, ein Implantat direkt im Kopf, bist Du 24 Stunden online. Für viele Menschen ist es unverzichtbar und genauso wichtig wie die Luft zum Atmen oder etwas zu essen. So auch für Marisa. Sie lebt in Mirador, aber das Netz ist ihre eigentliche Welt.
Doch als sie herausfindet, dass die Droge Bluescreen gefährlicher ist als es scheint und eine größere Verschwörung dahintersteckt, nimmt sie den Kampf gegen den dunklen Feind auf.

Meine Meinung:

Was mich auf dieses Buch aufmerksam gemacht hat war definitiv das sehr interessante Thema, denn so abwegig ist es nicht und ich denke, dass es beim heutigen Stand der Technik auch nicht bis zum Jahr 2050 auf sich warten lässt.
Bluescreen spielt in Mirador, ein Stadtteil von Los Angeles. Marisa spielt sehr viel online, schwänzt sehr oft die Schule um in dem Spiel Overworld weiterzukommen.
Doch als ihre Freundin Anja die Droge Bluescreen nimmt und dadurch etwas Besitz von ihr ergreift, ändert sich alles für Marisa.
Da sie eine gute Hackerin ist, geht sie Bluescreen auf den Grund und findet heraus, dass eine größere Verschwörung dahintersteckt.
Als ihre Familie hineingezogen wird, nimmt sie zusammen mit ihren Freunden den Kampf gegen den Feind auf.
Ein bisschen würde ich das Buch als Science-Fiction Thriller bezeichnen, denn es gibt auch das eine oder andere Opfer das Bluescreen zum Opfer fällt. Marisa ist der Ermittler, denn sie setzt alles daran um ihre Familie und Freunde zu schützen. Doch als ihr die Programmierer von Bluescreen auf die Schliche kommen, gerät sie selber ins Visier und muss um ihr Leben bangen.
Mir gefällt die Idee mit den Djinnis sehr gut und ich könnte mir recht gut vorstellen, dass es etwas ähnliches in naher Zukunft auch geben wird. Doch wenn man mal darüber nachdenkt, ist es schon erschreckend wie abhängig man sich dadurch macht.
Das ist auch das erschreckendste an dieser Geschichte, denn als Anja das Bluescreen genommen hatte und wie ein willenloses Geschöpf durch die Gegend gesteuert wurde, bekam ich Gänsehaut.
Die ganze Geschichte ist sehr spannend und wird von Seite zu Seite rasanter.
Sehr lesenswert und für Science-Fiction Fans ein Muss!

Mein Fazit:

Ein sehr erschreckendes Science-Fiction Szenario, das den Leser fesselt!

5 von 5 Emmis


Kommentare:

  1. Huhu,

    habe ich gerade auch angefangen zu Lesen und finde die Thematik gar nicht unwahrscheinlich......

    LG..Karin..

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    1. Huhu,
      wenn man überlegt, wie weit die Technik ist und was alles so gehackt wird, dauert das sicher nicht mehr bis 2050.

      LG vom Bücherwichtel

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    2. Huhu Bücherwichtel

      und vergess nicht die immer mehr um sich greifende Bequemlichkeit und Faulheit der Leute....Lieferservice usw. sage ich da nur....

      LG..Karin...

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    3. Ja das stimmt, wenn man bedenkt, dass es ja Kühlschränke gibt, die dem Nutzer bescheid gibt wann die Milch alle ist. Dauert nicht mehr lange, dann wird alles vollautomatisch bestellt und man muss nicht mehr aus dem Haus gehn. Die Menschen reden heutzutage eh immer weniger miteinander, nur über WhatsApp oder ähnlichem.

      LG vom Bücherwichtel

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