Mittwoch, 28. September 2016

Unbekannt verzogen von Tom Winter

Bildrechte liegen beim Verlag



  • Broschiert: 281 Seiten
  • Verlag: Insel Verlag; Auflage: Deutsche Erstausgabe (11. März 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • Übersetzer: Regina Rawlinson, Sabine Lohmann
  • ISBN-13: 978-3458359166
  • Preis: 12,99 Euro
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Inhalt:
Carol ist eine frustrierte Hausfrau und Mutter. Ihren Mann liebt sie nicht und von ihrer Tochter wird sie nicht geliebt. Sie hat sich entschieden, dass sie ihren Mann Bob nun verlässt um ihr eigenes Leben zu leben. Doch anstatt ihm die Botschaft zu verkünden, hat er ihr etwas zu sagen.

Albert ist ein Postmann der kurz vor der Pension steht. Anstatt von den Kollegen geehrt zu werden, wirkt es als wenn ihn niemand mehr bräuchte. Für die letzte Zeit in der er arbeitet, wird er in eine Kammer gesteckt in der er unzustellbare Briefe sortieren soll. Zuhause hat er eine selbstmordgefährdete Katze und wird vom übellaunigen Nachbarn Max geärgert.

Meine Meinung:
Ich mochte den Teil um den einsamen Albert, der seine Frau vor so vielen Jahren verloren hat und sie immer noch von ganzem Herzen liebt.
Sein Haus und seine Umgebung kann man sich ziemlich gut vorstellen, egal ob es der Fahrstuhl ist, oder sein garstiger Nachbar Max wie er die Blumen gießt und Albert mit Sprüchen bombardiert.
Sein einziges Glück ist Katze Gloria, auch wenn die nach einem Sturz jetzt Gips trägt.
Was mir an seinem Teil in der Geschichte so besonders gefallen hat war, dass er trotz allem nie aufgegeben hat. Er hat aus den kleinsten Dingen Hoffnung gezogen, so wie aus dem Brief einer C. die er dann unbedingt finden will.

Carol mit ihrer Geschichte nervte mich tierisch, denn von ihrer Seite aus schien ALLES schlecht zu sein: Sie empfindet ihren Mann Bob als durchschnittlich und ihre Tochter als zu intelligent. Zugegeben, ihre Tochter ist aufmüpfig und frech, jedoch geht sie ihrer Mutter die meiste Zeit aus dem Weg, weil sie nichts von ihr hält.
Mir als Mutter stellt sich da die Frage: Wann hat das Kind gemerkt, dass die Mutter sie eher als störend empfindet und ihr insgeheim die Schuld an ihrer Situation gibt. War zuerst die Tochter die "Schlechte", oder war es immer die Mutter. Ich bin der Meinung das man als Elternteil sein Kind IMMER lieben muss, egal wie schwierig es vielleicht gerade ist.
Auch ihr Job macht sie nicht glücklich und selbst ihre beste Freundin ist ihr eher lästig. Sie findet den Tee eklig, die Klamotten altmodisch - grundsätzlich ist Carol mit allem und jedem unzufrieden.
Auch wenn es für diese Geschichte vielleicht notwendig war, war Carols Sicht einfach nur nervig und ich habe mich immer wieder gefragt: Wieso lese ich eigentlich noch weiter?

Fazit: 
Obwohl mir Albert als Protagonist recht gut gefallen hat, war mehr als das halbe Buch einfach nur nervig, denn Carol ist ein unausstehlicher Charakter. Schade um die Lesezeit.

2 von 5 Emmis

Samstag, 24. September 2016

Bunker Diary von Kevin Brooks

Bildrechte liegen beim Verlag



  • Broschiert: 300 Seiten
  • Verlag: dtv Verlagsgesellschaft (1. März 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • Übersetzer: Uwe-Michael Gutzschhahn
  • ISBN-13: 978-3423740036
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 16 Jahren
  • Originaltitel: The Bunker Diary
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Inhalt: 
Linus ist sechzehn und lebt seit ein paar Monaten auf der Straße. Sein Vater ist ein bekannter Cartoonist, der aber mit neuen Sachen durchstarten möchte und keine Zeit für seinen Sohn hat. 
Eines Tages hilft Linus einem Blinden und wird prompt entführt. 
Er landet in einem Bunker und geht davon aus, dass der Entführer Lösegeld von seinem Vater will. 
Als nach kurzer Zeit dann ein neunjähriges Mädchen ebenfalls im Bunker landet, weiß er nicht mehr wieso er festgehalten wird. Kurz darauf landen vier weitere Personen dort und alle stammen aus unterschiedlichen Schichten. Was hat der Entführer mit ihnen nur vor?

