Nächte, in denen Sturm aufzieht von Jojo Moyes

Die Bildrechte liegen beim Rowohlt Verlag

  • Broschiert: 480 Seiten
  • Verlag: Rowohlt Taschenbuch; Auflage: 3. (29. Januar 2019)
  • Sprache: Deutsch
  • Übersetzer: Judith Schwaab
  • ISBN-13: 978-3499276392
  • Preis: 17,50 Euro AT/16,99 Euro DE

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Inhalt:

Liza McCullen weiß, dass sie ihrer Vergangenheit nicht entfliehen kann, aber dennoch hat sie in dem kleinen Ort Silver Bay, an der Küste Australiens, für sich und ihre Tochter Hannah, eine Heimat gefunden. Eine kleine Gemeinde, unberührte Strände und die majestätischen Buckelwale in der Bucht, bedeuten ihr alles. Als sich jedoch der Engländer Mike Dormer in der Pension ihrer Tante eincheckt, gerät ihr beschauliches Leben in Gefahr. Niemand ahnt, dass der gutaussehende Fremde Pläne schmiedet, die den ganzen Ort verändern könnten.

Meine Meinung:

Mir fällt es immer recht schwer, neue Bücher von der Autorin, nicht mit “Ein ganzes, halbes Jahr” zu vergleichen, denn es ist nun mal eines ihrer besten, wenn nicht sogar das Beste.

“Nächte, in denen Sturm aufzieht”, ist wohl eine Neuauflage von “Dem Himmel so nah”, das mir bisher unbekannt war.  Dieses Buch konnte mich auf mehreren Ebenen begeistern, auch wenn mich die Geschichte in einigen Dingen an einen Film erinnert, den ich vor kurzem gesehen habe. Dem Leser wird ein ganz tolles Erlebnis vor einer traumhaften Kulisse präsentiert und man kann sich sehr schnell darin verlieren. Ganz besonders wenn sich die Geschichte auf hoher See abspielt.

Die Geschichte ist sehr romantisch, aber auch mit einigen Dramen gespickt, die der ganzen Geschichte etwas mehr Spannung geben. Lizas Geschichte hat es schon in sich, aber das Ende macht alles wieder um einiges schöner. Trotzdem bin ich mit ihr nicht so ganz warm geworden, weil manche Reaktionen von ihr einfach zu überspitzt wirken und sie dadurch unglaubhaft wirken lassen. Mike hingegen war mir von Anfang an sympathisch, auch wenn er vorerst unschöne Pläne verfolgte, was Silver Bay betrifft.

Mein Fazit:

Eine tolle Geschichte vor einer sehr gut gelungenen Kulisse und einer Achterbahnfahrt von Gefühlen!

4 von 5 Emmis

Die ganze Welt der Dinosaurier von Emilia Dziubak

 

  • © arsEdition

  • Gebundene Ausgabe: 32 Seiten
  • Verlag: arsEdition; Auflage: 1. (21. Januar 2019)
  • Sprache: Deutsch
  • Übersetzer: Thomas Weiler
  • ISBN-13: 978-3845828558
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 4 – 6 Jahre
  • Preis: 15,00 Euro

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Meine Meinung:

Da unsere Kinder, vor allem die Große, vielseitig interessiert sind, ziehen hier ganz oft Themenbücher ein. Aus der Serie haben wir schon zwei Bücher im gleichen Format, die aber eher den Wandel innerhalb eines Jahres zeigen.

In “Die ganze Welt der Dinosaurier” führt uns der Neandertaler Krause (zumindest sieht er wie einer aus), durch Millionen Jahre, in denen es die Dinosaurier gab.

Es gibt immer eine Doppelseite mit Dinosauriern auf denen steht vor wie vielen Jahren sie gelebt haben und auf denen kleine Dinge zu suchen sind und auf der nächsten Doppelseite stehen dann mehr Informationen zur Erde in dieser Zeit, zu den Tieren, welche Größe sie ungefähr hatten, etc. Ich muss sagen, dass mir das Buch zu wenig ausführlich ist. Es werden zwar sehr viele Dinosaurier gezeigt, aber nur zu sehr wenigen gibt es Informationen. Die Illustrationen von Emilia Dziubak sind Geschmacksache, aber ich finde sie hier sehr passend. Krause finde ich persönlich nicht so toll, aber ich denke, dass er ein bisschen Pepp in das Buch und zwischen die Informationen bringen soll.

