Sonntag, 23. April 2017

Neues im Bücherregal - 23. April 2017

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Nach dem Lesungsbericht möchten wir euch unsere Neuzugänge natürlich nicht vorenthalten.
In den letzten Wochen sind ein paar Bücher hier eingezogen, die wir zum Teil schon lesen.


1. Kuss der Lüge - wird der Bücherwichtel lesen. Das Cover ist schon mal ein Blickfang.

2. Flora Flitzebesen - dies ist der vierte Teil der Reihe und da wir unserer Tochter die ersten drei Teile schon vorgelesen haben, möchte sie natürlich auch die neue Geschichte hören.

3. Immer wieder im Sommer - spricht mich als Coverfetischistin natürlich an, aber ich denke das mir auch der Inhalt zusagen wird. Zumindest wenn ich nach dem gehe, was ich auf der Lesung gehört habe.
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4. Das Glück wohnt in der Ivy Lane - die ersten hundert Seiten sind verschlungen und bisher ist es witzig und chaotisch, also einfach toll.

5. Diatar - liest der Bücherwichtel momentan. Er ist mitten im Geschehen und freut sich, dass es mehrere Teile geben wird.

6. und 7. Aufstieg und Fall des außerordentlichen Simon Snow und Fangirl - beide Bücher wurden uns überraschenderweise vom Verlag zugesendet. Mir gefällt vor allem das linke Cover, aber die Bücher hängen indirekt zusammen und der Bücherwichtel hat schon sein Interesse bekundet.

Aktuell lesen wir: 
- Das Glück wohnt in der Ivy Lane (S),
- Der Mann, der zu träumen wagte (S),
- Diatar (M),

Rezensionen warten auf euch: 
- In deinem Licht und Schatten (S),
- Schatten (M),
- König der Piraten (M),
- Mein erstes Knister-Kuschelbuch: Kleine Eule (S),

Und jetzt noch eine kurze Info zum nächsten Gewinnspiel: 
Heute ist Welttag des Buches. Vier Jahre haben wir aus diesem Grund hier Bücher verlost, aber leider ist die Aktion im Großen und Ganzen eher zu einem wahllosen Abgreifen geworden (das ist nicht auf den Blog bezogen, sondern auf die Sammelliste an Gewinnspielen). Teilnahmebedingungen werden nicht gelesen, usw. Wenn wir etwas verlosen ist das für uns auch immer Arbeit und es kostet Geld und deswegen möchten wir in der aktuellen Masse nicht untergehen. Da wir am letzten Wochenende die Taufe unserer Kleinen hatten, haben wir uns also entscheiden unser Gewinnspiel (bzw. unsere Gewinnspiele) Anfang Mai zu starten, wenn das aktuelle Chaos vorbei ist.
Es wird auf dem Blog etwas zu gewinnen geben und auf Facebook ebenfalls.

Wir wünschen euch also einen sonnigen Montag und eine nicht allzu kalte Restwoche,
eure Bücherwesen

Lesungsbericht von Katharina Herzog/Katrin Koppold mit "Immer wieder im Sommer"

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Hallo ihr Lieben!
Ich versuche mich kurzzuhalten, weil ich euch neben den Neuzugängen noch etwas über den gestrigen Tag erzählen möchte. 
(Da ich mit dem Text noch nicht fertig bin, er aber schon relativ lang ist, werde ich die Neuzugänge gleich extra machen)

Vor ein paar Wochen wurde ich von Sabrina von Bookwives angeschrieben, dass sie in Kooperation mit dem Rowohlt Verlag und der Autorin Katharina Herzog zu einer Lesung im Dortmunder Literaturhaus einlädt. Angesprochen in der Mail wurden Mone und ich, wobei ja nur der Bücherwichtel und ich den Blog führen.
Da wir aber vor vier Monaten noch einmal Eltern wurden und ja auch die Große mit viereinhalb Jahren hier haben, war es eh besser wenn einer von uns Zuhause bleibt.
Also bin ich mit Mone und unserer Mutter hingefahren.
Wieso ich zu der Lesung wollte? Mit den Messebesuchen hat es bislang nicht geklappt und ich war vorher erst auf einer Lesung und die war von Katrin Koppold in der Mayerschen in Herne.
Der Infotext zum Buch klang witzig und interessant

"Vom Mut, das Glück wiederzufinden.
Zweimal hat Anna ihr Herz verloren: Einmal an Max, doch die Ehe ging vor fünf Jahren übel in die Brüche. Und dann war da Jan ... die unvergessene Liebe eines Jugendsommers. Schon lange fragt sie sich, was aus ihm geworden ist. Als sie erfährt, dass er auf Amrum wohnt, beschließt die sonst so vernünftige Anna spontan, mit ihrem VW-Bus gen Küste zu fahren. Doch dann meldet sich ihre Mutter, zu der sie seit 18 Jahren keinen Kontakt mehr hatte, mit schlimmen Nachrichten und einer großen Bitte. Am Ende sitzen nicht nur Anna und ihre Mutter zusammen im Auto, sondern auch ihre beiden Töchter - und Max ...
Ein Buch wie eine perfekt gepackte Strandtasche: berührendes Familiendrama, wunderschöne Liebesgeschichte und Road Novel.

Sektempfang im Dortmunder Literaturhaus
Für mich war klar, das ich dieses Buch lesen möchte, auch wenn mir der Name Katharina Herzog nichts sagte. Das Cover war herrlich. Frische Farben die nach Urlaub und guter Laune riefen. 
Neugierig wie ich bin, suchte ich im Internet nach dem Buch und der Autorin und fand ein Foto, aber hää? Das ist doch Katrin Koppold?! 
Gestern hieß es dann früh aufstehen, denn Mone von Rezensionen mit Herz hatte Geburtstag und hat zum Frühstück eingeladen. Am Abend war dann die Lesung. 
Für die geladenen Gäste gab es dort eine tolle Tüte mit dem Roman, einem Teelicht, einer Postkarte und Pralinen von Guylian. Da der Bücherwichtel die Meeresfrüchte liebt, habe ich sie für ihn aufgehoben und unsere Große hat heute morgen gleich eine Praline probiert und sie hat ihr sehr gut geschmeckt. 
Als erstes hat die Autorin die geladenen Gäste beim Sektempfang begrüßt. Sie hat sich mit allen die wollten unterhalten und fotografieren lassen und da wir die Tüten schon bekommen haben, konnte man sich sein Buch auch gleich signieren lassen. 
Vom Dortmunder Literaturhaus gab es für jeden Gast noch eine Tasse und ein netter Herr hat auf meine Frage ob man den Kaffee dazu kaufen könnte, gleich welchen gekocht (deswegen gibt es ein Foto mit dreckiger Kaffeetasse) 
Danach wurde ein Teil des Sommerbuchs vorgelesen, dann gab es eine kurze Pause und dann gab es noch einmal einige Textpassagen. 
Mama die Neuzugänge nur aus der Altenpflege kennt und für die bloggen etwas exotisches ist, das sie nicht versteht, teilt aber unser Lesehobby. Sie ist immer froh wenn wir ihr gute Bücher empfehlen, denn wir wissen was ihr gefällt. 
Sie hat vor der Lesung in der Wartezeit schon angefangen zu lesen und kam gut ins Buch. Auch die Lesung hat ihr sehr gut gefallen und sie hat ganz erstaunt geschaut, als die Autorin ihr Alter genannt hat. Danach hätte es noch einmal die Möglichkeit für Gespräche und Autogramme gegeben und viele haben diese Chance genutzt. Die Schlange war lang und als wir uns von weitem verabschiedet haben, hat uns Katrin/Katharina noch für unseren Besuch bedankt.
Auch diesmal war ich begeistert von ihr, denn sie ist herzlich, locker und wirkt wie eine flippige Zwanzigjährige. 
Ich habe mich auch wahnsinnig gefreut endlich auf Nicole von Lilstar zu treffen, denn wir kennen uns online eine gefühlte Ewigkeit, haben es aber nie geschafft uns zu treffen.

 Danke also an:

Nicole von Lilstar
und natürlich der lieben Katrin Koppold/Katharina Herzog

(Neuzugänge gibt es, wie am Anfang erwähnt, gleich in einem Extrabeitrag)
eure Bücherfee

Donnerstag, 20. April 2017

Fest der Finsternis von Ulf Torreck

Die Bildrechte liegen beim Verlag
  • Broschiert: 672 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (13. Februar 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 978-3453677135
  • Preis: 14,99 Euro 
Hier! könnt ihr das Buch direkt beim Verlag bestellen!

