Weltenfänger: Die Stadt der magischen Buchstaben von Duden

Die Bildrechte liegen beim Duden-Verlag

  • Altersempfehlung des Herstellers: 5 bis 7 Jahre
  • Preis: 19,95 Euro

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Inhalt:

Dieses Brettspiel fördert den ersten Umgang mit den Buchstaben! Werde Zauberlehrling und sammle Zutaten für den magischen Zaubertrank! Ob Biber-Laus, Ohren-Wurm oder Tiger-Atem – sei fix und laufe von Haus zu Haus in der Buchstabenstadt, damit du als Erster deine Zutat in den Zauberkessel wirfst! Geheimgänge, Zaubersprüche und magische Tricks helfen dir deinen Weg abzukürzen!

Mit 2 Spielniveaus für Vorschul- und Grundschulkinder

Mit 40 Wortkarten, einem Spielbrett, 4 Holzspielfiguren, einem magischen Würfel und einem Zauberzettelblock

Meine Meinung:

Dieses Spiel ist für Vorschulkinder und Schulanfänger sehr zu empfehlen. Für unsere 8-Jährige musste man schon in die Trickkiste, mit sämtlichen Möglichkeiten die man an Verschärfungen hat greifen, um sie bei Laune zu halten. Das angegeben Alter ist aber perfekt vorgegeben.

Spielerisch Wörter lernen, die manchmal sehr komische Kombinationen ergeben, macht sehr viel Spaß! Um die Kinder bei Laune zu halten während sie warten, dass die anderen Kinder ihren Zug machen, haben sie dank des Zauberblocks viele Möglichkeiten sich zu beschäftigen. Man kann darauf z.B. Bilder ausmalen.

Mein Fazit:

Ein sehr abwechslungsreiches und lustiges Spiel, das spielerisch Kindern im Alter zwischen 5 und 7 erste Wörter und das Schreiben beibringt.

5 von 5 Emmis

Der Heimweg von Sebastian Fitzek

  • © Droemer

 

  • Gebundene Ausgabe : 400 Seite
  • ISBN-13 : 978-342628155
  • Herausgeber : Droemer HC; 3. Edition
  • Preis: 22,99 Euro

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Inhalt:

Der Kalender-Killer treibt sein Unwesen und sein nächstes Opfer heißt Klara. Als ihr Tag anbricht ist sie auf dem Weg, dem Killer zuvor zu kommen, als sie plötzlich das Begleittelefon am Ohr hat. Sie spricht mit Jules Tannberg, der unerlaubt die Schicht von seinem Kumpel Caesar übernimmt. Jules versucht Klara die Angst zu nehmen, doch trotz allem wird ihr Tag sehr aufregend und sie trifft auf etliche Gefahren.

Meine Meinung:

“Der Heimweg” bestand aus etlichen Stunden voller Aufregung, Gefahren, Angst, aber auch Mut und Gegenwehr. Es geht um Klara, die Mutter einer achtjährigen Tochter, die Frau eines Tyrannen. In ihrer Ehe mit Martin hat sie alles Erdenkliche über sich ergehen lassen, wurde erniedrigt und misshandelt und hat doch immer durchgehalten. Doch jetzt, als der Kalender-Killer es auf sie abgesehen hat, möchte sie nicht auch noch sein Spiel mitspielen, sondern will die Regeln selbst bestimmen. Ziemlich schnell hat sie das Begleittelefon am Ohr und Jules versucht ihr zu helfen, obwohl er am Anfang nicht versteht, was Klara ihm erzählt, denn sie warnt Jules, dass er ebenfalls sterben wird, wenn der Killer von ihm erfährt.

Als sich dann bei Jules seltsame Dinge zutragen, zieht er seinen Vater mit hinzu, der für ihn Nachforschungen über Klara anstellen soll.

Ich habe immer wieder versucht mir den Killer vorzustellen, war am Ende aber doch überrascht. Erschreckend war es zu lesen, wie einige Männer ihre Frauen misshandeln, denn auch wenn das Buch fiktiv ist, gehe ich davon aus, dass so etwas auch in der Realität passiert und die Frauen zu viel Angst vor den Konsequenzen haben.

Fazit:

Es wurde nie langweilig, es gab viel Brutalität, viel Unvorstellbares und Spannung bis zum Ende.