Meine Meinung:
Nach den ersten Seiten wollte ich das Buch weglegen, weil mich die abgehackten Sätze tierisch genervt haben. 
Linus hat im Bunker ein eigenes Zimmer indem er neben dem Bett einen Nachtschrank mit Notizbuch hat. Dieses Notizbuch wird sein Zeuge von allem was passiert, denn das was er dort reinschreibt bekommt der Leser zum lesen. 
Obwohl er am Anfang ziemlich verunsichert ist, scheint er mit der Zeit alles recht gelassen hinzunehmen. 
Die Erlebnisse aller im Bunker sind ziemlich heftig. Wo mich andere Jugend-"Thriller" meistens langweilen, da wirkte dieses Buch wie ein Fall von"Criminal Minds", nur ohne die Ermittler.
Auch wenn das Buch erst ab sechzehn ist, fand ich es recht heftig und teilweise echt krank, denn es gibt des Öfteren Zoff und nicht alle überleben die Tortour die der Entführer inszeniert. 
Auch wenn mir der abgehackte Schreibstil nicht gefallen hat, so fand ich die Idee der Geschichte und auch die Umsetzung ziemlich interessant. 
Ich bin kein Fan von "Big Brother", aber dieses Buch gibt wahrscheinlich genauso viele Einblicke in das Leben der Gefangenen. 
Als Leserin habe ich immer auf den Aufzug gewartet und war gespannt was mit ihm jeden Tag gebracht wurde.
Das Ende des Buches habe ich so nicht erwartet, aber darauf kann ich leider nicht näher eingehen. 
Am besten haben mir Jenny und Russell gefallen, denn sie waren herzlich und offen. 
Überrascht dagegen hat mich Fred, aber wenn ihr wissen wollt wie, dann müsst ihr das Buch selber lesen. 

Fazit: 
Trotz abgehacktem Schreibstil hat mir das Buch recht gut gefallen. Ich würde sagen, dass die Altersempfehlung unbedingt eingehalten werden sollte. 

4 von 5 Emmis

Dienstag, 20. September 2016

Atme nicht von Jennifer R. Hubbard

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  • Softcover: 256 Seiten
  • Verlag: Gulliver von Beltz & Gelberg;
  • Sprache: Deutsch
  • Übersetzer: Michael Koseler
  • ISBN-13: 978-3407744920
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 13 - 16 Jahre
  • Originaltitel: Try Not to Breathe
  • Preis: 13,95 Euro 
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Inhalt: 
Ryan wollte nicht mehr leben. Viele Dinge gibt es, die sein Leben belasten. Nach einem Aufenthalt in einer Klinik und einem Schulwechsel, schottet er sich von allen Leuten ab. An der Schule ist er der Irre und jeder weiß, was Ryan getan hat.
Eines Tages trifft er auf Nicky und Nicky hat selbst Sorgen. Die beiden freunden sich an und hängen immer öfter miteinander rum.

Meine Meinung: 
Ryans Lieblingsplatz ist der Wasserfall. Wenn er sich unten hinstellt und ihm das Wasser auf den Kopf knallt, dann fühlt er sich lebendig.
Dort hat er auch Nicky getroffen, die ihn angesprochen hat.
Beide haben das ganze Buch über Geheimnisse, wobei Ryan der ist, der sich als erstes öffnet und Nicky Dinge erzählt, die er noch niemandem erzählt hat.
Oft kann er Nicky nicht richtig einschätzen, aber er fühlt sich mit ihr verbunden.
Sie hat viele Fragen und hofft das Ryan ihr helfen kann, denn sie hat jemanden verloren und kann nicht verstehen wieso.
Obwohl ich Ryan sehr mochte, konnte ich seine Selbstmordabsichten nicht wirklich verstehen, denn für mich als Außenstehende waren seine Probleme nicht so schlimm.
Bei Nicky war das Problem, dass es oftmals so schien, als wäre sie auf ihren eigenen Vorteil bedacht, ohne Rücksicht auf Verluste.
Für ein Buch mit dem Thema "Selbstmord" muss ich sagen, dass ich es sehr seicht und zum Teil auch zu wenig emotional fand.
Auch wenn es ein Jugendbuch ist, hätte schon etwas mehr Glaubwürdigkeit dahinter stecken können.
Trotz allem las sich das Buch gut und schnell und neben den Hauptprotagonisten gab es noch zahlreiche weitere, die immer wieder auftauchten.
Ryans Eltern konnte ich zum Teil verstehen, denn sie machen sich Sorgen. Das Problem ist nur: Sie wollen ihn auf Watte betten, vor allem die Mutter die wie ein Wachhund zuhause bleibt.

Fazit:
Obwohl mich die Leseprobe so begeistert hat, war ich etwas enttäuscht wie seicht und wie wenig emotional das Buch geschrieben wurde.

3 von 5 Emmis

Samstag, 17. September 2016

Weil ich Layken liebe von Colleen Hoover

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  • Taschenbuch: 384 Seiten
  • Verlag: dtv Verlagsgesellschaft (1. November 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • Übersetzer: Katarina Ganslandt
  • ISBN-13: 978-3423715621
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
  • Originaltitel: Slammed
  • Preis: 9,95 Euro 
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Inhalt:
Sechs Monate nach dem unerwartetem Tod ihres Vaters, zieht Layken mit ihrem Bruder Kel und ihrer Mutter von Texas nach Michigan.
Die Mutter ist wieder voll berufstätig und Layken, die von ihrer Familie Lake genannt wird, kümmert sich um Kel.
Gleich am ersten Tag freundet der sich mit dem Nachbarsjungen Caulder an und fast im selben Atemzug verliebt sich Lake in Caulders Bruder Will.
Alles ist perfekt, bis ihnen beiden etwas schmerzhaft bewusst wird.

