Donnerstag, 8. Juni 2017

The Missing - Staffel 1 von Pandastorm

Die Bildrechte liegen beim Verlag
  • Darsteller: James Nesbitt, Frances O'Connor, Tcheky Karyo
  • Sprache: Deutsch (DTS-HD 5.1), Englisch (DTS-HD 5.1)
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 2
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Pandastorm
  • Erscheinungstermin: 21. April 2017
  • Spieldauer: 480 Minuten
  • Preis: 24,49 Euro 
Inhalt:

Der Familienurlaub von Tony und Emily Hughes (James Nesbitt, Frances O'Connor) endet in einem furchtbaren Albtraum. Im kleinen französischen Städtchen Chalons Du Bois verschwindet ihr fünfjähriger Sohn Oliver (Oliver Hunt) plötzlich in einer Menschenmenge. Die Polizei startet umgehend eine Suchaktion und beordert Julien Baptiste (Tcheky Karyo), einen der renommiertesten Ermittler Frankreichs, in den kleinen Ort. Ohne Erfolg: Der Junge bleibt spurlos verschwunden. Während die Verzweiflung der Eltern wächst, stürzen sich die Medien auf den spektakulären Fall.
Acht Jahr später kehrt Tony Hughes an den Ort des Verbrechens zurück. Schuldgefühle und Schmerz haben seine Ehe zerstört, doch während Emily in einer anderen Beziehung den Neuanfang gewagt hat, sucht Tony weiter wie besessen seinen Sohn. Als neue Hinweise auftauchen, wird auch das Interesse des mittlerweile pensionierten Julien Baptiste wieder entfacht…

Meine Meinung:

The Missing behandelt ein Thema, das für alle Eltern unvorstellbar ist. Der Verlust des eigenen Kindes und die damit verbundene Unsicherheit was passiert ist und wie es dem Kind geht.
Die Geschichte spielt in einem kleinen Ort, Charlons Du Bois, Frankreich.
Eine Familie aus England, macht dort während der Fußball-Weltmeisterschaft Urlaub. Der Vater, gespielt von James Nesbitt, geht mit seinem Sohn Oliver ins naheliegende Schwimmbad um dort das Wasser zu genießen.
Gegen Abend versammelt sich dort eine etwas größere Menschenmenge um das abendliche Spiel im Fernseher zu schauen und Oliver verschwindet in der Menschenmenge spurlos.
Die Polizei startet innerhalb kurzer Zeit eine Suchaktion und zieht den bekannten Ermittler Julien Baptiste hinzu. Doch ohne Erfolg.
8 Jahre später kommt Tony Hughes wieder zurück in den Ort, denn er hat einen Hinweis gefunden dass sein Sohn noch leben könnte.
Sein Leben und die Ehe wurden durch Schuldgefühle zerstört, doch seine damalige Frau Emily hat mit einer anderen Beziehung einen Neuanfang gewagt. Er sucht weiterhin wie ein besessener nach seinem Sohn und als vielversprechende Hinweise auftauchen, wird auch der bereits pensionierte Ermittler Baptiste wieder auf den Fall aufmerksam und hilft Tony.
Tscheky Karyo kennt man ja aus einigen recht bekannten Filmen und er ist ein sehr begnadeter Schauspieler, auch in dieser Serie spielt er seine Rolle als Julien Baptiste wieder sehr gut.
Den Namen James Nesbitt, hatte ich zwar schon mal gehört bzw. gelesen, doch konnte ich ihn nicht mehr zuordnen. Meine Recherche hat dann ergeben, dass James Nesbitt einer der Zwerge in dem Film Der Hobbit ist.
Er spielt Tony Hughes auch sehr überzeugend, doch bin ich nie richtig mit ihm warm geworden. Ich kann ihn zwar verstehen, doch sein aufbrausendes Wesen hat ihm mehr Ärger eingebracht als es ihm geholfen hat.
Frances O´Conner und Jason Flemyng kenne ich auch beide aus anderen Filmen und passen beide sehr gut in ihre Rollen.
Was mir sehr gut gefallen hat ist, dass die ganze Serie eine recht düstere Stimmung verbreitet und die Ermittlungen so gezielt und gut durchdacht gelaufen sind. Was jedoch an Julien Baptiste gelegen hat.
Wäre es nach Tony Hughes gegangen, hätte er am liebsten alles mit Gewalt geregelt.
Das Ende hat mich dann auch sehr überrascht, denn ich hatte mit vielem gerechnet, aber sicher nicht damit.

Mein Fazit:

Eine sehr düstere und spannende Serie, die den größten Schrecken aller Eltern beschreibt: Den Verlust des eigenen Kindes.

5 von 5 Emmis

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