Wer, wenn nicht du? von Paige Toon

 

  • © Fischer Verlag

  • Broschiert: 400 Seiten
  • Verlag: FISCHER Krüger; Auflage: 1 (27. Juni 2018)
  • Sprache: Deutsch
  • Übersetzer: Tanja Hamer
  • ISBN-13: 978-3810530493
  • Preis: 14,99 Euro

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Inhalt:

Amber und ihr Mann Ned haben sich im letzten Jahr mehr gestritten, als geliebt. Als Amber eines Tages unerwartet ihren Job verliert und sie dann einen Anruf erhält, ihr Vater habe einen Schlaganfall gehabt, fliegt sie von London nach Australien um ihm zu helfen. In ihrer Freizeit trifft sie ihre alten Freunde wieder und auch Ethan, den Mann, den sie ihr Leben lang geliebt hat, obwohl ihre Liebe nicht erwidert wurde. Schnell kommen alte Gefühle wieder hoch, doch diesmal scheint Ethan nicht ganz abgeneigt zu sein.

Meine Meinung:

Ich kann es nur immer Wiederholen: Ich liebe die Bücher von Paige Toon. Doch gerade hatte ich ein Problem, denn hinter den Namen der Autorin würde eigentlich ein Komma gehören und ein fettes ABER… Doch jetzt mal von Anfang an. Paige Toon hat einen mitreißenden Schreibstil. Es ist jedes mal, als würde ich mich selbst ins Auto, oder ins Flugzeug setzen und an die Zielorte der Protagonisten reisen. Ich sitze mit ihnen und ihren Freunden zusammen, wir trinken uns einen (dabei trinke ich eigentlich nicht), wir haben Spaß und dann bäm!, kommt das, was mich gerade mächtig stört. In fast jedem Buch gibt es diese eine Frau an die dreißig, die sich zwischen zwei Männern entscheiden muss und mehr als die Hälfte des Buches unschlüssig ist, wenn nicht sogar noch länger.

Oftmals habe ich das Gefühl, dass eben diese Protagonisten mindestens zehn Jahre jünger sind als angegeben. Dass sie sich erst finden müssen um herauszufinden, was sie wirklich wollen. Aber nein, diese Frauen sind alle Erwachsen und doch spielen sie mit den Männern, springen von einem zum anderen und irgendjemand wird immer verletzt.

Obwohl mich diese Tatsache nervt, kann ich nicht mehr als einen Punkt abziehen, denn die Geschichte, um diese verkorksten Gestalten, ist einfach wunderschön. Ich liebe die Erzählungen von Australien. Die Freundschaften, die nicht perfekt, aber echt sind. Ich bin begeistert, wie Ambers Vater seinem Schicksalsschlag trotzt und wie viel Hilfe er durch seine Freundin Liz hat.

Ich mochte die Rückblicke, die zeigen, wie Amber Ned kennengelernt hat, auch wenn ich über seinen Buchgeschmack schmunzeln musste. Mein Favorit war übrigens Ned, denn auch wenn er Amber hin und wieder angezickt hat, so wurde ich oft an meinen eigenen Mann erinnert, der mir immer wieder zeigt und sagt, dass ich die einzige Frau für ihn bin und diese Männer zurücklieben zu dürfen sollte eigentlich ein Geschenk sein.

Fazit:

Eine Geschichte fürs Herz, die Kummer und Hoffnung zugleich ausstrahlt, aber auch eine für die Autorin typisch-verworrene Liebesgeschichte.

4 von 5 Emmis

 

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