Meine Meinung:
Es gibt selten Bücher in die ich mich so schnell rein denken und hinein versetzen kann.
„Weil ich Layken liebe“ hat mich von Anfang an verzaubert und berührt. Am Anfang war es die Wut, die Layken verspürt hat und dann die zarte Liebe die sich zwischen Layken und Will entwickelt. Wenn man heutzutage Jugendbücher, oder YoungAdult liest, dann kann es ganz schnell passieren, dass die Protagonisten direkt miteinander im Bett landen.
Nicht so bei diesem Roman von Colleen Hoover, denn hier wirkt alles unschuldig und rein und dadurch viel stärker als in den meisten anderen Büchern. Es entsteht eine tiefe Verbundenheit, die über die Freundschaft der Brüder und die Verliebtheit der beiden Hauptprotagonisten hinaus geht.
Im ganzen Buch gibt es Höhen und Tiefen, es gibt die Liebe und den Tod, den Kummer und die Freude.
Obwohl mich Bücher und Filme berühren können, habe ich es selten erlebt, dass mich ein Buch so sehr berührt. Die Gefühlsachterbahn war wirklich der Wahnsinn und ich habe mit den Protagonisten immer auf ein positives Ende hin gefiebert.
Leider gibt es neben der Trauer um Lakes Vater und der Frage ob die Mutter nach so kurzer Zeit schon einen neuen Freund hat noch ein weiteres Problem, denn Will und Layken dürfen sich nicht lieben und versuchen sich aus dem Weg zu gehen.
Das ist natürlich ziemlich schwer, schließlich wohnen sie sich gegenüber und ihre Brüder sind die besten Freunde. Auch die Gefühle wollen nicht so recht auf den Kopf hören, aber ganz ehrlich? Diese beiden Menschen gehören einfach zusammen.

Fazit:
Wow, wow, wow! Layken und Will haben mich so positiv überrascht, dass ich unbedingt wissen will wie es mit ihnen weitergeht.

5 von 5 Emmis

Dienstag, 13. September 2016

Die Tage in Paris von Jojo Moyes

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  • Gebundene Ausgabe: 112 Seiten
  • Verlag: Rowohlt Taschenbuch Verlag (23. Januar 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • Übersetzer: Karolina Fell
  • ISBN-13: 978-3499267901
  • Originaltitel: Honeymoon in Paris
  • Preis: 8,00 Euro
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Kurzmeinung:
Vor über einem Jahr habe ich das Buch "Ein Bild von dir" gelesen und hinterher gesehen, dass es eine Art "Vorgeschichte" dazu gibt. 
Natürlich landete dieses Buch auf meinem Wunschzettel und ich habe es dann letztes Weihnachten bekommen. Erst jetzt kam ich dazu die paar Seiten zu lesen und am Anfang hatte ich das andere Buch und die Protagonisten nicht mehr wirklich vor mir. Dies änderte sich ziemlich schnell und ich lernte die Charaktere zu früheren Zeiten kennen. 
Beide Frauen, Sophie und Liv, waren in "Die Tage in Paris" gerade frisch verheiratet und hatten die ersten Differenzen mit ihren Männern. 
Sophie war wütend auf Édouard, weil der zu locker mit Geld umgeht und für seine verkauften Bilder nur Schuldscheine und kein Geld erhält. Zudem ist sie eifersüchtig, weil eine Bekannte von ihm ihr Dinge erzählt, die sie schier verrückt machen. 
Liv dagegen ist einfach nur wütend und hat das Gefühl, dass sie die Ehe rückgängig machen sollten, denn sie verbringt sehr viel Zeit auf ihrer gemeinsamen Hochzeitsreise alleine. 
Auch in diesem Band waren mir die Protagonisten wieder sehr sympathisch. 
Obwohl David am Anfang unausstehlich wirkt, scheint es, als wäre er sich keiner Schuld bewusst. 
Mir hat dieses kleine Büchlein sehr gut gefallen. 
Was ich heftig finde ist der Preis für diese paar Seiten. 

Fazit:
Zwei Ehepaare die am Anfang ihrer Ehe mit Wut und Eifersucht in Berührung kommen und lernen müssen ihren Männern zu vertrauen. 
Zwei Beziehungen, die glücklicher verlaufen, als es die Frauen vermuten. 

4 von 5 Emmis

Samstag, 10. September 2016

Wolfsbeute von Bernard Minier (Hörtbuch)

Die Bildrechte liegen beim Verlag
  • Hörbuch-Download
  • Spieldauer: 19 Stunden
  • Format: Hörbuch-Download
  • Version: Ungekürzte Ausgabe
  • Verlag: Argon Verlag
  • Audible.de Erscheinungsdatum: 1. August 2016
  • Sprache: Deutsch 
Hier! könnt ihr das Hörbuch bei audible.de kaufen!

