Tiere-Tarot von Doreen Virtue


Originaltitel: Animal Tarot Cards

Originalverlag: Hay House

Hardcover, 208 Seiten, 8,9 x 12,8 cm

78 Karten mit 78 farbigen Abbildungen

ISBN: 978-3-424-15340-8

Preis: 25,00 Euro
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Meine Meinung:

Hätte man mich vor Jahren gefragt, ob man mir Karten legen, oder aus der Hand lesen soll, hätte ich die Person schmunzelnd belächelt. Mittlerweile gehe ich offener mit dem Thema um und bin neugierig geworden (auch wenn ich zum Teil immer noch skeptisch bin).

Vor ein paar Wochen legte mir meine Schwester die Karten bei einer für mich sehr wichtigen Frage. Ich selbst habe schon in eine Richtung tendiert und die Karten haben mich in meiner Entscheidung nur bestärkt, so dass ich mich bestätigt gefühlt habe und momentan sehr glücklich damit bin.

Jetzt wollte ich es auch versuchen und wir alle wissen, dass Tiere einfühlsame Wesen sind. Sie spüren, wenn es uns nicht gut geht und scheinen uns immer wieder auf den richtigen Weg bringen zu wollen. Die Autorinnen der Karten nennen die Tiere sogar “Boten”, die wie Engel auf energetische Weise mit uns kommunizieren.

Die Karten sind in einem festen Karton geschützt. Es scheint alles perfekt zu passen, nichts rutscht im Karton hin und her. Beim Anleitungsbuch bin ich etwas vorsichtig, denn ich habe das Gefühl, dass ich es schnell kaputt machen könnte. Die Karten dagegen passen ebenfalls perfekt in den Karton und sind sehr robust. Zauberhafte, ja vielleicht sogar märchenhafte Illustrationen aus dem Tierreich und eine angenehme Farbwahl strahlen Ruhe und Sicherheit aus.

Jede Karte hat einen kurzen Text drauf und im Anleitungsbuch gibt es ausführlichere Informationen.

Fazit:

Die Tarotkarten sind ein interessanter Wegbegleiter, der bei diversen Fragen behilflich sein kann. Natürlich sollte man dafür offen sein. Ich werde sie nur einsetzen, wenn ich mir bei Dingen nicht ganz sicher bin.

5 von 5 Emmis

Das Geschenk von Sebastian Fitzek

 

  • © Droemer Knaur

 

  • Gebundene Ausgabe: 368 Seiten
  • Verlag: Droemer HC; Auflage: 5. (23. Oktober 2019)
  • ISBN-10: 3426281546
  • ISBN-13: 978-3426281543
  • Preis: 22,99 Euro

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Inhalt:

Milan Berg ist gerade mit dem Rad unterwegs, als er den Hilferuf eines Mädchens im Auto neben sich entdeckt. Zumindest geht er davon aus, dass es ein Hilferuf ist, denn Milan ist Analphabet. Er folgt dem Auto und begibt sich später mit seiner Freundin zu dem Haus des Mädchens. Er versucht das unbekannte Mädchen zu retten, weil er anscheinend der einzige ist, der es kann. Es beginnt eine Reise in die Vergangenheit.

Meine Meinung:

Vor dem Erscheinen des Buches gab es schon interessante Buchtrailer und der Autor hat sich für einige Fans etwas Spannendes ausgedacht. All diese Aktionen haben mich noch neugieriger gemacht und ich muss gestehen, dass ich nicht enttäuscht wurde. Das erste Kapitel ist ziemlich hart gestartet und spielt in der Gegenwart. Sebastian Fitzek lässt Milan gleich am Anfang des Buches durch die Hölle gehen und diese etwas andere Brutalität kannte ich so vom Autor noch nicht.

Milan Berg konnte ich schlecht einschätzen. Einerseits war er ein kleiner Ganove, anderseits wirkte er relativ harmlos. Als Analphabet hat er gelernt sich durch das Leben zu mogeln. Auch seine Freundin Andra wirkte teilweise undurchschaubar. Trotzdem half sie Milan sich auf den Weg zu machen ein unbekanntes Mädchen zu retten. Auf der Suche nach der Entführten, erfährt man einiges über Milans Vergangenheit und auch wenn nicht alles spannend war, so war es doch die meiste Zeit gut. Oftmals habe ich mich über Milans Dummheit geärgert, denn als er über eine Leiche stolpert, macht er alle Fehler, die man nur machen kann.