Inhalt:

September 1805, Paris. Mit eiserner Hand regiert der intrigante Polizeiminister Joseph Fouché die Stadt. Doch greift die Angst in Paris um sich, denn es werden in den dunklen Gassen die Leichen blutjunger Mädchen gefunden. Die Brutalität, mit der die Morde verübt wurden, ist beispiellos.
Louis Marais, berühmter Polizist und für seinen Jagdinstinkt bekannt, arbeitet wie ein verrückter an diesem Fall, doch er weiß, dass man ein Monster braucht um ein solches Monster zu fangen.
Daher greift er auf die Hilfe eines alten Bekannten zurück, der hinter den Mauern des Irrenhauses Charenton, sein Leben fristet.

Meine Meinung:

Ich lese ja sehr gerne Thriller und auch vereinzelte historische Bücher konnten mich begeistern, daher wollte ich einmal die Mischung aus beidem lesen und bin so über das Fest der Finsternis von Ulf Torreck gestolpert.
Was soll ich sagen, die Mischung hat es in sich. Ich finde ja die Zeit in der das Buch spielt schon faszinierend, die Pest versetzt die Menschen in Angst und Schrecken und dann passieren auch noch viele Morde und die Leichen der noch blutjungen Mädchen werden in den dunklen Gassen von Paris gefunden.
Die ganze Geschichte verströmt eine ziemlich dunkle Stimmung, voller Spannung und die Nerven des Lesers sind von Anfang an bis zum zerreißen gespannt.
Intrigen und Geheimnisse verfeinern noch das Gesamtwerk und wenn ich ehrlich bin, habe ich es selten mit so einem Meisterwerk zu tun.
Die Charaktere finde ich auch sehr interessant, besonders Louis Marais, den Hauptermittler in diesem Buch. Der Marquis de Sade ist uns ja durchaus bekannt, da er zu dieser Zeit einige delikate Romane verfasst hat.
Doch was fasziniert mich so an Louis Marais? Auf den ersten Seiten war er mir noch eher unsympathisch, da ich seine Art nicht mochte, doch habe ich mich sehr in ihm getäuscht.
Er ist ein Gentleman. der seinen Beruf beherrscht und sich auch durch nichts und niemanden vom Weg abbringen lässt.
Der Autor Ulf Torreck hat auch sehr gute Arbeit geleistet, was seine Recherchen betrifft, denn dadurch kann man sich sehr gut in diese Zeit hineinversetzten und sich vorstellen, wie das damalige Paris ausgesehen hat. Die Geschichte liest sich relativ zügig weg und das obwohl das Buch ja nicht gerade über eine geringe Anzahl an Seiten verfügt.
Auf dieses Buch bin ich auch eher durch Zufall gestoßen und kurz vorm Ende bin ich darüber gestolpert, dass es noch eine Vorgeschichte dazu gibt. Diese wird sicherlich auch noch von mir gelesen werden müssen, ich kann nur leider nichts dazu sagen ob es besser wäre diese vorher zu lesen oder ob sich die Bücher auch getrennt voneinander lesen lassen.

Mein Fazit:

Ein historischer Thriller, der unter die Haut geht und den Leser packt und nicht mehr loslässt!

5 von 5 Emmis

Dienstag, 18. April 2017

Vergessene Kinder von Luna Darko

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  • Taschenbuch: 192 Seiten
  • Verlag: Community Editions; Auflage: 1 (16. März 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • Illustratorin: Luna Darko
  • ISBN-13: 978-3960960027
  • Preis: 12,00 Euro 
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Inhalt: 
Pias bester Freund Momo hat sich umgebracht und Pia möchte auch sterben. Ihren achtzehnten Geburtstag will sie nicht mehr erleben. 
Bei diesem Vorhaben hat sie nicht damit gerechnet auf Tom zu treffen, denn Tom ist anders und ihr dabei doch sehr ähnlich. 
Tom zeigt ihr, dass man das Leben nicht immer negativ sehen kann und selbst aus schlimmen Dingen etwas Positives ziehen sollte. 
Tom lebt einfach und macht sein Ding. Unterstützung bekommt er dabei von seinem Bruder Finn. 

Meine Meinung: 
Oh. Mein. Gott! Wenn ihr jetzt mit einer himmelhochjauchzenden Lobeshymne gerechnet habt, dann muss ich euch enttäuschen, denn DIESES Buch ist mein erster Flop in diesem Jahr und ich glaube in meiner ganzen Bloggerzeit gab es noch nicht viele Flops. 
SPOILERALARM!
Es tut mir wirklich leid, aber ich kann dieses Buch nicht rezensieren ohne es zu spoilern, also falls ihr wissen wollt, wieso es mir überhaupt nicht gefallen hat, dann lest weiter, ansonsten ist für euch hier Feierabend.
Pia ist ein unverstandenes Mädchen, das nach der Beschreibung im Buch wunderschön ist. Sie ist sehr schlank, hat lange schwarze Haare und ist immer von Menschen umgeben. Das Buch wird aus der Sicht der Protagonisten geschrieben und spielt in der Gegenwart, aber es kommen oft Passagen aus der Vergangenheit vor. 
Wenn sie von sich erzählt, sagt sie auch offen, dass sie nicht weiß ob sie die ist, für die sie sich ausgibt. Sie scheint eine Rolle zu spielen, eine Maske zu tragen und so weitere Maskenträger um sich zu scharen. 
Ihr Leben scheint nur aus Alkohol und Drogen zu bestehen und dann trifft sie Tom. BÄM. Sie verlieben sich und alles ändert sich. Quatsch, denn auch wenn Tom mein "Favorit" war, so scheint er seine Intelligenz auch lieber an die Drogen zu verschenken. Schlimmer noch, denn alle brechen die Schule ab. Natürlich geben sie sich am Ende das Versprechen, dass Drogen nicht mehr da sind um die Schmerzen zu töten, aber sie sprechen nicht gegen die Drogen. 
Ich hatte wirklich gehofft, dass sich Pia durch Tom ändert, aber jetzt haben sich halt zwei Einsiedler getroffen um gemeinsam zu kiffen und LSD zu nehmen. 
Nicht witzig fand ich dann auch die Unterhaltung zwischen Tom und Finn wie man sich am besten umbringt. Da fehlte nur noch ein Selbstmordforum, damit sie alle gemeinsam vor den Zug hüpfen. 
Ich war auch jung (und bin auch jetzt noch nicht erwachsen). Ich habe mir auch die Fragen gestellt, wieso wir auf der Erde sind, was unsere Aufgaben oder Ziele sind. Ich bin immer gegen den Strom geschwommen, aber DAS? Nein, tut mir leid... ich kann mit dieser Story nichts anfangen. 
Die Zeichnungen und Randnotizen der Autorin sind wirklich interessant. Auch wenn es vielleicht komisch klingt, aber ich fand den Schreibstil der Autorin spannend und ich wollte wissen wie es weitergeht, habe auf Änderungen gewartet und war doch auf 192 Seiten vom Inhalt enttäuscht.

Fazit:
Noch nie ist es mir so einfach gefallen nur einen Punkt von fünf zu vergeben und die in meinen Augen passenden Worte zu diesem Buch zu finden.

1 von 5 Emmis

Mein erstes Knister-Kuschelbuch: Liebe Ente (Stoffbuch) von ELLA, Isabel Aniel

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  • Stoffbilderbuch: 8 Seiten
  • Verlag: Carlsen (3. März 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 978-3551171429
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter:Ab 3 Monaten
  • Preis: 11,99 Euro
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Meine Meinung:
KUSCHELZEIT! 
Das Buch ist in einer Folie verpackt gewesen und das ist mir (liebe Umwelt, tut mir leid) wichtig, denn wenn ich Babybücher möchte, dann sollten sie nicht von zig Leuten vorher angefasst werden können. 
Unsere Tochter ist jetzt etwas über drei Monate alt und greift seit ein paar Wochen nach ihrem Spieltrapez und Spielzeug. 
Als Eltern von mittlerweile zwei Kindern haben wir natürlich schon Fühlbücher im Haushalt und waren bislang immer sehr zufrieden. 
Ente Emma hat zwar bis auf die erste Knisterseite keine Funktionen wie meist üblich (Spiegel, Quietschseite, etc.), ist dafür aber ein wahres Kuschelwunder. 
Ich habe das Buch ausgepackt und muss sagen, dass ich am liebsten gleich selbst damit gekuschelt hätte, denn es ist wirklich samtweich. 
Was unsere bisherigen Bücher nicht haben, sind süße Reime. Ente Emma springt nämlich in Reimform in den See, plantscht drin herum und geht dann nach Haus. 
Die Seiten sind nicht so dick, so dass auch kleine Händchen schon danach greifen können. Emmas Nase ist auch ein beliebtes Nuckelobjekt. 
Ganz wichtig: Emma fusselt nicht!

Fazit:
Hier wird fleißig gekuschelt, genuckelt und gelesen.

