Sannah & Ham von Tom Ellen und Lucy Ivison

© Carlsen Verlag

Taschenbuch: 400 Seiten
Verlag: Chicken House (August 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3551520661
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 – 17 Jahre
Preis: 14,99 Euro

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Inhalt:

Hannah ist ziemlich aufgeregt, denn auf der Party in Stellas Haus soll sie ihre Jungfräulichkeit an Freddie verlieren. Freddie sieht zwar toll aus, aber Hannah hat keine Gefühle für ihn. Sie möchte einfach nur dazu gehören und ihr erstes Mal so schnell wie möglich hinter sich bringen. Sie hat Angst und auch Schmerzen von der Enthaarung und auf der Toilette spricht sie sich selbst Mut zu. Als sie den Feuchtraum verlässt läuft sie fast in einen Jungen hinein. Sie hat ihn noch nie gesehen, ist aber gleich begeistert von ihm. Sam ist anders als die Anderen und bei ihm braucht sie sich nicht verstellen. Obwohl die Beiden sie selbst sein können, schaffen sie es nicht zusammen zu kommen. Den ganzen Sommer über treffen sie sich zufällig und verlieren sich immer wieder aus den Augen, aber nicht aus dem Sinn…

Meine Meinung:

Was für ein wunderschönes Buch. Natürlich habe ich mich manchmal über Sam und Hannah geärgert, denn die Zwei machen auch wirklich alles um sich gegenseitig zu vergraulen, obwohl sie sich so vermissen und ineinander verliebt sind. Mich stört es, dass ihnen so blöde Sachen wie Aussehen, das erste Mal usw. wichtig sind, aber da auch ich einmal jung war kann ich sie gut verstehen.

Beide sind in ihrem Freundeskreis die ruhigeren und intelligenteren Typen. Trotzdem versuchen sie alles um dazu zugehören und um beachtet zu werden.

Ich als Leserin konnte die ganzen Sommerferien mit Hannah und Sam verbringen, denn das Buch ist aus der Sicht von Beiden geschrieben worden.

Neben dem Problem der Liebe macht sich jeder von ihnen Sorgen um die Abschlussprüfung, denn Hannah glaubt, dass sie Geschichte verhauen hat und Sam befürchtet, dass er Französisch nicht geschafft hat.

In Sams Freundeskreis scheint alles okay zu sein. Auch wenn seine Freunde Ben, Chris und Robin anders sind (Chris ist der Schönling und Ben und Robin sind die Verrückten), so gibt es unter ihnen nie wirklich Streit.

Bei Hannah und ihren Freundinnen Stella, Grace und Tilly (Stella ist die Arrogante, Grace und Tilly wirken ebenfalls ruhiger) sieht das schon anders aus, denn Stella stellt sich über alle Anderen und mischt sich in jedes Problem ein. Sie muss ständig der Mittelpunkt sein und ist auch einmal der Grund wieso die beiden Hauptprotagonisten nicht zueinander finden.

Stella ist mir sehr unsympathisch und das ändert sich das ganze Buch über nicht.

Witzig dagegen ist Hannahs Oma, sie scheint jetzt im Alter nachholen zu wollen, was sie in den letzten Jahren verpasst hat.

Für mich war das Buch eine super Unterhaltung. Es war witzig, traurig, schrill und ruhig zugleich.

 

Mein Fazit:

Ein Buch über die Probleme der Jugendlichen. Über Freundschaft und Liebe. Hier ist der Lesespaß garantiert!

5 von 5 Emmis

 

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