5 von 5 Emmis

Kommissar Wallander – Staffel 1 von edel motion

Die Bildrechte liegen bei edel motion

  • Alterseinstufung : Freigegeben ab 16 Jahre
  • Regisseur : Philip Martin, Niall MacCormick
  • Medienformat : Dolby, PAL
  • Laufzeit : 4 Stunden und 30 Minuten
  • Erscheinungstermin : 27. November 2020
  • Darsteller : Kenneth Branagh, Sarah Smart, Sadie Shimming, Tom Hiddleston, Richard McCabe
  • Untertitel: : Deutsch
  • Sprache, : Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Studio : Edel Germany GmbH
  • Preis: 18,51 Euro

Inhalt:

Den schwedischen Kommissar Kurt Wallander kann man nicht nur unter Krimifreunden schon geradezu als Legende bezeichnen. Kreiert wurde die Figur des schwermütigen, grüblerischen und bisweilen cholerischen Einzelgängers Wallander vom Stockholmer Schriftsteller und Theaterregisseur Henning Mankell, dessen Todestag sich dieses Jahr am 05. Oktober zum fünften Mal jährt. Weltweit verschlingen seit fast nunmehr 30 Jahren Millionen Leserinnen und Leser die Romane über die grauenvollen Verbrechen, die Kurt Wallander im südschwedischen Ystad aufklären muss. Die zumeist bizarren und bestialischen Fälle behandeln brisante gesellschaftliche Probleme in Schweden wie beispielsweise Fremdenfeindlichkeit, Zwangsprostitution, Gewalt gegen Frauen, Cyberkriminalität, religiösen Fanatismus oder Menschen-, Organ- und Drogenhandel.

Kommissar Kurt Wallander untersucht eine Reihe rätselhafter Verbrechen und scheinbar motivloser Morde in den vermeintlich friedlichen Orten in und um Ystad im schönen Südschweden. Was verbindet den schockierenden Selbstmord einer jungen Frau und den brutalen Mord an einem Regierungsminister? Gibt es einen Zusammen-hang zwischen einem erschlagenen Taxifahrer und dem vermeintlichen Herzinfarkt eines IT-Experten? Und gelingt es Wallander, den Mörder seines Kollegen zu stellen, bevor dieser ein weiteres Mal zuschlägt? Während er dabei überraschende und bisweilen schockierende Wahrheiten ans Licht bringt, muss sich der unvollkommene, aber zutiefst menschliche Kommissar auch seinen ganz persönlichen Dämonen stellen.

Meine Meinung:

Henning Mankell und Kurt Wallander sind jedem Krimifreund ein Begriff und dennoch hatte ich bisher erst einen Fall als Buch gelesen. Als ich gesehen habe, dass es neue Verfilmungen der Wallander Fälle mit Kenneth Branagh gibt, war es für mich klar, dass ich diese sehen muss. Kenneth Branagh ist einfach ein spitzen Schauspieler und ich habe schon einige Filme mit ihm gesehen in der er brillant seine Rolle gespielt hat.

Kurt Wallander ist ein genialer Ermittler, aber manchmal macht er einen eher zerstreuten Eindruck und man könnte denken, dass er den Überblick über den Fall verloren hat. Seine cholerischen Anfälle halten sich in der Serie in Grenzen. Er ist allgemein ein recht gefühlvoller Mensch, der nebenbei noch seine eigenen Dämonen niederzwingen muss. Seine Frau hat sich von ihm getrennt, sie sind aber noch nicht geschieden und ich habe den Eindruck, dass seine Tochter so eine Art Anker für ihn ist, sonst würde er wohl nur noch arbeiten.

Schwedische Krimis gehören schon wegen der Landschaft und der dazugehörigen  melancholischen Stimmung zu meinen liebsten. Der in sich gekehrte, aber dennoch menschliche Kurt Wallander rundet das ganze noch ab und macht eine sehr gute Krimiserie daraus. Die Fälle sind sehr interessant und spannend. Bei der Ermittlung kann der Zuschauer mitfiebern und miträtseln.

Mein Fazit:

Schwedenkrimis sind die besten und Kurt Wallander muss man bei seinen Ermittlungen begleiten! Ein Muss für Krimifans!

5 von 5 Emmis

Sternenfreunde – Lottie und der Zaubertrank : Die Sternenfreunde-Reihe, Band 6 von Linda Chapman

Die Bildrechte liegen bei cbj

  • Herausgeber : cbj; Deutsche Erstausgabe Edition (26. Oktober 2020)
  • Sprache: : Deutsch
  • Gebundene Ausgabe : 176 Seiten
  • Illustrator: Lucy Fleming
  • Übersetzer: Sabine Rahn
  • ISBN-13 : 978-3570177747
  • Lesealter : 8 Jahre und älter
  • Preis: 10,00 Euro

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Meine Meinung:

Diese Geschichte ist nicht nur etwas für Kinder, denn selbst ich, als Erwachsener wurde davon mitgerissen. Es ist eine Freude, die Mädchen bei ihren gemeinsamen Abenteuern zu begleiten, die voller Magie sind.