5 von 5 Emmis

Donnerstag, 13. April 2017

Jeder Tag kann der schönste in deinem Leben werden von Emily Barr

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  • Gebundene Ausgabe: 352 Seiten
  • Verlag: FISCHER FJB; Auflage: 1 (23. März 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • Übersetzer: Maria Poets
  • ISBN-13: 978-3841440075
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
  • Preis: 16,99 Euro 
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Inhalt: 
Flora kann sich nichts mehr merken. Die Siebzehnjährige kann sich nur noch an Dinge erinnern die vor ihrem zehnten Geburtstag passiert sind, oder an einfachere Sachen wie zum Beispiel Tee kochen. 
Damit sie wichtige Sachen nicht vergisst hat sie Notizbücher in denen ihre Geschichte steht und in die sie selbst reinschreibt, wenn ihr etwas wichtig vorkommt. Auch ihre Arme werden für Notizen genutzt. 
Als sie auf einer Party einen Jungen küsst, vergisst sie es nicht. Sie kann sich daran erinnern, worüber sie gesprochen haben und was sie an hatte. Doch dieser Junge zieht zum Nordpol. 

Meine Meinung: 
Nachdem mich der Prolog etwas verwirrt und ratlos zurückgelassen hat, fing das Buch sehr gut und auch witzig an.
Flora muss sich alles auf die Arme, in ihr Handy und ihre Notizbücher notieren, damit sie nicht vergisst wer sie ist und was sie vor hat. Obwohl das Buch teilweise witzig war, machte es doch eher nachdenklich, denn wie würde ich mich fühlen wenn ich alles vergessen würde? Nach zwei Schwangerschaften habe ich schon das Gefühl sehr viel zu vergessen und so schreibe ich mir immer Notizzettel... die ich verlege.
Doch bei Flora ist all das schlimmer, denn teilweise wundert sie sich wer die Frau ist die ihr im Spiegel entgegen schaut, denn sie ist doch eigentlich noch ein Kind. Oder nicht? Als sie sich erstmals und für längere Zeit an etwas bedeutungsvolles erinnern kann, lässt es sie nicht mehr los. Drakes Kuss und die Erinnerung daran geben ihr die Hoffnung, dass sich ihr Zustand ändern könnte. Als ihre Eltern nach Paris fahren um ihren schwerkranken Bruder Jacob zu besuchen, macht sie sich auf den Weg an den Nordpol um Drake zu suchen, ein Leben gemeinsam mit ihm aufzubauen und sich an immer mehr zu erinnern.
Ich war überrascht wie gut sie all das hinbekommen hat und zum Teil fand ich es auch etwas unrealistisch, denn die Beschreibungen wie sie die Wohnung vorher zugerichtet hat und wie oft sie sich Kaffee und Essen gemacht und alles stehen lassen hat, lassen mich zweifeln das genau diese Reise so problemlos ablaufen konnte.
Eins wurde mir im Laufe der Geschichte und vor allem am Ende sehr stark bewusst: Floras Mutter scheint sie immer wieder angelogen zu haben und es scheint, als wenn sie sie einsperren möchte.
Meine liebsten Protagonisten waren Jacob, den man leider nur durch Briefe kennenlernt, ihr Vater der etwas zwischen den Stühlen steht und Toby den sie am Nordpol kennenlernt.
Auch wenn ich nicht ganz überzeugt bin hat mir die Geschichte, die Reise und die Freundschaften die entstehen und immer wieder vergessen werden, gefallen. 

Fazit: 
Ein interessantes Buch mit einem schwierigen Thema, denn wie würde es uns ergehen, wenn wir alles vergessen würden was nach unserem zehnten Geburtstag passiert ist?

4 von 5 Emmis

Montag, 10. April 2017

Die sture Raupe Rieke von Karoline Herfurth

Bildrechte liegen beim Verlag

  • Gebundene Ausgabe: 32 Seiten
  • Verlag: Ars Edition (18. Oktober 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • Illustrator: Claas Engels
  • ISBN-13: 978-3845821771
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 4 - 6 Jahre
  • Preis: 12,99 Euro
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Meine Meinung: 
Obwohl ich das Buch "SMS für dich" gelesen habe, kenne ich den Film nicht. Ich konnte mich auch nicht erinnern ob dort ein Buch über eine Raupe vorkommt, aber da es optisch interessant aussieht, wollte ich die sture Raupe Rieke für meine Mädels haben.
Rieke futtert sehr gerne und liebt es, dass sie so klein ist. Sie lebt in den Tag hinein und hat Angst zu wachsen. 
Ihr ist klar geworden, dass sie irgendwann ein Schmetterling wird und wirkt ziemlich bockig, weil sie einfach nur klein bleiben möchte. 
Leider konnte mich das Buch nicht ganz überzeugen, denn die Reime sind weder melodisch, noch witzig. Ich finde sie eher einfallslos. 
Zudem bin ich der Meinung, dass die Ruape Rieke Kinder eher verwirrt, weil ALLE Kinder wollen älter werden. 
Erst freuen sie sich auf den Kindergarten, dann auf die Schule. Sie möchten im Auto endlich vorne sitzen und dann selbst einen Führerschein. Erst wenn die Menschen die 20 überschritten haben, hätten sie am liebsten, dass sich der Zeiger der Zeit langsamer bewegt. 
Rieke scheint plötzlich frustriert und voller Kummer und es scheint, als würde sie nichts anderes mehr beschäftigen als die Tatsache, das sie wachsen wird. 
Kinder dagegen leben einfach. Sie sind unbeschwerter.
Die Illustrationen finde ich wundervoll, denn sie wirken wie gestempelt. Die Farbtöne im Buch finde ich sehr ansprechend und passend, denn es wird überwiegend mit gelb, orange, grün und braun gearbeitet. 

Fazit: 
Die sture Raupe Rieke ist leider nicht ganz nach meinem Geschmack gewesen, denn sie ist bockig und ihre Reime gefallen mir nicht. Trotzdem gebe ich 3 Emmis, weil die Illustrationen von Claas Engels einfach zauberhaft sind.

3 von 5 Emmis

Samstag, 8. April 2017

AchtNacht von Sebastian Fitzek

Die Bildrechte liegen beim Verlag
  • Broschiert: 416 Seiten
  • Verlag: Knaur TB (14. März 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 978-3426521083
  • Preis: 12,99 Euro 
Hier! könnt ihr das Buch direkt beim Verlag bestellen!

Inhalt:

Am 8.8 um 8:08 Uhr startet die Todeslotterie. Was wäre wenn man den Namen eines verhassten Menschen in einen Lostopf werfen könnte und dieser zur AchtNacht gezogen wird?
Der gezogene gilt in dieser Nacht als vogelfrei und kann straffrei getötet werden. Er oder sie hätte 80 Millionen Feinde die den AchtNächter für das Preisgeld von 10 Millionen töten wollen.
Ein Scherz? Nein, es ist bitterer Ernst.
Ein Massenpsychologisches Experiment, das aus dem Ruder läuft und nicht mehr aufzuhalten ist.
Und dein Name wurde gezogen. Die Jagd beginnt!

Meine Meinung:

Ich kenne ja noch nicht viel von Sebastian Fitzek, ganz besonders seine älteren Bücher wie Der Augensammler, nicht. Der Nachtwandler war mein erstes Werk von ihm und das konnte mich auch überzeugen, obwohl es nicht eins seiner besten sein soll.
Aber wenn ich ehrlich bin, waren die Bücher, die danach kamen nicht besonders berauschend.
Als letztes habe ich das Joshua Profil gelesen und es konnte mich nicht so richtig mitreißen, daher überlege ich mittlerweile jedesmal ob ich ein weiteres Buch vom Autor lesen soll.
Bei AchtNacht bin ich froh, dass ich es in die Hand genommen und dem Buch eine Chance gegeben habe, auch wenn es mich nicht umgehauen hat.
Lesenswert ist es auf jeden Fall, da es ab der ersten Seite bis zum Schluss rasant und spannend ist. Der Leser kommt kaum zum Luftholen.
Das Thema finde ich auch sehr gelungen und erschreckend, denn was muss der gezogene AchtNächter fühlen wenn die Wahl auf ihn fällt?
Todesangst macht sich breit und der Wille zu flüchten um sich so zu verstecken dass einen keiner findet und man die AchtNacht lebendig übersteht.
Doch erzählt die Geschichte nicht nur von der Todeslotterie und das Erlebte der beiden gezogenen, sondern man erfährt auch einiges aus dem Leben der beiden.
Wer sie waren und was ihnen im Leben schon alles passiert ist.
Ben ist eher der Verlierertyp und obwohl er sich viel selber zuzuschreiben hat, ist er mir trotzdem sympathisch und ans Herz gewachsen. Besonders, weil er sich so um seine Tochter Jule bemüht, die im Rollstuhl sitzt. Ben gibt sich die Schuld daran, da er das Auto gefahren hat, als der Unfall passierte, aber er konnte nichts dafür.
Was ich von Arezu halten soll, weiß ich selbst nach beenden des Buchs nicht, da sie echt eine total kaputte Persönlichkeit ist. Sie musste aber auch sehr viel durchmachen in ihrer Kindheit und ist dadurch zum psychischen Krüppel geworden.
Leser die auf dauerhafte Spannung, ohne Pause bis zum Schluss aus sind, sind bei diesem Buch an der richtigen Stelle.
Was mich aber etwas enttäuscht hat, ist das Ende des Ganzen, denn irgendwie habe ich mir schon relativ früh gedacht wie es enden könnte.

