Donnerstag, 20. Oktober 2016

Und nebenan warten die Sterne von Lori Nelson Spielman

Bildrechte liegen beim Verlag



  • Broschiert: 384 Seiten
  • Verlag: FISCHER Krüger; Auflage: 1 (29. September 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • Übersetzer: Andrea Fischer
  • ISBN-13: 978-3810524713
  • Preis: 14,99 Euro
Zum Shop: Link!
Verlag auf Facebook: Link!






Inhalt: 
Erika ist eine angesehene Maklerin, die sich gerade im Wettstreit befindet. Sie möchte eine der besten fünfzig Maklerinnen von New York werden, doch dafür muss sie sich noch mehr in ihre Arbeit stürzen. 
Weil sie an einem Tag ihr Versprechen ihren Kindern Annie und Kristen gegenüber nicht halten kann und dann etwas Schreckliches passiert, macht sich Erika fürchterliche Vorwürfe. 
Doch auch Annie versucht mit dem Geschehenen klar zu kommen, denn auch sie hat das Gefühl versagt zu haben. 

Meine Meinung: 
Da mich die Autorin schon einmal überzeugen konnte, war ich auch auf dieses Buch sehr gespannt. 
Wieder einmal hat Lori Nelson Spielman es geschafft mich in ihre Geschichte zu ziehen und dort leiden zu lassen. 
Erika und Annie leiden nach einer schrecklichen Tragödie an Selbstvorwürfen, doch anstatt sich gegenseitig zu trösten und füreinander da zu sein, stürzt sich Erika noch mehr in Arbeit und Annie packt ihre Koffer und reist nach Mackinac Island zu ihrer Tante und ihrem Großvater.
Es gibt aber etwas, dass beiden Frauen Trost spendet: Die Sprüche von Erikas Mutter und Großmutter.
Ich muss sagen, dass ich den Anfang des Buches nicht so schlimm fand, obwohl dort das Schlimmste passierte, aber es gab so viele emotionale Szenen, dass es mir schon öfter die Kehle zuschnürte.
Am Anfang fand ich Erika sehr unsympathisch, denn für sie stand die Arbeit an erster Stelle. Im Laufe des Buches habe ich erfahren, wieso das so ist und konnte sie immer mehr verstehen.
Auch Annie war keine einfache Person, denn wo Kristen ihre Mutter unterstützt und sie ermuntert weiterzumachen, da bockt Annie. Doch auch Annie, die oft als Kristens Zwilling betitelt wird hat Probleme. Sie hat das Gefühl, dass ihre Mutter nur Kristen liebt und sie ignoriert.
Das waren noch nicht alle komplizierten Protagonisten, denn auch Erikas Vater wirkt wie ein grummeliger Seebär. Er trinkt gerne und viel und scheint keine Liebe geben zu können.
Doch auch diese Person zeigt im Laufe der Geschichte was sich in ihr verbirgt.
Die Autorin hat wieder alles vereint: Liebe, Freundschaft, Familie mit allem was dazu gehört.
Es gibt wütende Leute, traurige und manchmal auch Menschen die das Lachen wieder lernen.

"Wir können 365-mal im Jahr von vorn anfangen. Jeden Morgen, wenn wir aufwachen."
(Zitat Seite 373) 

Fazit:
Lori Nelson Spielman zeigt uns mit ihrem emotionalen Buch, dass wir nicht aufgeben sollen, auch wenn uns etwas schreckliches widerfahren ist. Es geht immer weiter und manchmal erlernt man das Lachen auch nach den größten Unglücken nochmal. 

5 von 5 Emmis

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Die Bücherwesen freuen sich über deinen Kommentar.