Inhalt:

Christine Steinmeyer arbeitet beim Radio, hat einen tollen Verlobten und ein Leben wie es sich viele wünschen würden.
Doch von einem Tag auf den anderen verliert sie die Kontrolle über ihr Leben. An Weihnachten findet sie in ihrem Briefkasten einen Brief, der den Selbstmord eines Menschen ankündigt. Landete der Brief versehentlich in ihrem Briefkasten?
Als in ihrer Live-Radiosendung ein Mann sie für den Tod einer Selbstmörderin verantwortlich macht, sind die Zweifel weggefegt.
Zur selben Zeit erhält Commandant Martin Servaz ein Päckchen mit einem Zimmerschlüssel für eines der Nobelhotels in Toulouse. Dort soll sich angeblich vor einiger Zeit eine berühmte Künstlerin selbst das Leben genommen haben. Wer steckt hinter dieser Botschaft?

Meine Meinung:

Ich kenne ja bereits die beiden Hörbücher "Schwarzer Schmetterling" und "Kintertotenlied" und war von beiden sehr begeistert. Es gibt nicht viele Autoren von Psychothrillern, die mir eine Gänsehaut bereiten können.
Bernard Minier ist einer von den wenigen die es schaffen. Als ich gesehen habe, dass ein neuer Fall mit Martin Servaz in den Startlöchern steht, wusste ich, dass ich dieses lesen oder hören muss.
Mein Wahl fiel wieder auf das Hörbuch, gelesen von Johannes Steck.
Ich könnte mir nicht mehr vorstellen, einen Fall zu hören, der nicht von Johannes Steck gelesen wurde. Seine Stimme passt einfach perfekt und er reißt den Leser mit und lässt ihn die Geschichte erleben.
Martin Servaz ist zum Anfang der Geschichte noch depressiv, da ihn der letzte Fall so mitgenommen hat in den auch seine Freundin Marianne verwickelt war. Sie wurde von Julian Hirtmann gekidnappd und er hat ein Herz zugesendet bekommen, das sich als ihres herausstellte.
Um wieder auf die Beine zu kommen, ist er in einer Reha-Klinik. Doch als er ein Paket mit einem Zimmerschlüssel für ein Nobelhotel in Toulouse bekommt, fängt er auf eigene Faust an zu ermitteln.
Ich finde diese Geschichte wenn ich ehrlich bin sehr erschreckend, denn das ganze Stalking Thema ist schon eine echt harte Nummer.
Die Opfer in dem Buch müssen wirklich sehr viel erdulden und verlieren dadurch auf kurze Zeit die Kontrolle über ihr Leben.
Manche führt so etwas sogar bis zum Selbstmord, da sie keinen anderen Ausweg mehr sehen, doch wer ist für dieses Stalking verantwortlich und aus welchem Motiv heraus? Bringt er Christine Steinmeyer zum aller äußersten?
Wirklich ein gelungener Psychothriller, der die Abgründe der Menschheit aufzeigt.
Ich hatte des öfteren wirklich Gänsehaut und auch das Verwirrspiel beherrscht der Autor einfach perfekt. Ich war mir sicher wer der Täter war und auf einmal gab es eine Wendung und mein Verdacht hat sich aufgelöst.

Mein Fazit:

Ein Psychothriller mit Gänsehautgarantie, den man einfach hören oder lesen MUSS!

5 von 5 Emmis


Secret Fire - Die Entflammten von C.J. Daugherty

Die Bildrechte liegen beim Verlag
  • Gebundene Ausgabe: 448 Seiten
  • Verlag: Oetinger; Auflage: 1 (22. August 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • Übersetzer: Peter Klöss, Jutta Wurm
  • ISBN-13: 978-3789133398
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre
  • Preis: 18,99 Euro 
  • Das ist der erste Teil einer Reihe
Hier! könnt ihr das Buch direkt beim Verlag bestellen!

Inhalt:

Immer wieder setzt der 17jährige Sacha sein Leben mit waghalsigen Aktionen aufs Spiel. Aber nur aus dem Grund, da er weiß dass er bis zu seinem 18. Geburtstag nicht sterben kann.
Der Grund dafür ist ein uralter Fluch, der seit sehr langer Zeit auf seiner Familie liegt.
Dieser Fluch kann von der 17jährigen Taylor aufgehoben werden, doch der Preis ist hoch und wird sie ihn für jemanden den sie kaum kennt, bezahlen?

Meine Meinung:

Meine Frau hat mich auf dieses Buch aufmerksam gemacht, denn ansonsten wäre es total an mir vorübergegangen und das wäre ein Fehler gewesen.
Ein sehr interessantes Buch, dessen Idee mir auf Anhieb gefallen hat. Zwar spielt hier die Liebe wieder eine Rolle, aber sie steht nicht im Vordergrund.
Die Geschichte erzählt von zwei 17jährigen, die in verschiedenen Ländern leben und noch nie etwas miteinander zu tun hatten, zumindest nicht bis ihre Lehrer dafür sorgten.
Doch steckt mehr dahinter als man auf den ersten Blick erkennt.
Sacha lebt in Frankreich, geht kaum zur Schule und verdient Geld damit, dass er immer wieder mit gefährlichen Aktionen sein Leben aufs Spiel setzt.
Die 17jährige Taylor lebt in England und hat ihr ganzes Leben bis ins kleinste Detail durchgeplant. Sie lernt sehr viel, ist begabt und ehrgeizig. Ihr großes Ziel ist ein Studium an der Universität von Oxford.
Doch das Schicksal und ein bisschen Nachhilfe bringt Sacha und Taylor in Kontakt und das nicht ohne Grund, denn Taylor hat eine Gabe und sie ist vielleicht die einzige, die den Fluch von Sacha nehmen kann.
Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt und nicht nur die Zeit spielt gegen sie.
Als ich mit dem Buch angefangen habe, konnte ich noch nicht so richtig einordnen was mich erwartet. Man erfährt erst mal sehr viel über die beiden Charaktere. Wie die beiden leben, was sie so in ihrer Freizeit machen und wie sie mit ihrer Gabe bzw. dem Fluch umgehen.
Taylor ahnte nichts von ihrer Gabe, bis einige komische Dinge in ihrer Umgebung passierten.
Das erste Drittel war interessant aber auch im Gegensatz zu den beiden anderen Dritteln eher unspektakulär. Ab dem zweiten geht es so richtig los und ich konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen.
Rasant erzählt die Autorin eine Geschichte voller Spannung, garniert mit etwas Liebe und Magie.
Hoffentlich erscheint der Nachfolger recht bald, denn dieser Teil hat mich süchtig gemacht.

Mein Fazit:

Ein gelungener Auftakt, der voller Spannung, Liebe und Magie steckt. Muss man lesen!

5 von 5 Emmis


Freitag, 9. September 2016

Masterminds. Im Sog des Verbrechens von Gordon Korman

Die Bildrechte liegen beim Verlag
  • Gebundene Ausgabe: 272 Seiten
  • Verlag: Gulliver von Beltz & Gelberg; Auflage: Deutsche Erstausgabe (15. August 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • Übersetzer: Sandra Knuffinke, Jessika Komina
  • ISBN-13: 978-3407747327
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre
  • Preis: 12,95 Euro
  • Das ist der zweite Teil einer Reihe
  • Meine Rezi zum Vorgänger: Masterminds-Im Auge der Macht
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Inhalt:

Endlich sind Eli, Malik und die anderen Kinder aus Serenity in Freiheit. Sie setzen alles in Bewegung um das Klonexperiment Osiris auffliegen zu lassen und die Drahtzieher ans Messer zu liefern.
Doch die Zeit drängt, denn ihre Verfolger sind ihnen dicht auf den Fersen.
Um die Wahrheit ihrer Herkunft zu erfahren, wenden sie sich an die Milliardärin Tamara Dunleavy, denn sie war Mitbegründerin von Osiris. Doch die hüllt sich in Schweigen und Eli wird dadurch klar, dass ihnen nur noch ein Weg übrigbleibt, den sie gehen können: Sie müssen zurück nach Serenity in die Fabrik.
Um nicht von ihren Verfolgern geschnappt zu werden, greift die Gruppe auch auf illegale Mittel zurück.

Meine Meinung:

Ich habe den ersten Teil dieser Reihe schon verschlungen und daher war ich auf den Nachfolger sehr gespannt.
Viele zweite Teile einer Trilogie lesen sich als wären sie nur als Lückenfüller gedacht, was bei diesem Teil definitiv nicht der Fall ist.
Man erfährt hier sehr viel interessantes über das Osiris Projekt und auch über die Menschen von denen Eli und die anderen abstammen könnten.
Zeitlich setzt die Geschichte an der Stelle ein, an welcher der Vorgänger endete.
Die Kids konnten fliehen und sind nun vor den lila Menschenfressern auf der Flucht.
Sie wollen unbedingt das Projekt Osiris an die Öffentlichkeit bringen, dass die Verantwortlichen dafür bestraft werden, auch wenn es ihre "Eltern" waren.
Doch als auch der Besuch bei der mitverantwortlichen Milliardärin, Tamara Dunleavy, nichts bringt, bleibt ihnen nur noch ein Weg den sie einschlagen können.
Zurück nach Serenity in die Fabrik, um dort noch Beweise zu finden.
Um dieses Ziel zu erreichen greift die Gruppe nicht nur auf konventionelle Mittel zurück, sondern bedient sich auch illegalen Mitteln.
Denn ihre Verfolger sind ihnen dicht auf den Fersen.
Mir hat dieser Teil noch etwas besser gefallen als der Vorgänger, denn er war noch etwas spannender und rasanter. Ich denke, dass es schwierig wird, das im nächsten Teil nochmal zu toppen, denn dieser Teil war schon Klasse.
Ich würde diesen Teil als sehr gelungene Fortsetzung bezeichnen, der auf einen würdigen Nachfolger oder auch Abschluss der Reihe schliessen läßt.

Mein Fazit:

Noch spannender und rasanter als der Vorgänger, einfach Top!