Mein Fazit:

Ein sehr spannender und rasanter Fitzek der auf jeden Fall lesenswert ist!

4 von 5 Emmis

Freitag, 7. April 2017

Prinzessin Fantaghirò - Komplettbox von Studio 100

Die Bildrechte liegen bei Studio 100
  • Darsteller: Alessandra Martines, Mario Adorf, Kim Rossi Stuart, Ángela Molina, Jean-Pierre Cassel
  • Regisseur(e): Lamberto Bava
  • Komponist: Amedeo Minghi
  • Künstler: Pietro Bozza, Romano Albani, Gianni Romoli, Roberto Bessi, Gianlorenzo Battaglia
  • Format: PAL
  • Anzahl Disks: 5
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Erscheinungstermin: 7. Oktober 2016
  • Spieldauer: 925 Minuten
  • Preis: 20,99 Euro 
Inhalt:

Ewig schon herrscht Krieg zwischen zwei Königreichen. Ein Sohn als Thronfolger soll den Frieden bringen. Doch die Prophezeiung der Weißen Hexen trifft ein: Zum dritten Mal wird der König Vater einer Tochter: Prinzessin Fantaghirò. Das eigenwillige und mutige Kind wächst zu einer starken Frau heran – und verweigert die Hochzeit mit dem vorbestimmten Prinzen. Vom Vater verstoßen, lernt sie zu kämpfen wie ein Mann. In einem Duell tritt sie gegen Prinz Romualdo an, Sohn des großen Feindes ihres Vaters. Sie werden ein Paar – doch die Hochzeit bringt keinen Frieden: Böse Mächte greifen nach der Macht. Der Kampf gegen die Schwarze Königin und die schrecklichen Kräfte der Finsternis beginnt ...

Meine Meinung:

Wer kennt sie nicht, die Geschichte von Fantaghirò? Ich denke so ziemlich jeder, selbst einige aus der heutigen Jugend.
Prinzessin Fantaghirò spielt in einer Zeit, die dem Mittelalter gleicht und voller Magie ist. Selbst Drachen und viele andere Wesen kommen darin vor, doch vor allem dreht sich aber alles um die Liebe.
Der König wird zum dritten mal Vater, obwohl ihm seine Hofmagier einen Jungen prophezeit hatten. Nur die weiße Hexe sagte ihm eine Tochter voraus und dies traf auch ein. Ihm wurde die bezaubernde Fantaghirò geboren.
Sie ist sehr eigenwillig, aber auch mutig und wächst zu einer sehr starken Frau heran. Als sie jedoch heiraten soll, verweigert sie diesen Wunsch ihrem Vater und wird von ihm verstoßen.
Im Exil lernt sie zu kämpfen wie ein Mann. Sie will den ewig andauernden Krieg beenden, indem sie gegen den Prinz Romualdo, dem Erzfeind ihres Vaters, in einem Duell antritt.
Doch das Schicksal zeigt den beiden einen anderen Weg und sie werden ein Paar, aber selbst die Hochzeit bringt dem Königreich keinen Frieden, denn böse Kräfte greifen nach der Macht.
Ein Kampf gegen die schwarze Hexe und ihren schrecklichen Kräften der Finsternis beginnt.
Am besten haben mir die ersten vier Folgen gefallen, wobei es sich um zwei Geschichten handelt, die jeweils auf zwei der Folgen aufgeteilt sind.
Bei der 5. und 6. Folge merkt man schon, dass sich alles irgendwie gezwungener anfühlt.
Die Qualität der ganzen Produktion ist auf dem Niveau einer TV Produktion, wobei dieser Umstand aber nicht als Nachteil anzusehen ist.
Das Budget war eher wenig bemessen, was sich in den Effekten und den Requisiten niederschlägt. Die Kostüme finde ich sehr gut gelungen.
Obwohl diese Ausgabe digital restauriert sein soll, musste ich leider feststellen, dass die Bildqualität trotzdem nicht die beste ist.
Ganz besonders die beiden letzten Folgen sind sehr schlecht umgesetzt worden. Ich kann nicht nachvollziehen ob es daran liegt, dass unser Ausgabegerät ein UHD Fernseher ist, da ich keinen Vergleich habe.
Das Bild verschmiert und macht daher teilweise einen zeitversetzten Eindruck.
Ich finde die Box sehr gelungen, auch wenn man sich die letzten vier Folgen nicht unbedingt ansehen müsste, wobei als richtiger Fan sind auch die ein Muss.

Mein Fazit:

Eine fast gelungene Neuauflage einer Serie voller Magie und Liebe.

4 von 5 Emmis


Donnerstag, 6. April 2017

Blütenpracht und Schmetterlingszauber - Zum Ausmalen, Basteln und Verschicken von Rebecca Jones

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  • Taschenbuch: 74 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe (Boje) (16. März 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 978-3414824837
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 8 Jahren
  • Preis: 12,00 Euro
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Meine Meinung: 
Passend zur Frühlingszeit gibt es bei uns das Malbuch "Blütenpracht und Schmetterlingszauber". 
Im Buch sind 24 Karten und 24 Briefumschläge die man durch die perforierten Linien leicht heraustrennen kann. 
Die Karten und Umschläge sind zum Ausmalen gedacht. Auf den Karten ist genug Platz für Text, oder sogar Fotos. Die Umschläge sind alle gefalzt, so dass man sie nach dem heraustrennen einfach falten kann. Zum Verschließen der Umschläge gibt es hinten im Buch noch 24 große, runde Sticker mit Blumen und Schmetterlingen.   
Meine große Tochter und ich haben uns an den schönen Bildern versucht. Beim ersten Versuch hatten wir nur dicke Stifte und das war etwas schwierig. 
Beim zweiten Versuch haben wir dünnere Stabilostifte genutzt und es ging um einiges besser. 
Das Papier ist ziemlich robust und auch fester. Der Filzstift hat nicht durchgedrückt. 
Die Zeichnungen sind wirklich sehr filigran und ich denke, das angegebene Alter von acht Jahren ist ganz gut, denn unsere Tochter hatte mit viereinhalb noch ziemliche Probleme. 
Die Motive haben uns beiden sehr gut gefallen und auch das Buchcover ist wunderschön.
Ich habe gesehen, dass Rebecca Jones noch ein weiteres Buch veröffentlicht hat "Farbenfrohe Weihnachtspost - Zum Ausmalen, Basteln und Verschicken" wäre dann in einem halben Jahr wieder interessant.

Fazit: 
Sehr schöne filigrane Zeichnungen die darauf warten ausgemalt zu werden. Die Filzstifte malen nicht durchs Papier und die Idee mit den faltbaren Briefumschlägen die man mit den beiliegenden Stickern zuklebt finden wir wundervoll. 

5 von 5 Emmis

Montag, 3. April 2017

Ei, Ei, Ei, was seh ich da? von Mathias Siebel



  • Gebundene Ausgabe: 32 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe (Baumhaus) (16. März 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • Illustrator: Daniel Ernle Büro für Gestaltung
  • ISBN-13: 978-3833904844
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 3 Jahren
  • Preis: 6,90 Euro 
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Meine Meinung:
Wir haben uns das Geschenkbüchlein "Ei, Ei, Ei, was seh ich da?" angesehen und uns gefällt es.
Natürlich gibt es nicht viel zu lesen, aber es gibt viele toll inszenierte Eierbilder. Passend zu den Fotos gibt es witzige Sprüche. Viele der Sprüche waren natürlich schon veraltet, aber ein Spruch hat mir so gut gefallen das ich ihn auf eine Geschenk-Postkarte für meine Schwester geschrieben habe.
Da das Büchlein jetzt zur Osterzeit gerade richtig ist, wollte meine große Tochter einige Eier nach basteln.
Wir haben also zwei Eier aus dem Buch gemeinsam nach gebastelt und zusätzlich noch weitere Eier bemalt. Es ist also auch toll um sich Ideen zu holen. Mein Bruder hat sich jetzt "Fraggle-Eier" für seine Schwägerin gewünscht. 