Am Ende gibt es dann noch eine Doppelseite auf der man viel suchen und entdecken kann.

Fazit:

Wer seinen Kindern einen ersten groben Einblick in die Welt der Dinosaurier geben mag, der ist mit diesem Buch gut bedient. Wenn jemand mehr über sie erfahren mag, dann wird er hier wohl etwas enttäuscht sein.

3 von 5 Emmis

 

Im Namen des Sohnes von Emelie Schepp

Die Bildrechte liegen bei Blanvalet

  • Taschenbuch: 448 Seiten
  • Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag; Auflage: Deutsche Erstausgabe (1. Oktober 2018)
  • Sprache: Deutsch
  • Übersetzer: Annika Krummacher
  • ISBN-13: 978-3734106712
  • Preis: 9,99 Euro

Inhalt:

Sam Witell bekommt von seinem Sohn einen Anruf, als er gerade kurz beim Einkaufen ist. Jonathan klingt am Telefon sehr verängstigt und sagt, dass ein fremder Mann in der Wohnung ist und seine Mama niedergeschlagen hat. Diese Worte sind die letzten, die er von seinem Jungen hört, bevor er spurlos verschwindet. Für Jana Berzelius, der unnahbaren Staatsanwältin, beginnt ein Rennen gegen die Zeit und je näher sie der Wahrheit kommt, desto mehr entgleitet ihr der Fall.

Meine Meinung:

Thriller oder Krimis aus Schweden, haben immer ein ganz besonderes Flair. Emelie Schepp hat schon einige Bücher davor geschrieben, in der Jana Berzelius die Hauptperson darstellt und “Im Namen des Sohnes” ist der vierte Teil dieser Reihe. Ich würde diese Geschichte aber nicht als Thriller bezeichnen, sondern eher als Krimi, da die Ermittlungen sehr im Vordergrund stehen. Die Ermittler verstehen ihr Handwerk, aber mit Jana Berzelius kann ich nicht besonders viel anfangen.

Eine Kindesentführung ist der Horror für alle Eltern, egal ob man selbst betroffen ist oder nicht. Wenn ich ehrlich, habe ich die meiste Zeit dieselbe Person verdächtigt, da sich einige Ungereimtheiten durch das Buch ziehen und sich erst zum Ende auflösen.

Die Autorin schafft es die Spannung durch die ganze Geschichte aufrecht zu erhalten. Was mich jedoch etwas gestört hat, sind die schnellen Wechsel zwischen den verschiedenen Ermittlern. Manchmal habe ich da den Überblick verloren, wobei man aber recht schnell wieder klarsieht. Bis auf Jana Berzelius und Sam Witell, wurden mir die Charaktere recht schnell sympathisch, wobei ich Mia Bolanders Männergeschmack eher fragwürdig finde.

Mein Fazit:

Ein Thriller, der meiner Meinung nach aber eher ein Krimi ist. Sehr spannend und rasant erzählt, der mich aber nicht ganz überzeugen konnte.

4 von 5 Emmis

Geschwister von Rocio Bonilla

 

  • © Jumbo Verlag

  • Gebundene Ausgabe: 56 Seiten
  • Verlag: Jumbo (31. Januar 2019)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 978-3833739590
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 36 Monate – 6 Jahre
  • Preis: 15,00 Euro

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Meine Meinung:

Geschwister! Wer sie hat, kann sich meist nicht entscheiden, ob er sie hassen, oder lieben soll. Besonders als Kind ärgert man sich oft über sie. In “Geschwister” sind die unterschiedlichen Gefühle schön aufgezeigt, denn da ist die Schwester, das Nashorn. Sie hält ihn für nervig und er sie für langweilig, aber anderseits baut sie die höchsten Türme und er erzählt die besten Geschichten.