5 von 5 Emmis


Ormog: Der letzte Weiße Magier von Thomas Engel

Die Bildrechte liegen beim Verlag
  • Gebundene Ausgabe: 400 Seiten
  • Verlag: fabulus Verlag; Auflage: 1., Erstauflage (13. Juli 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 978-3944788302
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre
  • Preis: 16,95 Euro
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Inhalt:

Der Planet Magnus ähnelt sehr der Erde, nur dass dort die Menschen mit vernunftbegabten Wesen zusammenleben und die Magie allgegenwärtig ist. Doch es herrscht ein Krieg zwischen den weißen Magiern und den abtrünnigen Gorgulzauberern. Es geht dabei um die Macht alles zu beherrschen. Der Krieg droht das einst blühende Reich Kamal zu zerreißen. Nur ein einziger der Weißen Magier überlebt und könnte den Plan des dunklen Herrschers der Gorgul vereiteln. Doch dazu muss er sich mit seiner einstigen Erzfeindin und Elitekämpferin der Gorgul, Vatya, verbünden.

Meine Meinung:

Ich war sehr gespannt auf dieses Buch, denn nicht nur der Einband hat mich sehr angesprochen, sondern auch der Klappentext war sehr interessant.
Allgemein muss ich erwähnen, dass Bücher aus dem Fabulus Verlag sehr hochwertig verarbeitet sind.
Ormog - Der letzte weiße Magier erzählt eine Geschichte auf einem Planeten, der unserer Erde sehr ähnlich ist.
Dort leben Menschen und alle vernunftbegabte Wesen zusammen und Magie ist allgegenwärtig. Sie ist dort so wichtig wie die Luft zum atmen. Doch herrscht in dieser Welt auch ein Machtkampf zwischen den weißen Magiern und den abtrünnigen Gorgulzauberern.
Der Herrscher der Gorgul will nicht mehr als alleiniger Herrscher zu werden und soviel Magie in sich aufzunehmen wie möglich.
Durch eine Intrige werden sehr viele der weißen Magier getötet, doch einer kann überleben. Ormog.
Er ist der einzige, der den dunklen Herrscher der Gorgul aufhalten kann und seine Pläne zu vereiteln.
Ormog muss aber ein großes Risiko eingehen und sich mit seiner Erzfeindin und Elitekämpferin der Gorgul, Vatya, verbünden.
Zusammen mit ihr und ein paar Gefährten von Ormog, versuchen sie das unmögliche.
Ich finde die Idee des Buches einfach Klasse und die Umsetzung war auch sehr gelungen.
Der Autor hat einen sehr flüssigen Schreibstil und die Geschichte ist gut und spannend erzählt. Auch die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und nicht nur oberflächlich behandelt worden.
Doch leider hat mir das Ende dieser tollen Geschichte doch nicht so gefallen, denn irgendwie passte es nicht ganz zu dem Werk im Ganzen.
Trotz des kleinen Dämpfers am Ende, hoffe ich noch weitere Bücher von diesem doch noch recht jungen Autor Thomas Engel, lesen zu können. Weiter so!

Mein Fazit:

Eine tolle Fantasygeschichte, die toll erzählt wurde, aber leider am Ende etwas nachgelassen hat.

4 von 5 Emmis


Donnerstag, 8. September 2016

Wir testen... Einhorn-Täschchen Blue Prinzessin Lillifee von Die Spiegelburg


  • Bestellnummer: 13442
  • Verlag: Die Spiegelburg
  • Maße/ Gewicht/ Inhalt: ca. 25 x 28 cm
  • Von Hand zu waschen
  • Aus Plüsch und Baumwolle.
  • Preis: 22,95 Euro
  • Zum Shop: Link!

Meine Meinung: 
Bei unserer fast vierjährigen Töchter stehen Pferde und vor allem auch Einhörner hoch im Kurs.
Als sie ihre Einhorntasche ausgepackt hat, waren wir erst mal begeistert wie weich und flauschig sie ist.
Die Stickereien die aussehen wie Sternranken sind sehr toll und fein gearbeitet. Auch die Flügel wirken fest eingenäht und relativ stabil. Der Reißverschluss ist auch für kleinere Kinder gut zu öffnen und die Tasche hat ein hübsches rosanes Innenfutter mit weißen Punkten. Als ich die Tasche das erste Mal geöffnet habe, war ich verwundert, denn es scheint ganz schön viel Innenfutter für sowenig
Platz zu sein. Nachdem ich das Innenfutter dann richtig hin gerückt habe, ging es. Das Innenfutter ist auch ziemlich stabil, so dass selbst dann nichts passieren dürfte, wenn die Tasche mit Kleingeld, oder Steinen gefüllt ist.
Schon am ersten Abend als wir auf dem Weg nach Hause waren, ist unsere Tochter mit dem Einhorn im Arm eingeschlafen.
Für zuhause habe ich den verstellbaren Schultergurt abgemacht, so dass sie das Einhorn auch als Kuscheltier mit ins Bett nehmen kann.
Obwohl wir ziemlich begeistert sind, gibt es auch ein paar negative Punkte:
Der Kopf des Einhorns ist so wenig gefüllt, dass er schon am zweiten Tag zur Seite hängt.
Ebenso finde ich einige Stellen sehr schlecht verarbeitet, z.B. an den Hufen. Am Übergang Huf zu Bein sind Haare und an den Seiten davon sind lauter braune Stellen. Es sieht aus, als wenn dort zum besseren Halt gekokelt wurde, aber es fällt halt auf.
Bei der Mähne und dem Schweif gehe ich davon aus, dass sie schnell verknotet sind.
Ansonsten ist das Einhorn als Tasche und als Kuscheltier wirklich zuckersüß.
Die gestickten Augen lassen es schnell zum Kinderfreund werden.
So kuschelig!