Fazit:

Sebastian Fitzek hat mich mit der Geschichte über einen Kleinkriminellen, der selbst zum Opfer wird, gut unterhalten.

4 von 5 Emmis

Poldark Staffel 5 von Edel Germany GmbH

Die Bildrechte liegen bei der Edel Germany GmbH

  • Darsteller: Aidan Turner, Eleanor Tomlinson, Jack Farthing, Luke Norris, Gabriella Wilde
  • Regisseur(e): Sallie Aprahamian, Justin Molotnikov
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Englisch
  • Bildseitenformat: 16:9
  • Anzahl Disks: 3
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Edel Germany GmbH
  • Erscheinungstermin: 3. Januar 2020
  • Produktionsjahr: 2019
  • Spieldauer: 544 Minuten
  • Preis: 23,99 Euro

Inhalt:

Das neue Jahrhundert verspricht eine hoffnungsvolle Zukunft. Doch die Vergangenheit wirft einen langen Schatten über Cornwall. Nach dem Tod von Elizabeth (Heida Reed) beschließt Ross Poldark (Aidan Turner), Westminster hinter sich zu lassen und mehr Zeit mit den Menschen zu verbringen, die er liebt. Als jedoch ein alter Freund um seine Hilfe bittet, sieht sich Ross gezwungen, das Establishment erneut herauszufordern, was die Poldarks in noch größere Gefahr als jemals zuvor bringt. Während sich die Enyses (Luke Norris und Gabriella Wilde) der Sache anschließen, muss Demelza (Eleanor Tomlinson) mit Gefahren in der Nähe ihrer Heimat kämpfen. George (Jack Farthing) umgibt sich derweil mit korrupten Mächten, deren Einfluss das Imperium umspannt.

Meine Meinung:

Die theoretische finale Staffel dieser tollen Serie, war wieder phänomenal. Wobei ich mir nicht vorstellen kann, dass es das Ende ist, dafür ist mir das Ende noch zu offen und in meinem Inneren hoffe ich natürlich, dass es weitergeht und wir noch viele Abenteuer mit Ross und Demelza erleben dürfen.

Ich finde aber, dass sich diese Staffel von den anderen in großem Maße unterscheidet, da sich in den anderen Staffeln normalerweise immer alles zum Guten gewendet hat. Das empfinde ich in der fünften Staffel nicht so und auch die allgemeine Stimmung ist düsterer und gedämpfter.

George Warleggan gehört nicht zu den Charakteren, die ich recht gut leiden kann, aber trotzdem tut er mir sehr leid und es ist grausam, was ihm in dieser Staffel alles wiederfährt. Obwohl mir das Ende doch noch etwas zu offen ist, hat mich so einiges überrascht, ganz besonders George, aber ich bin froh, dass es zu diesem “bisherigen” Abschluss gekommen ist.

Mein Fazit:

Die Serie hat mit dieser Staffel einen guten Abschluss gefunden, wobei mir das Ende noch nicht als endgültig vorkommt und immer noch Hoffnung besteht, dass es bald weitergeht!

5 von 5 Emmis

Was ist los, Joschi Bär? von Brigitte Endres

 

  • © aracari Verlag

  • Gebundene Ausgabe: 32 Seiten
  • Verlag: aracari; Auflage: 1 (28. August 2019)
  • Sprache: Deutsch
  • Illustrator: Anna Karina Birkenstock
  • ISBN-13: 978-3907114094
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 4 – 6 Jahre
  • Preis: 14,00 Euro

 

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Meine Meinung:

Als Mutter von zwei kleinen Kindern (Töchtern), habe ich natürlich Sorgen, dass ihnen etwas zustoßen könnte. Schon frühzeitig habe ich ihnen erklärt, dass sie mit niemandem mitgehen dürfen und zum Glück wird schon im Kindergarten darauf geachtet, wer sie abholt. Ich habe meiner Großen erklärt, dass es böse Menschen gibt, die Kindern Schmerzen zufügen, oder sie anfassen wollen. Ich habe ihr erklärt, dass ihr Körper ihr gehört und bei uns müssen sie weder die Tanten, Großeltern, oder auch uns küssen, wenn sie nicht wollen. Meine Kinder müssen niemanden umarmen, ein “Hallo” reicht.