Fazit: 
Tolle und witzige Eierfotos mit Sprüchen rund ums Ei. Nett zum Verschenken, oder um sich Ideen zum Basteln zu holen.

5 von 5 Emmis 

Sonntag, 2. April 2017

Neues im Bücherregal - 02. April 2017

Bildrechte liegen beim jeweiligen Verlag
Ich hoffe ihr genießt euer Wochenende (wenn ihr denn eins habt), denn wir nutzen das tolle Wetter und waren erst bei uns auf dem Frühlingsmarkt und dann auf dem Spielplatz.
Unsere Kleine dreht sich nun dauernd auf den Bauch und fängt dann an zu meckern. Es ist toll alle Schritte des Aufwachsens noch einmal mit ansehen zu dürfen.

Bei uns sind in der letzten Woche wieder einige Bücher eingezogen und die möchte ich euch kurz zeigen: 

1. Babyleicht! Nähen mit Jersey - ich glaube ich habe seit September nicht mehr genäht und für unsere Kleine überhaupt noch nicht. Das möchte ich jetzt unbedingt ändern, also durften zwei Nähbücher für Kleine hier einziehen.

2. Nähst du mir was?! - natürlich nähe ich dir was. Ein paar Mützchen, Halstücher etc. wären wichtig und mal schauen was ich noch so finde. Ich möchte für die Mädels etwas aus dem gleichen Stoff nähen.

3. Gläsernes Schwert - Teil 1 liegt auch noch ungelesen und OVP hier, aber das Buch haben wir in einer Überraschungsgruppe bekommen und jetzt hoffen wir natürlich, das uns die Reihe gefällt.

4. Jeder Tag kann der schönste in deinem Leben werden - das Buch lese ich in einer Fischer-Challenge-Leserunde. Es sieht toll aus und ich hoffe auch auf einen tollen Inhalt.

5. König der Piraten - obwohl unsere Große Prinzessinnen, Einhörner, Pferde und Feen liebt, findet sie auch Abenteuer ganz toll. Zu Karneval war sie in diesem Jahr einmal sogar Piratin. Wir freuen uns schon auf das gemeinsame Lesen.

6. und 7. Mein erstes Knister-Kuschelbuch: Kleine Eule und Liebe Ente - bislang braucht die Kleine ja noch nicht viel Spielzeug, doch jetzt gab es endlich mal zwei Bücher für sie. Am liebsten würde ich sie selbst zum Kuscheln nehmen. Soooo weich.

An Neuzugängen war es das, aber natürlich verrate ich euch noch was wir aktuell lesen: 
- Fest der Finsternis (M),
- Geheim! (S),

und fertige Rezensionen für euch haben wir von: 
- Acht Nacht (M),
- Die sture Raupe Rieke (S),
- Mein erstes Knister-Kuschelbuch Ente/Eule (S),
- Blütenpracht und Schmetterlingszauber (S),
- Ei, Ei, Ei, was seh ich da? (S)

Da ist schon einiges fertig und etliche Bücher wollen noch gelesen werden.
Wir werden in diesem Jahr nicht bei Blogger schenken Lesefreude mitmachen, werden aber im Laufe des Monats unser eigenes Gewinnspiel veranstalten.

Liebe Grüße und eine hoffentlich sonnige Woche,
eure Bücherwesen

Samstag, 1. April 2017

Guck mal, wie die gucken! von Werner Holzwarth

Bildrechte liegen beim Verlag



  • Gebundene Ausgabe: 32 Seiten
  • Verlag: Thienemann Verlag in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH (17. Januar 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • Illustrator: Stefanie Jeschke
  • ISBN-13: 978-3522458351
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 4 - 6 Jahre
  • Preis: 12,99 Euro 
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Meine Meinung:
Dieses Buch stammt vom gleichen Autor wie "Die Geschichte vom kleinen Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat". Den Maulwurf kenne ich in Buchform nicht, habe es aber auf Youtube mal gesehen als unsere Tochter sich das angesehen hat.
In diesem Buch macht eine Familie mit Papa, Mama und zwei Kindern einen Zoobesuch. Dort schauen sie sich die Affen in ihren Käfigen an.
Der Leser erfährt dann was gesprochen wird, wie zum Beispiel das der Kleine popelt, oder der Vater einen Trommelbauch hat.
Am Ende sind alle traurig, dass der Tag zu ende ist, aber die Frage ist: Wer hat hier wen beobachtet?
Meine große Tochter liebt Tiere. Dabei ist es egal ob sie die Tiere in der freien Natur, im Tierpark, oder im Zoo sieht. Sie hat sich sehr über ihr neues Affenbuch gefreut und die Geschichte gespannt verfolgt. Am Ende war sie etwas verwirrt, wer denn spricht wenn die Menschen weg sind, aber ich habe ihr dann erzählt wer es ist und sie war begeistert.
Danach wollte sie unbedingt noch "Ich sehe was, was du nicht siehst" spielen und wir haben uns das Buch zum Spielen noch einmal genauer angesehen.
Obwohl uns auch grelle und bunte Töne sehr gut gefallen, mögen wir die Illustrationen von Stefanie Jeschke und auch ihre Farbwahl. Es ist alles sehr in realistischen Naturtönen gelassen und das gefällt uns, weil es Affen sind.
Das Buch ist stabil, die Seiten sind ziemlich fest, so dass sie auch etwas wilderen Kinderhänden trotzen.

Fazit: 
Ein Besuch im Zoo ist etwas schönes, doch die Frage lautet: Wer beobachtet hier wen? Eine süße Geschichte mit wundervollen Illustrationen.

5 von 5 Emmis

Donnerstag, 30. März 2017

So groß wie deine Träume von Viola Shipman

Bildrechte liegen beim Verlag



  •  Broschiert: 384 Seiten 
  • Verlag: FISCHER Krüger; Auflage: 1 (23. Februar 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • Übersetzer: Anita Nirschl
  • ISBN-13: 978-3810530394
  • Originaltitel: The Hope Chest
  • Preis: 14,99 Euro 
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Inhalt:
Mattie und Don leben glücklich in ihrem wundervollen zuhause bis Mattie die Diagnose ALS bekommt. Fünf Jahre später schafft Don die Pflege nicht mehr allein und sie müssen umziehen, weil ihr Haus nicht mehr geeignet für Mattie ist.
Die junge Rose, Mutter der kleinen Jeri, nimmt die Arbeit als Pflegerin bei der Familie an. Eigentlich hat sie es nur gemacht um die Hypothek ihres Hauses bezahlen zu können und um ihre Tochter und sich zu ernähren, aber zwischen den beiden Familien entsteht eine tiefe Freundschaft.

Meine Meinung:
Ich hatte schon erwartet, das "So groß wie deine Träume" ein emotionales Buch wird und ich wurde nicht enttäuscht.
Mattie ist an ALS erkrankt und kann immer weniger selbst machen. Ihr Mann Don liebt sie abgöttisch und opfert sich liebevoll für sie auf. Doch auch er scheint zwischendurch einmal eine Atempause zu brauchen und deswegen kommt Rose zu ihnen und kümmert sich um Mattie.
In beiden Familien ist es immer wieder zu großen Verlusten gekommen und auch Don ist klar, dass er Mattie bald verlieren wird. Trotz allem spürt man das sich die Familien gegenseitig Hoffnung schenken. Sie sind für einander da und freunden sich an. Man könnte sagen, sie wachsen zu einer Familie zusammen.
Natürlich ist das Thema kein Neues, aber ich muss sagen, dass ich bei Viola Shipman die Gefühle die sie beschrieben hat, auch gespürt habe.
Mein Favorit in dieser Geschichte war ganz klar Don, denn Don war von Anfang an ein Gentleman. Er hat Mattie immer wie das Kostbarste in seinem Leben behandelt und das wird auch durch die vielen Rückblicke sehr deutlich.
Mattie blickt mit Don, Rose und Jeri noch einmal in ihre Hochzeitstruhe und erinnert sich an die Zeiten, in denen sie gefüllt wurde.
Sie durchlebt ein frühes Ostern mit ihren Eltern, einen Ausflug mit Don, der damals noch ihr Freund war und vieles mehr.
Auch ihre Leidenschaft das Malen und ihr Beruf in der Natur werden immer wieder erwähnt und man kann sich die Umgebung die sich das ältere Ehepaar geschaffen hat sehr gut vorstellen.
Ich habe die Lesezeit mit diesen wundervollen Menschen und ihren wundervollen Geschichten sehr genossen.

Fazit:
Eine wundervolle Liebes- und Familiengeschichte die durch Erinnerungen Hoffnungen schenkt.