Fazit: 
Trotz ein paar kleinerer Mängel sind wir von Blue begeistert. Blue ist kuschelig und lässt sich als Tasche und als Kuscheltier verwenden. Das Einhorn wird hier schon nach wenigen Tagen heiß geliebt.

4 von 5 Emmis
 

Mittwoch, 7. September 2016

Skin von Veit Etzold

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  • Taschenbuch: 416 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Lübbe Taschenbuch) (14. Juli 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 978-3404173754
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 16 Jahren
  • Preis: 11,30 Euro AT /10,99 Euro DE
Zum Shop: Link!
Zum Weltbild-Blog: Link!





Inhalt: 
Christian hat es geschafft. Er ist jung und hat einen gutbezahlten Job in einem großen Wirtschaftsunternehmen bekommen. Seine Arbeitszeiten sind lang und sein Privatleben leidet darunter, aber was Christian wirklich zu schaffen macht sind mysteriöse Mails, SMS und Ereignisse. 
Ungewollt findet er Leichenteile und bevor er sich umsieht steht er selbst unter starker Beobachtung. 

Meine Meinung: 
Nein. Einfach nur NEIN!
Schon seit langer Zeit wollte ich etwas von Veit Etzold lesen, weil seine vorherige Reihe wohl spannend und interessant ist. Zwei Teile der Reihe stehen im Regal und doch kam ich noch nicht dazu, sie zu lesen. 
Als jetzt dieses Buch neu herauskam, habe ich eben damit angefangen und bin mehr als enttäuscht. 
Der Schreibstil des Autors ist flüssig und könnte sehr interessant sein, wenn mich der Inhalt der Geschichte nicht so gelangweilt hätte. 
Die ersten Seiten waren am spannendsten, denn dort wurde eine Leiche gefunden und man merkt schon, dass der "Finder" nicht ganz normal sein kann. 
Dann jedoch wird Christian vorgestellt und ich muss sagen, dass er bei mir keinen guten bleibenden Eindruck hinterlassen hat. Im Gegenteil, denn obwohl er studiert hat, übt er jetzt einen Job aus, der mit seinem Studium nichts zu tun hat. Er hat keine Freizeit mehr, soll immer und überall erreichbar sein, muss bis tief in die Nacht arbeiten und vernachlässigt dadurch seine Freundin Nicole. 
Leider sind das nicht die schlimmsten Eigenschaften, denn immer öfter habe ich das Gefühl gehabt, dass er nicht nur naiv, sondern auch dumm ist. 
Da bekommt er mysteriöse Mails und einen indirekten Blick auf totes Fleisch und grübelt nur. Anstatt sofort zur Polizei zu gehen, stürzt er sich in noch mehr Arbeit. 
Als er dann das Video einer Wasserleiche bekommt, hält er es auch an diesem Tag noch nicht für nötig zur Polizei zu gehen. Das macht er dann erst später. 
Auch wenn ich diese Situationen wohl als eine Stresssituation bezeichnen würde, würde bei den meisten Menschen ein gesunder und schützender Menschenverstand eintreten und einen schon rechtzeitig zur Polizei gehen lassen. 
Ich wollte wirklich einen spannenden Thriller lesen in dem es um Wasserleichen geht, aber auf ca. 2 Seiten Leiche kommen 30-40 Seiten Wirtschaftsthemen und Beschreibungen über die Firma. 
Gerne würde ich jetzt sagen: Wenigstens hat Christian eine liebevolle Familie, aber gerade sein Vater, der immer wieder in der Geschichte vorkommt, schien von Anfang an ein skrupelloser Anwalt zu sein. 
Der einzige der mir sympathisch war, war Hauptkommissar Frank Deckhard der sich neben seinem Job gut um seinen Bruder kümmert.
Interessanter wird das Buch dann im letzten Viertel, denn da deckt sich langsam alles auf und zum Teil auch Dinge, mit denen ich so nicht gerechnet habe.

Fazit: 
Eine interessante Wasserleiche wurde hier in ein Buch über Wirtschaftsfirmen gepackt. Trotz gutem Schreibstil konnte mich das Gerede um Christian und seinen Job nicht packen und die Leiche... die taucht immer nur am Rande auf.

2 von 5 Emmis

Dark Elements 3 - Sehnsuchtsvolle Berührung von Jennifer L. Armentrout

Die Bildrechte liegen beim Verlag
  • Gebundene Ausgabe: 304 Seiten
  • Verlag: HarperCollins; Auflage: 1 (15. August 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3959670206
  • ISBN-13: 978-3959670203
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 16 Jahre
  • Preis: 16,90 Euro
  • Das ist der letzte Teil einer Trilogie 
  • Meine Rezis zu den ersten beiden Teilen: Steinerne Schwingen, Eiskalte Sehnsucht
Hier! könnt ihr das Buch direkt beim Verlag bestellen!