In “Was ist los, Joschi Bär?” geht es um Joschi und seinen Freund Toni, die eigentlich jeden Tag miteinander spielen. Seit kurzem hat sich Toni verändert. Er lacht kaum noch und sieht traurig aus. Er hat ein Geheimnis, dass er niemandem verraten darf. Doch Joschi sieht seinen Freund beim Nachbarn und versucht herauszufinden, was dort vor sich geht. Er erlebt schreckliche Dinge, glaubt aber die schrecklichen Geheimnisse für sich behalten zu müssen. Seine Mutter merkt, dass etwas nicht stimmt und endlich vertraut er sich ihr an.

Mir hat dieses Buch gezeigt, dass es wichtig ist Kinder zu stärken. Ihnen zu sagen, dass es gute und schlechte Geheimnisse gibt und eben auch, dass es böse Menschen gibt. Missbrauch ist leider ein wichtiges Thema, denn es sind meistens keine Fremden, denen unsere Kinder vertrauen, sondern Verwandte und Bekannte.

Fazit:

Ein niedlich illustriertes Buch mit einem sehr ernsten und wichtigen Thema, welches nur GEMEINSAM mit Kindern angegangen werden sollte.

5 von 5 Emmis

Die glückliche Amsel von Stefan Moster

 

  • © Monterosa

  • Gebundene Ausgabe: 38 Seiten
  • Verlag: Monterosa Verlag (24. Juni 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • Illustrator: Nadia Faichney
  • ISBN-13: 978-3942640114
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 10 – 12 Jahre
  • Preis: 39,80 Euro

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Meine Meinung:

Als erstes möchte ich erwähnen, dass “Die glückliche Amsel” kein Kinderbuch ist, sondern eher für Lehrer, Erzieher und Psychologen gedacht ist. Oben auf dem Buchdeckel steht schon “Ab 10 Jahren in Psychotherapeutischer Begleitung”. Als ich die Anfrage bekam, ob ich dieses Buch lesen und rezensieren möchte, musste ich schlucken, denn als Mädchenmama (wahrscheinlich wäre es als Jungsmama nicht anders), versuche ich meinen Kindern immer wieder die Gefahren aufzuzeigen, die andere Menschen bedeuten können, OHNE ihnen zu viel Angst zu machen.

Ich bin also nur Mama, Leserin und Bloggerin. Ich bin keine Psychologin und ich habe dieses Buch NICHT mit meinen Kindern gelesen, denn erstens sind sie zu jung und zweitens ist das Buch schon sehr belastend.

In dem Buch geht es um ein Kind, welches Schatten sieht, spürt und riecht. Es geht darum, wie es seine Kindheit verliert, wie die Angst überhandnimmt. Obwohl mich die Illustrationen nicht überzeugen konnten, passen sie zu der düsteren Stimmung. Die Texte waren sehr bedrückend und es ist, als würde man Tagebucheinträge eines Opfers lesen. Wie so oft ist “der Schatten” ein bekanntes Gesicht. Jemand, dem man vertraut und der mit uns in der Gesellschaft lebt und dort anerkannt ist.

Im Buch hinten steht, dass es entwickelt wurde um aufzuzeigen wie sich Kinder in solchen Situationen fühlen, aber auch, dass es Hilfen gibt. Sagt euren Kindern immer wieder, dass ihr Körper nur ihnen gehört. Erklärt ihnen, dass sie euch ALLES sagen können, selbst wenn jemand sagt, es wäre ein Geheimnis. Solltet ihr die Vermutung haben, dass eurem Kind etwas zugestoßen ist, holt euch Hilfe – selbst, wenn ihr nicht sicher seid. Ihr müsst nicht allein sein und sie brauchen mehr, als nur elterliche Liebe.

Fazit:

Dieses Buch jagt mir eine Gänsehaut über den Körper und zeigt mir immer wieder, dass die Gefahren oftmals im nahen Umkreis lauern.

5 von 5 Emmis