Das Buch ist so aufgebaut, dass es auf einer Seite (gelbes Cover) aus der Sicht des Bruders erzählt und wenn man das Buch umdreht (grünes Cover), erzählt die Schwester über ihren Bruder, den Affen.

In der Mitte, wenn sich beide einig sind, dass das Leben zu zweit doch ganz schön sein kann, gibt es eine Überraschung.

Für meine beiden Mädels wollte ich das Buch, denn man kann es natürlich aus Schwester-Schwester-Sicht sehen. Man muss sich nicht immer verstehen, man darf sich auch mal doof finden und alleine spielen wollen, aber am Ende sollte man doch froh über sein Geschwisterchen sein und das merke ich bei meinen Töchtern immer wieder. Die Große hat mir gestern Abend erst wieder gesagt, wie lieb sie ihre Schwester hat und die Kleine fragt morgens, wenn die Große in der Schule ist, nach ihr.

Auch ich habe zwei Geschwister und kenne beide Seiten aus der Vergangenheit. Im Alter jedoch ist man überwiegend froh, welche zu haben.

Obwohl die Illustrationen nicht schlecht sind, haben sie mich nicht vom Hocker gerissen.

Fazit:

Geschwister nerven, Geschwister sind toll. Man geht ihnen aus dem Weg und freut sich dann wieder, jemanden zum Spielen zu haben.

4 von 5 Emmis

Someone New von Laura Kneidl

 

  • © LYX

  • Broschiert: 550 Seiten
  • Verlag: LYX; Auflage: 1. Aufl. 2019 (28. Januar 2019)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 978-3736308299
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
  • Preis: 13,30 Euro – AT / 12,90 Euro – DE

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Inhalt:

Als die achtzehnjährige Micah in ihre erste eigene Wohnung zieht, die sie zum Studienanfang bekommen hat, trifft sie kurze Zeit später auf ihre Nachbarn. Einer der Nachbarn ist der sonderbare, aber auch faszinierende Julian, doch Julian ist ihr gegenüber kühl und abweisend. Verständlich, denn wegen ihr hat der attraktive junge Mann seine Anstellung als Kellner verloren. Doch schon kurze Zeit später stellt Micah fest, dass es nicht nur daran liegen kann. Dennoch hat sie größere Sorgen, denn seit einigen Monaten ist ihr Zwillingsbruder Adrian verschwunden und die Eltern sorgen sich kein bisschen um ihn.

Meine Meinung:

Auf den ersten Seiten war mir Micah total unsympathisch. Die reiche Göre, die mit ihren Reizen nicht geizt. Spätestens nach ihrem Umzug in die eigene Wohnung, lernte ich sie zu mögen. Sie wirkte jetzt nicht mehr wie das versnobte Töchterlein von zwei bekannten Anwälten, sondern wie eine junge, unerfahrene Studentin.

Ich fand es super, wie schnell sie sich mit zwei ihrer drei Etagennachbarn anfreundete. Aurie und Cassie waren locker und zwischen ihnen knisterte es die ganze Zeit. Nur Julian, der WG-Mitbewohner der Beiden, war kühl und sehr distanziert. Oftmals habe ich mich gefragt, ob es genau das ist, was Micah an ihm so faszinierte.

Julians Geschichte wurde im Laufe des Buches immer interessanter und ich kann euch nur raten, nicht nach hinten zu blättern und euch das Ende selbst vorweg zu nehmen. Ich habe es getan und es ist schade um die Geschichte.

Auch Micahs Bruder Adrian hat es nicht leicht. Nachdem seine Eltern etwas über ihn erfahren haben, haben sie ihn verstoßen. Als Mutter kann ich mir so etwas nicht vorstellen, denn Adrian hat nichts angestellt.

Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen und mit dieser Thematik war es auch mein erstes.

Fazit:

Mein erstes Buch von Laura Kneidl und ich fand es ganz wunderbar. Eine interessante Geschichte mit vielen Schicksalen.

5 von 5 Emmis