Inhalt:

Der Clan der Wächter, denkt dass Layla tot ist. Sie kennt nur einen Ort wo sie hin kann und auch sicher ist: Bei Roth, dem Kronprinz der Hölle. Bei Layla hat sich sehr vieles geändert, denn sie hat sich selber sehr verändert, was ihre Wandlung betrifft. Sie hat ihren besten Freund Sam verloren und ist zwischen Roth und Zayne hin und hergerissen.
Sie sucht verzweifelt nach einem Weg um die Lilin zu stoppen und Sams Seele zu befreien.
Dadurch muss sie einen Weg einschlagen, der viele Gefahren birgt.

Meine Meinung:

Vom Abschlussband einer Trilogie erwartet man sich als Leser so einiges und ganz besonders von dieser, denn wer will es nicht wissen für wen sich Layla entscheidet und ob sie die Lilin stoppen kann um die Seele ihres besten Freundes Sam zu befreien?
Die Geschichte setzt zeitlich relativ kurz nach dem Ende des Vorgängers ein.
Der Clan der Wächter denkt, dass Layla tot ist. Sie rettet sich zu Roth um sich dort von ihren Verletzungen zu erholen. Als sie sich erholt hat, muss sie eine Entscheidung treffen, denn ihr Herz schlägt zwar für Roth und Zayne, aber in ihrem inneren weiß sie dass es nur einen gibt, für den es noch schneller schlägt und der sie so nimmt wie sie ist.
Die Lilin ist immer noch auf freiem Fuß und keiner kann sie stoppen, zusammen mit Roth versucht sie alles.
Wenn ich ehrlich bin, ist dieser Band definitiv der beste. Die beiden Vorgänger waren schon eine Klasse für sich, aber der Abschluss ist einfach grandios.
Dieser Band ist emotionaler und spannender als die beiden Vorgänger, da nicht nur Laylas Entscheidung aussteht, für welchen der beiden Jungs ihr Herz am meisten schlägt. Es geht auch darum die Lilin zu stoppen, denn sollte dies scheitern bricht auf der Erde das Chaos aus.
Dieses Buch ist in einem Wort ausgedrückt, einfach nur WOW.
Ja ich bin ein Mann und finde diese Reihe Klasse, auch wenn es sehr viel um Liebe und Emotionen geht.

Mein Fazit:

Dieser Abschlussband ist ein grandioses Finale mit einem Feuerwerk voller Emotionen!

5 von 5 Emmis

Dienstag, 6. September 2016

Mein dicker Märchenschatz mit Illustrationen von Bernhard Oberdieck

Bildrechte liegen beim Verlag


  • Gebundene Ausgabe: 36 Seiten
  • Verlag: arsEdition (18. August 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • Illustrator: Bernhard Oberdieck
  • ISBN-13: 978-3845812472
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 36 Monate - 6 Jahre
  • Preis: 9,99 Euro 
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Inhalt: 
Elf der bekanntesten Märchen in einem 36-seitigem Pappbilderbuch mit den Illustrationen von Bernhard Oberdieck. 
*Dornröschen *Froschkönig *Hänsel und Gretel *Die Sterntaler *Rotkäppchen *Frau Holle *Schneewittchen *Der gestiefelte Kater *Aschenputtel *Die Bremer Stadtmusikanten *Der Wolf und die sieben Geißlein  

Meine Meinung: 
Auf den Streifzügen unserer Tochter durch ihre und unsere Bücherregale ist sie an ein altes Grimm-Märchenbuch von mir geraten. Einige Male schon wollte sie, dass wir ihr daraus vorlesen und nebenbei fragt sie dann immer nach den Bildern. Diese Märchenbücher haben aber pro Märchen meist nur ein Bild und so haben wir uns für diesen Märchenschatz ab drei Jahre entschieden.
Normalerweise steigen wir gerade von Pappbüchern auf dünnere Seiten um, aber wir sind dennoch begeistert.
In diesem Märchenbuch stecken elf bekannte Märchenschätze. Jedes Märchen ist sehr stark zusammengefasst auf ein-zwei Doppelseiten. Jede Doppelseite besteht aus einem Bild, dass sich über beide Seiten streckt und auf einer Seite steht dann "viel" Text, so dass diese Märchen im Kindergartenalter nicht langweilen.
Durch die dicken Pappseiten bin ich mir aber sicher, dass auch kleinere Kinder Spaß mit diesem Buch und den Illustrationen haben.
Vielleicht schaut unsere Kleine dieses Buch am Ende des Jahres gemeinsam mit dem Nachwuchs an und erzählt dem Neugeborenen die Märchen mit ihrer eigenen Interpretation.

Fazit:
Der Illustrator Bernhard Oberdieck hat hier ein fantastisches Märchenbuch illustriert indem die Bilder altmodisch und modern zugleich wirken. Eine nostalgische Note mit sanften, aber richtig tollen Farben.

5 von 5 Emmis