Donnerstag, 30. März 2017

So groß wie deine Träume von Viola Shipman

Bildrechte liegen beim Verlag



  •  Broschiert: 384 Seiten 
  • Verlag: FISCHER Krüger; Auflage: 1 (23. Februar 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • Übersetzer: Anita Nirschl
  • ISBN-13: 978-3810530394
  • Originaltitel: The Hope Chest
  • Preis: 14,99 Euro 
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Inhalt:
Mattie und Don leben glücklich in ihrem wundervollen zuhause bis Mattie die Diagnose ALS bekommt. Fünf Jahre später schafft Don die Pflege nicht mehr allein und sie müssen umziehen, weil ihr Haus nicht mehr geeignet für Mattie ist.
Die junge Rose, Mutter der kleinen Jeri, nimmt die Arbeit als Pflegerin bei der Familie an. Eigentlich hat sie es nur gemacht um die Hypothek ihres Hauses bezahlen zu können und um ihre Tochter und sich zu ernähren, aber zwischen den beiden Familien entsteht eine tiefe Freundschaft.

Meine Meinung:
Ich hatte schon erwartet, das "So groß wie deine Träume" ein emotionales Buch wird und ich wurde nicht enttäuscht.
Mattie ist an ALS erkrankt und kann immer weniger selbst machen. Ihr Mann Don liebt sie abgöttisch und opfert sich liebevoll für sie auf. Doch auch er scheint zwischendurch einmal eine Atempause zu brauchen und deswegen kommt Rose zu ihnen und kümmert sich um Mattie.
In beiden Familien ist es immer wieder zu großen Verlusten gekommen und auch Don ist klar, dass er Mattie bald verlieren wird. Trotz allem spürt man das sich die Familien gegenseitig Hoffnung schenken. Sie sind für einander da und freunden sich an. Man könnte sagen, sie wachsen zu einer Familie zusammen.
Natürlich ist das Thema kein Neues, aber ich muss sagen, dass ich bei Viola Shipman die Gefühle die sie beschrieben hat, auch gespürt habe.
Mein Favorit in dieser Geschichte war ganz klar Don, denn Don war von Anfang an ein Gentleman. Er hat Mattie immer wie das Kostbarste in seinem Leben behandelt und das wird auch durch die vielen Rückblicke sehr deutlich.
Mattie blickt mit Don, Rose und Jeri noch einmal in ihre Hochzeitstruhe und erinnert sich an die Zeiten, in denen sie gefüllt wurde.
Sie durchlebt ein frühes Ostern mit ihren Eltern, einen Ausflug mit Don, der damals noch ihr Freund war und vieles mehr.
Auch ihre Leidenschaft das Malen und ihr Beruf in der Natur werden immer wieder erwähnt und man kann sich die Umgebung die sich das ältere Ehepaar geschaffen hat sehr gut vorstellen.
Ich habe die Lesezeit mit diesen wundervollen Menschen und ihren wundervollen Geschichten sehr genossen.

Fazit:
Eine wundervolle Liebes- und Familiengeschichte die durch Erinnerungen Hoffnungen schenkt.

5 von 5 Emmis

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