Sonntag, 7. Mai 2017

Schatten von Ursula Poznanski

Die Bildrechte liegen beim Verlag
  • Broschiert: 416 Seiten
  • Verlag: Wunderlich; Auflage: 3 (10. März 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 978-3805250634
  • Preis: 14,99 Euro 
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Inhalt:

Ein grausam zugerichteter Mann in seiner Wohnung und eine im Bach ertränkte Hebamme. Zwei Fälle, die das Dezernat in Salzburg lösen muss. Beatrice Kaspary und Florin Wenninger haben alle Hände voll zu tun, doch recht früh stellt Bea fest, dass die beiden Fälle zusammenhängen.
Die beiden Morde müssen auch etwas mit ihr zu tun haben, denn sie kennt die beiden Toten. Sie konnte beide zwar nicht besonders leiden und sie sind ihr eher negativ in Erinnerung, aber dennoch ist ihr klar, dass sie schnell handeln muss bevor es noch weitere Opfer gibt.

Meine Meinung:

Ursula Poznanski schreibt einfach geniale Thriller, die dem Leser unter die Haut gehen.
Auch Schatten ist wieder ein sehr gelungenes Buch von ihr, das mich schon ab der ersten Seite gefesselt und nicht mehr losgelassen hat.
Die beiden Ermittler sind für mich einer der Punkte weshalb dieses Buch so gelungen ist.
Natürlich ist die Idee hinter dem Buch auch sehr gut und auch die Umsetzung wieder perfekt gelungen.
Da Salzburg nicht besonders weit von meinem Geburtsort liegt, kann ich mich auch recht gut hineinversetzen, wo sich manche Szenen abspielen.
Ich finde die Morde zwar jetzt nicht zu blutig, aber die Autorin beschreibt die Leichen schon sehr gut, so dass man sich vorstellen kann wie sie aussehen.
Für mich macht einen richtigen Thriller aus, dass zwar Ermittlungen vorhanden sind, aber die Tat an sich eher im Vordergrund steht.
Das Buch wird auch aus mehreren Blickwinkeln erzählt. Einmal der von Beatrice Kaspary, das für mich aber auch so der interessanteste ist, da man die meisten Einblicke auf den Täter bekommt. Natürlich auch die Sicht des Mörders selbst, z.B. die Morde und die Sicht von Florin Wenninger, die auch sehr interessant und spannend ist.
Was mich ebenfalls sehr fasziniert ist, dass sich nicht nur alles um den Fall dreht, sondern auch einiges an Privatleben der Ermittler beinhaltet.
Bea ist ja Mutter von zwei Kindern, geschieden und die heimliche Lebensgefährtin von Florin Wenninger.
Bea´s Exmann kommt auch sehr oft vor in der Geschichte, aber ihn konnte ich noch nie richtig leiden.
Die Mischung aus all dem macht dieses Buch so interessant, denn man hat nicht nur den sehr spannenden Fall, sondern auch noch die Höhen und Tiefen aus dem Privatleben der Proragonisten.

Mein Fazit:

Der vierte und hoffentlich nicht der letzte Fall von Bea Kaspary und Florin Wenninger, der spannender und rasanter kaum sein könnte!

5 von 5 Emmis

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