5 von 5 Emmis

Mittwoch, 29. März 2017

Fürchte die Nacht von Claudia Puhlfürst

Die Bildrechte liegen beim Verlag
  • Taschenbuch: 368 Seiten
  • Verlag: Coppenrath; Auflage: 1 (16. Februar 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 978-3649671275
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre
  • Preis: 14,95 Euro 
Hier! könnt ihr das Buch direkt beim Verlag bestellen!

Inhalt:

Lena und ihre beste Freundin Anne denken, dass die eine Woche Exkursion auf das Konto der verschrobenen Biolehrer geht.
Rund um das Landschulheim gibt es nichts als Bäume und dichtes Unterholz. Der richtige Ort für Mutproben und genau dazu werden die Freundinnen von den Jungs herausgefordert.
Sie wollen alle zusammen im Wald übernachten. Spät in der Nacht wird Anne von einer vermummten Gestalt angegriffen und gewürgt. In der darauf folgenden Nacht kommt es zu einem weiteren Angriff und ein Mädchen der Klasse wird erdrosselt im Wald aufgefunden.
Völlig traumatisiert wird der Aufenthalt abgebrochen, doch der Mörder muss ihnen nach Hause gefolgt sein und lauert auf sein nächstes Opfer.

Meine Meinung:

Wenn ich ehrlich bin, stehe ich Jugend-Thrillern mittlerweile sehr skeptisch gegenüber. Doch wie man so schön sagt, soll man nicht alle über einen Kamm scheren.
Fürchte die Nacht von Claudia Puhlfürst ist eine der wenigen Ausnahmen, die mich überzeugen konnten. Wenn auch nicht zu 100%, aber im Großen und Ganzen ist es ein sehr gelungenes Buch.
Ein Thriller, egal ob für Jugendliche oder nicht, muss spannend sein und etwas Nervenkitzel mitbringen.
Beides ist in diesem Werk definitiv vorhanden, nicht zu viel und auch nicht zu wenig. Was mein Gesamtbild doch leider etwas erschüttert hat, sind ein paar Längen die in der Geschichte vorkommen.
Dass sich die Protagonisten mit dem auseinandersetzen was sie erlebt haben, muss auch so sein, aber ich hatte an einigen Stellen einfach das Gefühl, dass es doch etwas übertrieben wird.
Recherchieren hier und Mörder da. Ein bisschen weniger davon, wäre meiner Meinung nach etwas besser gewesen. Hat mich etwas genervt, aber das ich es deswegen abgebrochen hätte, ist nicht passiert.
Die Geschichte wird aus der Sicht der beiden Freundinnen Lena und Anne erzählt. Wobei ich nicht sagen kann, dass mir beide in irgendeiner Weise recht sympathisch gewesen wären.
Sie sind eben normale Teenies im Alter von 16 Jahren, naiv und teilweise recht unvernünftig.
Was mich sehr beeindruckt hat, ist die Tatsache dass ich wirklich bis zum Schluss nicht wusste wer der Täter sein soll, denn die Autorin legt immer wieder falsche Fährten aus, denen der Leser mit gutem Gewissen auch folgt.

Mein Fazit:

Endlich ein Jugend-Thriller der mich überzeugen konnte, zwar mit ein paar kleinen Schwächen, aber dennoch sehr spannend und voller Nervenkitzel!

4 von 5 Emmis


Montag, 27. März 2017

Bei Rot bleib ich stehen! Mein erstes Verkehrsbilderbuch von Lydia Hauenschild

Bildrechte liegen beim Verlag



  • Gebundene Ausgabe: 32 Seiten
  • Verlag: Ars Edition (16. Januar 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • Illustrator: Dominik Rupp
  • ISBN-13: 978-3845817347
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 5 - 7 Jahre
  • Preis: 12,99 Euro 
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Meine Meinung:
Regeln gibt es überall und vor allem im Straßenverkehr sind sie lebenswichtig. 
Unsere Große geht in den Kindergarten, kommt im Sommer in die Vorschule und nächstes Jahr in die Schule. Auch wenn sie jetzt noch nicht alles wissen muss, kann man nie früh genug damit anfangen seinem Kind zu sagen und zeigen wie man sich im Straßenverkehr verhält. 
Dass sie bei Grün gehen darf und bei Rot stehen muss weiß sie schon seit anderthalb, oder zwei Jahren. Auch, dass man immer erst zu beiden Seiten schaut, bevor man über die Straße gehen darf und auch, dass sie nicht zu nah an der Straße laufen darf (wobei ich es bei ihr handhabe, wie ich es gelernt habe: Eltern laufen auf dem Gehweg an der Straßenseite und Kinder innen).
Dieses Buch erzählt kurze Geschichten von Jonas und seinen Eltern. Er lernt was es mit Blindenhunden auf sich hat und wie man sicher über die Straße geht. 
Er sieht welche Situationen gefährlich werden können und nebenbei gibt es immer wieder Tipps, die das gelesene als Sicherheitsregeln zusammenfassen.
Die Große hat das Buch interessiert mit angesehen und gespannt verfolgt was passiert und wieso es die Regeln gibt. Sie konnte anhand der Bilder dem Geschehen folgen und für mich gibt es nur einen kleinen Wermutstropfen: Die Schrift könnte größer sein. 
Da das Buch für 5-7jährige empfohlen wird, würde es vielen Kindern sicher noch mehr Spaß bereiten, wenn sie es selbst lesen könnten. Die Schrift ist meines Erachtens für Erstleser aber zu klein. 
Da es aber ein Buch ist, das unbedingt mit einem Eltern-/Großelternteil (Tante, Onkel egal - Hauptsache reifer) zusammen gelesen werden sollte, ist die Kritik für meine Bewertung aber kein Negativpunkt. 
Es ist wichtig, dass man sich mit dem Kind hinsetzt und bereit ist Sachen zu erklären, von sich aus, oder auf Nachfrage.

Fazit: 
Ein wichtiges Thema um den Kindern Sicherheit im Straßenverkehr aufzuzeigen und beizubringen. 
Auch wenn die Kinder vielleicht noch nicht alleine unterwegs sind, sollten sie die Regeln kennen und beherrschen.

5 von 5 Emmis

Sonntag, 26. März 2017

Neues im Bücherregal - 26. März 2017

Bildrechte liegen beim jeweiligen Verlag
Was für ein wundervoller Sonntag, oder?
Während viele von euch das Wochenende wahrscheinlich auf der LBM verbracht haben, haben wir hier einiges unternommen.
Ein Cafébesuch, Ponyreiten und Oma besucht. Oma hat nämlich lecker gekocht und anschließend ging es auf den Spielplatz.
Ich habe das Gefühl, das der Wintertrott mich viel zu lange hatte. Müde und faul (wobei mein Eisenwert so niedrig ist, das ich offiziell müde sein darf) ist jetzt vorbei. Jetzt geht es an den Frühjahrsputz und nebenbei müssen wir mit zwei Kindern das Wetter einfach ideal nutzen.

Unsere Neuzugänge in der letzten Woche waren nicht geplant, aber manchmal kann man einfach nicht nein sagen.

1. Mein Lese-Kritzel-Buch mit Bibi - gab es bei Thalia recht günstig und alles was so in Richtung Vorschule geht, nehme ich momentan mit ohne groß darüber nachzudenken.

2. Fit für den Schulstart - ebenfalls bei Thalia bestellt.

3. Der geheimnisvolle schwarze Hengst - unsere Tochter liebt unter anderem Playmobil und da das Mädchen Emmi heißt und unsere Emily auch meist Emmi gerufen wird (deswegen unsere Bewertung "Emmis") landete auch dieses Buch im Thalia-Einkaufswagen.

4. Ewiglich "die Hoffnung" und 5. Ewiglich "die Liebe" - der Grund der Thalia Bestellung. Der erste Teil steht schon eine Ewigkeit im Regal und jetzt gab es die Bücher für je 4,99 Euro. Da konnte ich dann nicht anders.

6. Bibi und Tina - habe ich bei der lieben Chaoshoch4 mit einem Bibispiel gewonnen. Unsere Tochter hat sich schon etwas vorlesen lassen.

7. Blütenpracht und Schmetterlingszauber und Ei, Ei, Ei, was seh ich da? - ist mit dem Eierwärmer für eine Leserunde in der Lesejury.

(Für das heutige Bild musste das Babybettchen herhalten.)