Ich kenne zwar noch keinen von den Vorgängern, was sich aber sicher ändert wird, trotzdem konnte mich dieses Buch von der ersten Seite an begeistern. Es ist eine tolle Geschichte von besten Freundinnen, die zusammen durch Dick und Dünn gehen und auch noch Magie benutzen können. Zusätzlich haben die vier jeweils ein Sternentier bei sich, welches sie beim nutzen der Magie unterstützt. Doch wie es immer ist, gibt es auch hier einen Bösewicht, der den Freundinnen und auch anderen Schaden zufügen will.

Ich finde die Magie, die hier genutzt wird richtig toll. Es dreht sich aber nicht alles um die Magie, sondern auch um alltägliches, was Mädchen in diesem Alter so zusammen erleben. Zusammen müssen die Freundinnen es irgendwie hinbekommen, sich dem Angreifer zu stellen und nebenbei aber auch noch ihren ganz normalen Alltag hinbekommen, ohne aufzufallen.

Mein Fazit:

Ein gelungenes, magisches Abenteuer, das auch Erwachsene begeistert!

5 von 5 Emmis

Als hätte der Himmel mich vergessen: Verwahrlost und misshandelt im eigenen Elternhaus von Amelie Sander und Beate Rygiert

  • © Bastei Lübbe

 

  • Herausgeber : Lübbe; 7. Aufl. 2017 Edition (13. Januar 2017)
  • Sprache: : Deutsch
  • Taschenbuch : 376 Seite
  • ISBN-13 : 978-3404609253
  • Preis: 10 Euro

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Inhalt:

Amelie Sander ist ein kleines Mädchen, welches von ihrer Stiefmutter gedemütigt, vernachlässigt und misshandelt wird. Immer wieder fragt sie sich, was sie getan hat und fügt sich der Frau, die sie Mama nennt. Niemals kann sie es ihr recht machen und schnell lernt sie, dass sie entweder von ihr, oder ihrem Vater geschlagen wird, denn die Stiefmutter spielt böse Spielchen.

Meine Meinung:

Als Mama war es für mich sehr schwer, dieses Buch zu lesen, denn Amelie hatte keine wirkliche Kindheit. An die Zeit vor ihrem sechsten/siebten Lebensjahr scheint sie so gut wie keine Erinnerungen zu haben und danach war da diese Frau, die sie Mama nennt. Eine Frau, die ihr alles verbietet, vom Essen, über das Spielen, bis hin zum Stuhlgang und des Waschens.

Wie oft habe ich mich gefragt, wieso der Vater nichts merkt und sein Kind vor dieser Frau beschützt, doch die Stiefmutter ist so arglistig, dass sie dem Kind einbläut, wie es sich zu verhalten hat, weil es sonst Schläge kassiert. Schnell wird sie als behindert und zurückgeblieben abgestempelt. Lehrer, Ärzte etc. glauben der Stiefmutter und nehmen es hin, dass Amelie in ihrer Gegenwart schweigt und nicht macht, was sie soll. Isoliert von Gleichaltrigen und dem Rest der Familie vegetiert sie eher dahin, als das sie lebt. Auch da habe ich mich gefragt, wieso Tanten und andere Verwandte nie mehr gedrängelt haben, um sie zu sehen. Mehrmals hat sie die Hoffnung auf eine Flucht, die jedoch jedes Mal aussichtslos ist, bis zu ihrem 21. Geburtstag. Bis dahin hatte sie keine Möglichkeit selbständig zu werden, oder erwachsen. Mit viel Hilfe und guten Freunden beginnt sie ihr Leben und ist oftmals überrascht von dem, was sie jetzt darf.

Was mir in diesem Buch leider gefehlt hat, waren die Emotionen. Es las sich, als würde eine Fremde über dieses Mädchen, diese junge Frau berichten. Ich habe keine “Unterhaltung” und kein “wohliges Gefühl” erwartet, aber es wirkte distanziert, so als habe sich die Autorin von der damaligen Amelie und dem Erlebten distanziert.

Trotz allem ziehe ich meinen Hut vor dieser Frau, die aus dem Nichts gelernt hat auf eigenen Beinen zu stehen. Die den Mut hatte weiterzumachen und weiterzukämpfen und jetzt trotz allem ihr Leben lebt.

Fazit:

Eine traurige Geschichte über eine Frau, die ohne Liebe aufgewachsen ist. Man kann nicht anders, als die Stiefmutter und den Vater zu hassen.

4 von 5 Emmis