Dieses Leben gehört: Alan Cole (Bitte nicht knicken) von Eric Bell

 

  • © Fischer Verlag

  • Gebundene Ausgabe: 304 Seiten
  • Verlag: FISCHER Sauerländer; Auflage: 1 (25. April 2018)
  • Sprache: Deutsch
  • Übersetzer: André Mumot
  • ISBN-13: 978-3737354882
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 11 Jahren
  • Originaltitel: Alan Cole Is Not A Coward
  • Preis: 14,00 Euro
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Inhalt:

Alan Cole ist zwölf Jahre alt, hat einen älteren Bruder, der ihn terrorisiert, einen Vater, der ihn unterdrückt und eine Mutter, die sich alles gefallen lässt.

Er ist künstlerisch begabt und in seinen Mitschüler Connor verliebt. Für ihn ist das kein Problem, bis sein Bruder Wind davon bekommt, dass Connor auf Jungs steht. Von da an startet das letzte CgC-Spiel (Cole gegen Cole) und sein Bruder Nathan ist sich sicher, dass er gewinnt. Schließlich hat er sich sieben gemeine Aufgaben ausgesucht, die Alan, der auch als Feigling bekannt ist, sicher nicht bis zum Ende der nächsten Woche schaffen wird.

Meine Meinung:

Eigentlich geht Alan als Einzelgänger durchs Leben. Okay, an seinem Wackeltisch in der Schulkantine sitzen zwei weitere Freaks – der eine ist ein mopsiger Streber und der andere ein Träumer, der ziemlich verrückt wirkt.

Ohne es zu merken, freunden sich alle drei an und Alans neue Freunde helfen ihm dabei, die Aufgaben zu bewältigen, die sein fieser Bruder Nathan ihm gestellt hat.

Am Anfang fand ich Nathan einfach nur gemein und widerlich, aber mit der Zeit habe ich gemerkt, dass er nur neidisch ist und seine Art eher ein stiller Hilfeschrei. In einer Situation kommt ihm der Ältere sogar zur Hilfe und tut etwas, mit dem Alan niemals gerechnet hätte.

Der Vater der beiden ist wirklich ein Ekel und ich als Mutter, der nichts über ihre beiden Kinder geht, hätte den Vater am liebsten genommen und geschüttelt. Ebenso die Mutter, denn die schaut oftmals einfach hilflos weg, anstatt ihren Kindern beizustehen.

Der Vater will mit seiner Familie auf ein Firmenessen gehen und alle haben ihre Rollen zu spielen. Jeder soll etwas sein, was er nicht ist, nur damit der Vater einen besseren Posten bekommt.

Er erkennt nicht, was er für tolle Jungs hat, denn der einzige Weg den er geht, ist der zu seinen eigenen Zielen. Für mich war das ziemlich traurig, denn Kinder brauchen Bestätigung, sie brauchen Zuspruch und vor allem ganz viel Liebe und Nähe. Vom Vater war da leider überhaupt nichts zu erwarten und es war, als würde die Mutter nur aus der Ferne und stillschweigend lieben.

Fazit:

Für mich war Alans Geschichte eine ganz besondere. Ganz besonders witzig, ganz besonders traurig, aber vor allem ganz besonders interessant.

 

5 von 5 Emmis

 

 

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