Wir lesen aktuell: 
- Acht Nacht (M),
- So groß, wie deine Träume (S),

Rezensionen warten auf euch:
- Guck mal, wie die gucken! (S),
- Bei Rot bleib ich stehen! (S),
- Die sture Raupe Rieke (S),

Bis nächste Woche (die hoffentlich genauso sonnig wird),
eure Bücherwesen

Freitag, 24. März 2017

Infernale – Rhapsodie in Schwarz von Sophie Jordan

Die Bildrechte liegen beim Verlag
  • Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
  • Verlag: Loewe (13. März 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • Übersetzer: Ulrike Brauns
  • ISBN-13: 978-3785583692
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre
  • Preis: 17,95 Euro 
  • Das ist der zweite und Finale Teil einer Reihe
  • Meine Rezi zum ersten Teil: Infernale
Hier! könnt ihr das Buch direkt beim Verlag bestellen!

Inhalt:

Als Davy positiv auf das Mördergen HTS getestet wurde, ist ihre gesamte Welt in sich zusammengebrochen. Sie hat ihr gesamtes Leben verloren. Ihre Familie, ihre Freunde, ihre Zukunft und was das allerschlimmste ist: Sich selbst. Davy war hochbegabt und hat sich vorgestellt an die Jilliard zu gehen.
Sie hat dagegen angekämpft das zu sein, was die anderen in ihr sehen, hat aber den Kampf verloren und ist eine Mörderin geworden.
Auf ihrer Flucht wird sie von den anderen getrennt und eine Widerstandsgruppe, bestehend aus Trägern des Gens, nimmt sie auf. Ihr Anführer Caden gibt Davy ein neues Ziel und er weckt in ihr Gefühle, von denen sie dachte, dass sie sie nie mehr spüren könnte. Doch ihre Schuldgefühle lassen Davy nicht los.

Bücherwichtels Meinung:

Jeder der den ersten Teil gelesen hat, wartet sicher schon verzweifelt auf den Nachfolger und endlich ist er da!
Ich habe dieses Buch wirklich verschlungen. Ein paar Stunden extremes lesen und fertig war ich mit der Geschichte um Davy.
Nur muss ich ehrlich sagen, hatte ich an das Buch eine andere Erwartung, als das, was mir präsentiert wurde.
Jeder erwartet lesen zu können, was die vier auf ihrer Flucht erleben und am meisten interessiert uns ja, was aus Davy und Sean wird, oder?
Lasst euch eines gesagt sein, egal was ihr erwartet, lest dieses Buch weiter, denn es lohnt sich wirklich, auch wenn vielleicht nicht alles wie erwartet ist.
Seitdem Davy positiv auf das Mördergen HTS getestet wurde, ist ihre ganze Welt in sich zusammengebrochen. Sie hat nicht nur ihre Familie, Freunde und ihre Zukunft verloren. Sie hat sich auch noch selbst verloren, denn sie wurde zu dem was sie nie sein wollte.
Auf ihrer Flucht wird sie von Sean und den anderen getrennt. Eine Widerstandsgruppe, die aus Trägern besteht, nimmt sie auf und ihr Anführer Caden zeigt Davy ein neues Ziel.
Caden weckt auch Gefühle in ihr, von denen sie dachte, dass sie so etwas nie wieder fühlen könnte, doch ihre Schuldgefühle den anderen gegenüber, lassen sie nicht los.
Man merkt, was Davy alles durchmachen musste, denn sie ist noch reifer geworden als sie eh schon war.
Sean ist ein Charakter, der mich im ersten Band sehr fasziniert hat. Raue Schale mit einem weichen Kern. Doch hat er mich nicht so fasziniert wie Caden.
Ich finde, Caden ist charismatischer und irgendwie auch sympathischer. Zwar vielleicht nicht ganz so muskelbepackt, aber dennoch eine Erscheinung.
Seine Art andere Menschen mitzureißen finde ich super und das macht ihn daher auch zu einer guten Anführerfigur.
Auch wenn ich doch über gewisse Umstände, die nicht eingetreten sind, enttäuscht bin, ist es ein tolles Buch, das es Wert ist gelesen zu werden.

Bücherfees Meinung:
Nachdem der Bücherwichtel den ersten Teil von Infernale gelesen hatte, hat er mir ziemlich viel davon verraten und gemeint, dass ich das Buch trotzdem unbedingt lesen muss. Ich war begeistert!
Natürlich hat mir auch die seichte Liebesgeschichte zwischen Davy und Sean gefallen und die habe ich hier vermisst (zumindest am Anfang).
Auf der Flucht nach Mexiko müssen Davy, Sean, Gil und Sabine durch einen Fluss. Dabei wird Davy angeschossen und von der Gruppe getrennt. Schon vorher waren ihre Gefühle zu Sean distanzierter, denn wenn sie im Lager nichts für ihn empfunden hätte, dann wäre sie nicht zur Mörderin geworden. Diese Schuld gibt sie indirekt ihm und zieht sich in der Zeit vor der Flucht nach Mexiko von ihm zurück.
Natürlich wird Davy von einem jungen und gutaussehendem Mann gerettet und verbringt die nächste Zeit in einem unterirdischem Bunker, denn neben der Regierung und den Behörden jagen auch andere Leute die Menschen mit dem HTS-Gen.
In diesem Teil kommen sehr viel nette und auch böse Leute vor. Am liebsten war mir Caden, den ich vom Anfang an in mein Herz geschlossen hatte. Obwohl er schmächtiger ist als Sean, ist er der Beschützertyp mit dem weichen Kern (genau wie Sean). Dadurch, dass Davy sehr viel Zeit in diesem Bunker verbringt und ihre Freunde nicht sieht, gerät Sean natürlich noch weiter in den Hintergrund.
In ihrem neuen Zuhause, das sich für sie aber nicht danach anfühlt, gibt es auch einen sehr netten und freundlichen Arzt, eine nette Zimmergenossin und insgesamt drei Hauptmänner. Einer davon ist ziemlich wütend und aggressiv. Auf mich wirkte er wie ein Dummkopf, der lieber die Fäuste als den Kopf nutzt. Ein anderer dagegen war sozusagen der Computer-Nerd, aber im lieben Sinne. Er war von der Art wie Gil, nur reifer.
Das Buch hatte viele Wendungen und Überraschungen und auch wenn mir Sean am Anfang gefehlt hat, wurde ich durch Cadens Anwesenheit getröstet. Ich muss sagen: Schade - diese Reihe besteht nur aus zwei Teilen.

Mein Fazit:

Der zweite und somit finale Teil dieser Reihe ist anders als ich es erwartet habe, ist es aber trotzdem Wert gelesen zu werden!

5 von 5 Emmis

Infernale von Sophie Jordan

Die Bildrechte liegen beim Verlag
  • Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
  • Verlag: Loewe; Auflage: 1 (15. Februar 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • Übersetzer: Ulrike Brauns
  • ISBN-13: 978-3785581674
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre
  • Preis: 17,95 Euro
  • Das ist der erste Teil einer Reihe 
Hier! könnt ihr das Buch direkt beim Verlag bestellen!


Inhalt:

Seit ihrer Kindheit war Davy immer etwas besonderes und sie wurde als sehr begabt bezeichnet. Sie hätte sich alle ihre Wünsche erfüllen können, doch dann wurde bei ihr das Mördergen, Homicidal Tendency Syndrome (HTS), festgestellt und ihr ganzes Leben änderte sich. Wirklich alles änderte sich: Keine normale Schule mehr, ihre Freunde meiden sie, sogar ihre Eltern fürchten sie. Doch kann sie niemals glauben, dass sie einen Menschen töten könnte.
Die Welt um sie herum zwingt sie jedoch zum äußersten und sie stellt sich selbst die Frage ob sie doch zur Mörderin wird.

Meine Meinung:

Von der Autorin Sophie Jordan habe ich zwar zwei Bücher der Firelight Reihe in Regal stehen, aber bisher noch nicht gelesen.
Von Infernale hat mich der Rückentext schon sehr neugierig gemacht und ich habe es sicher nicht bereut dieses Buch zu lesen. Das schlimme ist, dass ich es kaum erwarten kann, bis die Fortsetzung erscheint.
Davy würde man sicher als Wunderkind bezeichnen. Es ist egal was sie macht, es gelingt ihr einfach. Besonders was Musik und Instrumente betrifft. Ihr großes Ziel ist an die Juilliard zu gehen um dort zu studieren. Doch als ihr mitgeteilt wird, dass sie das Homicidal Tendency Syndrome (HTS) haben soll, bricht für sie die ganze Welt zusammen.
Nichts ist mehr wie vorher, all ihre Freunde haben Angst vor ihr, selbst ihre Eltern meiden sie. Ist man denn wegen HTS ein anderer Mensch als vorher?
Davy glaubt nicht daran, dass sie jemals einen Menschen töten könnte, doch grässliche Umstände bringen sie dazu böses zu tun.
Die Geschichte ist ein bisschen dystopisch, am Anfang eher noch gering aber gegen Ende würde ich sie als Dystopie einstufen.
Das Buch hat einfach alles was man sich als Leser wünscht. Eine tolle Idee in Form des HTS, eine Liebesgeschichte im Hintergrund und den einen oder anderen Bösewicht.
Ich finde auch die Hauptprotagonistin Davy recht sympathisch, auch wenn man sie am Anfang eher für eine Streberin hält. Der Tag besteht bei ihr zum Hauptteil aus lernen. Sie ist sehr ehrgeizig um sich ihren Traum, an die Juilliard zu gehen, zu verwirklichen.
Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen und auch die Umsetzung dieser tollen Idee hat sehr gut funktioniert. Für mich war das Buch ein Lesevergnügen und ich werde mit Sicherheit ganz gespannt auf den Nachfolger warten.

Mein Fazit:

Dieses Buch ist ein absolutes Lesevergnügen. Spannend, romantisch und einfach fantastisch!

5 von 5 Emmis


Mittwoch, 22. März 2017

Schwarzer Sturm von Ivo Pala

Die Bildrechte liegen beim Verlag
  • Broschiert: 400 Seiten
  • Verlag: Knaur TB (1. März 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 978-3426519165
  • Preis: 14,99 Euro
  • Das ist der zweite Teil einer Reihe
  • Meine Rezi zum Vorgänger: Schwarzer Horizont
Hier! könnt ihr das Buch direkt beim Verlag bestellen!

Inhalt:

Überall herrscht ewige Nacht, denn seit dem Weltendonner verdunkelt Asche den Himmel. Alle Felder liegen brach und die Menschen verhungern auf den Straßen. Einzig alleine der neu entdeckte Kontinent Kutera verspricht Hoffnung.
Rielle, die Königin der sterbenden Hochkultur Twyddyn, hegt grausame Pläne für Kutera.
Nur der Krieger Raymo und die Sklavin Lizia können sie noch aufhalten.
Eine geheimnisvolle Mission führt den Mönch Ash und seine Gefährten um die halbe Welt, zur Erfüllung seines Schicksals.

Meine Meinung:

Ivo Pala ist mit seiner Dark-World-Saga der für mich hellste Stern am Fantasy Firmament, denn zur Zeit gibt es nichts vergleichbares, das mich so überzeugen kann wie die ersten beiden Bücher aus dieser Reihe.
Er hat ja bereits mit dem ersten Teil, Schwarzer Horizont, mein Herz höher schlagen lassen, aber mit dem zweiten Band, Schwarzer Sturm, hat die Saga noch mehr an Fahrt aufgenommen.
Ganz ehrlich, ich mag es gerne brutal und blutig. Im ersten Teil ging es teilweise schon recht ruppig zur Sache, aber im Gegensatz zum zweiten doch noch eher gemäßigt.
Ich würde die Geschichten zwecks Brutalität zwar nicht mit den Büchern von Abercrombie vergleichen, aber es wird dem Leser doch einiges geboten.
Zeitlich setzt der zweite Band dort ein, wo der erste endete. Raymo und ak Sokay sitzen im Kerker von Königin Rielle und stehen kurz vor ihrer Exekution. Lizia ist auch dort in der Nähe gefangen und hofft, dass ihr jemand zur Rettung eilt.
Wenn ich mir die ganzen Charaktere so ansehe, ist es wirklich erstaunlich, welche Entwicklungen sie zum Vorgänger gemacht haben. Allen voran Lizia, denn sie hat die größte Wandlung durchgemacht.
Obwohl sie sich das Leben nehmen wollte, hat sie doch nicht aufgegeben, auch wenn ihr Schicksal immer wieder recht ungewiss ist, selbst am Anfang des Buchs.
Doch verändert sich ihr Wesen von Seite zu Seite immer mehr und ich habe mich oft gefragt, wo die alte Lizia geblieben ist. Ich will aber damit nicht sagen, dass sich ihr Wesen zum Nachteil verändert hat.
Müsste ich mir einen Lieblingscharakter aussuchen, würde meine Wahl wohl auf Dulf Einhand fallen.
Der Seewolf ist mir mit seiner Art und Weise, wie er die Dinge anpackt, einfach sympathisch.
Raymo und Lizia gehören auch zu meinen Lieblingen, selbst ak Sokay hat sich auf der Skala nach oben gearbeitet und sich mein Wohlwollen verdient.
Rielle ist und bleibt für mich in dieser Geschichte das größte Monster, das ausgemerzt werden muss.
Im ersten Teil gibt es einen Geschichtsstrang, der mich ja nicht so ganz interessiert hatte bzw. nicht so ganz fesseln konnte. Der Weg von Ash dem Mönch. Zwar sehr interessant, aber mir passierte da zu wenig. Das hat sich in diesem Teil drastisch geändert und ist sehr interessant und spannend geworden.

Mein Fazit:

Der Schwarze Horizont hat sich in einen Schwarzen Sturm verwandelt, der den Leser in eine faszinierende Welt entführt, die einem den Atem raubt und nicht mehr loslässt!

5 von 5 Emmis

Dienstag, 21. März 2017

Alles, was dazwischenliegt von Thilo Corzilius

Die Bildrechte liegen beim Verlag
  • Format: E-Book
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 224 Seiten
  • Verlag: Forever (10. Februar 2017)
  • ISBN: 978-3958181649
  • Sprache: Deutsch
  • Preis: 3,99 Euro
Hier! könnt ihr das E-Book direkt beim Verlag kaufen!

Inhalt:

Nach dem Abitur wird die 18jährige Mira aus heiterem Himmel von ihrem Freund verlassen und unglücklicherweise landet sie auch noch mit einer Gehirnerschütterung im Krankenhaus.
Der einzige der sie dort besucht, ist der geheimnisvolle Valentin. Mira kennt ihn nur als den schweigsamen und verschlossenen Gitarristen der Schulband. Doch Valentin überredet sie zu einem Roadtrip und Mira erkennt dadurch wie oberflächlich ihr bisheriges Leben eigentlich war.
Die beiden kommen sich auf der Reise näher, aber Mira fragt sich in der Zeit wieso Valentin so viel darüber redet, dass man das Leben in vollen Zügen genießen soll, solange man kann. Doch dann kommt sie hinter sein Geheimnis.

Meine Meinung:

Ich kenne Thilo Corzilius bisher eher als Autor von Fantasy-Büchern und daher war die Überraschung um so größer, als ich von diesem Werk erfahren habe.
Normalerweise sagt man ja, Schuster bleib bei deinen Leisten, doch das kann ich hier nicht behaupten, denn ich bin von seinen Fantasy Geschichten ja schon begeistert, aber dieses Buch toppt diese um einiges.
Ich muss gestehen, dass "Alles, was dazwischen liegt", nicht zu den Genres gehört, die ich normalerweise lese. Aber auch mir passieren des öfteren solche Ausrutscher und ich habe sie bisher noch nie bereut.
Der Autor nimmt uns mit dieser Geschichte auf einen Roadtrip mit, der gefühlvoller nicht sein könnte. Doch nicht nur die Gefühle kommen hier gut zur Geltung, denn ich finde den ganzen Roman sehr tiefgründig und voller Lebensweisheiten, die den Leser zum Nachdenken anregen.
Ich habe selten so viel Gefühl in einem Buch erlebt, wie in diesem. Auch die Protagonisten haben mir einer nach dem anderen mein Herz gestohlen.
Auf einer Abschlussparty nach dem Abitur, beichtet Miras Freund ihr, dass er sich in den USA für ein Stipendium beworben und eine Zusage bekommen hat. Mira ist außer sich, da sie sich schon ein gemeinsames Leben mit ihm vorgestellt hat und total in ihn verliebt ist. Sie schubst ihn mit der flachen Hand und in seiner Wut kontert er zurück.
Um Mira herum wird alles schwarz und als sie im Krankenhaus zu sich kommt, sitzt der geheimnisvolle Valentin bei ihr am Bett.
Er besucht sie immer wieder und eines Tages auch zuhause. Später beschließen die beiden nach dem letzten Konzert der Schulband, gemeinsam eine Reise zu unternehmen und sofort aufzubrechen.
Während der Reise kommen sich die beiden näher, doch Valentin hat ein Geheimnis zu verbergen, denn er redet immer davon, dass man das Leben in vollen Zügen genießen muss, solange man kann. Es könnte ja jederzeit vorbei sein.
Dieses Buch hat mich so gefesselt, dass ich es immer bedauert habe wenn ich es mal kurz aus der Hand legen musste, wenn auch nur für ein paar Minuten.
Daher war die Geschichte um Mira und Valentin, leider viel zu schnell vorbei.

Mein Fazit:

Ein Roadtrip voller Gefühl und Emotionen, tiefgründig und voller Lebensweisheiten die zum Nachdenken anregen.

5 von 5 Emmis